Ein Leben fuer Deutschland und Europa-Teil 2

…England hatte die Möglichkeit, noch Anfang 1941 den Krieg zu beenden. Seinen Widerstandsgeist und Mut hatte das britische Volk im Luftkampf über London bewiesen. Das Versagen der italienischen Divisionen in Nordafrika konnte die Schlappe in Nordfrankreich vergessen machen. Ich glaube, das alte England eines Pitts hätte diese Friedenschancen ergriffen. Die Juden und ihre Helfershelfer Churchill und Roosevelt [Jude Rosenfeld] wollten das nicht zulassen…

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Adolf Hitler – Ein Leben für Deutschland und Europa   

 

Reichskanzler Adolf Hitler nach Originalzeichnung von Professor Karl Bauer

Nordland-Verlag

PROKLAMATION AN DAS DEUTSCHE VOLK

Deutsche Männer und Frauen, Soldaten der deutschen Wehrmacht!

Unser Führer Adolf Hitler ist gefallen. In tiefster Trauer und Ehrfurcht verneigt sich das deutsche Volk. Frühzeitig hat er die furchtbare Gefahr des Bolschewismus erkannt und diesem Ringen sein Dasein geweiht. Am Ende dieses Kampfes und seines unbeirrbaren geraden Lebenswegs steht sein Heldentod in der Hauptstadt des Deutschen Reiches. Sein Leben war ein einziger Dienst für Deutschland. Sein Einsatz im Kampf gegen die bolschewistische Sturmflut galt darüber hinaus Europa und der gesamten Kulturwelt.

Der Führer hat mich zu seinem Nachfolger bestimmt. Im Bewußtsein der Verantwortung übernehme ich die Führung des deutschen Volkes in dieser schicksalsschweren Stunde. Meine erste Aufgabe ist es, deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordringenden bolschewistischen Feind zu retten. Nur für dieses Ziel geht der militärische Kampf weiter. Soweit und solange die Erreichung dieses Zieles durch die Briten und Amerikaner behindert wird, werden wir uns auch gegen sie weiterverteidigen und weiterkämpfen müssen. Die Anglo-Amerikaner setzen dann den Krieg nicht mehr für ihre eigenen Völker, sondern allein für die Ausbreitung des Bolschewismus in Europa fort.

Was das deutsche Volk in dem Ringen dieses Krieges kämpfend vollbracht und in der Heimat ertragen hat, ist geschichtlich einmalig. In der kommenden Notzeit unseres Volkes werde ich bestrebt sein, unseren tapferen Frauen, Männern und Kindern, soweit dies in meiner Macht steht, erträgliche Lebensbedingungen zu schaffen.

Zu alledem brauche ich Eure Hilfe! Schenkt mir Euer Vertrauen, denn Euer Weg ist auch mein Weg! Haltet Ordnung und Disziplin in Stadt und Land aufrecht! Tue jeder an seiner Stelle seine Pflicht! Nur so werden wir die Leiden, die die kommende Zeit jeden einzelnen von uns bringen wird, mildern und den Zusammenbruch verhindern können. Wenn wir tun, was in unseren Kräften steht, wird auch der Herrgott nach soviel Leid und Opfer uns nicht verlassen.

Dönitz Großadmiral

(Aus: Kieler Zeitung vom Mittwoch, dem 2. Mai 1945) BERLIN 1945 Führerhauptquartier

* * * *

ADOLF HITLER 

Letzte Gespräche

 

“Churchill hält sich für einen Pitt. Welche Anmaßung! Pitt war 1793 gerade 34 Jahre alt. Churchill ist leider ein Greis, der gerade noch die Kraft aufbringt, Befehle des Paralytikers Roosevelt sklavisch zu befolgen.

Schon die rein äußeren Umstände haben nichts Gemeinsames. Man muß sich immer in die Zeitverhältnisse versetzen, um Vergleiche zu zeihen. Vom Standpunkt Englands aus mußte Pitt jede Verständigung mit Napoleon ablehnen. Er stieß mit dieser sturen Haltung die Türen zur Herrschaftsrolle, die das englische Volk im 19. Jahrhundert vollenden konnte, auf. Das war eine Politik des Lebenswillens. Churchill dagegen führte das englische Volk auf einem selbstmörderischen Weg in den Abgrund, als er die von mir angebotene Verständigung ablehnte. Er befand sich dabei in einem Irrtum, der insbesondere für alte Generalstäbler kennzeichnend ist, die einen neuen Krieg nach den Spielregeln und Erfahrungen des vorigen planen. Man kann aber erfolgreiche Thesen vergangener Epochen nicht einfach kopieren.

