Deutschland Bevor Hitler Kam – Gleichheit ist Tod. (1)-Sebottendorff

…Dies Buch zeigt auf, was war, ehe der Führer in die Bewegung kam. Es zeigt die Quellen, die dann zu dem Strome zusammenflossen, der alles Undeutsche hinwegschwemmen mußte…

Urkundliches aus der Frühzeit der Nationalsozialistischen Bewegung

von Rudolf von Sebottendorf

#1. Auflage

1933

Deukula Verlag Grassinger & Co., München 2 NW

 

Widmung

Dies Buch ist gewidmet dem Gedächtnis der sieben Thule-Leute die im Luitpold-Gymnasium geopfert wurden; dem Andenken der Thule-Leute und der Mitglieder des Kampfbundes, die um der Befreiung Münchens willen als Angehörige der Freikorps ihr Leben ließen und all den Mitarbeitern in der schweren Zeit der Vorbereitung der Erhebung.

Es umfaßt die Zeit von den bescheidenen Anfängen der nationalsozialistischen Bewegung inmitten des Weltkriegs bis zum Auftreten des Führers Adolf Hitler. Deshalb trägt dieses Buch den Titel: “Bevor Hitler kam.”

Jetzt kann endlich gesagt werden, was bisher nicht gesagt werden durfte, um nicht den Haß des “Systems” auf die Wegbereiter zu lenken. Es braucht nun nicht mehr verhehlt werden, daß jene sieben Thule-Leute nicht als Geiseln starben, nein, daß sie gemordet wurden, weil sie Antisemiten waren. Sie starben für das Hakenkreuz, sie fielen Juda zum Opfer, sie wurden gemordet, weil man die Ansätze der nationalen Erhebung vernichten wollte.

Heute ist das erfüllt, was jene Sieben und die ganze Thule ersehnt, wofür sie mit heißem Herzen und hartem Sinne gekämpft haben, wofür sie zum Sterben bereit waren und gestorben sind.

Wir erkennen das Verdienst, die Größe und die Kraft Adolf Hitlers. Er hat geschaffen, was wir erstrebten; wir sammelten, er führte ans Ziel.

Als wir vor fünfzehn und mehr Jahren anfingen, vom Deutschtum und Sozialismus zu sprechen, wurden wir verlacht. Hitler war es, der dem Deutschen die Einheit dieser beiden Begriffe einhämmerte.

Wenn wir von Reinheit des Blutes sprachen, wurden wir verhöhnt. Hitler war es, der diesen Gedanken in Millionen deutscher Menschen lebendig machte.

Wenn wir vom alten Deutschen Recht träumten, davon sprachen, daß das Römische durch das Deutsche ersetzt werden müsse, stießen wir auf Verständnislosigkeit. Dieser Gedanke ist durch Hitler endlich Allgemeingut des deutschen Volkes geworden. Aber unsere Arbeit war damals nicht vergeblich, sie war die Aussaat, sie schmiedete die Werkzeuge, mit denen Hitler arbeiten konnte und nach seiner Bestimmung arbeiten mußte.

Dieses Buch zeigt auf, was war, ehe der Führer in die Bewegung kam. Es zeigt die Quellen, die dann zu dem Strome zusammenflossen, der alles Undeutsche hinwegschwemmen mußte.

Thule-Leute waren es, zu denen Hitler zuerst kam und Thule-Leute waren es, die sich mit Hitler zuerst verbanden!

Die Rüstung des kommenden Führers bestand außer der Thule selber, aus dem in der Thule Gesellschaft von dem Bruder Karl Harrer gegründeten Deutschen Arbeiterverein und der von Hans Georg Grassinger geleiteten Deutsch-Sozialistischen Partei, deren Organ der Münchener, später der Völkische Beobacher war. Aus diesen drei Quellen schuf Hitler die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

Wir grüßen unseren Führer Adolf Hitler mit Sieg-Heil!

Zum 9. November 1933

Der Verfasser

#I. Allgemeine politische Betrachtungen

Man kann den Weltkrieg beklagen, und seine Folgen, den Zusammenbruch des ersten Deutschen Reiches und das Dasein des zweiten Deutschen Reiches bedauern; man kann Mitleid mit dem deutschen Volke haben, das diese entsetzlichen Zeiten durchmachen mußte; eins ist sicher: ohne diese Notzeit wäre Deutschland nie einig geworden. Für das Volkstum war der verlorene Krieg, war das zweite Reich, war die Mißwirtschaft des Systems durchaus notwendig.

