Hass Anstatt Frieden-Qual Anstatt Menschlickkeit


…Generalfeldmarschall Jodl beschwor die Amerikaner, deutsche Menschen in möglichst großer Zahl vor den Bolschewiken zu retten und die Kapitulation und Gefangengebung der deutschen Ostheere — mit ihren mehr als 2 Millionen deutschen Soldaten — anzunehmen. Eine Auslieferung dieser Soldaten an die Bolschewiken liefere nicht nur diese Millionen deutscher Soldaten an die Bolschewiken aus, sondern damit auch die ganze deutsche Zivilbevölkerung…

Capture 24-38

Von Dr. jur. et Dr. phil. et Dr. rer. pol. Franz J. Scheidl

DAS FRIEDENSANGEBOT VON PAPENS

Der ehemalige deutsche Reichskanzler von Papen machte als deutscher Botschafter in der Türkei im Namen einer maßgeblichen deutschen Gruppe 1944 folgendes Friedensangebot an Roosevelt (Papen, Der   Wahrheit   eine     Gasse,   Paul   List   Verlag,   München   1952, S. 594 f.):

„Präsident   Roosevelt   müsse   sich   entscheiden,   daß   die   Fortsetzung des Krieges und die Formel der ‚bedingungslosen Kapitulation‘ folgendermaßen eingeschränkt werde: die im Westen kämpfenden deutschen Streitkräfte würden unter Einstellung der Feindseligkeiten beiderseits nach der Ostfront zu transportieren sein, um zu verhindern, daß die bolschewistischen Streitkräfte Gebiete innerhalb der Reichsgrenzen von 1938 und der mit uns verbündeten Balkanländer besetzten. Der Status müsse in territorialer Hinsicht in den Friedensverhandlungen aufrechterhalten werden.

Sollte der amerikanische Präsident sich bereit finden, auf diesen Vorschlag einzugehen, das heißt, im Falle eines Regimewechsels in Deutschland   die   Forderung   nach   ‚bedingungsloser   Kapitulation‘   fallenlassen, . . . habe der Plan einen ernsthaften Hintergrund.“

Der ehemalige amerikanische Diplomat George H. Earle, der Mittelsmann von Papens, hat in einem Interview im Philadelphia Enquirer vom 30. Jänner 1949 über den Fortgang dieser Angelegenheit folgendes berichtet:

„Dieses Angebot   wurde   durch   Kurier   dem   Präsidenten   Roosevelt sofort übermittelt und erläutert. Der Präsident wies es zurück und befahl, daß alle Versuche der Deutschen, zu einer Verhandlung zu kommen, nur durch den militärischen Oberbefehlshaber, [*germanvictims.com: *Jude und Massenmoerder] General Eisenhower, behandelt werden könnten.“

Von Papen erhielt nie eine Antwort. Damit war dieser Friedensversuch gescheitert und damit die Möglichkeit, den Krieg 18 Monate früher zu beenden. General Eisenhower wäre auch gar     nicht in der Lage gewesen, die von von Papen geforderte Entscheidung   zu fällen, die im höchsten Grade politisch (und nicht militärisch) war. Mr. Earle erklärte dann weiter, diese Ablehnung (eines Angebotes von so ungeheurer weittragender Bedeutung) habe ihn veranlaßt, selbst nach Washington zu fliegen, um Roosevelt zu einer neuen Prüfung des Angebotes zu bewegen; er sei schon zu jener Zeit überzeugt gewesen, daß Deutschland unterliegen und die siegreichen sowjetischen Armeen später den ganzen Westen bedrohen würden. Über die Antwort Roosevelts sagt Mr. Earle:

„Der Präsident erklärte mir, daß die Invasion in Frankreich demnächst vom Stapel laufe und   daß   die   Deutschen   in   wenigen   Monaten geschlagen sein würden. [In Wahrheit dauerte   der   Krieg   dann   noch über 1½ Jahre, um die er bei Annahme des deutschen Angebots verkürzt worden wäre, ganz abgesehen von der damit verbundenen Abwendung der bolschewistischen Gefahr und Bedrohung Europas.] Roosevelt meinte, das aus so vielen Völkern mit so unterschiedlichen Sprachen bestehende Rußland biete   keinerlei   Grund   zu   Befürchtungen. Vielmehr werde es sich nach dem Krieg dem Westen in allem anschließen.“ [*gv: Was fuer ein verdammter Luegner, dieser Massenmoerder, Roosevelt!]

Auf diese Worte Roosevelts hin habe er, Earle, dem Präsidenten Roosevelt erklärt, wenn es ihm nicht innerhalb einer Woche ausdrücklich untersagt werde, würde er, Earle, dem amerikanischen Volk laut und öffentlich auseinandersetzen, daß die von Präsident Roosevelt verfolgte Politik falsch und verhängnisvoll sei und daß Rußland in der Tat die Hauptbedrohung für die Welt und Amerika darstelle.

Der Präsident schrieb unverzüglich und unmißverständlich an Earle:

„Ich untersage Ihnen ausdrücklich,   jedwede   Information   oder   Meinung der Öffentlichkeit zu übergeben, die Sie auf Grund Ihrer Dienststellung oder auf irgendeine andere Weise erworben haben könnten, solange Sie im Dienste waren.“

Earle schreibt weiter:

„Präsident Roosevelt befahl außerdem meine Demission als Marineattaché in der Türkei.   Er   überwies   mich   dem   Navy   Departement,   das mich als stellvertretender Gouverneur nach Samoa verbannte. Die Absage Roosevelts zerstörte unsere letzte Hoffnung auf   eine   europäische Regelung.“

Auch das japanische Kapitulationsangebot, das vor dem amerikanischen Angriff auf Okinawa erfolgte, wurde von Roosevelt mit der Begründung abgelehnt: „Sie haben noch nicht genug gelitten.“

Diese Entscheidung Roosevelts kostete die USA noch mehr als 100 000 Verwundete und Tote; die Schlacht von Okinawa war eine der blutigsten aller Zeiten. [*gv: Natuerlich! Weil die Juden so viel wie moegliche Nichtjuden vernichten wollen, besonders die Weissen!]

DIE BEDINGUNGSLOSE KAPITULATION DEUTSCHLANDS DIE TRAGÖDIE ALTTESTAMENTARISCHEN HASSES

„Die Proklamation   der   ‚unconditional   surrender‘,   der   bedingungslosen Kapitulation, beraubte die Alliierten eines gesunden,   vernünftigen Kriegszieles.“                      (Der britische General J. F. C. Fuller) Die Morgenthau-Leute, die die amerikanische Politik maßgeblich beeinflußten, gaben sich mit einem einfachen Sieg nicht zufrieden. Ihre alttestamentarische Rachsucht beraubte sie jeder vernünftigen Überlegung. Ihnen ging es nicht nur um einen vollständigen Sieg: Ihnen ging es vor allem um die Befriedigung ihres orientalischen Hasses und ihrer Rachsucht, mochte das Beharren auf einer bedingungslosen Kapitulation den Krieg auch um viele Monate verlängern und diese Kriegsverlängerung noch das Leben von Zehntausenden amerikanischen Söhnen und Milliarden an Kriegskosten erfordern.