Die Realität von heute, die das Gesicht der Welt verändert hat, das ist die Existenz zweier Kolosse, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion. Das England des großen Pitt vermochte die Welt im Gleichgewicht zu halten, indem es jede Hegemonie in Europa verhinderte.

Die Realität der Gegenwart hätte Churchill dazu bestimmen müssen, der Einigung Europas zuzustimmen, um das politische Gleichgewicht der Welt des 20. Jahrhunderts zu sichern.

Ich habe mich zu Beginn des Krieges bemüht, so zu handeln, als sei der britische Regierungschef fähig und in der Lage, eine solche Großraumpolitik zu begreifen. Und selbst ein Churchill hat dies vielleicht in lichten Augenblicken auch erkannt, aber er stand schon zu tief im jüdischen Sold. Ich habe alles getan, um den britischen Stolz zu schonen und im Westen alle endgültigen Entscheidungen hinausgeschoben. (s.a. Dünkirchen)

Der Genius Pitts, er zeigte sich in einer den Anforderungen seiner Zeit gerecht werdenden realistischen und doch weit vorausschauenden Politik, einer Staatskunst, die den einmaligen Aufstieg des britischen Inselreiches begründet hat und England im vergangenen Jahrhundert zur Weltherrschaft verhalf. Churchill, der halsstarrig die Äußerlichkeiten dieser Politik nachmacht, begeht damit eine geradezu ungeheuerliche Dummheit. Die Welt ist seit den Tagen des großen Pitt nicht stehen geblieben. Wenn uns auch das Tempo der Veränderungen des letzten Jahrhunderts verhältnismäßig langsam erscheint, so hat doch der Weltkrieg die Wandlung beschleunigt, und der gegenwärtige Krieg präsentiert uns die Rechnung.

Vom Standpunkt der reinen Machtpolitik aus galt im vergangenen Jahrhundert nur Europa. Die asiatischen Reiche waren in todesähnlichen Schlaf versunken, die Neue Welt nicht viel mehr als ein Anhängsel Europas, und kein Mensch konnte das Schicksal der dreizehn englischen Kolonien voraussehen, die sich gerade selbstständig gemacht hatten. Dreizehn…, ich bin gewiß nicht abergläubisch, aber im Falle der Vereinigten Staaten kann man es werden! Dieser neue Staat mit kaum vier Millionen Einwohnern bläht sich in nur hundert Jahren gewaltig auf und wird am Anfang unseres Jahrhunderts zur Weltmacht.

In den entscheidenden dreißiger Jahren ist die Weltlage grundverschieden von der Napoleons und Pitts. Der Kontinent, erschöpft von den großen Materialschlachten im Weltkrieg, hatte seine Vormachtstellung eingebüßt. Europa blieb zwar noch einer der politischen Schwerpunkte, doch nur einer von vielen, der zudem an Bedeutung immer mehr einbüßte. Im gleichen Ausmaß stieg die Bedeutung der Vereinigten Staaten und die des asiatischen bolschewistischen Kolosses an, nicht zuletzt auch die des Reiches der aufgehenden Sonne.

Ein zweiter Pitt, wenn ihn die Vorsehung dem degenerierten England beschieden hätte, mußte anstelle des verjudeten halbamerikanischen Trunkenboldes die Gelegenheit ergreifen, die althergebrachte Politik des europäischen Gleichgewichtes auf Weltformat umzuschreiben. Statt gegenseitigen Haß, Neid und Feindschaft zu schüren und die Konkurrenzkämpfe zu verewigen, mußte London die Einigung Europas – wenn schon nicht fördern und vorantreiben – so doch mindestens geschehen lassen. Mit einem geeinten Europa als Verbündeten konnte Großbritannien seine Rolle als Schiedsrichter in allen Welthändeln spielen.

England hatte die Möglichkeit, noch Anfang 1941 den Krieg zu beenden. Seinen Widerstandsgeist und Mut hatte das britische Volk im Luftkampf über London bewiesen. Das Versagen der italienischen Divisionen in Nordafrika konnte die Schlappe in Nordfrankreich vergessen machen. Ich glaube, das alte England eines Pitts hätte diese Friedenschancen ergriffen. Die Juden und ihre Helfershelfer Churchill und Roosevelt [Jude Rosenfeld] wollten das nicht zulassen.

Der Frieden im Frühjahr 1941 war die letzte Gelegenheit, die Amerikaner aus den europäischen Angelegenheiten herauszuhalten. Unter der Führung des Reiches wäre Europa bald ein einiger Block geworden, nachdem der jüdische Einfluß erst einmal beseitigt worden war. Frankreich und Italien, jedes für sich von einer germanischen Macht auf dem Schlachtfeld geschlagen, wären mit einem blauen Auge davongekommen und mußten auf eine Großmachtpolitik verzichten.