Die Eiszeit schuf den Arier, den weißen, weisen Menschen des Nordens, der der Welt die Kultur bringen sollte. Sein Wahrzeichen, das siegende Sonnenrad finden wir überall aufgepflanzt, wohin er seinen Fuß setzte. Leicht vergaß er sein Volkstum, verlernte oft auch seine Muttersprache, aber seine Kultur hat der wandernde Arier hinterlassen, wenn auch oft durch Niederrassige so entstellt, daß sie kaum noch erkennbar ist.

Die Notzeit des Krieges, die schwere Zeit nachher, schuf den Deutschen! Wieder erhebt sich das Sonnenzeichen, das Hakenkreuz aus der Vergangenheit; das uralte Heilszeichen der Arier ist zum Wahrzeichen des neuen Deutschlands geworden! Nun wird der Deutsche nimmer vergessen, daß jeder Volksgenosse Blut von seinem Blute ist, daß alle Deutschen Brüder und Schwestern sind, eine große heilige Familie!

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Es erhebt sich die Frage, warum diese entsetzlichen Zeiten erst kommen mußten, warum nicht schon früher das Ziel erreicht worden ist, da doch hunderte und tausende deutscher Männer an diesem Ziel gearbeitet haben.

Die Grundübel der Deutschen mußten erst besiegt, bezwungen werden und diese Grundübel sind der Neid, das Hinhorchen auf fremde Einflüsterungen, die Eigenbrödelei.

Schon einmal ging eine Schlacht verloren, weil die Alemanenführer nicht wußten, daß sie zu Fuß an die Spitze des Keils gehörten. “Herunter von den Pferden”, schrieen die Gefolgsleute und die Römer siegten. – Das ist der Neid und man muß sich hüten, ihn zu wecken, alles vermeiden, was ihn wecken kann.

Das Hinhorchen auf fremde Einflüsse ist das zweite Erbübel des Deutschen. Niemals ist vor dem Kriege und während des Krieges von fremden Generalstäben etwas mehr geschmäht worden als die alldeutsche Bewegung. Anstatt daß sich der Deutsche sagte: was mein Feind schmäht, muß für mich gut sein, stimmte er in die Schmährufe ein. Genau so war es bei Beginn der Hitlerbewegung.

Das Dritte aber ist die Eigenbrödelei und damit das Bestreben, sich um Kleinigkeiten gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. “Deutsche Streitigkeiten” sagt der Franzose, wenn er solchen Streit um Kleinigkeiten bezeichnen will.

Der Deutsche sieht nie auf das gemeinsame Ziel, er sieht nur auf den Weg! Er verlangt, daß jeder den Weg geht, den er für den richtigen, für den alleinseligmachenden hält; er vergißt, daß alle Wege an das Ziel führen müssen, wenn dieses Ziel nur so hoch gesteckt ist, daß es alles umfaßt.

Der Deutsche braucht einen Führer, der in zwingt!

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Der ihn zwingt, seinen Blick nur auf das Ziel und nicht auf den Weg zu richten. Der Führer muß die Macht haben, um zwingen zu können! Diese Macht kann durch zweierlei erlangt werden. Sie kann dem Führer durch Vererbung gegeben worden sein, also von außen her, sie kann ihm vom Volke aus freier Wahl gegeben worden sein, also von innen heraus. Was von außen her kommt, kann auch von außen verändert, gemoldet, zerbrochen werden. Was sich harmonisch von innen heraus entwickelte, was ward, wird bleiben! Das erste ist etwas vom Wesen des Materialismus, er will von außen wirken, er muß es, denn der Stoff kann ja nicht selber schaffen. Er ist das Vergängliche, aus dem der unvergängliche Geist, das Ewige, Neues bildet. Der Materialismus will aus den Verhältnissen heraus gute Menschen machen. Wie falsch dieser Satz ist, zeigt uns die letzte Zeit vor dem Kriege.