Im April 1945 leistete man den vorrückenden westlichen Armeen kaum mehr Widerstand und setzte sich nur mehr gegen die vordringenden Bolschewiken im Osten zur Wehr. Man veranstaltete in den bedrohten Gegenden Deutschlands und Österreichs Bittgottesdienste, um vom Himmel zu erflehen, daß das Land von den Amerikanern und Engländern vor den Bolschewiken besetzt werde.

Entsetzen faßte die Deutschen, als die Amerikaner und Briten ihren Armeen an der Elbe und an der Enns Halt geboten, damit den Bolschewiken Wien, Berlin und der ganze deutsche Osten zur Besetzung, zur Plünderung und Schändung überlassen bliebe. Tatenlos sahen die Amerikaner und Engländer an der Elbe und an der Enns zu, wie Deutschland und Österreich von den Bolschewiken überschwemmt wurden.

Deutschland war bereit, vor Amerikanern und Engländern bedingungslos zu kapitulieren, nicht aber vor den Bolschewiken. Würde man vor den Bolschewiken kapitulieren, dann geschah im Osten das Unausdenkbare und Unvorstellbare: dann fielen dort Hunderttausende deutscher Soldaten in die Hände der Bolschewiken; dann gerieten alle Flüchtlinge, die jetzt in panischer Angst vor den Bolschewiken nach dem rettenden Westen hetzten, in die Hand der Bolschewiken. Was aber dann mit den Männern und Frauen geschehen würde, wußte man. Hätte man der Ostfront den Befehl gegeben,   die Waffen vor den Bolschewiken niederzulegen, sie hätte es gar nicht tun können; denn niemand hätte begriffen, nicht die Soldaten und nicht die Zivilisten, daß man die Frauen und Mädchen der grauenhaften Schändung durch die asiatischen Horden, und die Männer und Soldaten der Gefangennahme durch die Bolschewiken und damit einem unausdenkbar grauenvollen Schicksale in den Eiswüsten Rußlands und den sibirischen Bergwerken ausliefern könne. Man mußte versuchen, die westlichen Alliierten zu bewegen, für die Kapitulation vor den Bolschewiken wenigstens eine Frist von einer oder zwei Wochen zu geben, in der man im Osten von der Zivilbevölkerung zurücknehmen konnte, was in dieser Frist noch zurückzunehmen war.

DIE VERHANDLUNG MIT DEN ENGLÄNDERN

Zum Führer der Unterhändler, die man mit dem deutschen Kapi- tulationsangebot zu dem britischen Oberkommandierenden, Montgomery, schickte, wurde der damalige Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Generaladmiral von Friedeburg, bestimmt. Das schriftliche Kapitulationsangebot vom 3. Mai 1945 enthielt im wesentlichen folgende Punkte:

  1. Die deutschen Armeen stellen jede Kampfhandlung im Westen ein
  2. Die Oberbefehlshaber der westlichen Armeen werden gebeten, der heimatlosen, vor den Bolschewiken fliehenden deutschen Zivilbevöl- kerung die Flucht in das von den westlichen Armeen besetzte Deutsch- land zu gewaehren
  3. Die Oberbefehlshaber werden gebeten, den waffenlosen, den westlichen Armeen sich ergebenden deutschen Soldaten die Übernahme in die westliche Kriegsgefangenschaft zu gewaehren

Der britische Feldmarschall anerkannte die schwerwiegenden deutschen Gründe und ging auf eine teilweise Kapitulation, auf die Kapitulation gegenüber den britischen Armeen, ein. Er ließ bei den Kapitulationsverhandlungen durchblicken, man werde   stillschweigend dulden, deutschen, aus dem Osten kommenden Soldaten, die sich britischen Truppen ergeben wollten, die Überschreitung der britischen Demarkationslinie zu gestatten. Über die Frage, ob auch   die  Zivilbevölkerung aus dem Osten nach dem Westen flüchten und die Demarkationslinie überschreiten dürfe, wollte Montgomery nicht sprechen.

Am 4. Mai 1945 um 19.40 Uhr unterzeichneten Montgomery und die deutschen Unterhändler diese bedingungslose Kapitulation gegenüber den britischen Armeen. Am 5. Mai 1945 um 8 Uhr früh schwiegen an diesen Frontabschnitten alle Waffen.

Montgomery, der britische Feldmarschall, schildert in seinen Memoiren den Vorgang der Kapitulation (S. 376 ff.):

„Am 3. Mai schickte Feldmarschall Keitel   mit   Zustimmung   von Admiral Dönitz eine Delegation in mein Hauptquartier, um Verhandlungen     wegen     einer     Kapitulation     einzuleiten.     Sie     traf um 11.30 Uhr ein und bestand aus Generaladmiral von Friedeburg, dem Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, General   Kinzel,   dem   Chef   des   Stabes   von   Feldmarschall   Busch,   dem   Oberbefehlshaber   der deutschen Truppen an meiner Nord- und Westflanke, Konter-admiral Wagner und Major Freidel, einem Generalstabsoffizier. Zu diesen vier kam dann später noch ein weiterer Generalstabsoffizier, Oberst Pollek, hinzu.

Sie wurden bis vor meinen Wohnwagen geführt, so daß   sie   gerade unter der englischen Flagge standen, die stolz im Winde flatterte. Ich ließ sie zunächst ein paar Minuten warten, dann trat ich aus meinem Wohnwagen und ging auf sie zu. Sie legten, unter   der   Flagge   stehend, alle die Hand an die Mütze. Es war ein denkwürdiger Augenblick: Die Deutschen kamen, um sich zu ergeben — der Krieg war       zu Ende . . .

Ich fragte meinen Dolmetscher: ‚Wer sind diese Leute?‘ Er sagte es mir. Dann fragte ich: ‚Was wollen sie?‘

Admiral von   Friedeburg   las  mir   einen   Brief   von   Feldmarschall Keitel vor, in dem er mir die Übergabe der drei deutschen Armeen anbot, die sich zwischen Berlin und Rostock vor den Russen zurückzogen. Ich lehnte es ab, dies   in   Erwägung   zu   ziehen,   und   sagte,   diese Armeen sollten sich den Russen ergeben, fügte aber hinzu, wenn deutsche Soldaten mit erhobenen Händen auf meine Front zukämen, würden sie automatisch zu Kriegsgefangenen gemacht werden. Von Friedeburg sagte, es sei   undenkbar,   sich   den   Russen   zu   ergeben,   da sie unzivilisierte Menschen seien, die die deutschen Soldaten sofort zur Zwangsarbeit nach Rußland schicken würden.

