Leuchter Report*Ende Eines Mythos

Der Gerichtssaal war von einer außergewöhnlichen Spannung erfüllt. Ich saß neben einigen revisionistischen Experten, unter ihnen Dr. William Lindsey, der vor seinem Ruhestand (1958) Chef Forscher-Chemiker der Dupont Corporation war. Ich glaube, jedem im Gerichtssaal, ohne Rücksicht auf den persönlichen Gesichtspunkt zu dem Thema, das Gegenstand der Untersuchung war, war deutlich bewußt, an einem historischen Ereignis teilzunehmen. Der Mythos der Gaskammern ging zu Ende…

 

Faurisson-Leuchter

Der Leuchter Report

Ende eines Mythos

Robert Faurisson
Im Januar 1988 war ich in Toronto / Kanada, um bei der Verteidigung von Herrn Ernst Zündel, einem Deutsch-Kanadier, auszusagen, der durch die Veröffentlichung einer Broschüre “Starben wirklich 6 Millionen?”, in der die allgemein vorherrschende Ansicht, daß die Nazis während des II. Weltkrieges — hauptsächlich durch die Verwendung von Zyklon B-Gas — 6 Millionen Juden töteten, in Frage gestellt wird, wegen Verbreitung von “falschen Nachrichten” angeklagt war.

Im Jahre 1985 war Ernst Zündel bereits wegen der gleichen Beschuldigung angeklagt worden. Der Prozeß dauerte 7 Wochen und endete mit einem Schuldspruch sowie 15 Monaten Gefängnis. Im Januar 1987 verwarf das Berufungsgericht von Ontario das Urteil wegen grober Gesetzes-Verstöße und ordnete einen neuen Prozeß an, der am 18.1.1988 begann. Die Gerichtsverhandlung dauert noch an, während ich dies schreibe.

Meine erste Unterhaltung mit Fred Leuchter hatte ich am 3. und 4. Februar in Boston: Ich war beeindruckt von der Präzision seiner Antworten auf meine Fragen und seiner Fähigkeit, jedes Detail des Vergasungs-Prozesses zu erklären. Er bestätigte mir die besonders gefährliche Art der Hinrichtung durch Zyklon B.

1924 war dieses Gas zum ersten Mal für Hinrichtungen in den USA verwendet worden, aber bis in das Jahr 1988 gab es immer noch Schwierigkeiten bei der Konstruktion von Gaskammern, eingeschlossen das Problem der Undichte. Ich stellte fest, daß Herr Leuchter die übliche Ansicht über den Holocaust nicht in Frage stellte.

Nach meiner Rückkehr von Boston nach Toronto, und nachdem ich Ernst Zündel über meine Diskussion mit Fred Leuchter berichtet hatte, beschloß Herr Zündel, die Ansicht eines Experten einzuholen und Herrn Leuchter zu bitten, einen Bericht über die angeblichen Gaskammern in Auschwitz, Birkenau und Majdanek zu erstellen. Nachdem er Luftaufnahmen aus dem Krieg von den Lagern, Pläne der Krematorien und angeblichen Gaskammern, Dokumente über Zyklon B und Lichtbilder von dem Gelände durchgesehen hatte, die im Jahre 1970 von dem schwedischen Forscher Ditlieb Felderer aufgenommen worden waren, nahm Herr Leuchter den Auftrag an.

Am 25. Februar 1988 machte sich Herr Leuchter in Begleitung seiner Frau Carolyn, seinem technischen Zeichner Howard Miller, dem Fotografen Jürgen Neumann und dem polnischen Dolmetscher Theodor Rudolph auf den Weg. 8 Tage später, am 3. März 1988 kamen sie zurück.

Sofort nach seiner Rückkehr schrieb Fred Leuchter diesen 192seitigen Bericht (mit Anhängen). Seine Schlußfolgerungen waren klar: Der Beweis war überwältigend, daß es in Auschwitz, Birkenau und Majdanek keine Gaskammern gab und daß die angeblichen Gaskammern auf diesem Gelände weder damals noch heute benutzt oder als Vernichtungs-Gaskammern ernsthaft hätten in Erwägung gezogen werden können.

Am 20. und 21. April 1988 war er in Toronto im Zeugenstand. Zunächst antwortete er auf die ihm von Herrn Zündels Verteidiger, Douglas H. Christie, gestellten Fragen. Letzterer war assistiert von Keltie Zubko und Barbara Kulaszka. Sodann wurde Herr Leuchter von dem Ankläger der Krone, John Pearson, der während des ganzen Prozesses von einem anderen Rechtsanwalt der Krone, einem Protokollführer sowie häufigen Konsultationen mit jüdischen Beratern, die im Gerichtssaal direkt hinter ihm saßen, assistiert wurde, ins Kreuzverhör genommen.

