Ein Prominenter Falscher Zeuge: Elie Wiesel

Hier hatte Herr Wiesel, der falsche Zeuge, etwas Pech. Dazu gezwungen, zwischen verschiedener alliierter Kriegs–Propaganda zu wählen, entschied er sich dafür, anstelle von kochendem Wasser, Vergasung oder Stromschlag, die Hinrichtung durch eine Feuer-Lüge zu verteidigen…

 

Elie Wiesel

Robert Faurisson

Elie Wiesel bekam im Jahr 1986 den Friedens-Nobel-Preis verliehen. Er wird allgemein als Zeuge des jüdischen Holocaust gesehen, als Zeuge für die Todes-Gaskammern. In der Pariser Zeitung Le Monde (17. Okt. 1986, Front-Seite) wurde hervorgehoben, daß Wiesel den Nobel–Preis bekommen habe, weil:

“Diese letzten Jahre gezeigt haben, daß im Namen des sogen. “Historischen Revisionismus” durch Ausarbeiten von Thesen, besonders in Frankreich, die Existenz der Gaskammern und, vielleicht darüber hinaus, der Völkermord an den Juden selbst in Frage gestellt wird.”

Aber in welcher Hinsicht ist Elie Wiesel ein mutmaßlicher Zeuge für die Gaskammern? Mit welchem Recht will er uns auch nur für einen Augenblick diese Ansicht über die Vernichtung glauben machen?

In einem autobiographischen Buch, das angeblich seine Erfahrungen in Auschwitz und Buchenwald enthält, erwähnt er die Gaskammern mit keinem Wort. Er sagt allerdings, daß die Deutschen die Juden hinrichteten, jedoch… durch Feuer, indem sie diese lebend in brennende Gruben warfen, vor den Augen der Deportierten! Nicht weniger als das!”

Hier hatte Herr Wiesel, der falsche Zeuge, etwas Pech. Dazu gezwungen, zwischen verschiedener alliierter Kriegs–Propaganda zu wählen, entschied er sich dafür, anstelle von kochendem Wasser, Vergasung oder Stromschlag, die Hinrichtung durch eine Feuer-Lüge zu verteidigen. Als er 1956 seine Aussage in Yiddisch veröffentlichte, war die Feuer-Lüge in gewissen Kreisen noch lebendig. Diese Lüge ist der Ursprung für die Bezeichnung Holocaust.

Heute gibt es auch nicht einen einzigen Historiker, der noch glaubt, daß die Juden lebend verbrannt wurden. Die Mythen vom kochenden Wasser und der Hinrichtung durch Stromschlag sind ebenfalls verschwunden. Nur das Gas ist geblieben.

Die Lüge über die Vergasung war durch die Amerikaner verbreitet worden (s. Kriegs– Flüchtlingsausschuß Bericht, veröffentlicht im November 1944). Die Lüge, daß Juden mit kochendem Wasser oder Dampf getötet wurden (besonders in Treblinka), war durch die Polen verbreitet worden (s. Nürnberg Dokument PS-3311). Die Lüge der Hinrichtung durch Stromschlag war durch die Sowjets verbreitet worden (s. Prawda Artikel vom 2. Februar 1945, S. 4, “Die Mordfabrik in Auschwitz” und die Washington Daily News vom selben Tag, S. 2).

Die Feuerlüge ist unbestimmten Ursprungs. Sie ist so alt wie die Kriegs-Propaganda oder Haß- Propaganda. 1958 veröffentlichte Wiesel die französische Version seiner früheren jiddishen Aussage unter dem Titel Die Nacht mit einem Vorwort von Francois Mauriac (Französisch: La Nuit, Diskus/Avon Books, New York 1969, 127 Seiten). Er sagt darin, daß es in Auschwitz einen brennenden Graben für Erwachsene und einen für Babies gab. Er schreibt: Nicht weit von uns schossen Flammen aus einem Graben, ungeheure Flammen. Es wurde etwas verbrannt. Eine Lore hielt an der Grube und brachte eine Ladung — kleine Kinder, Babies! Ja, ich sah es mit meinen eigenen Augen… Diese Kinder in den Flammen. (Ist es ein Wunder, daß ich danach nicht schlafen konnte? Schlaf ist von meinen Augen geflohen. — S. 42). Etwas weiter war eine andere Grube mit ungeheuren Flammen, wo die Opfer “eine langsame Agonie in den Flammen auszuhalten hatten” (S.43). Wiesel’s Kolonne wurde von den Deutschen bis auf “drei Schritte” an die Grube gebracht, dann auf “zwei Schritte”. “Zwei Schritte vor der Grube wurde uns befohlen, uns nach links zu wenden und in die Baracken zu gehen” (S.44).