Ich erwiderte   ihm,   all   das   hätten   die   Deutschen   bedenken   sollen,   ehe sie den Krieg anfingen und besonders ehe sie im Juni 1941 die Russen überfielen. [*gv: Die deutschen haben nicht den Krieg begangen mit Polen, und schon garnicht mit England! Sie haben nicht die Russen ueberfallen, sondern die Russen standen vor der Deutschen Grenze zum Angriff bereit. Dieser verdammte Luegner! Dieses Schwein!]

Von Friedeburg brachte dann   ihre   Sorgen   um   die   Zivilbevölkerung   in Mecklenburg zur Sprache, die von   den   Russen   überrannt   würde, und sagte, sie würden gerne die Frage erörtern, wie man sie retten könnte. Ich erwiderte, Mecklenburg gehöre nicht   zu   meinem   Gebiet, und alle Fragen, die sich dort ergäben, müßten mit den Russen erörtert werden. Sie müßten verstehen, sagte ich, daß ich es   ablehnen müsse, irgend etwas zu diskutieren, das mit der Lage östlich meiner Front zwischen Wismar und Dömitz zu   tun   habe;   sie   müßten   sich mit diesen Fragen an die Russen wenden . . . Dann brachten sie ihre Sorgen wegen der Zivilbevölkerung in den Gebieten an meiner Westflanke vor und sagten, sie würden gerne mit mir einen Plan vereinbaren, nach dem sich ihre Truppen langsam vor meinen Streitkräften zurückziehen könnten. Das lehnte ich ab.“ 

Montgomery gab seine Forderungen und Entscheidungen der deut- schen Delegation wie folgt bekannt:

„1. Alle Angehörigen der   deutschen   Streitkräfte,   die   von   Osten   her   zu den Briten kommen und sich ergeben wollen, werden zu Kriegsgefangenen gemacht werden. Die Briten sind jedoch nicht in der Lage, die Übergabe einer ganzen deutschen Armee anzunehmen, die   im   Kampf gegen die Russen steht.

  1. Erörterungen über die Lage der Zivilbevölkerung sind nicht möglich.
  2. Alle deutschen Truppen in Holland, Friesland (einschließlich der Inseln und Helgoland), Schleswig-Holstein und Dänemark legen die Waffen nieder und ergeben sich bedingungslos. Sobald die Übergabe vereinbart ist, ist Montgomery bereit, über die Art und Weise der Besetzung dieser Gebiete,   die   Behandlung   der   Zivilbevölkerung   usw.   zu verhandeln.

Von Friedeburg erklärte, er könne   darüber   nicht   bestimmen,   dagegen hätte er sehr gern sofort eine Vereinbarung wegen der Zivilbevölkerung getroffen; doch das lehnte ich   ab.   Ich   erklärte   dann,   wenn die Deutschen sich weigerten, ihre Truppen in den von mir genannten Gebieten bedingungslos zu übergeben, würde   ich   den   Befehl geben, die   Kampfhandlungen   fortzusetzen;   dann   würden   noch   viel mehr deutsche Soldaten getötet werden und möglicherweise auch Zivilisten durch Artillerie und Luftangriffe ums Leben kommen. Ich zeigte ihnen schließlich auf der Karte die gegenwärtige Lage an der ganzen Westfront. Sie hatten davon offenbar   keine   Ahnung   und   waren sehr   bestürzt . . .   Anscheinend   waren   sie   jetzt   so   weit,   daß   ich   sie   ohne   Schwierigkeiten   dahin   hätte   bringen   können,   meine Forderungen anzunehmen. Aber, dachte ich, vielleicht wird zunächst eine Mittagspause das Richtige sein, damit sie Zeit hatten,   über   meine   Worte nachzudenken. Ich schickte sie daher in ein Zelt, wo sie   zu Mittag essen konnten; nur   einer   meiner   Offiziere   sollte   dabeisein.   Von Friedeburg liefen während des Essens die Tränen   über das   Gesicht, und von den andern sagte kaum einer ein Wort.

Nach dem Essen ließ ich sie wieder rufen. Diesmal fand aber die Unterredung in meinem Sitzungszelt statt, wo die Lagekarte auf dem Tisch lag. Ich begann die Besprechung damit, daß ich ihnen ein Ultimatum stellte — Sie waren wohl auch   von   der   Hoffnungslosigkeit   ihrer Lage überzeugt, erklärten aber, sie hätten keine   Vollmacht,   meinen Forderungen zuzustimmen. Immerhin waren sie bereit, Feldmarschall Keitel die bedingungslose Übergabe aller Truppen gemäß meiner Forderung zu empfehlen. Zwei von ihnen wollten zum OKW zurückfahren, mit Keitel sprechen und   sein   Einverständnis   mitbringen . . . Tatsächlich fuhr dann von Friedeburg selbst mit Freidel im Wagen nach Flensburg. Durch Hamburg und bis in die deutschen   Linien wurden sie von Oberstleutnant Trumbull Warren, meinem kanadischen Adjutanten, geleitet. Ich   hatte   ihnen   gesagt,   sie   müßten bis 6 Uhr nachmittags des nächsten Tages, des 4. Mai, wieder in meinem Hauptquartier sein. Kinzel und Wagner blieben da. Ich war überzeugt, daß von Friedeburg mit der   Vollmacht   zum   Unterzeichnen zurückkommen werde. Ich beschloß daher, am 4. Mai um 5 Uhr nachmittags die Pressevertreter zu empfangen, um ihnen   die   Ereignisse der letzten Tage zu schildern und ihnen zu sagen, was ich mir von dem Abend erhoffte . . .

Von Friedeburg und Freidel kamen zurück, während die Pressekonferenz noch im Gang war . . . Ich sagte daher noch zu den Pressevertretern, sie könnten alle in   das   große   Zelt   mitkommen,   um   bei der Schlußszene zugegen zu sein.

Die deutsche Delegation stand wieder unter der Flagge vor meinem Wohnwagen. Ich nahm von Friedeburg mit in den Wagen, um zunächst mit ihm allein zu sprechen. Ich fragte ihn, ob sie die Übergabebedingungen so, wie ich sie forderte,   uneingeschränkt   unterschreiben würden. Er war sehr niedergeschlagen, erklärte sich aber dazu   bereit. Daraufhin bat ich ihn, wieder zu den anderen zu gehen. Es     war jetzt kurz vor 6 Uhr. Ich gab daher den Befehl, daß die feierliche Unterzeichnung sofort stattfinden solle. Ich   hatte   zu   diesem   Zweck ein besonderes Zelt   aufstellen   und   mit   Kabelanschlüssen   für   die Aufnahmemikrophone ausstatten lassen. Vor den Augen der Soldaten,   Kriegsberichterstatter   und   Fotografen,   denen   man   die   freudige Erregung ansah, gingen die Mitglieder der deutschen Delegation hinüber zu dem Zelt. Sie waren   sich   klar   darüber,   daß   dies   das   Ende des Krieges war.

