Teil II – Nordische Lebens-Lehre Jesus In Eine Todes-Judenlehre Verwandelt – Paulinismums – 4

…Nachdem Paulus sich ca. zwei Jahre nach Jesu Kreuzigung von einem Jesusanhänger namens Ananias in die Lehre Jesu hatte einführen lassen, kam ihm die Idee, diese Lehre in abgewandelter Form nach seinen eigenen Vorstellungen zu verbreiten, so daß sie den Interessen und der Einflußnahme des Judentums dienlich war…

[Admin: Wenn Jesus nach Indien ging, dann nicht um sich mit Inder zu treffen, sondern mit Germanen welche die Elite in Indien waren. In der Christlich-Juedischen Lehre riecht’s von Blut und Tod.]

Teil II – Ein Kurzeinblick in das Wesen der paulinistischen Theologie

Bei Neue Gemeinschaft von Philosophen

Die katholische Kirche, die verschiedenen protestantischen und orthodoxen Kirchen sowie die allermeisten „christli- chen“ Ablegergemeinschaften (Sekten u.ä.) des sogenannten Christentums gründen geistig nicht auf der Lehre Jesu, son- dern auf der Lehre des Juden Paulus! – dies ist den meisten Menschen, Christen wie Nichtchristen, heute leider immer noch nicht bewußt.

Paulus, der zuvor als Christenverfolger Saul hieß, kannte weder Jesus selbst noch kaum einen seiner Jünger, füllt aber mit 13 Briefen (von denen zwar mehrere gefälscht sind) einen Großteil des Neuen Testaments aus. Vorausschauend er- kannte Paulus schon damals, daß es um das Judentum aufgrund seiner inneren Zerrissenheit und vieler heftiger Streite- reien zwischen den verschiedenen jüdischen Glaubensgemeinschaften sehr schlecht stand und ahnte, daß der orthodoxe Mosaismus kaum eine Chance hatte, noch längere Zeit als Religion fortzubestehen. Er hatte schnell verstanden, welche Faszination von Jesus ausging und daß die von einer gewissen Endzeitstimmung geprägten Menschen seiner Zeit für die christliche Lehre empfänglich waren – und zwar ganz besonders dann, wenn man ihnen Jesus als Messias und einzigen Gottessohn präsentierte!

Nachdem Paulus sich ca. zwei Jahre nach Jesu Kreuzigung von einem Jesusanhänger namens Ananias in die Lehre Jesu hatte einführen lassen, kam ihm die Idee, diese Lehre in abgewandelter Form nach seinen eigenen Vorstellungen zu verbreiten, so daß sie den Interessen und der Einflußnahme des Judentums dienlich war.

„Paulus war der erste, der konsequent versuchte, die Jesusanhänger, die in Jesus den Messias sahen und auf ein Kräftemessen mit den Römern hinarbeiteten, von solcher revolutionären Gesinnung abzubringen. Was ihn be- unruhigte, das war die jüdische Propaganda gegen die Römer im Namen Jesu. In dieser setzten revolutionäre Kräfte den Römern die Verheißung eines Himmelreiches auf Erden entgegen, das der Messias errichten würde. Ein Großteil der jüdischen Jesusanhänger folgte dieser Linie. Der römische Bürger Paulus indes wollte unter al- len Umständen eine gewaltsame Auseinandersetzung mit Rom vermeiden. Er setzte deshalb alles daran, den Massen einen Messianismus zu verkünden, der nicht materialistisch, sondern vergeistigt war.“
Elmar R. Gruber, Das Ur-Evangelium, (S. 43)

All die mystischen Ideen des paulinistischen Christentums waren schon im Altertum weit verbreitet, das Heidentum wurde unterdrückt und die damaligen Christen glaubten etwas Neues zu setzen, mit einem Gott, der in Menschengestalt lebte. Die paulinistischen Trinitaristen* haben vorhandene mystische Ideen einfach nur übernommen und als brandneue Offenbarung präsentiert!

