“Gestaendnisse” der Deutschen in Nuernberg Unter Folter oder Todesdrohung

…In dem berüchtigten Malmedy-Prozeß gegen einfache Soldaten hat man diese an der Decke aufgehangen und solange geschlagen, bis sie Geständnisse unterschrieben, die von ihnen gefordert wurden…Als sie hilflos am Boden lagen, hat man ihnen die Geschlechtsorgane zertrampelt…

Geständnisse unter Folter

Kriegsverbrechen oder Propagandaopfer?

Erschütternd waren die in Nürnberg angewandten Methoden, um Schuldgeständnisse vor allem bei den SS-Führern herauszupressen, damit dadurch die Anklage der Judenvernichtung untermauert werden konnte. Der amerikanische Senator Joseph McCarthy hatte in einer Erklärung, die er der US-Presse am 20. Mai 1949 übergab, die Aufmerksamkeit auf zahlreiche Fälle von Folter gelenkt, bei  denen widerwärtige Erklärungen herausgeprügelt wurden. Er stellte fest, daß in den Gefängnissen von Schwäbisch Hall Offiziere der SS-Leibstandarte Adolf Hitler geschlagen wurden, bis sie blutüberströmt zusammenbrachen. Als sie hilflos am Boden lagen, hat man ihnen die Geschlechtsorgane zertrampelt.  In dem berüchtigten Malmedy-Prozeß gegen einfache Soldaten hat man diese an der Decke aufgehangen und solange geschlagen, bis sie Geständnisse unterschrieben, die von ihnen gefordert wurden.

Auf Grundlage derartiger erpreßter “Schuldbekenntnisse”, wie von dem SS-General Sepp Dietrich 

Sepp DietrichJoachim Peiperund Jochen Peiper  wurde dann die Leibstandarte als “verbrecherische Organisation” eingestuft. SS-General Oswald Pohl, wirtschaftlicher Verwaltungsleiter der Konzentrationslager, wurde sein eigener Kot ins Gesicht geschmiert und solange ge- schlagen, bis er seine “Schuld” bekannte. “Eine Heereskommission unter Führung von Mr. Justice Gordon Simpson vom Texas Supreme Court untersuchte die Beschwerden, die besagten, daß ‘Methoden dritten Grades’ angewendet worden wären. Sie kam zu dem Schluß, daß ‘höchst fragwürdige und unverzeihliche Me- thoden’ angewandt worden wären, um die ‘Beweise’ und ‘Geständnisse’ zu Oswald Pohlerlangen, auf denen viele der in dem Prozeß ausgesprochenen Todesurteile beruhten. Judge Edward L. van Roden, der ebenfalls der Kommission angehörte, gab eine genauere Beschreibung. Unter diesen ‘höchst fragwürdigen Methoden’ nannte er: Prügel und brutale Schläge, ausgeschlagene Zähne und gebrochene Kiefer; Scheinprozesse, in denen Geistliche durch ‘investigators’ dargestellt wurden, Einzelhaft bei gekürzten Rationen.” 39)

Derlei wurde während der Prozesse in  Frankfurt und Dachau wiederholt, und viele Deutsche wurden für Verbrechen auf Grund ihrer “Geständnisse” verurteilt. Der amerikanische Richter Edward L. Van Roden, einer der 3 Mitglieder der Simpson Armee Kommission, die gebildet wurde, um die Prozeßführung im Dachau-Prozeß zu untersuchen, entschleierte am 9. Januar 1949 in der Washingtoner Daily News die Methoden, mit welchen die Geständnisse erpreßt wurden. Sein Bericht erschien auch in der britischen Sunday Pictorial am 23. Januar 1949. Er beschreibt darin, wie verkleidete “Priester” die Beichte abnahmen; Quälereien mit unter die Fingernägel getriebenen brennenden Streichhölzern; Ausschlagen der Zähne und Brechen von Kinnladen; Einzelhaft und Hungerration. Van Roden:

“Die Erklärungen, die als Beweis vorgelegt wurden, wurden von Männern erpreßt, die man vorher 3, 4 oder 5 Monate in Einzel- und Dunkelhaft hatte. … Die Befrager stülpten über die Köpfe der Angeklagten schwarze Säcke und schlugen dann mit Messingstangen in die Gesichter, traten und schlugen mit Gummiknüppeln auf sie ein. … Allen, außer zwei von 139 Deutschen, deren Fälle untersucht wurden, waren die Hodensäcke so zerschlagen worden, daß sie nicht mehr zu heilen waren. Das war die ständige Behandlungsart unserer amerikanischen Untersucher. …

“Starke Männer wurden zu zerbrochenen Wracks gemacht. Bereit, jedes Geständnis zu murmeln, das von ihren Anklägern gefordert wurde.”

Die  hierfür  verantwortlichen  “amerikanischen” Untersucher waren: Oberstleutnant Burton F. Ellis (Chef des “Kriegsverbrecher-Komitees”) und sein Helfershelfer, Hauptmann Raphael Shumacker, Oberstleutnant Robert E. Byrne, Leutnant  William Perl, Morris Ellowitz, Harry Thon und Kirschbaum. Der Rechtsberater des Gerichts war Oberst A.H. Rosenfeld. Aus ihren Namen ist zu entnehmen, daß die Mehrzahl dieser Leute aus rassischen Gründen voreingenommen, ja vom Haß gezeichnet waren. Richter Wenersturm: “es waren Juden, und deshalb hätten diese niemals mit  der  Untersuchung  beauftragt werden dürfen.”

Die Angeklagten,die nicht gefoltert wurden, stellte man vor die Alternative, “ein Geständnis  abzulegen oder Todesstrafe”.40)

Die Wisliceny-Erklärung

Das am häufigsten zitierte Dokument zur Unterstützung der “6 Millionen” ist die Erklärung des SS-Hauptmanns Dieter Wisliceny, ein Helfer von Eichmanns Büro und später Leiter der Gestapo in der Slowakei. Er wurde von den tschechischen  Kommunisten unter

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  • J.P. Veale, “Der Barbarei entgegen”, Hamburg 1954, S. 229 + 248.
  • Maurice Bardeche, “Nürnberg oder die Falschmünzer”, Wiesbaden 1957, S. 90 – 91. – Freilich gab es
  • Maurice Bardeche, “Nürnberg oder das gelobte Land”, Paris 1948, 149.
  • Robert Servatius, “Adolf Eichmann — Verteidigung Plädoyer”, Bad Kreuznach 1961, S. 64.

grausameren Umständen, als oben beschrieben, gefügig gemacht. Wisliceny war ein nervöses Wrack und bekam bis zu seiner Hinrichtung stundenlange Weinkrämpfe. Obwohl die Umstände, unter denen seine Erklärung entstanden war, sie jeder Glaubwürdigkeit beraubte, unterstellt Poliakov diesen Niederschriften im Gefängnis historischen Wahrheitsgehalt, da sie mit Hinweisen auf Tatsachen angereichert seien. So sei z.B. Himmler ein begeisterter Befürworter der jüdischen Auswanderung gewesen, die auch während des Krieges fortgesetzt wurde. Aber ansonsten sind sie ein typisches kommunistisches “Schauprozeß-Geständnis”. Die häufige Bezugnahme auf Morde an Juden, mit denen so viele SS-Führer wie möglich belastet werden, erregen ebenso den Verdacht auf Manipulation wie die durchgängigen fehlerhaften Darstellungen von Sachverhalten. Die Falschmeldung gehört dazu, daß infolge des Polenfeldzuges mehr als 3 Millionen Juden unter deutschen Einfluß gekommen seien.

Die Einsatzgruppen

Auch Wisliceny bezichtigt die Einsatzgruppen der systematischen Massenmordtätigkeit.

Die Einsatzgruppen waren 4 Sondereinheiten, herausgezogen aus der Gestapo und dem SS-Sicherheitsdienst, deren Aufgabe es war, im Verlaufe des Vormarsches der deutschen Armeen in Rußland Partisanen und kommunistische Kommissare unschädlich zu machen und das Hinterland befrieden zu helfen. Schon 1939 waren der Roten Armee 34000 politische Kommissare zugeteilt worden, die zu eigener Befehlsgewalt ermächtigt waren. Der Schuldspruch des US-Tribunals von 1947 unterstellte den 4 Einsatzgruppen, sie hätten im Verlauf des Rußlandfeldzuges 1 – 2 Millionen Juden vorsätzlich ermordet, weil sie Juden waren.