Noch nie ging es einem Volke wohl besser als damals dem deutschen. Unter Kaiser Wilhelm II. galt Detuschland etwas in der Welt. Seine Flagge wehte auf allen Meeren, sein Handel blühte, seine Industrie war ohnegleichen. Der Arbeiter fand reichliche und gutbezahlte Arbeit, paßte es ihm nicht an einem Orte, so machte er Schluß und ging wo anders hin. Da jeder Arbeiter pflichtbewußt war und seine Arbeit konnte, fand er bald wieder neue lohnende Arbeit. Es wird behauptet, daß damals die Löhne niedrig gewesen sind. Das ist unwahr, sie waren den damals niedrigen Lebensmittelpreisen und Mieten, den niedrigen Steuern und Abgaben entsprechend. Nie wieder sind so große Beträge in Sparkassen, den Konsumvereinen, den Gewerkschaften, den Parteikassen angesammelt worden wie damals und wenn alle diese bis heute ausgehalten haben, dann ist es nur jenen Vorkriegszeiten zuzuschreiben, in denen die gesunde Basis

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gelegt worden ist. Geld war immer da und für jeden Zweck zu haben, es hatte jeder Geld. Die Möglichkeit, Geld zu verdienen, zog wieder die materialistische Lebensauffassung und Denkart groß. Die Anbetung des Stoffes nahm überhand. Der Arbeiter sorgte für sich selber, kümmerte sich nicht um seinen Genossen. Es war genug, wenn er einer Gewerkschaft zugehörte, seine Beiträge bezahlte, das Parteiblatt las und streikte, wenn es die Gewerkschaft wollte; sonst lebte er, wie er wollte. In der Arbeit selbst gab er sein Bestes her, das war seine Pflicht und Schuldigkeit, anders kannte er es nicht. Aber im Bürger, im Beamten, im Staate selber war er gelehrt worden den Feind zu sehen.

Der Bürger, liberal, im besten Falle nationalliberal gesinnt, lebte ganz sein eigenes Leben. Der Arbeiter war ihm nicht gerade der Feind, im Gegenteil, aber er war ihm unangenehm, weil er die Feindschaft spürte und weil das seine Ruhe störte. Alles, was ihn in dieser Ruhe, in diesem Behagen störte, war geeignet den Gewinn einzuschränken, aber Geld gewinnen wollte er und konnte er. Der Arbeiter war ihm gleichgültig, den Beamten haßte er.

Das Gehalt der Beamten war klein; damals ging man von dem Standpunkte aus, daß das kleine Gehalt durch die Anwartschaft auf Pension ausgeglichen werde. Der Beamte mußte sich einrichten. Er konnte nicht mitmachen, wenn der Bürger feierte; so schloß sich die Beamtenschaft ab und bildete eine Kaste für sich.

War das die Lage des Volkes im Allgemeinen, so kam nun unter Kaiser Wilhelm II. ein Besonderes hinzu. Der zunehmende Wohlstand der Unternehmer, der Geschäftsleute veranlaßte diese zu neuen Kapitalinvestitionen. Es kam im Bürgertum eine Klasse auf, die wurzellos im Volkstum, durch erhöhten Prunk diese Wurzellosigkeit

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vergessen machen wollte. Der Adel, die Beamtenschaft wollten bei diesem Prunk mittun und wurden durch die Hofhaltung Kaiser Wilhelms II. gezwungen mitzutun. So setzte ein Fäulnisprozeß von oben ein, dem ein gleicher von unten entsprach.

Die Gegensätze der Konfession spielten um die Jahrhundertwende keine große Rolle in Deutchland. Jede der beiden Konfessionen hatte genug zu tun um den Bestand zu wahren. An Gott zu glauben, galt als überlebt, galt als rückständig. Wer nicht aus der Kirche austrat, stand ihr indifferent gegenüber. Der Arbeiter auf der einen Seite mit Hohn und Spott, der Wissenschaftler auf der anderen mit den Waffen der Gelehrsamkeit griffen die Kirche an. Es war die Zeit, wo Büchners Kraft und Stoff, wo Haeckels Welträtsel, die Bibel des Materialismus in Hunderttausenden von Exemplaren verbreitet wurden.

Das war die Zeit, in der das Judentum die Stellung eroberte, die es bis vor kurzer Zeit inne hatte. Die Stellung, um die es seit Jahrhunderten in zäher Verbissenheit gekämpft hatte.

Es war ein grober taktischer Fehler des Judentums sich soweit vorzuwagen, denn jetzt wurde man aufmerksam. Was nur von wenigen gelehrt und behauptet worden war, begann in das Volk zu dringen, das ja rein gefühlsmäßig schon immer antisemitisch eingestellt war.