(*Anmerkung: Der Trinitarismus ist die paulinistische Lehre von der Wesensgleichheit der Person Jesus mit Gott. Im Gegensatz dazu steht Sichtweise der Wesensähnlichkeit Jesu [z.B. Arianismus] und seiner Verehrung als Philosoph und spiritueller Meister. Der Trinitarismus, der Jesus zum alleinigen Gottesohn erhebt [siehe paulinistische Heiligungsformel: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“], wurde von der jüdisch-paulinistischen Lobby von Anfang an mit allen nur erdenklichen Machtmitteln dogmatisch durchgesetzt.)

Die Feiern zur Geburt Jesu am 24. und 25. Dezember decken sich mit denen des Sonnengottes Mithra genau zur Wintersonnenwende – die Sonne ist neugeboren. Der Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes wurde zunächst von den Römern gefeiert, später von den Christen als Geburtstag Jesu übernommen.

Der Kern der vom Sündenwahn beherrschten paulinistischen Heilslehre ist nicht die Lehre Jesu, nicht sein Leben, sondern sein Martyrium als Gottes Sohn am Kreuz, durch welches Jesus die Sünden der in der irdischen Knecht- schaft des „Satans“ gefangenen Menschheit auf sich genommen, gesühnt und erlöst haben soll, und daß Jesus als Chri- stus auferstanden sei und eines Tages als Gottes Sohn wieder kommen werde, um die Erlösung mit dem Jüngsten Gericht zu vollenden. Auf dieser Erlösungstat, dem Blutopfer Jesu, basiert die Heilsordnung des Paulus, welche er als die „Frohe Botschaft“ vom Kreuz verkündet – und das Sühneopfer für die Sünden der Menschheit zur Versöhnung des beleidigten Gottes haben die Christen gefälligst dankbar anzunehmen!

Den Wanderphilosophen Jesus, der sich doch als Bruder der Menschen, als spiritueller Meister und Impulsgeber ver- standen wissen wollte, hat „Paulus“ zum einzigen eingeboren Sohn Gottes erklärt, ihn damit zum personalen Gott er- hoben und in unerreichbaren Höhen über die Menschen gestellt.

Der Blutopfergedanke, den Paulus in das Christentum einführte, der aber mit der Lehre des Nazareners Jesus rein gar nichts zu tun hat, ist bis heute der zentrale Glaubensinhalt der großen Kirchen und vieler anderer sogenannter christlichen Glaubensgemeinschaften.

Das wesentliche Kriterium des Paulinismus ist das aus dem Judentum übernommene, streng dualistische Welt- bild, einer in ein Diesseits und ein Jenseits gespaltenen Welt mit einer personalen patriarchalischen Gottesvor- stellung eines allmächtigen, sanktionierenden und zu fürchtenden Gottes, der außerhalb und über dem irdischen Dasein angeordnet, vom menschlichen Wesen getrennt betrachtet wird. In dieser Gottesvorstellung ist das Jenseits der Ort des Heils und alles Guten, steht für alle Heiligkeit und Göttlichkeit der Welt und gilt als Himmelreich, in dem die Erlösung und der Sinn des Lebens auf den Menschen warte; das Diesseits wird dagegen als eine entgöttlichte, heillose und rein materielle Stätte des Bösen, der Sünde sowie der Verdammnis betrachtet und der in der diesseitigen Welt le- bende Mensch als eine armselige, sündige Kreatur, deren Schicksal allein von der Gnade und dem Wohlwollen Gottes abhängig zu sein scheint.

Die lebensnahe, auf Selbsterkenntnis beruhende und das Menschenwesen erhebende ganzheitlich-spirituelle Lehre Jesu hat Paulus (nach jüdischem Muster) zu einer extrem dualistischen Offenbarungsreligion verdreht, welche das Dasein in eine sündige irdische Welt und ein überaus verherrlichtes und unerreichbares Himmelreich spaltet. Dadurch hat Pau- lus (nach dem Muster des Judentums) eine nicht zu überwindende Kluft zwischen Mensch und Gott künstlich geschaffen und damit in der Christenheit ein Weltfluchtstreben induziert, das gerade für die europäischen Menschen und Kulturen weltanschaulich völlig untypisch ist.