Natürlich sollten sie auf ihre Ansprüche in Nordafrika und in dem Nahen Osten verzichten und damit dem neuen Europa den Weg freigeben zu einer weitschauenden Freundschaftspolitik mit dem Islam. England, aller Sorgen in Europa enthoben, konnte sich ganz seinem Weltreich widmen. Das Reich schließlich konnte sich ohne Gefahr des Zweifrontenkrieges in seine eigentliche Lebensaufgabe verbeißen und die Sendung des Nationalsozialismus und meines Lebens erfüllen: die Vernichtung des Bolschewismus und damit gleichzeitig die Sicherung des für die Zukunft unseres Volkes unentbehrlichen Lebensraumes im Osten.

Den Naturgesetzen wohnt eine Logik inne, die sich nicht notwendig mit der menschlichen decken muß. Zu Kompromissen mit England bereit, waren wir sogar gewillt, mitzuhelfen, das britische Weltreich zu garantieren.

England hatte die freie Wahl, niemand hat es gezwungen, sich in diesen Krieg zu stürzen. London hatte sich dem Krieg nicht nur verschrieben, sondern diesen mutwillig vom Zaun gebrochen. Auf sich allein gestellt, ohne von  den  anglo-französischen  Kriegshetzern,  den Werkzeugen  der  Juden, aufgestachelt zu sein, begingen die Polen niemals Harakiri. Auch nachdem der Wahnsinn einmal angefangen hatte, bot sich London mehrfach die Gelegenheit, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen: sei es nach der Vernichtung Polens, sei es nach der Niederlage Frankreichs.

Kein besonders glanzvoller Rückzug, sicherlich; aber die Briten sind schließlich niemals wählerisch in ihren Mitteln gewesen. Nichts leichter als ein neues Mal die Schuld dem Versagen der Verbündeten zuzuschieben, wie im Mai 1940 gemeinsam mit Paris gegenüber Belgien vorexerziert.  Wir hätten den Engländern stets nach besten Kräften dabei geholfen, das Gesicht zu wahren. Noch Anfang 1941, nach den ersten Erfolgen in Afrika und dem wiedergewonnenen Prestige der Waffen, war die Gelegenheit günstig, sich aus der Affäre zu ziehen und einen Kompromißfrieden zu schließen.

Warum wohl mag Churchill sein Land dem Diktat der jüdisch-amerikanischen Alliierten bedingungslos unterworfen haben, die sich in Wirklichkeit viel habgieriger zeigen als seine schlimmsten Feinde? Das England unserer Tage führt nicht seinen Krieg, es führt den Krieg, den seine haßerfüllten Verbündeten ihm aufgezwungen haben.

Uns Deutschen dagegen blieb keine andere Wahl. Mit dem Augenblick, als die Welt erkannte, daß ich, gewillt und entschlossen, alle Deutschen in einem Reich zu einen, diesem Großdeutschland Unabhängigkeit und Macht, dem Volke seinen Lebensraum erkämpfen und sichern werde, waren die Feinde sich einig. Dieser Krieg war für uns schon deshalb unvermeidlich, weil der einzige Weg, ihn zu verhüten, von uns den Verzicht auf die einfachsten Lebensrechte des deutschen Volkes bedeutet hätte.

Für das deutsche Volk ist ein Status der Pseudo-Souveränität undenkbar. Das mag für Schweizer oder Schweden erträglich sein, die sich jederzeit mit Äußerlichkeiten abspeisen lassen, wenn sie sich dabei die Taschen füllen können. Allerdings: die Weimarer Republik hatte sich damit abgefunden, und seine jüdisch versippte Regierungsclique fühlte sich sichtlich wohl auf der Domestikenbank des Völkerbundes in Genf. Von dieser Art Ehrgeiz allerdings weiß das Dritte Reich sich frei!

So waren die Deutschen zum Kriege verurteilt, das einzige, was wir selbst noch bestimmen konnten, war die Wahl des günstigsten Augenblickes. Ein Zurück gab es aber für uns nicht. Unsere Feinde haben es nicht nur auf unsere nationalsozialistische Weltanschauung abgesehen, die sie dafür verantwortlich machen, daß der Nationalsozialismus die Fähigkeiten des deutschen Volkes zur Vollendung gebracht hat, sondern auf alles Deutsche schlechthin. Sie wollen unsere radikale Vernichtung. Darüber gibt es keinen Zweifel. Wir  können unseren  Feinden für  diese  Offenheit nicht  dankbar genug sein.