Mommsen, der doch gewiß nicht als Antisemit angesprochen werden kann, hatte gesagt, daß das Judentum ein Ferment der Zerstörung sei. Die Retcliffe-Romane der siebziger Jahre wurden lebendig; was der eine der Verfasser, jener bewanderte Hofrat Schneider von der Kreuzzeitung geschrieben und welhalb er verlacht wurde, gewann Farbe, Form und Gestalt. Man lese die grandiose Szene im Prager Judenfriedhof nach, oder die Geschichte des Frankfurter Bankiers.

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Man las mit Erstaunen das Bekenntnis Dr. Walter Rathenaus in der Wiener Neuen Freien Presse, in dem er die Katze aus dem Sack ließ: “Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die Geschicke des Kontinents und wählen sich ihre Nachfolger aus ihrer Umgebung” (25. Dezember 1909).

Die antisemitische Bewegung der letzten Jahre des Jahrhunderts wuchs und wurde mächtiger und mächtiger. Antisemitismus hat es zu allen Zeiten gegeben, denn der Name bezeichnet nichts weiter als den Angriff oder Abwehrkampf gegen eine fremde Rasse, ein fremdes Volk. Antisemitismus ist so alt wie die jüdische Rasse überhaupt. Druck wird immer Gegendruck erzeugen. Wuchs der Druck des Judentums, so wuchs auch der natinale Widerstand des Wirtsvolkes und eines Tages mußte es zu einer Explosion kommen. War das Wirtsvolk noch stark genug, so mußten die Juden gehen, im andern Falle ging das Wirtsvolk zugrunde. Auch dann zog Juda weiter und so ist die Legende vom ewigen Juden begründet. Der Auszug der Juden aus Ägypten, den wir als Beispiel der Fürsorge Gottes in der Schule lernen mußten, ist in Wahrheit eine solche Vertreibung. Geschichtlich ist der Auszug der Kinder Israel: die Vertreibung der Hyksos, dieses Beduinenstammes, der in Ägypten eingefallen war und hundert Jahre geherrscht hatte. Und wir lesen mit Entsetzen in der Bibel, 2. Mose, 5, Vers. 21, wie der Judengott seine Kinder zum Diebstahl verleitete, damit sie nicht leer auszögen. Ägypten war so auf einige Zeit seine Juden losgeworden, Cyrus, der für geleistete Dienste den Juden das gelobte Land zurückgeben wolle, wurde sie nicht los; sie blieben an den Wassern Babylons und trieben ihren Schacher weiter. Nur wenige tausend Mann folgten Esra nach Jerusalem und bauten die Stadt auf. Es is nicht wahr, was wir in der

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Bibel lernen mußten, daß die gefangenen Juden an den Wassern Babylons saßen und weinten; es ging ihnen gut dort, sie hatten solche Macht, daß sie 30,000 Arier abschlachten konnten und noch heute dieses Ergeignis durch ein Fest feiern. Damals, als Esra nach Jerusalem zurückkam, um 300 v. Chr., begann jener ungeheuere Betrug, an dem das Christentum noch heute krankt: Die Bibel wurde rückwärts redigiert, die Geschlechtsregister nach einer Zahlenmystik aufgestellt und arisches, in Babylon gewonnenes Wissen in die Bibel aufgenommen. Damals entstand das hebräische Schrifttum aus Runen, die von Mykenae den “östlichen” Völkern gebracht wurden.

Immer ist der Jude Geschäftsmann, also Händler gewesen; mit und auf den Zügen Alexanders des Großen gelangte der Jude überall hin und wir finden ihn um 200 v. Chrs. schon auf allen Handelsplätzen des Mittelmeers, nämentlich in Rom.

Seinem Einfluß ist es zuzuschreiben, daß dort eine Demokratie aufkam, die so recht nach seinem Geschmack war. Noch einmal gelang es dem großen Sulla das römische Volk zu retten, aber der Untergang war nicht mehr aufzuhalten. Der Reichtum, der in Rom zusammenströmte, die vielen Völker bereiteten den Rassenmischmasch vor; vollendet wurde er durch das Christentum, das ja lehrte: jeder Getaufte sei Bruder. Zur Zeit der Völkerwanderung, als die jungen Germanen das morsche Römische Reich stürzten, war ganz Südeuropa christlich.