Nach Paulus vermag es der Christenmensch nicht, aus eigener Kraft Erlösung zu erlangen, weder durch bloße Ab- kehr von der Sünde, durch gute Absichten noch durch gute Taten, es liege allein bei Gott, sich des in Sünde gefallenen Menschen anzunehmen, ihn zu rechtfertigen und zu erlösen. Der Mensch könne die Erlösung nur als freies Geschenk des Glaubenkönnens durch die Gnade Gottes empfangen, die Gott nach seinem Ermessen gewährt. Der Mensch ist hier also nur passiver Empfänger eines Gnadengeschenks, das er in Gehorsam und Dankbarkeit anzunehmen hat.

Der Glaube an das Sühneopfer Jesu, an seine körperliche Auferstehung nach drei Tagen und an seinen leibhaftigen Aufstieg in den Himmel ist nach wie vor der entscheidende Machtfaktor für das gesamte paulinistische Kirchentum. Bis heute ist die Kreuzestheologie des Paulus’ zentralstes Anliegen kirchlicher Dogmatik und innerste Mitte des noch etablierten total verfälschten christlichen Glaubens. Das Kruzifix mit dem Gekreuzigten ist daher auch höchstes Sym- bol der kirchlich-paulinistischen Heilslehre (Soteriologie) und nicht der lehrende, predigende oder segnende Jesus – wie es doch selbstverständlich sein müßte, anstatt ständig die grausame und so leidvolle Hinrichtung Jesu zu verherrlichen.

Der Wahrnehmung der meisten Christenmenschen scheint entgangen zu sein, daß Jesus über so zentrale „Glaubens- wahrheiten“ wie z.B. die vermeintliche Notwendigkeit seines Kreuzestodes zur Erlösung der Menschen niemals ge- sprochen hat – selbst in den Evangelien der Bibel ist von solchem Unsinn nichts zu lesen! Wenn es wirklich so gewesen wäre, daß Jesus gekommen war, um für die Vergebung der Sünden aller Menschen am Kreuz zu sterben, dann hätten sich seine Predigten von Anfang an ganz anders anhören müssen. Und warum fleht Jesus in seinem Gebet im Garten Gethsemane: „Vater, alles ist dir möglich; laß diesen Kelch an mir vorbei gehen!“ (Mk 14,36)?

Der Blutzoll von Golgatha soll die Menschheit erlöst haben? – so ein Schwachsinn!!!

– wie sehr geistig beschränkt und saudoof muß man sein, um so etwas zu glauben?

Welch eine Vorstellung von Gerechtigkeit soll eine Religion vermitteln, deren Gott den Tod eines Unschuldigen – angeblich sogar den Tod seines eigenen Sohnes – als Ausgleich für die „Ursünde der Menschheit“ verlangt? Was um Gottes Willen sollen denn Menschen aus einer so überaus unsinnigen, religiös verherrlichten Ungerechtigkeit lernen? Die kirchentreuen Theologen erkennen diesen Sachverhalt selbstverständlich nicht in solcher Weise, sondern reden vom „Übermaß der Gnade des himmlischen Vaters“ oder von den für uns Menschen „unerforschlichen, geheimnis- vollen Wegen der Gottesliebe“. Hinter solchen Phrasen versteckt sich die alleinige Absicht, von vornherein jede Logik und jeden spirituellen Lerneffekt auszuschließen, um letztendlich von den Kirchengläubigen nur blinden, gedankenlo- sen Glauben verlangen zu können. Schlimmer kann man die Lehre, die Jesus der Nazarener den Menschen ge- bracht hat, wirklich nicht verdrehen!

AUSZÜGE AUS DEM BRIEF DES PAULUS AN DIE RÖMER

„Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Ge- rechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt. Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten. Das Gesetz aber ist dazwischen hineingekommen, damit die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade noch viel mächtiger geworden, damit, wie die Sün- de geherrscht hat zum Tode, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“ (Röm. 5,18-21)

„… Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut ist. So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. So finde ich nun das Gesetz, daß mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt. Denn ich habe Lust nach Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen. Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.“ (Röm. 7,14-25)

„… So erbarmt er sich nun, wessen er will, und verdammt, welchen er will“ (Röm. 9,18)

Auch wenn Paulus und all die theologischen Auftragsschreiberlinge, die unter seinem Namen die Lehre Jesu immer weiter verfälscht haben, sich alle Mühe gegeben haben, den Christen die kreierte paulinistische Gottesvorstellung als liebenden Vatergott darzustellen, der den Menschen näher steht als der Gott Abrahams, Mose und Hiobs, so schim- mert doch durch die unüberbrückbare Kluft zwischen ihm und dem Menschen, durch seine launische Unberechenbar- keit und seinen Zorn sowie durch die Unverständlichkeit seiner Vergeltung und die Unerforschbarkeit seiner Gnade und Ungnade der Gott des alten Testaments in all seinen Schriften hindurch!