Das Verhör und das Kreuzverhör wurden in Gegenwart eines Richters sowie zwölf Geschworenen durchgeführt. Der Gerichtssaal war von einer außergewöhnlichen Spannung erfüllt. Ich saß neben einigen revisionistischen Experten, unter ihnen Dr. William Lindsey, der vor seinem Ruhestand (1958) Chef Forscher-Chemiker der Dupont Corporation war. Ich glaube, jedem im Gerichtssaal, ohne Rücksicht auf den persönlichen Gesichtspunkt zu dem Thema, das Gegenstand der Untersuchung war, war deutlich bewußt, an einem historischen Ereignis teilzunehmen. Der Mythos der Gaskammern ging zu Ende.

Am Tag zuvor hatte der Direktor der Strafanstalt des Staates Missouri, Bill Armontraut, eine Aussage gemacht und Erklärungen zum Verfahren und der praktischen Verwendung von Cyanide-Gaskammern abgegeben. Jedem aufmerksamen Zuhörer wurde klar, daß, wenn es so schwierig war, eine einzelne Person auf diese Weise zu töten, dann die angebliche Hinrichtung von Hunderttausenden von Personen unter Verwendung von Zyklon B durch die Deutschen, dies der Quadratur des Kreises gleichkommen würde.

Dr. James Roth, Ph.D. (Cornell Universität), Manager der Alpha Analytical Laboratorien in Ashland/Massachusetts, folgte Fred Leuchter im Zeugenstand. Dr. Roth berichtete über die Analyse der Proben, die von den Wänden, dem Boden, der Decke und anderen Strukturen in den angeblichen Gaskammern von Auschwitz I und Birkenau genommen worden waren. Diese Proben zeigten entweder keinen oder nur einen außergewöhnlich geringen Gehalt an Cyanid. Die einzige Ausnahme war die Kontroll-Probe Nr. 32, die von der Entlausungs-Einrichtung in Birkenau genommen worden war. Diese Ergebnisse waren im Anhang I des Berichts graphisch aufgeführt und wurden der Jury mit einem Overhead-Projektor vorgeführt. Der Unterschied in festgestelltem Cyanid zwischen der Entlausungs-Einrichtung einerseits und den angeblichen Gaskammern andererseits, war sensationell. Die außergewöhnlich niedrigen Werte an Cyanid in einigen Krematorien waren meiner Ansicht nach das Ergebnis von Desinfektion der Räumlichkeiten während des Krieges.

Ich glaube, ich war der erste, der darauf hinwies, daß alle Untersuchungen der angeblichen Vernichtungs-Gaskammern, in denen Zyklon B benutzt worden sein soll, mit der Untersuchung der amerikanischen Gaskammern beginnen sollten. Bereits 1977 begann ich – mit Hilfe eines amerikanischen Freundes, Eugen C. Brugger, einem Rechtsanwalt in New York – eine Untersuchung auf diesem Gebiet. Während dieser Nachforschungen erhielt ich Informationen von 6 amerikanischen Strafanstalten: San Quentin, Kalifornien; Santa Fé, Neu-Mexiko; Jefferson City, Missouri; Raleigh, Nord-Karolina; Baltimore, Maryland und Florenz, Arizona. Zu dieser Zeit mußte ich feststellen, daß nur ein Experte auf dem Gebiet der Technologie für amerikanische Gaskammern ein endgültiges Urteil darüber abgeben konnte, ob die angeblichen Vernichtungs-Gaskammern, so wie im Holocaust beschrieben, hatten benutzt werden können.

Während der nächsten Jahre bezogen sich meine Artikel über deutsche Gaskammern immer auf die amerikanischen Gaskammern. Diese Artikel schlossen ein: “Das Gerücht um Auschwitz oder Das Problem der Gaskammern”, veröffentlicht am 29. Dezember 1978 in der französischen Tageszeitung Le Monde und ein langes Interview, das im August 1979 in der italienischen Zeitschrift Storia Illustrata veröffentlicht wurde. Ich besuchte die Gaskammern in Baltimore, Maryland, im September 1979 und erhielt 8 Photos der Gaskammer sowie zusätzliches Dokumentations-Material. Danach zeigte ich während eines Meetings in New York, das unter dem Vorsitz von Fritz Berg stattfand, das <berprüfungsblatt für das Verfahren in den Gaskammern der Strafanstalt in Baltimore und diskutierte die Auswirkungen. 1980, in der ersten Ausgabe des neu erschienenen Journal for Historical Review, veröffentlichte ich einen Artikel unter dem Titel “Mechanismus der Vergasung”, in dem ich ziemlich ausführlich die Verfahrensweise für die Gaskammern in den Vereinigten Staaten beschrieb. Im selben Jahr veröffentlichte ich in “Historische Wahrheit oder Politische Wahrheit?” (Verité historique ou Verité Politique?) die 8 Fotografien von den Gaskammern in Baltimore. Mein Video mit dem Titel Das Gaskammer-Problem, hergestellt im Jahr 1982, begann mit der Analyse der amerikanischen Gaskammern.