Wie schwer es war die Germanen zum Christentum zu bringen, das lehrten die Kämpfe eines halben Jahrunderts. Mußte doch der Frankenkaiser Karl noch tausende von Sachsen morden, um die Überlebenden zu überzeugen, wie menschenfreundlich das Christentum sei. Erst dann gelang es Germanen zum Christentum zu bringen, als sich

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die Kirche germanische Sitten und Gebräuche anpaßte und germanische Feste in christliche umdeutete.

PAPST UNSCHULDIG (ANSCHEINEND EIN JUDE) HAT 9 MILLIONEN DEUTSCHE FRAUEN ALS HEXEN ZU TODE FOLTERN LASSEN

In der Zeit, in der der Islam aufkam, finden wir Jundenverfolgungen bei den Arabern und im Koran handeln ganze Abschnitte von der Verwerflichkeit der Kinder Israels.

Mit den Mönchen, der beginnenden Städtebildung in Deutschland fanden sich auch die Juden ein, bald saßen sie in den Städten des Rheins und drangen von hier aus gegen Osten vor.

Im ganzen Mittelalter finden wir Judenverfolgungen, aber da Deutschland in viele kleine und große Staaten zerviel, konnte eine solche Verfolgung nie großes Ausmaß annehmen; der Jude duckte sich, bis der Sturm vorüber war und begann dann ebenso unverschämt sein Ausbeutesystem weiter zu betreiben. Schutz fand Juda besonders bei der Kirche. Wenn auch die Kirche dem Antisemitismus des Mittelalters ein christliches Mäntelchen umzuhängen verstand, im Grunde ist sie immer der Schutz und der Schild Judas gewesen, weil Juda Einfluß auf die Kirche hatte. Getaufte Juden konnten die höchsten Stellen in der Kirch erhalten, ja mehr als ein Papst ist getaufter Jude gewesen.

Das wurde anders, als im Norden der Protestantismus Staatskirche wurde. Luther war selber ein starker Antisemit, er war es aber nur vom religiösen Standpunkte aus. Um auch auf die Protestanten Einfluß zu gewinnen, erfand das Judentum die Freimaurerei. Die alte Freimauerei war ehemals Waherin eines Geheimnisses, das in den Bauhütten des Mittelalters, die die gotischen Dome bauten, gelehrt wurde. Eine Unmenge arischen Weistums finden wir in den Lehren der Alchimisten und Rosenkreuzer, die sich den Bauhütten angeschlossen hatten, wieder. Mit dem Niedergang der gotischen Baukunst

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verschwanden auch die Bauhütten und arisches Weistum blieb Geheimnis weniger Bewahrer. Als der dreißigjährige Religionskrieg zu Ende war, als sich Protestanten und Katholiken der rechten Gotteserkenntnis wegen nicht mehr gegenseitig totschlugen, da war die Zeit für Juda gekommen den Freimaurerorden neu erstehen zu lassen. Man gründete gegen Ende des 17. Jahrhunderts die ersten Logen die sich 1717 in Bork zu einer Großloge zusammenschlossen. Das Geheimnis der alten Freimauererei war zu lehren, daß jeder Mensch an sich selber arbeiten müsse, um gut zu werden, dann strahle er das Gute nach außen hin wie eine Sonne. Jeder sollte eine solche Sonne werden. Dann, so lehrte uraltes arisches Weistum, wenn der einzelne, der Führer vollkommen ist, dann werden auch von ihm aus die Verhältnisse der Umwelt vollkommen werden.

Die neue freimaurische Lehre drehte die Sache um, sie sagte: Erst schaffen wir gute Verhältnisse, dann werden auch die Menschen gut werden. Entsprechend den drei Graden der Werkmaurerei, Lehrling, Geselle und Meister, wurden drei Grade der Freimaurerei gleichen Namens geschaffen; die Symbolik war ein Brauchtum, das aus dem alten Testamente entlehnt wurde. Die Arbeit in den Logen war symbolisch der Bau an dem Tempel Zions. Nach und nach bildeten sich aus dem letzten, dem dritten Grade, höhere Grade und gegen 1780 war das System der Hochgradmaurerei ausgebildet. Immer aber waren die Juden die Macher in den Logen. Die dummen Deutschen ließen sich durch das Geschwätz der Weltbrüderschaft, der Gleichheit und Freiheit einlullen. Lessings Nathan der Weise ist auf freimaurischen Tendenzen aufgebaut. Fiedrich der Große, in eine braunschweigige Loge aufgenommen, gründete, als er König wurde, die Großloge Royal Bork in Preußen. In Frankreich wurde die Revolution durch die Logen