Der Alte Fritz befand sich während des siebenjährigen Krieges ständig am Rande der Katastrophe. Am Ende seiner Kraft, beschloß er während des Winters 1762 sich an einem von ihm selbst vorausbestimmten Tage zu vergiften, wenn es ihm bis dahin nicht gelingen sollte, das Kriegsunglück zu wenden. Und drei Tage vor der Galgenfrist stirbt unerwartet die Zarin, und wie durch ein Wunder wendet sich alles zu seinen Gunsten. Wie der Große Friedrich,  so  stehen  auch  wir  allein  einer  Koalition  mächtiger  Feinde gegenüber. Aber auch Koalitionen sind Menschenwerk, gehalten von dem Willen einzelner weniger.

Ein Churchill kann verschwinden, und alles ändert sich. Mit seinem Verscheiden würde sich vielleicht eine Elite Englands des Abgrundes bewußt, vor den die Preisgabe Europas an den Bolschewismus sie stellt, und es könnte ein plötzliches Erwachen geben – jene Engländer, für die wir letzten Endes auch gekämpft haben und die Nutznießer der Früchte unseres Sieges sein könnten.

Noch können wir den Sieg in einer letzten Kraftanstrengung an uns reißen. Möge uns für diese letzte Kraftprobe die Zeit gegeben sein! Es geht für uns nur darum, ganz einfach weiter zu leben. Die bloße Tatsache, daß das deutsche Volk in Unabhängigkeit weiter existieren kann, bedeutet für uns schon einen Sieg. Das alleine reicht aus, um diesen Krieg zu rechtfertigen, denn es ist dann kein nutzloser Krieg gewesen. Der Krieg als solcher war unvermeidbar. In Wahrheit haben die Feinde des nationalsozialistischen Reiches schon seit 1933 dazu gedrängt.”

* * * *

“Nur ein Volk, das eng mit der Scholle verwurzelt bleibt, wird sich zu voller Blüte entfalten. Ein Mensch darf sich niemals dem Boden entfremden, auf dem er das Glück hatte, geboren zu werden. Er darf nur zeitweilig in die Fremde gehen, stets von dem Gedanken an die Heimkehr beseelt. Die Engländer, die gezwungenermaßen Kolonisatoren wurden, und sie waren große Kolonisatoren, haben sich im allgemeinen an diese Regel gehalten.

Für kontinentale Völker erscheint es mir notwendig, daß sie sich nur dorthin ausbreiten, wo der geographische Zusammenhang zu den eroberten Gebieten gesichert ist.

Diese Notwendigkeit der Verwurzelung im Boden ist vor allem den kontinentalen Völkern eigen, und ich glaube, daß es ganz besonders für die Deutschen zutrifft. Daraus erklärt sich ohne Zweifel, daß wir nie eine wirkliche Neigung für überseeische Kolonien gehabt haben. Aus der Antike wie aus der Geschichte der Neuzeit ist ersichtlich, daß die überseeischen Unternehmungen auf die Dauer nur zur Verarmung der Nationen beitrugen, die sich darauf eingelassen hatten. Alle erschöpften sie darin ihre Kräfte. Alle erlagen sie zuletzt als ausgleichende Gerechtigkeit dem Druck der Kräfte, die sie selber gerufen oder geweckt hatten. Gäbe es dafür ein besseres Beispiel als das der Hellenen?

Was für die alten Griechen gilt, trifft auch für die heutige Zeit und für die Europäer zu. Kein Zweifel, die Zurückbesinnung auf die eigenen Werte ist für die Völker eine Notwendigkeit. Wer sich die Mühe macht, einen genügend langen Zeitraum zu studieren, wird in den Tatsachen eine Bestätigung dieser Feststellung finden.

Spanien, Frankreich und schließlich auch England haben sich in diesen kolonialen Unternehmungen verblutet und ihre Lebenskraft verloren. Die Kontinente, die Spanien und England zum Leben erweckten, die sie von Grund auf neu schufen, führen heute ein ausgeprägtes Eigenleben. Sie entsinnen sich kaum noch ihrer Herkunft, nur in leeren Phrasen. Dennoch sind sie künstliche Gebilde, denen es an Tradition, Seele und Kultur mangelt, nichts anderes als willkürliche Gebilde.

Man kann von  einem Erfolg  der Neubesiedlung  in den praktisch leeren Kontinenten sprechen. Das ist der Fall bei den Vereinigten Staaten von Amerika und in Australien. Erfolge, meinetwegen, aber nur in materieller Sicht. Auch das sind künstliche Konstruktionen, seelenlose Gebilde, von denen man nicht weiß, ob sie im Kindesalter steckengeblieben oder schon der Greisenhaftigkeit verfallen sind.

