Kraft Durch Freude

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

– Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten – Nr. VIII a

Leo Then


Jede seriöse historische Berichterstattung über das Dritte Reich muss gedanklich die
Friedensjahre 1933 – 1939 und die Kriegsjahre 1939 – 1945 trennen. So wie es
nachstehend mit KdF geschildert wird.


” K r a f t  d u r c h  F r e u d e  (KdF)”


Die NS-Gemeinschaft “Kraft durch Freude” wurde am 27.November 1933 mit
Genehmigung des Reichskanzlers Hitler von Dr. Robert L e y  ins Leben gerufen. Sie
hatte die Aufgabe, “die arbeitende Bevölkerung an den kulturellen Werten und
Freuden des Lebens teilnehmen zu lassen und dadurch neue Kraft zu einem
der Gemeinschaft bejahenden Schaffen zu geben.

Die Regierung versprach sich von dem neuen Sozialwerk “eine Verbesserung der Arbeitsmoral, mehr allgemeine Lebensqualität und eine Überwindung der Klassenschranken”. Es sollte in Zukunft nur noch Arbeiter der Faust und Arbeiter
der Stirn geben.

Es wurde eine riesige Flotte bis zu 60 Schiffen geplant, sowohl Hochseeschiffe als auch kleinere Dampfer für Fahrten auf der Ostsee oder zum Einsatz auf Rhein, Donau und Eibe.

Außerdem wurden 20 riesige KdF-Hotels mit jeweils 2400 Betten konzipiert und vier Landerholungsheime mit jeweils 20 000 Betten. Zudem sollten drei bis fünf KdF­ eigene Seebäder entstehen.

Nachstehend die Entwicklung und Leistung von KdF an Beispielen:

17. Februar 1934:
KdF bringt 1000 Berliner Arbeiter nach Bayern. Im Jahr 1934 kamen durch KdF 2,17 Millionen Arbeiter in Urlaub. Eine einwöchige Fahrt ins Riesengebirge mit Übernachtung und Verpflegung kostete 28 Reichsmark, ein Theaterbesuch 70 Reichspfennige.

16. Januar 1935:
KdF stellt für 5000 Saarländer kostenlose Urlaubsreisen zur Verfügung.

8. Juli 1935: Dr. Robert L e y gibt bekannt, dass im laufenden Jahr zwei Millionen Arbeiter mit KdF Urlaub machen werden. Eine Schiffsreise zu den Fjorden in Norwegen kostete ab Berlin 60 Reichsmark.

15. Januar 1936: KdF plante für 1936 von April bis September Urlaub in Norwegen für 120 000 Arbeiter. Reiseweg wie die “Hurtigruten” .

7. Oktober 1936: Das KdF-Winterprogramm sieht 138 Eisenbahn- und 68 Bus­ Fahrten in diese deutschen Gebirge vor: 48 Fahrten nach Oberbayern, 42 ins Allgäu, 30 in den Schwarzwald, 25 ins Riesengebirge, 23 ins Erzgebirge, 14 in den Harz, 5 ins Glatzer Bergland.

5. Mai 1937: In Hamburg Stapellauf des ersten eigenen KdF-Schiffes “Wilhelm­ Gustloff’. Mit 20 000 BRT ist es das fünftgrößte Schiff in der deutschen Flotte.  Die deutschen Werften sind in jenen Jahren bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit ausgelastet.

2.Juli 1937: Vor einer Delegation des Internationalen Touristenkongresses hebt Reichskanzler Hitler die Bedeutung des zukünftigen Reiseverkehrs und des Automobils hervor.

3. Juni 1937: Im Berliner Sportpalast kündigt Dr. Robert L e y an, dass zu den Olympischen Spielen in Tokio im Jahre 1940 mindestens 120 000 Arbeiter mit KdF fahren werden.

5. November 1937: Die ersten drei KdF- Schiffe laufen mit 2600 Passagieren in Neapel ein. Robert Ley und der italienische Arbeiter Führer Tullio Cianetti senden Grußtelegramme an Hitler und auch Mussolini. Der Duce preist in seiner Antwort die deutsche und italienische Arbeiterverbrüderung.

24. März 1938: Das KdF-Schiff “Wilhelm Gustloff’ verlässt zu seiner ersten Fahrt Hamburg. An Bord sind auch 1000 Österreicher.

29. März 1938: Im Hamburger Hafen tauft Reichskanzler Hitler das größte KdF-Schiff (25000 BRT) auf den Namen “Robert Ley”. Minister Robert Ley plant jedes Jahr ein neues KdF-Schiff in Dienst zu stellen, Hitler unterstützt diesen ehrgeizigen Plan.