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vorbereitet. Nach Abschluß der Befreiungskriege hatte die Freimaurerei in der ganzen Welt Fuß gefaßt. Über die Freimaurerei im Gegensatz zur arischen Weltanschauung gibt ein Artikel Aufschluß, der in den “Runen” Nr. 7 vom 21. July 1918 enthalten ist und in dem sich Sebottendorff mit einem Angriff auseinandersetzte, der in der “München-Augsburger Abendzeitung” und im “Bayerischen Kurier” von Logenseite aus auf ihn erfolgte (vgl. S. 41).

“Was uns (germanische Logen) von der Freimarerei trennt, ist unsere Weltanschauung. Wir betrachten die Welt – die Umwelt – als ein Produkt des Menschen. Die Freimaurer sagen, der Mensch ist das Produkt der Verhältnisse.

Wir kennen keine internationale Brüderschaft, sondern nur völkische Belange, wir kennen nicht die Brüderschaft der Menschen, sondern nur die Blutsbrüderschaft.

Wir wollen frei sein, aber nicht in der Freiheit des Herdenmenschen, sondern in der Freiheit der Pflicht.

Wir hassen das Schlagwort von der Gleichheit. Der Kampf ist der Vater aller Dinge, Gleichheit ist der Tod.

Wir wollen leben, lang und glücklich leben. Unsere Ansicht von der Gleichheit ist die Gleichheit der Pflicht. Wir wollen jeden einzelnen von uns so tüchtig wie möglich machen, damit er die Pflicht nicht als Last, sondern als ein Stück von sich selber empfindet. Dann werden wir auch den Kampf bestehen, der kommen wird, kommen muß, den Kampf zwischen Arier und Juden. Ein erkannter Feind ist kein Feind mehr, wir wollen unserem Volke die Augen öffnen, wo sein Feind steht, der uns bekämpf bis zur Vernichtung.

Wir verneinen die Lehren der Freimaurerei, daß die Verhältnisse

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den Menschen bilden; das ist eine Lehre, die der Marxismus aufgenommen hat und mit der er den Leuten schmeichelt, denn wenn es so ist, dann ist der Mensch, der Führer frei von jeder Verantwortung.

Solche materialistische Anschauung führt zum Verfall.

Wir haben aber auch im Brauchtum nichts mit der Freimaurerei gemeinsam. Mit kluger Voraussicht hat man dort alles auf das Gesetz Moses abgestellt. ‘Das Schwert in der einen, den hölzernen Hammer in der anderen Hand’ soll der Freimaurer am Tempel Zions bauen.

Wir führen das eiserne Schwert und den eisernen Hammer und bauen am deutsche Halgadom.

Wir wollen nicht mehr Amboß, sondern Hammer sein. Wir beten nicht; ‘Gib, daß einig sei die Erde, daß das menschliche Geschlect eine Bruderkette werde”, weil wir wissen, daß dies unmöglich ist, Sand in die Augen der Dummen, die nie alle werden.

Wir arbeiten für unser Volkstum und wissen, daß wir für den Fortchritt der Menschheit viel mehr tun als alle Logen der Welt. Wir wissen aus der Geschichte, daß der Arier aufbaut, der Jude aber zerstört.

Das Wesen der Juden ist starr und unwandelbar, die Juden können nicht aus ihrer Haut heraus, von jeher haben sie die Wirtsvölker, die ihnen vertrauten, ausgesogen, bis die Wirtsvölker aus der Geschichte verschwanden. Auch die Freimaurerei ist starr und unwandelbar, jeder Freimaurer wird bestätigen müssen, daß sie sich dem Wesen und der Struktur nach nicht wandeln darf. Sie wird daher ebenfalls verschwinden, denn nur das bleibt, was sich organisch entwickelt, was lebt.

Wir sind keine Demokraten, wir lehnen Demokratie durchaus ab. Demokratie ist jüdisch, alle Revolution der Demokratie ist jüdisch. ‘Die

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Revolution ist der Stern Juda’, sagt Graetz als Motto in seiner Geschichte des Judentums.