Die theologischen Spekulationen des Paulus’, die sich bei den nachfolgenden Kirchenoberen in dem Gedanken von der Ursünde fortpflanzen, erhalten durch den vom Pauluswort erweckten Kirchenvater Augustinus (354-430 n.Chr.) in seiner Lehre von der Erbsünde und der vorherbestimmten Gnadenwahl (Prädestination) ihre gültige Fassung. Diese besagt, daß die Sünde des ersten, aus dem Paradies vertriebenen Menschenpaares durch die sündige, im Zeugungsakt bestätigte geschlechtliche Begierde in „fleischlicher Lust“ fortgepflanzt wird, daß seit dem Sündenfall die irdische Schöpfung von Gott abgetrennt und der Mensch essentiell böse und vom Wesen her sündhaft sei. Da der durch die Erbsünde geborene Mensch dem Bösen ausgeliefert sei, habe er allein die Freiheit zum Bösen, aber nicht die Freiheit sich für das Gute zu entscheiden. Nach der Lehre von der Erbsünde sind selbst die guten Taten des Menschen kein Weg zu Gott, da sie der bösen und sündhaften Essenz des Menschen entspringen. Gute Taten können zwar als Folge der Freude am Glauben dem Zusammenleben der Gläubigen dienlich sein und Gehorsam beweisen, aber nicht zu sei- nem Seelenheil beitragen, da der essentiell böse, von Gott abgetrennte Mensch aus sich selbst heraus nichts zu seiner Erlösung leisten könne. Dies ist original paulinistisches Pseudo-Christentum – das ist Paulinismus!

„Selbst wenn sich in den Texten des Paulus einige durchaus erfreuliche Passagen finden, so verdankt das Christen- tum seinem engherzigen Fanatismus zahlreiche ungute Entwicklungen, die dem Geist Jesu diametral entgegengesetzt sind: die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden (vgl. z. B. Gal. 1,8-9; Kor. 16,22; Tit. 3,10), die ausgesprochene Körperfeindlichkeit und daraus folgend die Geringschätzung der Frau (vgl. z. B. 1. Kor. 6,18; 7,1-2; 7,38, 12,23; Gal. 5,17; Eph. 5,3 + 5; Kol. 3,3 + 5-6), und gerade auch das fatale Mißverhältnis zur Natur (vgl. z. B. Kol. 2,8; 1. kor. 2,14; Eph. 5,19; Phil. 3,20).

Nach Paulus stehen alle Menschen von Anfang an unter dem Zorn Gottes (Eph. 2,3) und sind ohne Ausnahme ver- loren (z. B. Röm. 15; Kor. 15,18), ohne Hoffnung und ohne Gott (Eph. 2,12), denn Satan hat Macht über alle (Röm. 3,9; Gal. 3,22; Kol. 2,14). Gegen alle Menschen ohne Ausnahme besteht ein Verdammungsurteil Gottes (z. B. Röm. 5,16; vgl. auch Röm. 8,1). Dieser Zorn Gottes (der auch den Neugeborenen gilt) kann nach Paulus ausschließlich durch den Tod und das Blut Jesu abgewendet werden, und durch den Tod und das Blut Jesu allein kann jene ‚Ur- schuld‘ gesühnt werden (vgl. Kol.1,22 und Hebr. 9,22): ‚… und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung‘. Mit dieser Vorstellung vom Sühneopfer des erstgeborenen Sohnes fiel Paulus in die Vorstellungswelt der semitischen Primitivreligion der Vorzeit zurück. Damit stellte Paulus die jesuanische Erlösungslehre auf den Kopf und wirkte den reformerischen Gedanken Jesu entgegen: Aus der ursprünglichen Frohbotschaft wird die paulinische Drohbot- schaft.“

Holger Kersten und Elmar R. Gruber, („Das Jesus Komplott“)

In der paulinistisch-augustinischen Theologie besteht eine abgrundtiefe Kluft zwischen dem schwachen und bösen Menschen und dem über der Schöpfung stehenden Gott. Wenn doch die Erlösung des Menschen allein von der Gnade der Auserwählung der „wenigen“ abhängig ist, ist es also praktisch ganz gleich, was der Mensch in seinem Leben an Werken vollbringt, weil ihm gute Taten angeblich nicht zu seinem Seelenheil verhelfen können.