Ich hatte die Übergabe-Urkunde schon fertig.   Die   Einrichtung   des   Zeltes war ganz schlicht; eine Tischplatte auf Böcken mit einer wollenen Kommißdecke, darauf ein Tintenfaß und ein gewöhnlicher Federhalter, wie man sie in jeder Kantine um 2 Pence kaufen konnte.   Auf dem Tisch zwei Mikrophone des englischen Rundfunks. Als ich eintrat, erhoben sich die Deutschen. Dann   setzten   wir   uns   alle   um den Tisch.

Die Deutschen waren verständlicherweise nervös. Einer   von   ihnen   nahm eine Zigarette heraus, um sich zu beruhigen. Aber als ich ihn ansah, nahm er die Zigarette wieder weg.

In aller Öffentlichkeit, im Beisein der Pressevertreter und anderer Zuschauer, verlas ich dann in diesem Zelt in der Lüneburger Heide     auf   englisch   die   Kapitulationsurkunde.   Ich   fügte   noch   hinzu,   falls   die deutsche Delegation diese Urkunde nicht sofort und ohne Einwände hinsichtlich der Folgen   ihrer   Kapitulation   unterzeichne,   würde der Kampf weitergehen.   Dann   rief   ich   die   einzelnen   Mitglieder   der Delegation nacheinander bei Namen auf, um das Dokument zu unterschreiben — sie taten es ohne ein Wort   des   Einspruchs.   Als   letzter unterschrieb ich selbst im Namen von General Eisenhower.

Die Urkunde war in englischer Sprache abgefaßt. Ich übergab jedoch   der Delegation einige Ausfertigungen auf deutsch . . .

Von den vier Deutschen, die am 3. Mai 1945 in meinen vorgeschobenen Gefechtsstand in der Lüneburger Heide kamen, lebt heute nur noch einer. Es ist Konteradmiral Wagner, der   jetzt   stellvertretender Chef der Marineabteilung   im   deutschen  Bundesverteidigungsministerium ist. Die anderen drei starben eines gewaltsamen Todes: von Friedeburg hat sich vergiftet, Kinzel hat sich   erschossen   und   Freidel kam bald danach durch einen Autounfall ums Leben . . .

Die politische Forderung einer ‚bedingungslosen Kapitulation‘   war meiner Ansicht nach ein großer Fehler.“  

 

DIE VERHANDLUNGEN MIT EISENHOWER

Diese Kapitulation galt allerdings nur für   die   englischen Armeen. Der christliche [*Jude] General Eisenhower lehnte für die USA und die ame- rikanischen   Armeen   jede   deutsche   bedingungslose   Kapitulation ab, wenn sie nicht auch gleichzeitig vor den Bolschewiken bedingungslos kapitulierte und damit das deutsche Land bedingungslos den bolschewistischen Armeen preisgab.

Am 6. Mai machte auf diese furchtbare Forderung Eisenhowers hin der deutsche Generalfeldmarschall Jodl persönlich noch einen verzweifelten letzten Versuch zur Rettung des deutschen Ostheeres und der zivilen deutschen Flüchtlinge aus Ostdeutschland vor den Bolschewiken.

Am 6. Mai traf Generalfeldmarschall Jodl in Reims, im Hauptquartier Eisenhowers, ein. Eisenhower empfing den deutschen Feldmarschall nicht. Er ließ ihn nicht bei sich vor. Generalfeldmarschall Jodl wurde nur vom Adjutanten Eisenhowers, Bedell-Smith, empfangen. Generalfeldmarschall Jodl beschwor die Amerikaner, deutsche Menschen in möglichst großer Zahl vor den Bolschewiken zu retten und die Kapitulation und Gefangengebung der deutschen Ostheere — mit ihren mehr als 2 Millionen deutschen Soldaten — anzunehmen. Eine Auslieferung dieser Soldaten an die Bolschewiken liefere nicht nur diese Millionen deutscher Soldaten an die Bolschewiken aus, sondern damit auch die ganze deutsche Zivilbevölkerung, die sich jetzt noch unter dem Schutz dieser Soldaten befinde. Eine solche Tat könne kein Mensch von Ehre mit seinem Namen decken. Der Fluch von Millionen würde seinen Namen ächten, und die Geschichte würde ihn brandmarken. Er bitte daher die Amerikaner um Verständnis und Annahme der bedingungslosen Kapitulation nur für den Westen, die Gefangennahme der Ostheere in die amerikanische Gefangenschaft.

Bedell-Smith hatte Generalfeldmarschall Jodl ausreden lassen, und seine Augen waren nicht ohne menschliches Verständnis, als er antwortete:

„Ich wiederhole   Ihnen,   daß   die   Gefangennahme   deutscher   Armeen, die gegen die Bolschewiken gekämpft haben, durch uns [die Amerikaner] abgelehnt wird. Die deutschen Ostarmeen müssen sich den Bolschewiken bedingungslos gefangengeben. Wir nehmen Ihre Kapitulation nicht an. Unsere Bedingungen sind unabänderlich.“ 

Vergebens hatten die deutschen Abgesandten versucht, den Amerika- nern etwas von jenem ungeheuren Sturm des Grauens und Entsetzens zu berichten, der mit Zustimmung und Unterstützung der USA über den Osten   Deutschlands   hinwegbrauste.   Eisenhower   aber war nicht bereit, den vor den Bolschewiken (die von den USA verschwenderisch mit Waffen, Munition und sonstigen Kriegsmitteln ausgestattet waren) zurückweichenden deutschen Ostarmeen, ja nicht einmal einzelnen fliehenden deutschen Soldaten die westliche Gefangenschaft zu gewähren. Auch der verzweifelten deutschen Zivilbevölkerung wurde jeder Schutz und die Zuflucht in das von den Amerikanern besetzte Gebiet des eigenen deutschen Vaterlandes verweigert.

Als Generalfeldmarschall Jodl erkannte, daß es   keine   Möglichkeit gab, jene Millionen deutscher Soldaten vor der grauenhaften bolschewistischen Sklaverei zu retten, versuchte er, von Eisenhower wenigstens 24 oder 48 Stunden Zeit zu gewinnen, damit sich in dieser kurzen Spanne Zeit noch ein möglichst großer Teil der Zivilbevölkerung, besonders Frauen und Kinder, vor den Bolschewiken retten könnte. Bedell-Smith erklärte sich bereit, Eisenhower diese deutsche Bitte vorzutragen. Er kehrte jedoch bald mit der furchtbaren Nachricht zurück, daß Eisenhower auch diese deutsche Bitte erbarmungslos ablehne. Eisenhower verlangte die sofortige Unterzeichnung der Preisgabe der vielen Millionen deutscher Soldaten und der deutschen Zivilbevölkerung von Ostdeutschland an die Bolschewiken. Er drohte, bei Nichtunterzeichnung ganz Deutschland den Bolschewiken auszuliefern.