Selbst ein außergewöhnlicher Zeuge, versichert Wiesel, andere außergewöhnliche Zeugen getroffen zu haben. Bezüglich Babi Yar, einem Ort in der Ukraine, wo die Deutschen russische Bürger hingerichtet hätten, unter ihnen Juden, schrieb Wiesel: Später erfuhr ich von Zeugen, daß der Boden monatelang nicht aufhörte zu zittern, und daß von Zeit zu Zeit Geysire von Blut daraus hochschossen (Paroles d’etranger, Editions du Seuil, 192 Seiten, S. 86).

Diese Worte entschlüpften ihrem Autor nicht in einem Augenblick höchster Aufregung: Zunächst einmal schrieb er sie, dann mußte er sie einige Male (jedoch wenigstens einmal) in den Korrekturen wiederlesen; dann endlich wurden seine Worte, wie alles, was dieser Autor schreibt, in verschiedene Sprachen übersetzt.

Daß Wiesel persönlich überlebte, war natürlich ein Wunder. Er sagt: In Buchenwald schickten sie jeden Tag 10.000 Personen in den Tod. Ich war immer bei den letzten Hundert am Tor. Sie stoppten. — Warum? — (“Autor, Lehrer, Zeuge”. Time, 18. März 1985, S.79)

1954 analysierte Germaine Tillion die “grundlose Lüge” hinsichtlich der deutschen Konzentrationslager. Zu dieser Zeit schrieb sie: Diese Personen (die grundlos lügen) sind, um die Wahrheit zu sagen, zahlreicher als man gemeinhin annimmt, und ein Thema wie das Leben im Konzentrationslager — gut entworfen, leider, sado-masochistische Vorstellungen anzuregen — bot ihnen ein außergewöhnliches Betätigungsfeld. Wir kannten zahlreiche geistig gestörte Personen, halb Schwindler, halb Narren, die eine erfundene Deportation ausnutzten; wir kannten andere wie sie — wirklich Deportierte –, deren kranker Geist sich bemühte, noch über das wirklich Erlebte oder was Personen ihnen erzählt hatten, das sich ereignet hatte, hinauszugehen. Es hat Herausgeber gegeben, die einige ihrer Einbildungen zu Papier brachten, und mehr oder weniger offizielle Verfasser, sie zu benutzen; aber Herausgeber und Benutzer sind absolut unentschuldbar, weil schon die einfachste Prüfung genügt hätte, den Schwindel aufzudecken (“Das System der deutschen Konzentrationslager” “Le Systeme concentrationnnaire allemand, 1940-1944”, Revue d’histoire de la Deuxieme Guerre mondiale, Juli 1954, S. 18, n.2)

Tillion hat nicht den Mut, Beispiele und Namen anzugeben. Aber das ist meist der Fall. Leute pflichten dem bei, daß es falsche Gaskammern gibt, die Touristen und Pilger aufgefordert werden zu besuchen, aber sie sagen nicht, wo sie sind. Sie pflichten dem bei, daß es falsche “Augenzeugen” gibt, aber im allgemeinen nennen sie nur Martin Grey, den wohlbekannten Schwindler, auf dessen Wunsch Max Gallo, im vollen Bewußtsein dessen, was er tat, den Bestseller “Für die, die ich liebte” erfand.