„Christentum ist die von Paulus gegründete Religion, die an Stelle des Evangeliums Jesu ein Evangelium von Paulus setzt.“

Wilhelm Nestle, Religionshistoriker (1947)

„Paulus“ hat die Lehre Jesu in so unglaublich dreister Weise verfälscht und mißbraucht, daß man sagen kann: ER HAT SIE ERFUNDEN! Hierbei gilt es sich allerdings immer wieder bewußt zu machen, daß erstens die- ser sogenannte Paulus nicht als Einzeltäter zu verstehen ist, sondern sich hinter seinem Namen von Anbeginn die fi- nanzmächtige jüdische Religions-Lobby verbirgt (siehe nachfolgendes Kapitel), die bis in die heutige Zeit die Schriften des Christentums immer wieder von neuem massiv verfälscht hat,; und zwar genau so, wie es zur Dummhaltung und Gefü- gigmachung der Massen gerade opportun erschien (Anmerkung: Wenn in dieser Schrift also der Name „Paulus“ erwähnt wird, ist damit immer die jüdisch-paulinistische Lobby gemeint!). Und zweitens darf bei der Bewertung der dem Paulus zugeordneten Texte nicht vergessen werden, daß die allermeisten (wenn nicht gar sogar sämtliche!) dieser vorgeblichen Paulus-Schriften gar nicht authentisch sind, also nicht von ihm selber, sondern mit religions-politischen Intentionen von theologischen Auftragsschreiberlingen in seinem Namen angefertigt oder zumindest massiv manipuliert und verfälscht worden sind.

In den gesamten „Paulus-Briefen“ wird nicht einmal eine einzige Person aus dem Personenkreis um Leben und Wir- ken Jesu erwähnt. Bis heute haben die umstrittenen Briefe des Paulus’, die einen Großteil des Neuen Testaments aus- machen, immer wieder die Neuinterpretation der biblischen Schriften angefacht und schon seit Jahrzehnten hilft man sich mit „echten“ und „unechten“ Paulusbriefen aus dem Dilemma.

Indem Paulus und Augustinus das göttliche Wesen und die damit verbundene schöpferische Freiheit des Menschen verneinen, ihn als hilflos und sündig betrachten und bestreiten, daß der Mensch aus eigener Kraft sein Seelenheil und sein Schicksal gestalten kann, haben sie die menschliche Wesensnatur zutiefst erniedrigt und das Urphänomen des religiösen Lebens, die innige Beziehung zwischen Mensch und Gott und die Essenz der wahren christliche Lehre in unverschämtester, extremster Weise verfälscht, denn gerade Jesus betonte doch immer wieder die Einheit des Menschen mit Gott.

„Schon die Tübinger Schule unter Christian Baur ließ von den restlichen zehn Paulusbriefen (die Pastoralbriefe und der Hebräerbrief wurden schon früher als Fälschung erkannt) nur die vier ,großen Briefe‘ (den Römerbrief, die beiden Korintherbriefe und den Galaterbrief) als paulinisch gelten. In neuerer Zeit hat die Erforschung der Briefe im Neuen Testament durch einen radikalen Zweig der Textkritik (,holländische radikale Kritik‘) zu der Überzeugung geführt, daß alle Paulusbriefe Fälschungen aus dem zweiten Jahrhundert seien (Detering, 1992).“
„… Warum hatten bei Marcion, diesem ausgeprägten Verehrer des Paulus, die Pastoralbriefe in seinen Kanon keine Aufnahme gefunden? Die Antwort ist einfach, erschreckend und typisch für den Umgang der frühen Kirche mit ,heiligen Schriften‘. Paulus hatte die Pastoralbriefe niemals geschrieben. Auch Marcion hatte sie niemals ge- fälscht. Vielmehr wollte die Anti-Marcionitische Gegnerfraktion der mächtigen Kirche des Ketzers einen ent- scheidenden Schlag versetzen. Sie war es, welche die drei Pastoralbriefe unter dem Namen des Paulus fälschte und in Umlauf brachte. Damit sollte Paulus – der Kronzeuge der Marcionitischen Kirche – als Gegner der Grundideen Marcion’s aufgebaut werden. In diesen Briefen wird mit unverhohlener Aggression gegen die Ketzer gepredigt, aber ebenso gegen die Juden und gegen die Frauen. Erstaunlich ist, daß sich ausgerechnet diese gefälschten Briefe unter den Katholiken allergrößter Beliebtheit erfreuten (Deschner, 1990). Der ,Paulus‘, der aus diesen Briefen spricht, ist jener, dem am meisten Bewunderung gezollt wurde. Diese Fälschungen waren es, durch die Paulus schließlich kir- chenfähig gemacht wurde und die das Paulusbild in den folgenden Jahrhunderten prägten. Der Paulus, der aus den anderen Briefen bekannt war, trug im Gegensatz dazu deutlich ketzerische Züge.“