Wir sind Aristokraten, wir wollen jeden sich seines Volkstums bewußten Deutschen zu einem Edling machen, dann sind wir gleich. So verstehen wir UNSERE Gleichheit.

Wir nennen Edling jeden Germanen, der sich seiner Pflicht bewußt ist, mit dem Schwert und dem Hammer tätig zu sein.

Wir pflegen keinen Humanitätsdusel, wir stützen das Schwache, wo es seiner Natur nach schwach ist, wir reichen aber nicht die eine Wange dem hin, der uns auf die andere schlug, wir schlagen zurück und setzen unsern ganzen Stolz darein, kräftig zurückzuschlagen, so zu schlagen, daß de Gegener am Boden bleibt. Das war ja auch die Meinung unseres Heilandes: Er war gekommen, das Schwert zu bringen.

Wir bekämpfen bis aufs Blut den Geist, der sich in dem Aufrufe der Mailänder Loge breit macht, den Geist des Mammonismus, der darauf abzielt, überall die Republik einzurichten, weil er dort herrschen kann. Es ist wahr, daß dieser Geist ein von Thron und Altären freies Zeitalter schaffen wird, aber es ist nicht wahr, daß dieses Zeitalter das Glück der Völker bedeuten wird; nein, wo die Masse herrscht, da herrscht Juda und seine Tyrannei wird furchtbar sein.

Mitglied einer Freimauerloge kann nach de Satzung jeder freie und unbescholtene Mann werden, in Wahrheit muß man auch wohlhabend sein, denn die Beiträge waren hoch; der Bund der Freimaurer umfaßte Unernehmer, Kaufleute, Gelehrte, Beamte und Militärs. Das genügte Juda, um die Völker bis um die Mitte des vergangen Jahrunderts leiten zu können. Um diese Zeit begannen sich zwei neue Stände

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herauszukristallisieren: Der Stand der kleinen und mittleren Beamten und Angestellten und der Stand der Fabrikarbeiter.

Für die erste Gruppe, die Bürgerlichen, fand man schnell ein Mittel, sie lenken zu können. Man schuf einen besonderen Orden für den Stand, einen Orden, der sich an die freimauerischen Gebräuche anlehnte, den Odd Fellow-Orden. Die Logen desselben waren mehr auf Unterstützung der Mitglieder eingstellt, als die Maurerlogen. Um aber auch die Freimaurerei kräftiger am Leitzügel zu haben, wurde der Orden Bne Briss geschaffen. Bne Briss heißt Söhne des Glaubens. Mitglieder durften nur Juden sein und werden; aber Bne Briss-Brüder mußten in allen Logen Europas sein und wurden raschest befördert, so daß fast alle Leiter der einzelnen Logen, die “Meister vom Stuhl” zugleich im Bne Briss waren und von dort ihre Informationen bezogen. Auf diese Weise war die Freimaurerei, die noch international durch ein Institut in Genf geleitet wurde, nur den Befehlen des Bne Briss unterworfen. Was nun den vierten Stand, den Stand der Arbeiter anbelangt, so konnte man diese nicht in die Logen bringen, aber man erfand für sie die internationale Sozialdemokratie. Es ist schon oben gesagt worden, daß Freimauerei und Sozialdemokratie denselben Prinzipien anhingen die Umkehrungen arischer Lehrsätze waren.

In den germanischen Ländern und im Osten Europas lagen die Verhältnisse wesentlich anders, als in Frankreich und in England. In diesen beiden Ländern hatte man schon eine starke Deomkraite und eine allerdings national eingestellte Sozialdemokratie. Auch die Industrialisierung dieser beiden Länder war weiter forgeschritten. In Deutschland herrschte bis Ende des vergangen Jahrhunderts immer noch ein patriarchalisches Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

