Kaiser Wilhelm II.-Politisch Unkorrekte Korrekturen eines Zerrbildes

…Jüngst hat der Australier Christopher Clark mit seinem „Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ die Alleinkriegsschuld ebenso wie die kriegstreiberische Rolle des Deutschen Kaisers in den Bereich der Propaganda verwiesen, die durch keinerlei Faktenbefunde gedeckt sind…

 

14. Juni 2014 von Michael Friedrich Vogt

Jan von Flocken im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Wir beschäftigen uns mit dem Deutschen Kaiser Wilhelm II., weil er an der Spitze einer Liste von „Kriegsverbrechern“ stand, welche an die Sieger des 1. Weltkrieges gemäß den Bestimmungen des Versailler Diktats auszuliefern seien (Art. 227).

In der Nachkriegsgeschichtsschreibung in der BRD und hier insbesondere durch das Pamphlet von Fritz Fischer „Griff nach der Weltmacht“ galt und gilt bei den BRD-Hofhistorikern und völlig faktenresistent die Propaganda der Siegermächte mit den Inhalten des Versailler Diktats nachbetend das Kaiserreich und Wilhelm II. als der Hauptschuldige am Ausbruch des 1. Weltkrieges. Fischer versteigt sich darüber hinaus zu der These, daß Wilhelm II. von langer Hand einen militärischen Griff nach der Weltmacht vorbereitet hat und gezielt auf den Ausbruch eines Krieges zusteuerte.

Jüngst hat der Australier Christopher Clark mit seinem „Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ die Alleinkriegsschuld ebenso wie die kriegstreiberische Rolle des Deutschen Kaisers in den Bereich der Propaganda verwiesen, die durch keinerlei Faktenbefunde gedeckt sind.

Jan von Flocken hat sich als kritischer Historiker seit Jahren mit den Fakten um Wilhelm II. befaßt und kommt ebenfalls zu einer komplett anderen Sicht des Deutschen Kaisers.

Die Themen im einzelnen:

·        Hat Wilhelm II. 1890 Bismarck aus dem Amt „gejagt“ und damit der deutschen Außenpolitik eine verhängnisvolle Richtung gegeben?

·        Was hat es mit der „Hunnenrede“ (1900) auf sich, die immer wieder als Beleg für Brutalität des Kaisers zitiert wird?

·        Gab es unter Wilhelm II. eine besonders massive oder aggressive Aufrüstung in Deutschland?

·        War Wilhelm II. ein eingefleischter Militarist (er soll bis zu viermal am Tag die Uniform gewechselt haben, was als „Beleg“ dafür dient)?

·        Warum soll die deutsche Flottenrüstung eine große Provokation Großbritanniens gewesen sein nicht aber die z. B. der USA?

·        Gab es eine Art Haßliebe Wilhelms II. gegenüber England (er soll sogar mitten im 1. Weltkrieg britischen Offizieren Urlaub auf Ehrenwort aus der Gefangenschaft gewährt haben)?

·        Wie ist das Verhalten von Wilhelm II. im Vorfeld (Juli 1914) des 1. Weltkriegs zu beurteilen?

Publikationen:

Jan von Flocken, 99 Geschichten zur Geschichte: Von Ramses II. bis J. F. Kennedy

Jan von Flocken, Unser Tausendjähriges Reich: Politisch unkorrekte Streifzüge durch die Geschichte der Deutschen

Christopher Clark, Die Schlafwandler: Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog weiteres Interview zum Thema:

Das Versailler Diktat, die These von der Alleinkriegsschuld und die fatalen Folgen

Website:

http://www.kai-homilius-verlag.de/autoren/autor_new.php?autor=208

Quelle: http://quer-denken.tv/575-kaiser-wilhelm-ii/

 

KAISER WILHELM

http://www.germanvictims.com/wp-content/uploads/2017/01/Auszug-Kriegsschuldfrage-bei-Kaiser-Wilhelm-II-24s.pdf

KAISER WILHELM

http://www.germanvictims.com/wp-content/uploads/2017/01/Ereignisse-und-Gestalten-1878-bis-1918-bei-Kaiser-Wilhelm-II.-330s.pdf

This entry was posted in Deutschsprachig, WW I-Weltkrieg 1. Bookmark the permalink.