Dr. Elmar Gruber (Bewußtseins- und Religionsforscher), Das Ur-Evangelium

Die verschiedenen Wundergeschichten um Jesus im paulinistischen Glauben, wie z.B. Tote zum Leben erwecken, über Wasser gehen, aus Wasser Wein machen, seine Lichterscheinung, seine Auferstehung von den Toten, seine Himmelfahrt sowie die jungfräuliche Empfängnis seiner Mutter Maria usw. sind bis auf verschiedene außergewöhn- liche Heilerfolge reine Erfindung bzw. Lüge – Jesus selbst lehnte Wunderzeichen ab! Der weltflüchtige Mysterien- glaube des Paulus benötigte jedoch solch wundersame messianische Attribute und vorgetäuschte pseudo-spirituelle Phänomene, um einerseits Jesus als „einzigen auserkorenen Gottessohn“ in unerreichbare Höhen über den normalen Menschen stellen und andererseits die irdische Welt entgöttlichen und das Wesen des Menschen erniedrigen zu kön- nen. Denn so konnte (im strategischen Interesse des Judentums bzw. führender jüdischer Kreise) in der paulinistischen Religion ein dem Mosaismus ähnliches, dualistisches Gott-, Welt- und Menschenbild bewahrt werden.

Die paulinistische Mysterientheologie mit ihrer Wunder- und Erlöser-Gläubigkeit animierte die ihm nachfolgenden „Evangelisten“ zu weiteren Erdichtungen von Wundertaten zur Ausgestaltung der paulinistischen Herrgotts-Religion. Religiösen Führern mystische Wundertätigkeit zuzuordnen war und ist in verschiedenen Kulturen seit langer Zeit ein altbewährtes Mittel, um Menschen in ehrfürchtiges Erstaunen zu versetzen und Gläubige zu gewinnen.

Aus Sicht der paulinistischen Theologie gilt der Mensch selber nur als armselige sündige Kreatur. Um seiner selbst willen war das paulinistische Kirchentum stets darum bemüht, wichtiges spirituelles Hintergrundwissen über das wirk- liche Wesen und den Ursprung des Menschen, den Sinn und die Gesetzmäßigkeiten des Lebens, den Menschen vorzu- enthalten.

Beim achten Ökumenischen Konzil zu Konstantinopel im Jahr 869 kam es sogar zur Leugnung des Vatergot- tes und somit zur Abschaffung der Trinität. Damit wurde der Geist als Wesensbestandteil des Menschen quasi abgeschafft und die alte Dreigliederung von Geist, Körper und Seele verworfen. Der Mensch bestand seitdem nur noch aus seinem Körper und einer sündigen Seele, die geistartige Eigenschaften nur als Reste aufwies.

Im gesamten Lehrgebäude der auf Paulus beruhenden Theologie gibt es aber kein Erklärungsmodell für das, was die Seele sein oder welche Aufgabe sie haben könnte, ein ontologisches Anschauungsmodell des Seelenprinzips gab es erst recht nicht. So wurde den Christenmenschen erst gar kein Ansatzpunkt gelassen, sich über das wahre Wesen des Men- schen, über die wahre Beziehung zwischen Mensch und Gott Gedanken zu machen. Wollte der Mensch seine Seele für die Ewigkeit retten, war er ausschließlich auf die Gnadenmittel der Kirche angewiesen. Jahrhundertelang hat man in dieser Kirche unter Päpsten, Prälaten und Kardinälen darüber diskutiert, ob denn Frauen überhaupt eine Seele haben.