Manchmal wird auch Francois Steiner genannt: Sein Bestseller Roman Treblinka (1966) wurde als ein Werk vorgestellt, in dem jede Einzelheit durch mündliche oder schriftliche Aussage garantiert war; in Wirklichkeit war es eine Lügengeschichte, die — zumindest zum Teil — dem Roman-Schriftsteller Gilles Perrault zuzuschreiben ist (Le Journal du Dimanche, 30. März 1985, S. 5). Marek Halter seinerseits veröffentlichte seine La Memoire d’Abraham 1983; wie er es gewöhnlich am Radio macht, spricht er dort über seine Erfahrungen im Warschauer Ghetto. Aber wenn wir einem Artikel von Nicolas Beau Glauben schenken können, der dem von Halter (Liberation, 24. Januar 1986, S. 19) vorzuziehen ist, so verließen der kleine Marek, ungefähr 3 Jahre alt, und seine Mutter Warschau nicht 1941, sondern im Oktober 1939, bevor die Deutschen das Ghetto einrichteten. Halter’s Buch wurde angeblich von einem Ghost-Writer — Jean Noel Gurgan — geschrieben. Filip Müller ist der Autor von Trois ans dans une chambre a gaz d’Auschwitz (“Drei Jahre in einer Gaskammer in Auschwitz” — Vorwort von Claude Lanzmann), das 1980 den LICRA Preis (Internationale Liga gegen Rassismus und Anti-Semitismus, Leiter Jean-Pierre Bloch alias Jean Pierre-Bloch) erhielt. Sein Übelkeit verursachender Bestseller war das Werk eines deutschen Ghost- Writers — Helmut Freitag –, der nicht zögerte, Plagiat zu verüben (s. Carlo Mattogno, Auschwitz: un caso di plagio ,(“Ein Fall von Plagiat”), Edizioni La Sfinga, Parma, Italien, 1986, 30. S). Die Quelle für das Plagiat war Doktor in Auschwitz, ein anderer Bestseller, aus demselben Stoff hergestellt von jemandem mit dem Namen Miklos Nyiszli.

So erscheint eine ganze Serie von Werken als authentisch veröffentlicht, die nur Zusammenstellungen verschiedener Ghost-Writer sind: Max Gallo, Gilles Perrault, Jean-Noel Gurgan und Helmut Freitag unter anderen.

Wir würden gern wissen, was Germaine Tillion über Elie Wiesel denkt. Bei ihm ist die Lüge sicherlich nicht grundlos. Wiesel behauptet, daß er voller Menschenliebe sei. Nichts destoweniger hindert ihn das nicht, zum Hassen aufzurufen. Seine Ansicht: “Jeder Jude sollte irgedwo in seinem Sein eine Zone für Haß freihalten — gesunden, starken Haß — für das, was die Deutschen verkörpern und was in den Deutschen fortlebt. Es nicht zu tun, wäre ein Verrat an den Toten”. (“Verabredung mit dem Haß”, “Appointment with Hate” Legends of Our Time / Legenden unserer Zeit, New York, Avon Books, 1968, SS. 177–8).

Zu Beginn des Jahres 1986 ergriffen 83 Abgeordnete des Westdeutschen Bundestages die Initiative, Elie Wiesel für den Friedens-Nobel-Preis vorzuschlagen; wie sie sagten, würde das “alle, die sich am Prozeß der Versöhnung beteiligen, sehr ermutigen” (Westdeutsche Regierung Die Woche in Deutschland, 31. Januar 1986, S. 2). Das könnte man “vom National-Sozialismus zum National-Masochismus” bezeichnen.

Jimmy Carter benötigte einen Historiker, um über des “Präsidenten Kommission für den Holocaust” zu präsidieren. Wie Dr. Arthur Butz so gut formulierte, er wählte keinen Historiker (“Historian”), sondern einen Schauspieler (“Histrion”): Elie Wiesel. Sogar die Tageszeitung Le Monde sah sich in dem u.a. Artikel veranlaßt, auf den schauspielerischen Wesenszug hinzuweisen, den manche Leute an Elie Wiesel mißbilligen. Die Zeitung tat das mit folgenden Worten:

Sicherlich sind unter denen, die die Bemühungen dieses amerikanisch-jüdischen Schriftstellers, der von dem Katholiken Francois Mauriac entdeckt wurde, gutheißen, manche, die ihm den Vorwurf machen, zu sehr dazu zu neigen, die jüdische Trauer in “Morbidität” zu verwandeln oder der Hohepriester eines vorgesehenen “Holocaust-Unternehmens” zu werden.