In den schon bewohnten Kontinenten war der Mißerfolg noch augenfälliger. Hier vermochten sich die Weißen nur durch Gewalt aufzudrängen, und ihr Einfluß auf das Wesen der Einwohner blieb sozusagen gleich Null. Die Hindu blieben Hindu, die Chinesen blieben Chinesen, die Moslem blieben Moslem. Keine tiefgreifende Wandlungen, auf dem Gebiete der Religion noch weniger als auf anderen, und das trotz gewaltiger Anstrengungen der christlichen Missionen. Recht selten sind Fälle wahrhafter Bekehrungen, deren Aufrichtigkeit erst noch zu beweisen wäre; es handelte sich dann um ausgesprochene Deppen.

Doch eines haben die Weißen diesen Völkern immerhin gebracht, nämlich das Schlimmste, was sie ihnen bringen konnten, die schwersten Geißeln der Menschheit, den Materialismus, den Fanatismus, den Alkoholismus und die Syphilis. Im übrigen bleiben diese Völker in allem, was ihnen eigen war und worin sie uns überlegen waren, sich selbst treu. Was mit Gewalt aufgezwungen wurde, zeigte noch schlimmere Ergebnisse. Der gesunde Menschenverstand müßte einen von derartigen Versuchen abhalten, wenn man doch von vornherein weiß, daß sie umsonst sind.

Nur eines einzigen Erfolges können sich die Kolonisatoren berühmen: sie haben überall den Haß erweckt. Den Haß, der all diese Völker, die wir aus ihrem Eigenleben aufgestört haben, antreibt, uns davonzujagen. Es hat geradezu den Anschein, als ob ihr Erwachen nur diesem Ziel dient.

Man sage mir, ob durch die Kolonisation die Zahl der Christen auf der Welt vermehrt wurde! Wo sind die Massenbekehrungen, wie sie den Erfolg des Islams ausmachen? In Asien und Afrika sehe ich da und dort nur winzige Farbflecke als Inselchen der Christenheit und auch diese mehr dem Namen nach. Das ist der ganze Erfolg der bewunderten christlichen Mission, deren Künder die göttliche Wahrheit für sich allein in Erbpacht genommen haben. Wenn die Kolonialpolitik nicht einer deutschen Neigung entspricht, liegt darin allein schon die Rechtfertigung dafür, daß das Reich sich nicht mit jenen Ländern solidarisch fühlen kann, die eine Politik der Unterjochung fremder Völker betreiben,  und daß es sich unter  gar keine  Umständen einfallen lassen darf, den Kolonisatoren seine Unterstützung zu leihen. Wir wollten Europa eine auf Europa anwendbare Monroe-Doktrin verkünden: “Europa den Europäern”. Das muß aber auch bedeuten, daß die Europäer sich nicht in die Angelegenheiten anderer Kontinente einzumischen haben.

Das Schicksal der Nachkommen der britischen Sträflinge in Australien läßt uns kalt. Wenn ihre Lebenskraft nicht ausreicht, um die Bevölkerungsdichte in gewünschtem Maße zu steigern, dann sollen sie nicht auf uns rechnen. Ich habe nichts dagegen, daß die Leere ihres Erdeteils die überströmende Fruchtbarkeit Asiens anzieht. Das mögen sie unter sich ausmachen. Unsere Sorge ist das jedenfalls nicht.”

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“Dadurch, daß sich eine Rasse rein erhalten will, beweist sie gerade ihre Lebenskraft und ihren Lebenswillen. Mir erscheint es nur normal, daß jeder seinen Rassenstolz besitzt,  und das heißt noch lange nicht, daß er die anderen mißachtet. Ich war nie der Meinung, daß etwa Chinesen oder Japaner rassisch minderwertig wären. Beide gehören alten Kulturen an, und ich gebe offen zu, daß ihre Tradition der unsrigen überlegen ist. Sie haben allen Grund, darauf stolz zu sein, genau wie wir stolz sind auf den Kulturkreis, dem wir angehören. Ich glaube sogar, daß es mir umso leichter fallen wird, mich mit den Chinesen und Japaner zu verständigen, je mehr sie auf ihrem Rassenstolz beharren. Einen auf der Rassenzugehörigkeit beruhenden Stolz kannte der Deutsche im Grunde genommen nicht. Das erklärt sich aus den letzten drei Jahrhunderten innerer Spaltungen, durch die Religionskriege, die Einflüsse des Abendlandes, durch die Wirkung des Christentums, denn das Christentum ist nicht ein aus dem germanischen Charakter geborener Gottesglaube, sondern eine aufgezwungene, dem germanischen Wesen widersprechende Religion.

Der Rassenstolz ist, wenn er sich beim Deutschen bemerkbar macht und gar aggressive Formen annimmt, nur eine ausgleichende Reaktion auf die Minderwertigkeitsgefühle zahlreicher Deutscher. Selbstverständlich bezieht sich das nicht auf die Preußen. Sie haben sich seit der Welt Friedrichs des Großen die ruhige Überlegenheit derer erworben, die es nicht nötig haben, ihre Selbstsicherheit zur Schau zu tragen. Durch diese besonderen Eigenschaften waren die Preußen erwiesenermaßen befähigt, die Einigung Deutschlands zu vollziehen. Der Nationalsozialismus hat allen Deutschen diese stolze Überlegenheit gegeben, die bisher allein den Preußen zu eigen war.