1983 bereitete ich für das “Institut for Historical Review”, Los Angeles, ein Buch über die Holocaust-Kontroverse in Englisch vor, das zum ersten Mal eine Liste der Fragen, die an die Wärter der Strafanstalten gestellt worden waren und deren Antworten enthielt. Das Buch wurde jedoch nie veröffentlicht: Am 4. Juli 1984, dem Amerikanischen Unabhängigkeitstag, wurden die Archive des Instituts durch Brandstiftung zerstört. Dieses Feuer zerstörte im Grunde die Lebensfähigkeit des Instituts, und eine Anzahl von Projekten — darunter mein Buch — wurden aufgegeben.

Wie es scheint, ist der Holocaust ein Gegenstand von ungeheurem Ausmaß. Aber dieser “Riese”, wie ihn Dr. Arthur Butz in seinem Buch Der Jahrhundert Betrug (“The Hoax of the Twentieth Century”) nennt, ist ein Riese auf tönernen Füßen. Um diese tönernen Füße zu sehen, braucht man nur in das KZ Auschwitz in Polen zu gehen. Mit den Worten von Dr. Wilhelm Stäglich “Die Hinrichtungs-These” steht und fällt die (Behauptung), daß Auschwitz eine “Todes-Fabrik” war. Was mich betrifft, so konzentriert sich das ganze Geheimnis von Auschwitz auf die 65 qm der angeblichen Gaskammer von Auschwitz I und auf die 210 qm der angeblichen Gaskammer in Birkenau. Diese 275 qm hätten sofort nach Ende des Krieges durch die Alliierten einer forensischen Untersuchung unterzogen werden müssen. Aber weder damals noch bis heute ist eine solche Untersuchung durchgeführt worden. Der polnische Untersuchungs-Magistrat, Jan Sehn, ordnete einige forensische Untersuchungen in Auschwitz an, jedoch nicht in den angeblichen Vernichtungs-Gaskammern.

Nachforschungen durch Revisionisten haben ergeben, daß die Räume, die angeblich Vernichtungs- Gaskammern gewesen sein sollen, für solche Zwecke nicht benutzt werden konnten. Ditlieb Felderer veröffentlichte Fotos, die die leichte Bauweise der Konstruktion der Entlüftung und der Türen zu den angeblichen Gaskammern sowie das Fehlen von preußisch-blauen Flecken an den Wänden erkennen lassen. Ich selbst habe im Jahr “1975 in den Archiven des Staats-Museums von Auschwitz (Archive, die von den kommunistischen Beamten scharf bewacht werden) die Pläne der angeblichen Gaskammern entdeckt und war der erste, der sie in verschiedenen Büchern und Artikeln veröffentlichte. Diese Pläne wurden auch auf der 1. Konvention des Institute for Historical Review, Los Angeles, 1979, gezeigt, bei der Herr Zündel anwesend war. In Wirklichkeit waren die angeblichen Gaskammern Leichenhallen oder, wie die Pläne angeben, “Leichenhalle” für Krema I (später in einen Luftschutzkeller verwandelt) und “Leichenhalle für Krema II”.

Nichtsdestoweniger, um eine vollständig wissenschaftliche Bestätigung dessen, was der gesunde Menschenverstand uns sagte und was revisionistische Forschungsarbeit und Dokumente zum Vorschein gebracht hatten, war es notwendig, nach einem amerikanischen Gaskammer-Spezialisten Ausschau zu halten. Ich machte große Anstrengungen, einen solchen Spezialisten zu finden, aber ehrlich gesagt, hatte ich wenig Hoffnung, einen Mann zu finden, der nicht nur Experte für Gaskammer-Technologie, sondern auch mutig genug war, eine solche Untersuchung in einem kommunistischen Land durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen — im Falle sie die Ergebnisse der revisionistischen Forscher bestätigen würden. Glücklicherweise hatte ich mich getäuscht.