Es gibt kein Geschäft, wie das Shoah-Geschäft. Wie Leon A. Jick vor einigen Jahren schrieb: Der schlimme Haken: “Es gibt kein Geschäft, wie das Shoah-Geschäft”, ist, es ist traurig zu sagen, eine erkennbare Wahrheit” (“The Holocaust: Its Use and Abuse within the American Public” / “Der Holocaust: Sein Gebrauch und sein Mißbrauch innerhalb der amerikanischen Öffentlichkeit”, Yad Vashem Studien, Jerusalem, 1981, S. 316).

Elie Wiesel gibt alarmierende und aufstachelnde Aufrufe gegen revisionistische Autoren heraus. Er fühlt, daß die Dinge aus den Händen gleiten. Es wird immer schwieriger für ihn, den krankhaften Glauben aufrechtzuerhalten, daß die Juden vernichtet oder einer Vernichtungs-Politik ausgesetzt waren, insbesondere in sogenannten Gaskammern. Serge Klarsfeld hat erst kürzlich zugegeben, daß bis jetzt noch kein echter Beweis für die Existenz von Gaskammern veröffentlicht worden ist. Er verspricht Beweise und nennt sein bestes Exemplar: es ist grotesk (siehe VSD, Interview, 29. Mai 1986, S. 37).

Auf wissenschaftlicher Ebene ist der Gaskammer-Mythos zu Ende. Um die Wahrheit zu sagen, dieser Mythos tat vor einigen Jahren bei einem Colloquium vom 29. Juni bis zum 2. Juli 1982, bei dem Raymond Aron und Francois Furet den Vorsitz führten, seinen letzten Atemzug. Was noch zu tun bleibt, ist, diese Nachricht der allgemeinen Öffentlichkeit bekanntzugeben. Aber wie dem auch sei, für Elie Wiesel ist es von größter Wichtigkeit, diese Nachricht zu unterdrücken. Darum der ganze Wirbel in den Medien, der sich noch verstärken wird: je mehr die Journalisten reden, umso stiller werden die Historiker.

Aber es gibt Historiker, die es wagen, ihre Stimmen gegen die Lügen und den Haß zu erheben. Das ist der Fall bei Michel de Boüard, früheres Mitglied des Widerstands, deportiert nach Mauthausen, Mitglied des Komitees für die Geschichte des Zweiten Weltkrieges von 1945–1981 (dem Tag seiner Aufnahme in das Institut d’Histoire du Temps Present), Mitglied des Instituts von Frankreich. In einem ergreifenden Interview in Ouest-France (2.-3. August 1986, S.6) gab er mutig bekannt, daß er sich 1954 für das Vorhandensein einer Gaskammer in Mauthausen verbürgt habe, wo, wie sich schließlich herausstellt, es nie eine gegeben hat.

Der Respekt, den wir dem Leiden aller Opfer des Zweiten Weltkrieges schulden, und insbesondere dem Leiden der Deportierten, erfordert von Seiten der Historiker eine Rückkehr zu den althergebrachten und erprobten Methoden der Geschichts–Kritik.

17 Oktober 1986

Anmerkungen

1. Elie Wiesel gilt als einer der am meisten gefeierten Zeugen des angeblichen Holocaust.

2. In seinem angeblich autobiographischen Buch Nacht erwähnt er keine Gaskammern; vielmehr behauptet er, Zeuge davon gewesen zu sein, daß Juden lebend verbrannt wurden, eine Behauptung, die nun von allen Historikern abgelehnt wird. Wiesel schenkt sogar den absurden Geschichten von anderen “Augenzeugen” Glauben; er verbreitet phantastische Erzählungen über 10.000 Personen, die täglich in Buchenwald in den Tod geschickt wurden.

3. Die Aussagen anderer berühmter “Augenzeugen”, eingeschlossen Jean-Francois Steiner, Filip Müller und Miklos Nyisli, sind als Erfindungen von Ghost-Schreibern oder als tatsächliche Plagiate entlarvt worden.