Auch die Österreicher haben, wie die Preußen, ihren Nationalstolz im Blut. Das kommt daher, daß sie in den Jahrhunderten niemals unter fremder Herrschaft standen, sondern, im Gegenteil, anderen Völkern befahlen und sich gehorsam zu verschaffen gewußt haben. Die Deutsch-Österreicher sammelten ihre Erfahrungen in der Handhabung von Herrschaft und Macht, und darin ist der Grund ihrer von niemandem bestrittenen Weltgewandtheit zu sehen.

Der Nationalsozialismus wird, wie in einem Schmelztiegel, alle Eigenheiten der deutschen Seele rein erstehen lassen. Der Typus des modernen Deutschen wird daraus hervorgehen: arbeitsam, gewissenhaft, selbstsicher, aber einfach, stolz nicht auf das, was er als einzelner ist, sondern auf seine Zugehörigkeit zu der großen Gemeinschaft, der die Welt ihre Bewunderung zollen wird. Dieses deutsche Überlegenheitsgefühl verlangt durchaus kein Verachtungsgefühl gegenüber den anderen.

Wir haben dieses Gefühl zuweilen absichtlich etwas überbewertet, weil wir es im Anfang als treibende Kraft für notwendig erachteten, um die Deutschen raschestens auf den rechten Weg zu bringen. Übertreibung nach einer Seite hat ja fast immer eine Reaktion nach der Gegenseite zur Folge. Das liegt in der Natur der Dinge.

All das vollzieht sich aber nicht von heute auf morgen. Dazu muß die Zeit helfen. Friedrich der Große ist der eigentliche Schöpfer des preußischen Typus. Es bedurfte zweier oder dreier Generationen, um den preußischen Lebensstil zu einem jedem Preußen anhaftenden Wesenszug zu machen”.

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“Es ist unser Verhängnis in diesem Krieg, daß er für Deutschland zugleich viel zu früh und andererseits etwas zu spät ausgebrochen ist. Vom Standpunkt der Rüstung aus wäre es zu unserem Vorteil gewesen, wenn er ein Jahr früher begonnen hätte. Ich hätte von mir aus den Entschluß dazu im Jahre 1938 fassen und ihn mir nicht 1939 aufdrängen lassen sollen, da der Krieg auf jeden Fall unvermeidlich war. Aber es war nicht meine Schuld, wenn die Engländer und Franzosen in München alle meine Bedingungen akzeptierten. Einesteils kam er also zu spät.

Aber im Hinblick auf unsere moralische Rüstung war es viel zu früh. Es ist mir keine Zeit geblieben, die Menschen für meine Politik heranzubilden. Ich hätte zwanzig Jahre dazu gebraucht, eine neue nationalsozialistische Auslese heranreifen zu lassen, eine Auslese junger, von Kindesbeinen an in unsere Lehre hineingewachsener Menschen. Es ist die Tragik der Deutschen, daß wir nie genügend Zeit haben. Immer werden wir durch die Verhältnisse gedrängt.

Und wenn wir derart unter Zeitdruck stehen, so darum, weil uns der Raum fehlt. Die Russen in ihren endlosen Weiten können es sich leisten, abzuwarten. Die Zeit arbeitet für sie. Und sie arbeitet gegen uns. Und selbst wenn die Vorsehung mir ein langes Leben geschenkt hätte, um Deutschland an jenen Platz an der Sonne zu führen, der dem deutschen Volk gebührt, so bin ich felsenfest davon überzeugt, daß die Gegner das nicht zugelassen hätten. Sie hätten versucht, uns zu vernichten, bevor ein durch einmütiges Glauben gefestigtes Deutschland unbesiegbar wurde.

In Ermangelung der Elite, wie sie uns vorschwebte, mußten wir uns mit dem vorhandenen Menschenmaterial begnügen. Das Ergebnis sieht danach aus! Dadurch, daß die geistige Konzeption mit der praktisch möglichen Verwirklichung nicht übereinstimmte, wurde aus der Kriegspolitik eines revolutionären Staates, wie das Dritte Reich, notwendigerweise eine Politik reaktionärer Spießbürger.

Unsere Generäle und unsere Diplomaten sind mit wenigen Ausnahmen Männer von gestern, die den Krieg ebenso wie die Politik einer überlebten Zeit führen. Das gilt für die Aufrichtigen ebenso gut wie für die anderen. Die einen versagen wegen Unfähigkeit oder mangelnder Begeisterung, die anderen sabotieren aus voller Absicht.