Fred Leuchter war dieser Spezialist. Er ging nach Polen, leitete die forensische Untersuchung, schrieb seinen Bericht und machte eine Zeugenaussage in einem kanadischen Gericht für Herrn Zündel. Indem er das tat, ging er in aller Stille in die Geschichte ein.

Fred Leuchter ist ein zurückhaltender, aber ruhig-entschlossener Mann, der sehr präzise spricht. Er würde ein ausgezeichneter Professor sein und hat eine echte Begabung, jedes schwierige und komplizierte Problem verständlich zu machen. Als ich ihn fragte, ob er keine Angst habe vor möglichen gefährlichen Konsequenzen, erklärte er: “Eine Tatsache ist eine Tatsache”.

Nachdem David Irving, der bekannte Historiker, den Leuchter Report gelesen hatte, nannte er ihn am 22.4.1988 während seiner Zeugen-Aussage in Toronto ein “vernichtendes” Dokument, das für jeden zukünftigen Historiker, der über den II. Weltkrieg schreiben wolle, eine wesentliche Grundlage sei. Ohne Ernst Zündel wäre fast nichts von dem, was nun bekanntgeworden ist, vorstellbar gewesen. Er opfert alles in seiner Suche nach geschichtlicher Genauigkeit und lebt unter schwierigen Bedingungen, konfrontiert mit mächtigen Feinden mit großem Einfluß. Er lebt unter dauerndem Druck, der manchmal unerwartete und bösartige Formen annimmt. Aber er ist eine starke charismatische Persönlichkeit. Er versteht es, jede Situation zu analysieren und das Verhältnis der Kräfte einzuschätzen, die erforderlich sind, um Widrigkeiten in Vorteile zu verwandeln. Aus allen Teilen der Welt zieht er Menschen an und mobilisiert hochgeistige Menschen. Er ist ein tiefgründiger Mensch und hat eine besondere Gabe, die gesunden Menschenverstand mit einem ausgeprägten Verständnis für Menschen und Situationen kombiniert.

Es ist möglich, daß er für seine Nachforschungen und <berzeugungen wiederum ins Gefängnis gehen muß oder ihm eine Ausweisung droht. Alles ist möglich. Alles kann passieren, wenn es eine intellektuelle Krise gibt und das Geschichtsbild in großem Umfang zurechtgerückt werden muß. Revisionismus ist das große intellektuelle Abenteuer am Ende des 20. Jahrhunderts.

Was auch immer geschieht, Ernst Zündel ist schon jetzt der Sieger. Er ist der pazifistishe Aktivist, der seinen Sieg durch die Macht der Vernunft und der Überzeugung errungen hat.

PS. Ernst Zündel wurde durch die Geschworenen am 11.5.1988 für schuldig befunden, falsche Nachrichten über den Holocaust verbreitet zu haben. Er wurde zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt und gegen Kaution freigelassen, nachdem er eine gerichtliche Anordnung unterzeichnet hatte, die ihn bis zur Beendigung seiner Berufungs-Verhandlung verpflichtet, über den Holocaust weder zu reden noch zu schreiben. Solchermaßen steht er neben Galileo. –

PS.2 In der Berufungs-Verhandlung vom 28. August 1992 wurde Ernst Zündel freigesprochen. Nachdem die Gegenseite ihr Ziel – nämlich seine Verurteilung wegen Verbreitung “falscher Nachrichten” — nicht erreicht hatte, beabsichtigt sie dies über eine andere Anklage — wegen Verbreitung von Rassenhaß — zu erreichen.

Anmerkung

In Deutschland, Frankreich, England, Rußland, Kanada u.a. wird man für Äußerungen, die nicht “politisch korrekt” sind, strafrechtlich verfolgt. Und zum Teil erfolgt nicht nur eine “offizielle” Verfolgung, sondern auch eine “private”, d.h. daß man alle und jeden, der sich nicht gleichschalten läßt, auf jede erdenkliche Art vernichtet.

Fred A. Leuchter, 45, wohnhaft in Boston /Massachusetts, ist Spezialist für Entwurf und Herstellung von Hinrichtungs-Material, das in den ganzen Vereinigten Staaten in den Gefängnissen benutzt wird. Einer seinerHauptaufträge war der Entwurf einer neuen Gaskammer für die Strafanstalt des Staates Missouri in Jefferson City.

Toronto , 23 April 1988

LeuchterFred-DerErsteLeuchter-report No_1.Scan

LeuchterFred-DerZweiteLeuchter-report No 2.Scan

http://www.vho.org/aaargh/deut/FaurissonArchiv/RF880423.all.html

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