21.April 1938: Die vier KdF-Schiffe “Wilhelm Gustloff’ und “Der Deutsche”sowie die “Sierra Cordoba” und die “Oceana” laufen mit 4000 Urlaubern an Bord nach Madeira aus.

16.Februar 1939:
Die KdF-Urlaubsfahrten nehmen die Riviera und den Gardasee in ihr Programm auf.

18.April 1939: Von Hamburg aus tritt das Flaggschiff der KdF-Flotte, die “Robert Ley” ihre erste Fahrt mit 1700 Urlaubern an Bord an. Es wird Spanien – Portugal – die Azoren und Teneriffa anlaufen.

Das Deutsche Reich wurde damals vom Ausland bewundert und auch beneidet. Besonders von jenen Politikern, die Deutschland 1918 das Schanddiktat von Versailles aufgezwungen haben und gehofft, dass das Deutsche Reich auf lange Zeit handlungsunfähig bleibt. Denn auf der ganzen Welt gab es kein vergleichbares Sozialwerk, das den einfachen
Arbeiter und die einfachen Menschen so in den Mittelpunkt seiner Fürsorge gestellt hat.

http://www.die-wahrheit-fuer-deutschland.de/

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Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen

Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten – Nr. XVI

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Die Gewerkschaften wurden sofort nach Machtübernahme ausgetauscht gegen die Deutsche Arbeitsfront, die Leitung hatte Dr. Robert Ley.

Kraft durch Freude (KdF)

KdF war eine Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront und wurde am 27. November 1933 gegründet. Bekannte Einrichtungen waren:

Der KdF-Wagen (VW), das Kreuzfahrtschiff „Wilhelm Gustloff“, das Seebad Prora auf Rügen. Die KdF organisierte Tanzveranstaltungen, Konzert-Theater- und Opernbesuche sowie Urlaubsreisen. Das Glanzlicht waren Kreuzfahrten mit der „Wilhelm Gustloff“ zu den Fjorden von Norwegen und zum Nordkap. Es war dieselbe Route, die heute auch die norwegischen Schiffe der Hurtigruten-Linie nehmen: Bergen – Trondheim – Svolvaer – Hammerfest – Nordkap. Durch diese Veranstaltungen sollte die Gleichschaltung der deutschen Bevölkerung im Sinne des Nationalsozialismus erreicht werden, Standesunterschiede sollte es nicht mehr geben. Ab 1936 führte KdF Betriebssportgruppen ein. Die Leibesertüchtigung der Arbeiterschaft sollte mit einer nationalsozialistischen Ideallogisierung gekoppelt werden. Alle Maßnahmen der KdF dienten dazu, die Herrschaft des Nationalsozialismus zu sichern und die Leistung der arbeitenden Bevölkerung zu optimieren. Bei allen Veranstaltungen hieß der Leitspruch: Ein Reich – ein Volk – ein Führer.

(Enzyklopädie Wikipedia + Zeitzeugen Jahrgang 1916/1922/1926/1929)

Winterhilfswerk

Das Winterhilfswerk des Deutschen Volkes (WHW) war eine zur Entlastung der staatlichen Arbeitslosenfürsorge am 13. September 1933 gegründete Stiftung. Geleitet wurde das in Berlin ansässige WHW vom Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels, „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, dieser Satz von Wilhelm Raiffeisen (Genossenschaftswesen) wurde übernommen und so propagiert, als ob er eine eigene Erfindung sei. Die Finanzierung des WHW erfolgte über ein System von Spenden, Straßensammlungen, freiwilligen Arbeits- und Dienstleitungen. Die Straßensammlungen mit Abzeichenverkauf erfolgten während der Wintermonate. Von 1933 – 1943 wurden um die 8000 unterschiedliche Abzeichen zum Anstecken herausgegeben. Die thüringische Heimindustrie wurde durch deren Herstellung aufrechterhalten. Die WHW-Sammelergebnisse jährlich lagen zwischen 320 Millionen und 385 Millionen Reichsmark. Auch viele Künstler und Politiker waren damals mit WHW-Sammelbüchsen und WHW- Ansteckern in Deutschlands Städten und Dörfern aktiv. Das WHW war volkswirtschaftlich nicht nur für die Sozialpolitik, sondern auch für die Finanzpolitik von Bedeutung. Die NS-Propaganda steuerte das Ganze vorbildlich und die einzelnen Gauleiter wetteiferten untereinander. Über allem der Wahlspruch: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“.