Generalfeldmarschall Jodls Gesicht war totenbleich.   Das   Todesurteil über an die 3 Millionen deutscher Soldaten und das Vernichtungsurteil über an die 20 Millionen ziviler deutscher Bürger, Männer, Frauen und Kinder, war damit gesprochen.

Am 7. Mai 1945 funkte Generalfeldmarschall Jodl das grauenhafte Ultimatum Eisenhowers an die deutsche Regierung   in   Flensburg und erhielt die Vollmacht, zu unterzeichnen, um wenigstens das übrige Deutschland vor der durch Eisenhower angedrohten bolschewistischen Besetzung zu retten.

Am 8. Mai 1945 erfolgte die Unterzeichnung der von Eisenhower befohlenen Kapitulation. Die deutschen Bevollmächtigten, General- feldmarschall Jodl und der Oberbefehlshaber der deutschen Kriegs- marine,   Generaladmiral   Freiherr   von   Friedeburg,   wurden   mit ihrer Begleitung in ein Schulzimmer geführt, in dem die Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde erfolgte. General Eisenhower saß inmitten der amerikanischen, britischen, französischen und bolschewistischen Delegierten. Er würdigte die deutschen Delegierten keines Händedrucks, ja nicht einmal eines Blicks. Sein Gesicht war voll eisiger [*Juedischer] Ablehnung und Verachtung. Eine dünkelhaft aufgeblähte Selbstgerechtigkeit, die sich anmaßend zum Richter und Henker von   fast 100 Millionen deutschen Menschen machte, in Verbindung mit dem alten   Fluch   amerikanischer   Ahnungslosigkeit   von   den europäischen Verhältnissen, vor allem von dem, was Bolschewismus ist, ließen Eisenhower im Namen der USA kaltblütig und überlegt das Todes- und Vernichtungsurteil über Millionen unschuldige, ehrenhafte deutsche Menschen unterzeichnen.

Am 9. Mai 1945 um 0 Uhr schwiegen alle Waffen. Grauenhaft war, was folgte.

Fast drei Millionen deutsche Soldaten lieferte Eisenhower im Namen der USA in die bolschewistische Sklaverei, aus der sie, mit wenigen Ausnahmen, niemals wiederkehrten.

In Süddeutschland und in Österreich spielte sich ein Schauspiel, ein Drama, ab, das noch ungeheuerlicher war. Nie werde ich das Grauen und lähmende Entsetzen vergessen über das, was ich mit eigenen Augen mit ansehen mußte: Hunderttausende deutsche Soldaten hatten sich in Österreich in voller Ordnung vor den eindringenden Bolschewiken zurückgezogen, die die zwischen ihnen und den Amerikanern vereinbarte Demarkationslinie besetzten.

Und dann geschah das Ungeheuerliche, das Unfaßbare, das Unvor- stellbare: Auf Eisenhowers Befehl wurden die Hunderttausende deutscher Soldaten, die sich in der amerikanischen Zone befanden, von den Amerikanern den Bolschewiken ausgeliefert. Aus amerikanischen Lagern marschierten die dem grauenhaftesten Tod geweihten Männer in unerhörter Disziplin, singend, Division um Division, in die bolschewistische Sklaverei, in die sibirischen Bergwerke, in die Arbeitslager, in die Eiswüsten Sibiriens, aus denen sie — mit wenigen Ausnahmen — niemals wiederkehren sollten 1.

Neben diesen Millionen deutschen Soldaten wurden fast 20 Millionen deutsche Bürger östlich der Elbe den Bolschewiken ausgeliefert, mit den schönsten und fruchtbarsten Gebieten Deutschlands, mit dem reichen Industriegebiet Oberschlesien mit über 50 Milliarden Tonnen abbaufähiger Steinkohlenvorkommen und sonstigen ungeheuren Bodenschätzen (an Zink fast 20% der gesamten Weltproduktion, an   Blei 25 % der gesamten deutschen Produktion, ungeheure Eisenerzlager usw., usw.).

Klingt es angesichts der ungeheuerlichen Tatsache nicht wie ein Hohn,   wenn   General   Eisenhower   seine   persönliche   Kampagne für

1 Noch grauenhafter und unvorstellbarer war, daß noch Jahre   nach Kriegsende deutsche Kriegsgefangene, denen die Flucht   aus   den   furchtbaren Todes-Bleibergwerken Sibiriens auf   den   amerikanischen   Kontinent nach Alaska geglückt war, von   den   USA   wieder   an   die   Bolschewiken   und damit einem sicheren und furchtbaren Tod ausgeliefert wurden (vgl. Bauer, Soweit die Füße tragen).

die Präsidentschaft der USA — sieben Jahre danach — am 4. Juni 1952 in seiner Heimatstadt Abilene mit einer Rede eröffnete, in der er u. a. erklärte:

„Um wichtige Gebiete vor dem Kommunismus zu retten und uns verläßliche Verbündete in dem weltweiten Krieg der Ideologien zu erhalten, haben wir Milliarden Dollar in Europa ausgegeben.“ 

Dabei war niemals vorher in der Geschichte dem Weltherrschafts- streben des Bolschewismus ein größerer Vorschub geleistet worden als durch die Haß-und-Rache-Politik Roosevelts und die ausführenden Maßnahmen Eisenhowers gegen Deutschland.

Das Leid, das Roosevelts Politik und die Untat Eisenhowers über Deutschland brachten, das Leid der deutschen Mütter um die Millionen deutschen Soldaten, Bürger, Frauen und Kinder, die Eisenhower im Namen der USA erbarmungslos   den   Bolschewiken   auslieferte, das Leid der Millionen deutschen Frauen, die die USA der Schändung durch die asiatischen Horden preisgaben, wird nur ein schwaches Vorbild jenes Leides sein, das eines Tages als Fluch dieses Verbrechens [*Jude] Roosevelts und [Jude] Eisenhowers über die amerikanischen Mütter kommen wird, wenn — nach einem vergeblichen Blutopfer von Millionen amerikanischen Söhnen — der Bolschewismus, dem die Rachepolitik Roosevelts und Eisenhowers Tür und Tor in die Welt weit aufgestoßen hat, Einlaß heischend an die Pforten der USA pochen wird.