4. Im Namen der Wahrheit und aus Achtung vor den echten Leiden der Opfer des II. Weltkrieges ist es an der Zeit, daß Historiker zu den erprobten Methoden der Geschichts-Kritik zurückkehren und daß die Aussagen der Holocaust “Augenzeugen” einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden, anstatt diese einfach blind hinzunehmen.

Siehen 1993 Fortsetzung


Quelle: Flugblatt. Datum: April 1988. Deutsche überstezung eines Flugblatts aus Französich, Un grand faux témoin: Elie Wiesel, das Prof. Faurisson und zwei Freunden, Guillaume und Thion, in English und Norwegisch in Oslo (Dez. 1986) für die Wiesel-Nobelisierung verteilt haben. Wiesel kriegte sein Flugblatt and später jammerte darüber.

We wish to acknowledge that the above article was made available on the Net courtesy of the Institute for Historical Review, Post Office Box 2739 Newport Beach, California 92659, USA. <www.ihr.org>


Dieser Text ist — ohne kommerzielles Interesse – vom InternationalenSekretariat der Vereinigung der langjährigen Liebhaber von Kriegs- undHolokaust-Erzählungen (AAARGH) zu reinen Lehrzwecken ins Netz gesetztworden; er soll zu weiterer Forschung anregen und eine maßvolle Verwendungfinden. Die Postanschrift: PO Box 81475, Chicago,IL 60681-0475, USA.
Einen Text ins Netz zu stellen, ist, als ob man ein Dokument in das Regaleiner öffentlichen Bibliothek stellt. Das kostet uns etwas Zeit und Geld. Wir denken, daß der freiwillige Leser seinen Nutzen hat und gehen davon aus,daß er zu eigenen Gedanken fähig ist. Ein Leser, der im Internet auf die Suche nach einem Dokument geht, tut dies immer auf eigene Gefahr. Der Verfasser ist für die hier anderen verfügbaren Texten natürlich nicht verantwortlich. Mit Rücksicht auf Gesetze, die in bestimmten Ländern (Deutschland,Frankreich, Israel, Schweiz, Kanada und anderen) eine besondere Zensureinführen, erfragen wir die in diesen Ländern lebenden Autoren nicht um ihre Einwilligung, denn sie haben für eine Einwilligung nicht die Freiheit.

Wir unterstellen uns dem Schutz von Artikel 19 der Erklärung der Menschenrechte, der bestimmt:
ARTIKEL 19 der Menschenrechte: <Jederman hat das Recht auf Freiheit der Meinung und der Meinungsäußerung; dieses Recht umfaßt die unbehinderte Meinungsfreiheit und die Freiheit, ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen Informationen und Gedankengut durch Mittel jeder Art sich zu beschaffen, zu empfangen und weiterzugeben.>Vereinigten Nationen, 10 Dezember 1948.

#################################################

 

Siehen: Ein prominenter falscher Zeuge: Elie Wiesel (1) 1986
 
ELIE WIESEL, EIN UNREDLICHER KRONZEUGE (2. Teil) 1993
Robert Faurisson
1988 veröffentlichte ich in den Annales d’histoire révisionniste (1) einen Artikel mit dem Titel »Elie Wiesel, ein unredlicher Kronzeuge in dem ich insbesondere schrieb :

Elie Wiesel hat 1986 den Friedensnobelpreis erhalten. Er wird im allgemeinen als Zeuge des jüdischen »Holocaustes und insbesondere als Zeuge der Existenz von angeblichen Gaskammern, die zur Tötung von Menschen gedient haben sollen, angesehen. […] Aber inwiefern kann Elie Wiesel als Zeuge der Gaskammern gelten? Mit welchem Recht verlangt er von uns, auch nur einen Augenblick an diese Art der Vernichtung zu glauben? In seinem autobiografischen Buch, das seine Erfahrungen aus Auschwitz und Buchenwald wiedergeben soll, erwähnt er die Gaskammern mit keinem Wort. Wohl sagt er, die Deutschen hätten die Juden ausgerottet; aber durch Feuer: indem man sie nämlich — unter den Blicken und mit dem Wissen aller Deportierten — lebendigen Leibes in Freiluftbrennöfen warf (Annales, S. 163).