(Enzyklopädie Wikipedia + Zeitzeugen Jahrgang 1916/1922/1926/1929)

Die Pfundsammlung (500 Gramm)

Eine besondere Variante des Winterhilfswerkes war die Pfundsammlung, immer vor Weihnachten. Nach vorherigem Aufruf gingen NS – Frauenschaft und BDM von Tür zu Tür und sammelten die bereitgestellten Spenden ein. Es waren Grundnahrungsmittel, die von den Bürgern in Pfundstüten abgepackt waren: Mehl, Zucker, Grieß, Bohnen, Erbsen, Salz, usw. Jeder Haushalt spendete nach seinen finanziellen Möglichkeiten. Die Pfunds-Tüten wurden dann von den Sammlerinnen an Alte, Kranke und Bedürftige zusammen mit weihnachtlichen Zugaben verschenkt. Die Organisation übernahm der zuständige Ortsgruppenleiter.

(Quelle: Zeitzeugen der Jahrgänge 1916, 1922, 1926, 1929)

Die Hitler-Jugend (HJ)

Die HJ wurde 1926 gegründet. Ab 1936 dann Staatsjugend unter Leitung des Reichsjugendführers Baldur von Schirach.

Die Gliederung des gesamten Apparates war folgendermaßen:

Deutsches Jungvolk (DJ) 10-14 jährige Buben – Hitler Jugend (HJ) 14 – 21 jährige – Deutsche Jungmädel (DJM) 10 – 14 jährige – Bund Deutscher Mädchen (BDM) 14 – 21 jährige. Ab dem 21. Lebensjahr wechselten viele Männer in die SA und viele Frauen in die NS – Frauenschaft. Bei der Hitler – Jugend (HJ) gab es sportliche Spezialgebiete, wie die Segel-HJ (Segelflugzeuge), die Reiter – HJ, die Motor – HJ (Krad). Sport und Spiel wurde der Jugend in reichem Maße geboten und von ihr freudig angenommen. Die Treffen in Uniform waren 1 bis 2 mal pro Woche u. wurden „ Dienst „ genannt. Außer politischer Schulung gab es Liederabende, Geländespiele, Fackelmärsche an Gedenktagen, Lagerfeuer, Märsche mit Gesang, Umgang mit Kompass u. Landkarte Reichsjugendwettkämpfe mit Siegernadel u.ä.. sowie Sammlungen für das Winterhilfswerk.

(Quelle: Der Neue Brockhaus 1958 und Zeitzeugen 1916/1922/1926/1929)

Die NS – Ordensburgen

Die NS-Ordensburgen waren Schulungsstätten für die Partei-Elite mit gewaltigen Ausmaßen. Sie umfassten ein riesiges Areal von zig Quadrat-Kilometern mit Flugplatz und Reitgelände. Der Baustil und die Statuen erinnern an klassische Bauten im antiken Griechenland. Gut erhalten ist heute noch die Ordensburg Vogelsang in der Eifel, nahe der Urft – Talsperre. Allein der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von 50 000 Quadratmetern. Ein großer Teil des Geländes

(42 qkm) wird heute als Truppenübungsplatz genutzt.

Adolf Hitler forderte 1933 im Rahmen einer Rede den Bau von Schulen besonderer Art für den „Führernachwuchs“ der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)“ Mit dem Bau der „Schulungslager“ wurde der Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley beauftragt. Er befahl den Bau in Krössingsee (Pommern), Sonthofen (Allgäu) und Vogelsang (Eifel) Am 24. April 1936 wurden die drei Ordensburgen in einem Festakt an Adolf Hitler übergeben. Wenig später rückten die ersten je 500 Lehrgangsteilnehmer (Junker) auf den NS-Ordensburgen ein. Die Meisten waren Mitte zwanzig. Voraussetzung war erste „Bewährung“ in der Parteiarbeit, völlige körperliche Gesundheit, Arbeitsdienst und Militärdienst geleistet sowie ein arischer Abstammungsnachweis. Die Lehrgänge auf den NS – Ordensburgen sahen auch eine Reitausbildung und eine Pilotenausbildung vor. Daneben gab es eine intensive sportliche Schulung. Die wissenschaftliche Schulung übernahmen Hauptlehrer und Gastlehrer. Die Themen waren breit angelegt um den Junkern jenes Wissen zu vermitteln, das sie für ihre zukünftigen Führungsaufgaben brauchen. Die maßgeblichen Personen des Staates besuchten die drei Ordensburgen sehr oft, auch Adolf Hitler.

Auf den NS – Ordensburgen sollte die geistige Elite von Deutschland ausgebildet werden, die zu gegebener Zeit die bestehende Führungsschicht ablösen kann – auch der Nachfolger von Adolf Hitler sollte dort gefunden werden. Bei Kriegsausbruch im September 1939 wurden die Junker entlassen und als Offiziers – Nachwuchs eingesetzt.. Die Ordensburgen wurden der Wehrmacht übergeben.

(Enzyklopädie Wikipedia im Internet)

Wird fortgesetzt

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