Unsere Frankreichpolitik war vollkommener Unsinn. Man durfte niemals mit ihnen zusammenarbeiten. Das war gut für Frankreich, aber schlecht für uns. Abetz hielt sich für neunmalklug, als er sich zum Herold einer Verständigungspolitik machte und unsere Frankreichpolitik auf diesen Weg abdrängte. In der Illusion, den Ereignissen vorzugreifen, hinkte er in Wirklichkeit hinter ihnen her. Er träumte von einem Frankreich Napoleons, das heißt, von einer französischen Nation, die den verpflichtenden Werten einer großmütigen Behandlung des Besiegten zu erfassen und zu würdigen weiß. Er hat an den Tatsachen vorbeigesehen und nicht erkannt, daß Frankreich in diesem Jahrhundert ein anderes Gesicht bekommen hatte.”

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“Nach einer Niederlage des Reiches wird es bis zum Aufkommen nationalistischer Bestrebungen in Asien, in Afrika und vielleicht auch in Südamerika nur noch zwei Mächte in der Welt geben, die einander ebenbürtig gegenübertreten können: Die Vereinigten Staaten und Sowjetrußland. Durch die Gesetze der Geschichte und der geographischen Lage ist es diesen beiden Kolossen bestimmt, ihre Kräfte zu messen, sei es auf militärischem, sei es auch nur auf wirtschaftlichem und ideologischem Gebiet. Aus der gleichen Gesetzmäßigkeit müssen beide Mächte die Feinde eines unabhängigen Europas sein.

Wenn es Amerika nicht gelingt, sich zu einer etwas weniger naivkindlichen Lebensauffassung durchzuringen als seine gegenwärtige, auf reine Massenpsychose und sogenannte christliche Wissenschaft begründete Allerweltsmoral, dann ist es fraglich, wie lange noch dieser Erdteil unter weißer Vorherrschaft bleiben wird. Es wird sich dann herausstellen, daß dieser tönerne Koloß nach seinem raketenhaften Aufstieg gerade nur zu seiner Selbstzerstörung fähig war.

Welche Chance für die gelbe Rasse angesichts eines solchen Verfalles! Rechtlich und historisch betrachtet, hätte sie genau die gleichen Rechte, oder genau genommen, ebenso wenig Rechte für eine Invasion dieses Erdteils, wie die Europäer im 16. Jahrhundert.

Ihre täglich anwachsenden unterernährten Volksmassen geben ihnen das Recht der Hungrigen, ihren Hunger zu stillen. Und das ist das einzige Recht, welches die Geschichte anerkennt, unter der Voraussetzung, daß dieses Recht die Macht auf seiner Seite hat”.

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“Der schwerste Entschluß in diesem Krieg war für mich der Befehl zum Angriff auf Rußland. Immer hatte ich die Meinung vertreten, daß Deutschland keinen Zweifrontenkrieg führen darf, und niemand soll bezweifeln, daß ich mehr als irgend jemand die Erfahrungen Napoleons in Rußland studiert und  durchdacht  habe. Warum aber  dann dieser  Krieg gegen Rußland? Warum zu dem von mir bestimmten Zeitpunkt?

Es gab für uns keine Hoffnung mehr, den Krieg im Westen mit  einer Invasion der englischen Insel zu beenden. Dies von Ignoranten geführte Land hätte sich gegen eine Anerkennung unserer Führerrolle in Europa und einen ehrlichen Friedensschluß solange gesträubt, als noch eine im Innersten Wesen reichsfeindliche Macht in Europa selbst ungeschlagen blieb. Der Krieg mußte sich darüber ins Unendliche hinziehen, ein Krieg, an dem die Amerikaner im Hintergrund sich in zunehmendem Umfang beteiligten.

Das Schwergewicht des Menschen- und Materialpotentials der USA, der unaufhörlich fortschreitende Zuwachs der Kriegstechnik und der neuen Waffen, beim Feinde ebenso wie bei uns, die drohende Nähe der englischen Küste, all das zwang uns zu versuchen, einen lang andauernden Krieg mit allen Mitteln zu verhindern.

Die Zeit – es ist immer wieder die Zeit – mußte in steigendem Maß gegen uns arbeiten. Das einzige Mittel, die Engländer doch noch mürbe zu machen und zum Frieden zu zwingen, war, ihnen durch Vernichtung der Roten Armee die Hoffnung zu nehmen, uns auf dem Kontinent einen ebenbürtigen Gegner entgegenzustellen. Es blieb uns keine andere Wahl als den Faktor Rußland aus dem europäischen Kraftfeld auszulöschen. Es gab dafür auch einen zweiten ebenso durchschlagenden Grund: die aus der bloßen Existenz des Bolschewismus latent drohende Gefahr. Der Angriff von dieser Seite mußte eines Tages geradezu zwangsläufig erfolgen.