Wie prophezeite doch Stalin schon vor vielen Jahren:

„Der erste Weltkrieg hat   dem   Kommunismus   Rußland,   der   zweite   hat ihm Europa gebracht. Der dritte Weltkrieg wird ihm die Weltherrschaft bringen.“   

DIE UNWÜRDIGE BEHANDLUNG DER DEUTSCHEN UNTERHÄNDLER UND DER DEUTSCHEN REGIERUNG

Lüdde-Neurath, der persönliche Adjutant des Chefs der deutschen Re- gierung und des deutschen Staatsoberhauptes, Großadmirals Dönitz, berichtet über die unwürdige Behandlung der deutschen Unterhändler und der deutschen Regierung in seinem Buche Regierung Dönitz — Die letzten Tage des III. Reiches, S. 117 ff.:

„Zuerst war die Gefangennahme der   deutschen   Regierung   in   korrek- ten   Formen   erfolgt.   Wir   sahen   keinen   Grund,   weshalb   sich   die Behandlung in weiterem Verlaufe ändern sollte. Admiral   von   Friedeburg war jedoch anderer Ansicht. Er ging mit dem Großadmiral [Dönitz] vor dessen Wohnung noch kurz   auf   und   ab.   Er   überlegte sich sehr, ob er den nun beginnenden Zirkus mit allen seinen entehrenden   Begleiterscheinungen‘  mitmachen   solle.   Dönitz   widersprach. Er   glaube,   daß   uns   kriegsgefangenen   Soldaten   Behandlung   gemäß der Genfer Konvention zugestanden würde. Ein Glaube, der   allerdings sehr bald und sehr kraß Lügen gestraft wurde. Von Friedeburg fand bereits unmittelbar nach diesem Gespräch seine Befürchtung bestätigt. Als er vor dem Regierungsgebäude Zeuge einer der unwürdigsten Szenen dieses Tages wurde, nahm   er   sich   mit   Gift   das   Leben . . . er ersparte sich dadurch die entehrende Behandlung als Verbrecher.

Wir   hatten   gerade   begonnen,   in   Ruhe   die   letzten   Vorbereitungen   für unseren Abtransport zu treffen, als gegen 11 Uhr ein englischer Captain mit einigen Soldaten erschien, der den Großadmiral unter Außerachtlassung jedes militärischen oder menschlichen Anstandes anzutreiben   versuchte.   Vergebens   bedeutete   ich   ihm,   daß   seine Befehle ‚Abfahrt sofort‘ und   ‚Nur   ein   Koffer   erlaubt‘   im   Widerspruch   zu   der   eben   erhaltenen   Weisung   des   amerikanischen   Generalmajors   Rook stünden. Da das Umpacken der zwei   Koffer   in   nur   einen   Koffer zuviel Zeit beansprucht hätte, blieb es   bei   den   vorgesehenen   zwei Gepäckstücken für den Großadmiral und mich. Immerhin   gab diese Episode Anlaß zu dem   Märchen   von   acht   Koffern   und   seidener Unterwäsche, mit dem   sein   Schreiber   einen   bedauerlichen   Mangel an Wahrheitsliebe unter Beweis stellt. Auch meine höflich vorgetragene Bitte, den Ton etwas zu mäßigen, weil der Hausherr, Brillantenträger Kapitän zur See Lüth, erst vor wenigen Tagen durch Unglücksfall verschieden   sei,   blieb   völlig   unbeachtet.   Im   Gegenteil:   das Trauerhaus wurde mit lautem Hallo durchstöbert, und Frau Lüth flüchtete weinend mit den wertvollen Kriegsauszeichnungen   ihres   Mannes zu mir. Da ich einen besseren Rat nicht wußte, bat ich den amerikanischen Begleitoffizier, der sich deutlich von dem Verhalten   seines britischen Bundesgenossen distanzierte, diese Dinge vor dem Zugriff der englischen Soldaten zu retten, was er zusagte.

Unter starker Bewachung wurden wir nun zum Polizeipräsidium in Flensburg gefahren. Hier fand eine körperliche   Untersuchung   statt,   deren genaue Beschreibung   ich   mir   an   dieser   Stelle   versagen   muß.   Es mag   die   Feststellung   genügen,   daß   nichts   unerforscht   blieb   . . .   Bei der gleichzeitigen Untersuchung des   Gepäcks,   die   ohne   unser Beisein   erfolgte,   wurde   neben   einigen   Schriftstücken   . . .   eine     Reihe rein privater Gegenstände wie Aktenmappen, Füllhalter, Photos von Angehörigen usw. entwendet. Der   Feldmarschallstab   des   Großadmi-   rals sowie sein Interimsstab, Abzeichen, die ebenso zu seinem Rang gehörten wie die Schulterstücke zu jedem Offizier, wurden gleichfalls abgenommen. Angesichts des besonderen   Wertes   der   beiden   Stäbe zweifle ich, ob sie   einen   dienstlichen   Weg   genommen   haben.   Sicher ist jedenfalls, daß es ein leichtes gewesen   wäre,   diese   Dinge   rechtzeitig vor dem Zugriff der Sieger zu   retten.   Aber   auf   den   Gedanken, daß diese Gegenstände weggenommen werden könnten [was   ja   auch nach der Genfer Konvention   unzulässig   war],   waren   wir   vorher nicht gekommen; überhaupt war von diesem Tage an die Gesamtbehandlung nach militärischen Begriffen von Ritterlichkeit gegenüber dem geschlagenen Gegner nicht vorstellbar.

Nach etwa einstündiger Wartezeit in der Halle des Gebäudes wurden, ebenfalls   unter   schwerer   Bewachung,   Reichsminister   Graf   Schwerin von Krosigk mit den Mitgliedern der ‚Geschäftsführenden Reichs- regierung‘ und Generaloberst Jodl mit den Spitzen des OKW eingeliefert. Von ihnen erfuhren wir den Ablauf der Ereignisse im Regierungsgebäude. Mit einem militärischen Aufwand von Panzern, Infanterie und Militärpolizei, der in keinem Verhältnis zu der   zu   lösenden Aufgabe stand, war die Enklave umstellt worden, um ein Schauspiel zu bieten. Die Soldaten der 11. englischen Panzerdivision spielten diese Rolle jedenfalls ebenso gut wie der vorhin erwähnte englische Captain im Hause des Großadmirals. Ihr Benehmen überraschte um so mehr, als der Name dieser Division auch in der deutschen Wehrmacht einen guten Klang hatte. Der Büffel auf dem Oberarm galt als Zeichen einer   tapferen   und   anständigen   Truppe.   Da   auch der Leiter der Gesamtaktion,   der   englische   Stadtkommandant   von Flensburg, Brigadier Churcher, sich vorher als korrekter Verhandlungspartner   gegenüber   den   deutschen   Dienststellen   gezeigt   hatte, muß angenommen werden, daß über die Form der Verhaftung höhere Weisungen vorgelegen haben . . .