Aufbauend auf der von Paulus geschaffenen Theologie haben die Kirchenoberen es über die Jahrhunderte in zielstrebi- ger Arbeit fertiggebracht, das mosaische Gesetz samt Jahwe-Glauben trotz vollständiger Gegensätzlichkeiten zur ur- sprünglichen christlichen Lehre in die Bibel und den „Christenglauben“ einzubauen. Unzählige Lügen und Verfälschungen waren erforderlich, um die Christen glauben zu machen, ihre Religion sei eine Abspaltung von der mo- saischen Lehre. So ist es den Juden – angefangen mit Paulus – gelungen, im zusammengebastelten paulinistischen Glau- benskonstrukt die Bedeutung des mosaischen Gesetzes und die damit verbundene Weltenspaltung (Trennung von Mensch und Gott – Dualismus), das Patriarchat, die Geringschätzung der Frau und den jüdischen Materialismus (vor allem bei den Protestanten, insbesondere den Calvinisten) zu erhalten. Die idealistische spirituelle Lehre Jesu wurde in intrigantster Weise zu einem verschleierten Nasenring-Judentum für die breite Masse bzw. zu einem Judentum für die Doofen umgestrickt.

Über die Jahrhunderte hinweg, bis in unsere Zeit, wurden die letzten wahren Reste der ursprünglichen Lehre in ihren grundlegenden Kernaussagen fortwährend im Sinne weltherrschaftlichen Machtdenkens zurechtgeschnitten, verfälscht und umgebogen, wie es den Kirchenoberen der paulinistischen Zentralgewalt, dem Vatikan in Rom (Roma = die Umkeh- rung von Amor), gerade in den Kram paßte. Selbst das Kernstück christlicher Philosophie, das Vater Unser, wurde ver- fälscht, aus der ursprünglichen Textzeile „Und führe uns in der Versuchung, und …“ machten die Paulinisten „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern …“ und stellen so den spirituellen Sinn der Lehre Jesu auf den Kopf. Die Reli- gion und das damit verbundene Weltbild der Kirche wurden zu einem Instrument zentralistischer Machtausübung, der Ausbeutung und Geisteskontrolle.

„Die Wahrheit sei uns lieb, wo wir sie finden. Laßt uns unser Gewissen nicht beflecken, daß wir an jenem Tage rein sein mögen, wenn an das Licht kommen wird, daß die Lehre Christo nirgends gedrückter war als in der christlichen Kirche.“       Goethe

Daß das bluttriefende Buch der Bibel, in dem ca. siebzig brutale Völker- und Massenmorde, Vernichtung Anders- gläubiger und andere Abscheulichkeiten verherrlicht werden, bis heute noch von so vielen Menschen als ein heiliges Buch anerkannt wird, ist ungeheuerlich. Rückblickend können wir heute erkennen, daß die Bibel als das „heilige“ Buch ihrer Religion bzw. als ethische Grundlage ihrer Kultur auch genau die geistige Qualität in die Welt gebracht hat, die sie schon als Muster bzw. als Anleitung in ihren Zeilen enthält. Eine Kultur kann sich wohl kaum viel anders entwik- keln, als an ethischem Wertmaßstab und geistig-moralischem Vorbild in ihren heiligen Schriften begründet liegt! Die Ursachen für den Haß und die Gewalt, die Unmenschlichkeit und Verlogenheit, die wir im Herrschaftsbereich der mo- saisch-paulinistischen Religion über all die Jahrhunderte verfolgen können, liegen schon in der Bibel sowie in den an- deren „heiligen“ Schriften der jüdischen Kultur begründet.