Unsere einzige Chance, einen Sieg über Rußland zu erringen, lag darin, seinem Angriff zuvorzukommen, denn ein Verteidigungskrieg gegen die Sowjetunion war für uns indiskutabel. Keinesfalls durften wir der Roten Armee den Vorteil des Geländes überlassen, unsere Autobahnen für den Ansturm der roten Panzer, unsere Eisenbahnen für ihren Truppen- und Materialtransport. Wir konnten die Bolschewisten in ihren Wäldern, Sümpfen und Mooren schlagen, wenn wir rechtzeitig den Entschluß zum Handeln ausführten, niemals aber auf dem Boden eines dem Verkehr erschlossenen Raumes wie dem unsrigen.

Warum 1941? Weil es galt, keinen Augenblick länger als notwendig zuzuwarten und zwar umso weniger, als unsere Gegner im Westen unaufhörlich ihre Macht verstärkten. Übrigens blieb auch Stalin durchaus nicht untätig. Auf beiden Fronten arbeitete also die Zeit gegen uns. Die Frage lautet demnach hier nicht: “Warum schon am 22. Juni?” sondern: “Warum nicht früher?”

Ohne die von den Italienern mit ihrem idiotischen griechischen Feldzug verursachten Schwierigkeiten hätte ich die Russen in der Tat schon um einige Wochen früher angegriffen. Es ging darum, sie solange hinzuhalten, und es war meine beständige Sorge während der letzten Wochen, Stalin könnte uns zuvorkommen.

Es gab noch einen Grund: die Russen verfügten über die Rohstoffe, die für uns unentbehrlich waren. Trotz eingegangener Vertragsverpflichtungen verzögerten sie ihre Lieferungen, und eines Tages konnten diese ganz ausbleiben. Was sie uns nicht gutwillig liefern wollten, mußten wir also an Ort und Stelle selbst holen. Ich faßte diesen Entschluß sofort nach Molotows Novemberbesuch in Berlin, denn ich wußte von diesem Augenblick an, daß über kurz oder lang Stalin abfallen und ins alliierte Lager übergehen würde. Sollte ich weiter zuwarten, um besser gerüstet zu sein? Nein, denn dadurch gaben wir das Gesetz des Handelns preis. Nochmals nein, denn wir hätten den Ungewissen Aufschub zu teuer bezahlen zu müssen. Wir hätten nämlich den bolschewistischen Erpressungsversuchen in bezug auf Finnland, auf Rumänien, auf Bulgarien und die Türkei nachgeben müssen. Und das war für mich indiskutabel.

Es war mit der Mission des Dritten Reiches als Verteidiger und Beschützer des Abendlandes unvereinbar, die befreundeten Länder auf dem Altar des Bolschewismus zu opfern. Ein solches Verhalten war ehrlos, und wir wären dafür einmal erst recht bestraft worden. Eine jämmerliche Fehlspekulation also, sowohl vom moralischen wie vom militärischen Standpunkt aus. Was wir auch taten, so oder so, der Krieg gegen Rußland blieb unvermeidlich, und wir liefen höchstens in Gefahr, ihn später unter wesentlich ungünstigeren Voraussetzungen führen zu müssen.

Noch am Tage der Abreise Molotows habe ich daher die militärischen Vorbereitungen befohlen, um die Rechnung mit Rußland bei Anbruch der ersten schönen Tage ins Reine zu bringen.

Wir haben unsere Aufgabe  nicht erfüllt, und wir haben unseren Vorteil schlecht genützt, als wir es nach 1940 unterließen, die französische Arbeiterschaft zu befreien. Ebenso als wir es versäumten, den unter französischem Protektorat stehenden Völkern in Übersee zur Unabhängigkeit zu verhelfen. Das französische Volk hätte es uns bestimmt nicht verargt, wenn wie es der Bürde des Kolonialreiches entledigt hätten.

Auf diesem Gebiet hat dieses Volk immer mehr gesunden Menschenverstand an den Tag gelegt, als die zur Führung angeblich berufenen Schichten. Es hat in höherem Maße als diese Führungsclique das angeborene Gefühl für das echte Wohl der Nation. Unter Ludwig XV. so gut wie unter Jules Ferry rebellierte es gegen den Unsinn kolonialer Abenteuer. Ich wüßte nicht, daß Napoleon unpopulär geworden wäre, weil er Louisiana zu Geld gemacht hat. Umgekehrt hat sein unfähiger Neffe mit dem mexikanischen Abenteuer sein Prestige verloren.”

gv/08062017

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