In   das   Regierungsgebäude   platzten   kurz   nach   Beginn   der   Sitzung   bis an   die   Zähne   bewaffnete   englische   Soldaten   mit   vorgehaltener   MP und Handgranaten in den Saal. Erste Maßnahme: „Hände hoch!“ Zweite Maßnahme: „Hosen herunter!“ Und dann wurde die von mir vorher angedeutete Untersuchung, die mit uns wenigen einzeln vorgenommen worden war, coram publico in Corona durchgeführt. Der Vollständigkeit halber muß   erwähnt   werden,   daß   diese   Behandlung auch einigen im Hause anwesenden Sekretärinnen und Offizieren zusammen   widerfahren   sein   soll.   Ich   halte   auch   diese   mir     glaubhaft berichteten   Vorkommnisse   für   erwiesen   angesichts   der   Aufnahmen, die über dieses Dekolleté in den   alliierten   Zeitungen   erschienen sind, mit der [lügenhaften] Bemerkung, man habe das Herrenvolk in den Betten überrascht.

Darnach wurden alle Insassen des Hauses in   unwürdiger   Form   auf dem   Hofe   zusammengetrieben.   Sie   mußten   dort   übermäßig   lange mit erhobenen Armen stehen, dem Kreuzfeuer der Photographen, den Beleidigungen der Soldaten und den neugierigen, aber mit dieser Behandlung offenbar nicht einverstandenen Blicken der Bevölkerung ausgesetzt. Nach langem Hin und Her durften die für den Abtransport vorgesehenen Herren unter   Bewachung   ihr   Gepäck   holen,   wobei sie feststellen mußten, daß alle Räume bereits gründlich durchsucht worden waren. Man trug nicht einmal Bedenken, die genommenen Uhren, Radios und sonstigen Wertgegenstände unter den Augen der Eigentümer fortzuschaffen.

Nach Einlieferung ins Polizeirevier fand erneut die eingehende Un- tersuchung auch des Gepäcks statt. Für das, was   wirklich geschah,   prägte   Jodl   die   Bezeichnung   ‚organisierte   Plünderung‘.   Angesichts   der Ereignisse sah ich keine Möglichkeit, ihm zu widersprechen . . . Admiral von Friedeburg hatte   sich allerdings auch durch seinen   Tod   der entehrenden Behandlung nicht entziehen können.   Seine   Leiche wurde geplündert.“  

 

EISENHOWER. DIE PERSONIFIKATION DES HASSES GEGEN DEUTSCHLAND

[*gv: Eisenhower sowie Roosevelt waren Juden!]

Eisenhower weigerte sich, gegenüber den deutschen Friedensunter- händlern und den deutschen Generalen auch nur die primitivsten Formen zu wahren, wie die militärische Höflichkeit sie vorschreibt. Er weigerte sich auch, nur einen einzigen deutschen General auch nur zu sehen.

Generalfeldmarschall Jodl, der die Kapitulation in Reims unterzeichnete, verweigerte er die primitivste militärische Ritterlichkeit. Er reichte Jodl, der ihn an wissenschaftlicher Bildung und an menschlichem Takt turmhoch überragte, nicht einmal die Hand und ignorierte ihn völlig, wie einen Verbrecher.

Eisenhower gehört, neben Churchill, zu den verhängnisvollsten Gestalten des 20. Jahrhunderts. Durch die Auslieferung von zwei Millionen deutschen Soldaten an die Bolschewiken,   wurde er zum indirekten Mörder dieser Millionen. Dadurch, daß er Deutschland zwang, auch vor den Bolschewiken zu kapitulieren, lieferte er Millionen ostdeutscher Zivilisten, Frauen und Mädchen, dem entsetzlichsten Schicksal aus.

Eisenhower war — besonders in den entscheidenden Jahren   nach 1945 — die Verkörperung des Hasses gegen Deutschland, die Verkörperung der Morgenthau-Clique. Der ehemalige   Finanzminister   der USA und persönliche Ratgeber Roosevelts, der berüchtigte Henry Morgenthau, berichtet in der New York Post vom 24. November 1947   mit Genugtuung, wie er seinen teuflischen Vernichtungsplan gegen Deutschland, den sogenannten „Morgenthau-Plan“, dem damaligen Generalstabschef Eisenhower vortrug, um dessen Unterstützung gegen das widerstrebende Außenministerium zu gewinnen. Morgenthau gibt die haßerfüllten Äußerungen Eisenhowers gegen Deutschland wörtlich wieder:

„General Eisenhower gab mir eine prompte und klare Antwort: ‚Ich sage Ihnen eindeutig, daß ich nicht im geringsten an der deutschen Wirtschaft interessiert bin‘,   sagte   er   zu   mir.   ‚Ich   persönlich   würde   sie nicht wieder aufrichten, wenn dadurch das   Los   der   Deutschen   besser würde. Die Forderungen nach einem milden Frieden für Deutschland‘ — so fuhr   Eisenhower   fort   —   ‚stammen   von   Leuten,   die aus Deutschland ein   Bollwerk   gegen   Rußland machen wollen.   Es ist richtig, daß Rußlands Stärke heute so phantastisch ist; aber Rußland hat heute alles, was es überhaupt nur will und verdauen kann. Und damit ist es beschäftigt bis lange nach unserem Tod. Das ganze deutsche Volk ist sowieso geisteskrank [paranoid], und solche   Leute   kann man nicht mit Milde behandeln.‘ “

Es war Eisenhower, der in seiner Eigenschaft als Höchstkommandierender und Gouverneur im besetzten Deutschland öffentlich die Ent- fernung aller jener Amerikaner von ihren Posten verlangte, die ihm nicht erbarmungslos genug gegen Deutschland erschienen und die Vernichtungsprinzipien Morgenthaus gegen Deutschland nicht rück- sichtslos genug durchführten.

Es war Eisenhower, der das Fraternisierungsverbot für die ameri- kanischen Besatzungstruppen in Deutschland   herausgab,   das   sogar die Überlassung der amerikanischen Speisereste an die verhungernden deutschen Frauen und Kinder verbot, ja in seinem Haß so weit ging, daß es sogar zu der wahrhaft teuflischen Verfügung kam, daß die Speisereste vor dem Wegwerfen ungenießbar gemacht werden mußten, damit die verhungernden deutschen Frauen und Kinder sie nicht etwa aus den Abfalltonnen heraussuchen konnten.