Nach dem Motto „Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag’ ich dir den Schädel ein“ wurden die Menschen bekehrt. Für die Kirchenväter besaß das Heidentum mit Ausnahme einer gewissen ethischen Aufrichtigkeit keinen spirituellen Wert, die Verbreitung des paulinistischen Irrglaubens wurde so in selbstverständlichster und selbstherrlich- ster Art und Weise, mit unvorstellbarer Brutalität vorangetrieben. Beispielgebend ist dafür die sogenannte Christiani- sierung Germaniens, die nur mit einem hohen Blutzoll, vor allem der Sachsen – diese sind regelrecht abgeschlachtet worden – und mit der Zerstörung der „heidnischen“ germanischen Kultur zu erreichen war; ebenso die mehreren Mil- lionen Menschen, die von 1250-1865 der Inquisition insgesamt zum Opfer fielen, die grausam verfolgt, zu Tode ge- martert oder als Hexen und Häretiker qualvoll auf den Scheiterhaufen verbrannt wurden.

Die meisten Christen wissen bis heute nicht, daß mit Sicherheit keines der vier kanonischen Evangelien um Markus, Matthäus, Lukas und Johannes auf einen Jünger zurückgeht, der Jesus noch gekannt hat – sie haben ihn nicht ein einzi- ges mal gesehen, genauso wenig wie Paulus! Das Markusevangelium entstand um 70 n.Chr., das Matthäusevangelium um 85 n.Chr., das Lukasevangelium um 90 n.Chr. und das Johannesevangelium zwischen 80-100 n.Chr. Sie waren allein auf mündliche Überlieferungen und einzelne schriftliche Berichte angewiesen, die man Ihnen über die Ereignisse um Jesus zutrug. So sehr sich die Autoren der kanonischen Evangelien auch um ein historisch richtiges Bild von Jesus bemüht haben mögen, so muß doch festgestellt werden, daß sie grundlegend durch die konstruierte primitiv- patriarchalische Erlösertheologie des Paulus’ geprägt und von mosaischem Geist durchtränkt sind.

Als auserkorener, einziger Gottessohn paßte der Revolutionär und spirituelle Meister Jesus jedenfalls bestens in das Konzept der religiösen Führer des „auserwählten“ Volkes und konnte den Vertretern jüdischer Interessen gleich in vielerlei Hinsicht dienstbar gemacht werden. Denn so konnte die junge aufstrebende christliche Bewegung, die im ur- sprünglichen Sinn der Lehre Jesu mit der jüdischen Religionsauffassung nicht vereinbar gewesen wäre und innerhalb kurzer Zeit deren unausweichliches Ende herbeigeführt hätte, vor den Karren der jüdischen Interessen gespannt wer- den. Ebenso konnten die Juden dadurch auch die Macht der römischen Besatzer und des gesamten römischen Imperi- ums untergraben. Die mosaischen Strategen wußten schon damals, daß sie nur durch den Einfluß auf das Geistes- und Kulturleben in Rom die römische Vorherrschaft brechen und so den römischen Staat unter ihre Kontrolle bekommen konnten. Dieses gelang ihnen, indem sie das römische Kultur-, Moral- und Rechtsverständnis (das sie durch ihren bisherigen Einfluß seit dem Aufstieg Roms eh schon weitgehend geprägt hatten) durch das „christlich“-mosaische ersetzten. Durch Saulus- Paulus initiiert ging von nun an der dualistische Irrglaube an einen außermenschlichen und außerweltlichen „Gott mit Rauschebart“ um die Welt, der seinen angeblich einzigen Sohn Jesus auf die Erde schickte, die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und ihn dann als Opferlamm schlachten zu lassen, um dadurch die Menschheit von ihren Sünden zu erlösen.

Zur schnellen Verbreitung des von Rom aus propagierten paulinistischen Christentums (= Trinitarismus; Trinitarier = Pau- linisten) trug inhaltlich vor allem die verlockende Verheißung bei, einem jeden die Erlösung in Gestalt der Vergebung aller Sünden zu ermöglichen, der durch die Taufe zum „christlichen“ (paulinistischen) Glauben übertrat.

Quelle: Auszug aus Der Paulinismus. Lese weiter auf Seite 26!

Baldur und Bibel_1920-pdf (Die Germanen in Palaestina)

Hermann Wieland – Atlantis Edda und Bibel (1925).pdf

Der_deutsche_Heiland_Friedrich Andersen 1921

Von den Juden und Ihren Luegen-Martin Luther 1543-18s

Ludendorff Mathilde-Erloesung Von Jesu Christo_LudendorffsVerlag_1931

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