In einer Fußnote machte ich deutlich, daß der Autor der autobiografischen Erzählung »La Nuit das Vergasen von Menschen

nur an einer einzigen Stelle vage und flüchtig erwähnt: auf Seite 109 [»La Nuit] spricht er, der Gott gern zum Gesprächspartner nimmt, zu diesem: »[diese Menschen,] die Du hast foltern, niedermetzeln, vergasen, auslöschen lassen: was tun sie? Sie beten zu Dir! (ebenda, S. 168, Fußnote 1)

1992 hat sich ein schweizer Revisionist, Jürgen Graf (2), die Mühe gemacht, die französische Originalversion von »La Nuit (1956) (3) mit der 1962 unter dem Titel »Die Nacht zu begraben, Elischa erschienenen deutschen Übersetzung (4) zu vergleichen. Diese Übersetzung von Curt Meyer-Clason erwies sich als absolut getreu; bis auf einen Punkt: es schien, als habe der exzellente Übersetzer an allen Stellen, wo in der französischen Fassung von »crématoire(s) (»Krematorium/-ien) und »four(s) crématoire(s) (»Einäscherungsofen/-öfen) die Rede ist, das Wort »Gaskammer(n) eingesetzt. Eine französische Revisionistin, die gleichzeitig Germanistin ist, A.W., hat für mich dankenswerterweise diesen Sachverhalt überprüft. Das Ergebnis dieser Arbeit ist folgendes:

An 13 Stellen sind »crématoire(s) und »four(s) crématoire(s), mit »Gaskammer(n), und an einer Stelle mit »Vernichtungslager (Konzentrationslager mit Gaskammer) ausgetauscht worden. An einer Stelle wurde aus »vernichtet (»exterminé) »vergast. Insgesamt hat der deutsche Übersetzer an fünfzehn Stellen Gas eingesetzt, wo der Autor nichts dergleichen geschrieben hat. Die Seiten, auf denen man diese Manipulationen nachvollziehen kann, sind (jeweils französisches Original deutsche Übersetzung):

Page 57 – Seite 53 (2 Stellen)

Page 58 – Seite 54

Page 61 – Seite 57

Page 62 – Seite 57

Page 67 – Seite 62 (2 Stellen)

Page 84 – Seite 76

Page 101 – Seite 90

Page 108 – Seite 95

Page 109 – Seite 95

Page 112 – Seite 98

Page 129 – Seite 113

Page 163 – Seite 140

Page 174 – Seite 150 (5)

Es ist interessant, zu bemerken, daß das Lager, von dem Elie Wiesel an den beiden letzten Stellen spricht, nicht mehr das von Auschwitz — Wiesel verließ es im Januar 1945 — sondern das von Buchenwald ist. Das Lager Buchenwald, von dem alle Historiker schließlich zugegeben hatten, daß es keine Gaskammern besaß, wird somit wieder mit Gaskammern ausgestattet

In meinen Augen trägt Elie Wiesel die persönliche Verantwortung für diese betrügerischen, und wie man sehen kann, absichtlichen und systematischen Manipulationen. Elie Wiesel trägt diese Verantwortung, solange er nicht in aller Öffentlichkeit seine Rolle in Bezug auf diese seltsame deutsche Übersetzung klarstellt.

Auch in einem anderen Punkt erwarte ich schon seit Jahren eine Erklärung von unserem Mann: warum hat er sich im Januar 1945 entschlossen, Auschwitz mit den Deutschen zu verlassen, anstatt vor Ort auf die Sowjets zu warten? Warum haben sich sein Vater und er nach reiflicher Überlegung — und obwohl die Deutschen ihnen freie Wahl ließen — dafür entschieden, das Lager mit ihren »Vernichtern gemeinsam zu verlassen, anstatt im Lager die sowjetischen »Befreier zu erwarten?