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Dieses mußte zerstört werden. Die Arbeitnehmer wurden durch die Organisatoren der Sozialdemokratie, die drei Juden: Marx, Engels und Lassalle bearbeit; die Arbeitgeber verfielen dem Kapitalismus. Zweck und Ziel des Kampfes war die Verhetzung der einzelnen Klassen gegeneinander. Gemäß dem deutchen Charakter wurde die sozialdemokratische Doktrin für den deutschen Arbeiter als Weltverbrüderung aufgezogen. “Proletarier aller Länder vereinigt Euch”, war das Schlagwort. In Frankreich ist die Sozialdemokratie im Anfang auf die Vereinigung der lateinischen Rassen eingestellt gewesen, später wurde der Hauptteil national, der linke Flügel kommunistisch; der Kommuneaufstand von 1871 war ein Beispiel dafür. In England hat die Sozialdemokratie keine Rolle gespielt und wo sie es tat, war sie immer national. Hier kam es ja auch nicht so sehr darauf an; die Leitung der Geschäfte ruhte in jüdischen Händen, es galt also nur die Macht zu sichern, nicht sie zu erobern, wie in Deutschland. Hier wurden daher alle Kräfte eingesetzt. Hier wurde mit allen Mitteln gearbeitet, denn die Gefahr des Zusammenschlusses der deutschen Stämme zu einem deutschen Staate war gefährlich. Namentlich Preußen war der Feind des Judentums, man rief es als Reaktionär aus. Der “preußische Junker” wurde zum Schlagwort. Man trieb einen Keil zwischen den Adel und den König; den Adel gewann man, nachdem man ihn ruiniert hatte, durch Versippung mit Juden, dem Könige schmeichelte man; endlich traf man auf einen so beweglichen Charakter wie Kaiser Wilhelm II. und konnte ihn durch immer enger gezogene Kreise für sich gewinnen.

Einen zweiten Keil trieb Juda zwischen den Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Einerseits trat der internationale Kapitalismus in Aktion und verwandelte die privaten Unternemen in Aktiengesellschaften.

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Nun verlor der Unternehmer das Interesse an seinen Leuten, er war ja nicht mehr der Besitzer des Werkes, er hatte es ja nicht mehr notwendig seine Leute schonend zu behandeln, sie durch reichlichen Lohn und gute Behandlung zu halten, im Gegenteil, je mehr aus ihnen herausgepreßt wurde, desto größer der Gewinn. Beide standen sich im Kampfe gegenüber.

Ende der neunziger Jahre, etwa um Beginn unseres Jahrhunderts wurde die Organisation der Gewerkschaften vollendet; jeder Arbeiter war gezwungen, sich seiner Gewerkschaft anzuschließen, wer als Lehrling eintrat, mußte in die Arbeiter Jugend.

Genau wie die Sozialdemokraten es machten, so handelten die Katholiken, wo sie die Macht hatten. Von der Wiege bis zum Grabe leiteten und gängelten den deutschen Katholiken die Geistlichen und beeinflußten sein politisches Denken.

Bismarck hatte die Gefahr erkannt, er versuchte beide Richtungen zu bekämpfen; er mußte scheitern, weil er nicht die gemeinsame Quelle des Zentrums und der Sozialdemokratie erkannte: die Juden. Daß er dies nicht erkannte, hatt er seinem Hofjuden Maximilian Harden zu verdanken.

So sehen wir, daß bei Beginn des Jahrhunderts alle deutschen Parteien unter jüdischem Einfluß und unter jüdischer Leitung standen. Am Hofe herrschten sie geradezu, Wilhelm war so abhängig geworden, daß er Ballin, Rathenau, Friedländer-Fuld zu seinen Ratgebern gemacht hatte und wenn er die Stimmung seines Volkes erkunden wollte, dann ging er in Berlin in das kleine Lederwarengeschäft Unter den Linden von Katzenstein und fragte seinen getreuen Katzi, was wohl das Volk denke. Katzi war der einzige Bürger Deutschlands, der Sr. Majestät zum Geburtstage ein Geschenk überreichen durfte.

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In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts waren es zwei Männer, die den Juden entgegentraten; beide wurden diffamiert und mußten abtreten. Ahlwardt, der Rektor der Deutschen, wie ihn die Judenpresse höhnisch nannte, wurde eines entehrenden Verbrechens beschuldigt und wurde so erledigt; Graf Pückler, der einen Radauantisemitismus geschaffen hatte, wurde für nicht zurechnungsfähig erklärt. Schwerer war es schon, den Hofprediger Stöcker beiseite zu bringen, er hatte eine Position, hinter ihm stand eine Gemeinschaft, die Christlich-Sozialen. Stöcker wurde von der preußischen Regierung fallen gelassen und musste gehen.

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>>>Zu Teil 2

Auszug aus: Sebottendorf Rudolf Von – “Bevor Hitler Kam”-1933-267S.pdf

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