Das Blatt der „Gesellschaft zur Verhinderung des dritten Weltkrieges“ berichtet (Nr. 22, 1947, S. 147), „daß Eisenhower im Oktober 1945 öffentlich die Tatsache beklagte, daß viele seiner Untergebenen nicht vertrauenswürdig genug waren, die Potsdam-Politik durchzuführen, und klar feststellte, daß jene, die nicht mit den Potsdamer Entscheidungen sympathisierten, ihre Ämter niederlegen sollten.“

Bezeichnend für den unmenschlichen und unsoldatischen Haß Eisenhowers gegen alles Deutsche ist folgende Schilderung, die uns Hans Habe (Bekessy) in seinem Buch Ich stelle mich (Kurt Desch Verlag, Wien – München 1954) von seiner Begegnung mit Eisenhower gibt. Habe-Bekessy schreibt (S. 489 ff.):

„Schon das Zimmer des Generals Eisenhower machte auf mich einen höchst ungünstigen Eindruck. Es war ein riesiger, eiskalter Raum mit einem gewaltigen Mussolini-Schreibtisch, theatralisch   indirekt   beleuchtet, geschmacklos goldgelb tapeziert. Man mußte von   der   Tür   aus   einen langen Marsch unternehmen, ehe man vor dem Tisch stand, hinter dem der General ‚thronte‘ . . . Sein Gesicht war glatt, kalt und humorlos . . . Der General begann einen zweistündigen Monolog, und während dieser zwei Stunden hatte ich kaum Gelegenheit, etwas anderes als ‚Yes, Sir‘ oder   ‚No,   Sir‘   zu   sagen.   Der   General   begann,   sein   politisches   und   journalistisches   Programm   zu   entwickeln   . . . Je weiter er in seinen   Ausführungen   gedieh,   desto   größer   wurde   meine Ernüchterung . . . Ich hatte mir von Eisenhower ein Idealbild geschaffen. Nun bröckelte die Farbe von diesem Bild schichtweise ab.   Da war einmal die keineswegs spontane und daher auch nicht amüsante Theatralik, mit der Eisenhower seinen   Vortrag   begleitete.   Er   ging im Raum ununterbrochen umher . . .   Die   immer   erschrecklicheren Plattheiten wurden mit der Endgültigkeit sokratischer Weisheiten vorgebracht . . .

Der   Stellvertreter   Eisenhowers,   Generalleutnant   Bedell-Smith,   betrat das Zimmer.

‚Wir müssen etwas tun‘, sagte er zu   Eisenhower.   ‚Diese   Photographien wurden mir zugeschickt. So sehen   die   deutschen   Kriegsgefangenen aus,   die   wir   den   Franzosen   abgetreten   haben.   Sie   verhungern   ja. Es kann so nicht weiter gehen. Soll ich mit den Franzosen   sprechen?‘

Eisenhower besah sich die Bilder.

‚Tun Sie nichts dergleichen‘, sagte er. ‚Schicken Sie einen Bericht nach Washington.‘

Bedell-Smith zuckte mit den Achseln und ging.

Der General setzte seinen Monolog   fort.   Er   gab   mir   eine   Stunde   lang Weisungen, die kein Journalist hätte befolgen können. Dann verlangte   er,   seine   weiteren   Ausführungen   wörtlich   aufzunehmen.   Es handelte sich dabei um die Geleitworte, die er, von ihm selbst unterschrieben, auf der ersten Seite der Neuen Zeitung (der von den Amerikanern in Deutschland herausgegebenen Zeitung) sehen wollte.

Daß es zuweilen nicht leicht ist, keine Satire   zu   schreiben, wird man zugeben, wenn ich nur zwei Absätze dieser Erklärung Eisenhowers, wie sie am 18. November 1945 in der ersten Nummer der Neuen Zeitung erschien, wörtlich zitiere:

‚Die Säuberung von nationalsozialistischen Elementen muß mit allen Mitteln vorwärtsgetrieben werden. Betroffen sind nicht nur die Parteimitglieder, sondern alle jene, die auf diese oder jene Weise vom Nationalsozialismus profitiert haben. Es gibt nirgends unersetzliche Nationalsozialisten.   Der   Nationalsozialismus   muß   vernichtet   werden, und die   Mitglieder   der   NSDAP   sowie   ihrer   Organe   müssen   von ihren Posten entfernt werden.

Der Militarismus muß zusammen mit dem Nationalsozialismus vernichtet werden. Die physische Entmilitarisierung wird tatkräftig durchgeführt; aber sie allein kann nicht   garantieren,   daß   Deutschland in der Zukunft die Welt wieder in einen neuen Krieg zwingt. Militärisches Denken muß aus der deutschen Gedankenwelt ausgeschaltet werden. [*gv: Dieses unheimliche Luegenschwein!] Für alle zivilisierten Nationen der Erde gilt Aggression [*gv: Juedischer Schweinehund!] als unmoralisch; die Deutschen müssen aber zu dieser selbstverständlichen Wahrheit erst erzogen werden.‘ [*So ein Betruegner; echt juedisch!]

Also sprach der spätere Präsident der USA, der Gouverneur des   besetzten     Deutschland     und     General     der     USA-Armee,   Dwight Eisenhower! Nachdem der General noch eine kurze Weile über Deutschland gesprochen und auch weiterhin   eine   erschreckende Fremdheit gegenüber Deutschland verraten hatte, wurde   ich   entlassen.“

Selbst als Eisenhower durch den persönlichen Kontakt mit dem deut- schen Volk schließlich erkennen mußte, daß das abscheuliche Bild, das die Haß-Propaganda der Zionisten, der Morgenthau-Leute dem amerikanischen Volk vom deutschen Volk eingehämmert hatte, nicht stimmte, behielt er seine Abneigung gegen das   deutsche Volk   — dem er schließlich selbst entstammte, da seine Vorfahren Deutsche gewesen waren — auch weiterhin bei. [*Das ist nicht war. Er wahr ein Schwedischer Jude!] Er war in seiner Politik und in   seiner   persönlichen Haltung   unaufrichtig   und   falsch   gegen das deutsche Volk selbst noch zu einer Zeit, als Deutschland Bündnispartner Amerikas geworden war. Während er nach außen hin Deutschland versicherte, daß er für das demokratische Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes und für ein geeintes Deutschland eintrete, verriet er insgeheim Deutschland in der Frage der Zweiteilung an die Bolschewiken und paktierte mit Chruschtschow. [*Natuerlich weil er ein Jude war und Russland bei Juden regiert wurde!]  Chruschtschow desavouierte Eisenhower öffentlich, indem er mitteilte, daß Eisenhower ihm gegenüber erklärt habe, daß er an der Zweiteilung Deutschlands festhalte. Diese Entlarvung der Unaufrichtigkeit Eisenhowers gegenüber dem deutschen Bündnispartner erschütterte das deutsche Volk aufs tiefste.

GESCHICHTE

DER VERFEMUNG DEUTSCHLANDS

Herausgegeben von

Dr. jur. et Dr. phil. et Dr. rer. pol. Franz J. Scheidl

BAND 6

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