Die Ermordung sowjetischer Juden durch die Einsatzgruppen sei der erste Teil in dem Plan gewesen, alle Juden zu ermorden. Teil zwei sei der Transport der europäischen Juden nach Polen gewesen. Reitlinger führt Hitlers Befehl vom Juli 1941 zur Liquidierung der kommunistischen Kommissare an und folgert daraus einen mündlichen Befehl an die Einsatzgruppen, alle Sowjet-Juden zu vernichten.27) (S. 90 ff) Für einen mündlichen Vernichtungsbefehl gibt es jedoch ebenfalls keinen Beweis, auch keinen Befehlsempfänger, keinen Zeitpunkt, keine militärischen oder organisatorischen Dispositionen. Während  im  Rußlandfeldzug  nicht  mehr    als 100.000 Personen, von denen keineswegs alle Juden waren, als Partisanen und bolschewistische Kommissare den Tod gefunden haben dürften, behaupteten die Partisanen selbst, daß sie eine fünffach höhere Zahl von deutschen Soldaten ermordet hätten.

Indem diese Historiker grundsätzlich Hitlers Begründung für den Kommissarbefehl — nämlich die sowjetischen Mordbefehle gegen die Intelligenz Europas, speziell die deutsche — verschweigen, verdrehen sie die historischen Zusammenhänge.

“Nichts deutete daraufhin, daß der Einbruch deutscher Truppen in die Sowjetunion eine letzte und grundsätzliche Entscheidung über das Schicksal der europäischen Juden heraufbeschwor.” 42)

Walter N. Sanning führt eine sowjetisch-jüdische Überlebendenstatistik aus Moskau 1949 an 42), derzufolge – obgleich die Rückwanderungen aus  dem Innern Rußlands erst begonnen haben — die jüdischen Bevölkerungszahlen einer beachtlichen Anzahl russischer Städte in etwa denen der Vorkriegszeit entsprachen und folgert aus zahlreichen Überprüfungen,

“daß die große Masse der unter deutsche Herrschaft gekommenen 3/4 Million Juden den Krieg überlebt hat. ” 43)

Niemals  hat  es  auch  nur  die  kleinste  statistische  Grundlage  für  die  den  Einsatzgruppen unterstellte Mordziffer von 1-2 Millionen Juden gegeben! Die jüdischen Autoren Poliakov  und Wulf beriefen sich auf die Erklärung des zweifelhaften amerikanischen Spions, Doppelagenten Wilhelm Hoettl. Ihm hätte Adolf Eichmann die Ermordung von 6 Millionen Juden “eingestanden”, wobei er hinzugefügt habe, von diesen gingen allein 2 Millionen auf das Konto der Einsatzgruppen. Hoettl übertraf damit sogar “die Schätzungen” des sowjetischen Anklägers Rudenko. Selbst der amerikanische Ge- richtshof, der Ohlendorf verurteilte, schenkte  diesen Angaben keinen Glauben.

Der britische Jurist R.T. Paget kam nach eingehenden Überprüfungen zu dem Schluß, daß das Nürnberger Gericht, indem es die Zahlen der sowjetischen Anklage und williger Zeugen übernahm, die Verluste beliebig aufgebläht und zusätzlich noch die mit diesen Opfern zusammenhängenden Kriegsverhältnisse total entstellt habe. 44) William Shirer, der zwar blindlings sämtliche Aussagen von Otto Ohlendorf, Hermann Friedrich Gräbe usw. sowie die in Nürnberg vorgelegten “Einsatzgruppenberichte” zu “historischen Tatbeständen” erklärte, gesteht dennoch Übertreibungen und Tatbestandsverdrehungen ein.45)

Täter, deren unterstellte Mordopfer ebenfalls keine Spuren hinterlassen haben, seien 4 Einsatzgruppen vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer mit einem Personalbestand von maximal insgesamt 2400 bis 4000 Mann inclusive “einheimischen Hilfspolizisten, die wenig gesiebt und ausgebildet waren”. 46)