Man muß zu diesem unklaren Abschnitt im Leben von Vater und Sohn Wiesel das Ende von »La Nuit noch einmal lesen. Zuvor muß daran erinnert werden, daß Elie Wiesel stets auf den streng autobiografischen Charakter seines Buches verwiesen hat. Noch 1990 erklärte er: »Jedes Wort davon ist absolut wahr. (»Every word of it is absolutely true) (6). Auf den Seiten 124-130 von »La Nuit berichtet er, daß er am Jahrsende 1944 als 16jähriger Auschwitz-Häftling eines Tages eine Infektion am rechten Fuß hatte. »Ein bedeutender jüdischer Arzt, Häftling wie wir [mein Vater und ich selbst], befand, daß ein chirurgischer Eingriff notwendig sei (S. 124). Der junge Elie wurde vom Auschwitzer Krankenhaus »in weiße Laken aufgenommen. »Das Krankenhaus war ganz und gar nicht schlecht: man hatte Anrecht auf gutes Brot und dickere Suppe (ebenda). Sein Arzt assistierte die ganze Operation über bis zum Erwachen des jungen Patienten. Kurz danach, im Januar 1945, kündigten die Deutschen die Evakuierung des Lagers an: »Die Kranken können im Krankensaal bleiben. Sie werden nicht evakuiert (S. 129). Der junge Mann befragte seinen Vater. »Er war in tiefes Nachdenken versunken. Die Wahl lag in unseren Händen. Zum ersten Mal konnten wir selber über unser Schicksal entscheiden: Beide im Krankenhaus bleiben, wohin ich dank meines Doktors [meinen Vater] als krank [was er nicht war] oder als Krankenpfleger [was er auch nicht war] kommen lassen konnte. Oder aber den anderen folgen (S. 129-130). Der Fortgang der Erzählung klärt uns auf: obgleich dem jungen Mann das Gehen noch schwer fiel, wurde einvernehmlich die Entscheidung getroffen: es sollte — und würde — am 18. Januar 1945 der Abmarsch mit den Deutschen in Richtung Westen sein (S. 130-133) (7).

Wie soll das alles mit einer systematischen Ausrottungspolitik, zumal der kranken und arbeitsunfähigen Juden, zusammenpassen?

Der Vater Elie Wiesels starb später in Buchenwald an der Ruhr. Er selbst und zwei seiner Schwestern überlebten den Krieg. Elie Wiesel ist oft zu sehen und zu hören. Seine Schwestern halten sich bemerkenswert zurück (8).

Anmerkungen

(1) Annales d’histoire révisionniste n· 4, Frühjahr 1988, S. 163-168.

(2) Jürgen Graf ist der Autor der Bücher »Der Holocaust auf dem Prüfstand 1992, VIII-113 Seiten, und »Der Holocaust-Schwindel 1993, XIV-266 Seiten. Diese beiden Bücher sind beim Guideon Burg Verlag, Postfach 52, CH-4009 Basel, erschienen.

(3) »La Nuit, Vorwort von François Mauriac, 1958, Les Editions de Minuit, 178 S.

(4) »Die Nacht zu begraben, Elischa, mit einer Einleitung von Martin Walser und dem Vorwort von François Mauriac, Übersetzung von Curt Meyer-Clason, Ullstein, 1962. Die Übersetzung von »La Nuit nimmt die Seiten 17-153 ein.

(5) Primo Levi hat sich einer Operation der gleichen Art hingegeben, ohne sich eines Übersetzers zu bedienen. Siehe »Si c’est un homme (»Se questo è un uomo), Julliard/Presses Pocket, 1993, 224 Seiten (Anm. d. Ü.: In Deutschland zuletzt 1992 unter dem Titel »Ist das ein Mensch? bei dtv, München, erschienen). Der erste Teil des Buches ist der längste und wichtigste; er umfaßt 180 Seiten (S. 7-186) und ist im Jahre 1947 verfaßt worden; der Autor schreibt, ab Seite 19, erst nach dem Krieg von Judenvergasungen in Birkenau erfahren zu haben. Er selbst arbeitete in Buna-Monowitz und ist nie nach Birkenau gekommen. Ebenso spricht er in äußerst undeutlichen Worten und nur an fünf Stellen von »der Gaskammer (S. 19, 48, 51, 96, 135); er begnügt sich, sie lediglich zu erwähnen, stets in der Einzahl und wie ein Gerücht, von dem »jedermann spricht (S. 51). 30 Jahre später haben die Gaskammern in einem1976 geschriebenen »Anhang ihren großen Auftritt: auf 26 Seiten (189-214), die aufgrund ihrer engen Typografie 30 Seiten gleichkommen, werden sie vom Autor an elf Stellen erwähnt (S. 193 [zweimal], 198 [dreimal], 199, 202 [zweimal], 202, 209, 210). An zwei Stellen spricht er von »Gas und an neun Stellen von »Gaskammer (immer in der Mehrzahl). Er schreibt, als habe er sie gesehen: »Die Gaskammern und die Krematorien waren vorsätzlich dazu bestimmt, das Leben und die Körper waren tatsächlich als Duschräume mit Rohren, Wasserhähnen, Umkleidekabinen, Kleiderständern, Bänken [usw.] getarnt (S. 198). Er scheut sich nicht, zu schreiben: »Die Gaskammern und die Körper von Menschen in Millionenzahl zu vernichten; der furchtbare Rekord kommt dabei Auschwitz zu, wo allein an einem Tag im August 1944 24 000 Menschen getötet wurden (S. 201-202).

Elie Wiesel und Primo Levi stehen nicht allein, ihre Erinnerungen auf diese Weise »bereichert zu haben.

Primo Levi war Chemiker. Über den Schiffbruch in wissenschaftlicher Hinsicht, den er mit seinem Buch »Se questo è un uomo erlitt, über seine Delirien, siehe Pierre Marais : »En lisant de près les écrivains chantres de la Shoah — Primo Levi, Georges Wellers, Jean-Claude Pressac, La Vieille Taupe, 1991, 127 Seiten; insbesondere das Kapitel »Le chimiste, la batterie de camion et les chambres à gaz, welches Primo Levi gewidmet ist (S. 7-21). Dieser hat sich am 11. April 1987 das Leben genommen. In seiner Eigenschaft als Jude durfte er, als er am 13. Dezember 1943 — 24 Jahre alt — von der faschistischen Miliz festgenommen wurde, nicht erschossen werden. »Die Faschisten hatten ihn als Partisan gefaßt (er hatte noch eine Pistole bei sich); er hat sich als Jude erklärt, um nicht auf der Stelle erschossen zu werden. Und als Jude wurde er an die Deutschen ausgeliefert. Die Deutschen schickten ihn nach Auschwitz [] (Ferdinando Camon, »Chimie/Levi, la mort, Libération, 13. April 1987, S. 29).

(6) Chicago Tribune, 8. Mai 1990, Teil 2, S. 5, Spalte A.

(7) »We were waiting for the Russians as I waited for the Messiah (»[In Auschwitz] warteten wir auf die Russen, so wie ich auf den Messias wartete). Diese glatte Lüge äußerte Elie Wiesel in einer Fernsehsendung am 27. November 1991: »Facing Hate With Elie Wiesel and Bill Moyers (»Im Angesicht des Hasses, mit Elie Wiesel und Bill Moyers), PBS, Transcript, S. 8.

(8) »La Nuit scheint nichts anderes als die beträchtlich gekürzte Fassung eines 800-Seiten-Buches zu sein, das Elie Wiesel 1956 in einer Stadt in Argentinien unter einem Titel, der in etwa hieß »Und die Welt blieb still, auf jiddisch geschrieben haben soll (Elizabeth Devereaux, »Elie Wiesel, Publishers Weekly, USA, 1992, S. 40). Es wäre sicherlich aufschlußreich, diese erste Fassung, die keinerlei Erfolg hatte, mit der verdichteten französischen »La Nuit zu vergleichen.

Siehen: Ein prominenter falscher Zeuge: Elie Wiesel (1) 1986


Quelle: Deutsche Verfassung von “Un grand faux témoin : Elie Wiesel (Suite)”, datiert 29 Juni 1993, Nouvelles Visions, n· 30, September-November 1993, p. 19-24.

Quelle: http://www.vho.org/aaargh/deut/FaurissonArchiv/RF930629.all.html

This entry was posted in Auschwitz, Deception-Irrefuehrung, Deutschsprachig, Holocausts, Jews-Juden, Judiciary-Justiz, Revisionists, Robert Faurisson. Bookmark the permalink.