“Und trotz allem ist es Tatsache, daß viele hochgestellte deutsche Zeugen nie etwas von den Einsatzgruppen gehört hatten. Diese zur Auskämmung des gesamten Etappengebietes im besetzten Rußland bestimmte Truppe bestand aus weniger als 3.000 Mann und ein paar Frauen. Daß eine solche Truppe laut Heydrichs Statistiken in 6 Monaten nahezu 1/2 Million Juden und Zigeuner und Hunderte sogenannter Kommissare exekutiert haben sollte, ist unglaubhaft; die Einsatzgruppen konnten das alles nicht ganz allein vollbracht haben. …

Die Einsatzgruppen waren dazu entsendet worden, die politische Verwaltung vorzubereiten.” 47)

Angesichts der Himmler zugeschriebenen Aufgaben mutet es grotesk an, daß ausgerechnet dieser Reichsführer-SS “den ganzen Krieg hindurch” nur über eine “bemerkenswert kleine Anzahl wirklich deutscher Polizeiformationen verfügte im  Vergleich zu den riesigen Unternehmungen in den weiten Gebieten Osteuropas”. 47) (S.129)

Erich v. Manstein, von den meisten Fachleuten als der beste deutsche Heerführer des Krieges anerkannt, wurde ebenfalls einem schändlichen “Kriegsverbrecher-Prozeß” unterworfen. Hierbei spielte eine Rolle, daß die Einsatzgruppe D unter Ohlendorf seiner Heeresgruppe zugeteilt war. 15 der 17 Anklagepunkte trug die sowjetrussische, 2 ihre polnische Satelliten-Regierung vor. Nur 1 Zeuge wurde zur Beweisführung bei diesem Prozeß zugelassen, aber seine Aussagen waren so unbefriedigend, daß die Anklage ihn zurücknehmen mußte. Glaubwürdigkeit wurde dagegen 800 eidesstattlichen Versicherungen geschenkt, die nur vom Hörensagen ausgingen, ohne daß das Gericht nachprüfte, wer sie abgegeben hatte und ob sie wahr waren. Die Anklage zeigte eidesstattliche Erklärungen von Ohlendorf und anderen SS-Führern vor. Der Verteidiger von Generalfeldmarschall Manstein, Reginald Paget, forderte ihr Erscheinen im Zeugenstand. Das amerikanische Tribunal lehnte dies ab. Paget erklärte daraufhin, daß die Zurückweisung der Zeugen durch das Gericht nur aus Furcht darüber geschehen sei,

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  • 41) Paul Rassinier, “Das Drama der Juden Europas”, Hannover S. 51.
  • 42) Uwe Dietrich Adam, “Judenpolitik im Dritten Reich”, Düsseldorf 1972, 333.
  • 43) Walter N. Sanning, “Die Auflösung”, aaO. S. 128 +
  • 44) T. Paget, “Manstein, seine Feldzüge und sein Prozeß”, Wiesbaden 1952. S. 199 – 200.
  • 45) William Shirer, “Aufstieg und Fall des Dritten Reiches”, S. 186 + 880
  • 46) Helmut Krausnick + Hans-Heinrich Wilhelm, “Die Truppe des Weltanschauungskrieges — Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938 – 1942”. Stuttgart 1981, S. 287 +
  • 47) Gerald Reitlinger, “Die SS – Tragödie einer deutschen Epoche”, aaO. S. 186 +

daß die Zeugen vor Gericht offenlegen würden, mit welchen Methoden die eidesstattlichen Erklärungen aus ihnen herausgepreßt worden waren. Manstein wurde von 8 Anklagepunkten freigesprochen, einschließlich der 2 polnischen, weil, wie Paget sagte, “sie offensichtlicher Schwindel waren, und man sich darüber wundern mußte, daß sie überhaupt vorgebracht worden seien”.

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Der Otto Ohlendorf Prozeß…

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Kriegsverbrechen oder Propagandaopfer No 1

KANGAROO COURT*SCHEINGERICHT NUERNBERG

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