Detaillierte Grausamkeiten*Russen

…Ein in Gefangenschaft geratener SS-Angehöriger wird von den Rus- sen an einem Baum aufgeknüpft, 16 weitere SS-Männer mißhandelt und verstümmelt, indem ihnen Ohren und Zungen abgeschnitten und auf die Brust genagelt werden. (532)…

 

Soviet flag

Die Deutschen Soldaten kaempften strikt nach den Genfer Kriegsregeln. Die Luegen ueber das Deutsche Militaer sind ein Betrug, so wie der Juedische Holocaust, um die Verbrechen der Alliierten zu verbergen und den Deutschen den Mund zu verschliessen.

 

German cut open by Soviets

Grausam ermordet und verstuemmelt Massacre auf der KrimOstpreussen Kinder

Band II.

 

 U. d. S. S. R.

[gv: Die Männer der SS wurden von der Internationalen Verbrecherbande immer rausgesucht um sie extra zu quälen und sicher zu ermorden. Der Grund war weil sie die Besten der Besten waren in Charakter, Qualität, Kenntnissen, Kampfkraft und Ehre. Und diese Männer bestimmten sie von Übrig-Deutschland auszuexerzieren. Denn die Verbrecher hinter den Kulissen wollen immer erst die Besten ermorden, so wie es im Talmud geboten wird.]

1 9 4 1   J u n i

Deutsche Soldaten finden in dem GPU-Gefängnis in Lemberg Tausen- de von Volksdeutschen erschossen und verstümmelt auf. Männer und Frauen hängen an Händen und Füßen gefesselt, an einem Metallha- ken, der unterhalb des Kinns in den Hals eingedrungen ist. Ein Teil der Häftlinge liegt im Keller des Gefängnisses enthauptet. An den Holzwänden hängen gekreuzigte schwangere Frauen, die Körper sind aufgeschlitzt. Die werdenden Kinder sind aus den Leibern herausge- rissen. Anderen Leichen sind die Augen ausgestochen und die Zun- gen abgeschnitten. Viele Leichen weisen durch Daumenschrauben zerquetschte Finger auf. (4, 322, 415, 420, 443, 536)

Ein in Gefangenschaft geratener SS-Angehöriger wird von den Rus- sen an einem Baum aufgeknüpft, 16 weitere SS-Männer mißhandelt und verstümmelt, indem ihnen Ohren und Zungen abgeschnitten und auf die Brust genagelt werden. (532)

Vor Rowno werden deutsche Soldaten einer Kompanie eines Würt- tembergisch-Badischen Regiments nach der Gefangennahme getötet. Die Toten weisen Bajonettstiche auf. Geschlechtsteile, Nasen und Oh- ren sind abgeschnitten, die Augen ausgestochen, die Schädel skal- piert. Anderen ist das Herz herausgeschnitten, in das Brustloch ist ein Frauenbildnis gesteckt. (52)

Vor dem Einmarsch der deutschen Truppen in Minsk töten die Bol- schewisten deutsche Kriegsgefangene durch Genickschuß. Vier Ange- hörige der deutschen Luftwaffe werden im NKWD-Gefängnis von Minsk totgeschlagen. (224)

Nördlich Dünaburg werden zwanzig Soldaten und Offiziere des Hee- res nach der Gefangennahme getötet. Sie weisen zahlreiche Stich- wunden auf. Die Augen sind ihnen ausgestochen; die Zungen und Geschlechtsteile abgeschnitten. (226)

Ein Spähtrupp des Gren. Reg. Nr. 227, bestehend aus einem Unterof- fizier und zehn Mann wird von den Russen in Galizien in einem Hin- terhalt niedergemacht. Die Leichen werden von deutschen Truppen gräßlich verstümmelt aufgefunden. (85)

In Bessarabien werden fünf in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten von einem Suchkommando tot aufgefunden. Dreien ist die Zunge herausgeschnitten, allen fünf ist der Sowjetstern in die Brust eingeschnitten. (5)

Deutschen Frauen und Männern werden auf dem Bahnhof Husiatyn (UdSSR) von Russen Geschlechtsteile herausgeschnitten und Augen ausgestochen. (69)

Nördlich der Rollbahn nach Kiew wird ein deutscher Melder, der in die Hände der Russen fällt, tot und verstümmelt aufgefunden. Ohren und Zunge sind abgeschnitten. (383)

Fünf deutsche Kriegsgefangene werden ostwärts Brest-Litowsk von russischen Soldaten durch zahlreiche Hieb- und Stichwunden in Hals, Brust und Gesicht getötet. (254)

An einer Straßenkreuzung vor Tarnopol werden die Leichen verstüm- melter Zivilisten aufgefunden. Der größte Teil ist durch Genickschuß getötet. Fingernägel und Haare sind abgebrannt, die Gliedmaßen ge- waltsam gebrochen. Sechs deutschen Wehrmachtsangehörigen wer- den die Augen ausgestochen, die Geschlechtsteile abgeschnitten und die Fingernägel abgebrannt. (443)

Deutsche Truppen finden im Gefängnis Augustowo von den Russen getötete polnische Geiseln (Männer, Frauen und Kinder). (17)

Deutsche Soldaten werden in und um Grodno von russischen Zivilis- ten und in Zivil gekleidete Soldaten der Roten Armee aus dem Hin- terhalt erschossen. 23., 24. und 25.6. (366)

In russische Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten werden an Bäume gefesselt und durch Abschneiden der Geschlechtsteile, Zun- gen und Ohren verstümmelt. 24.6. (76)

An der Rollbahn Dünaburg–Kraslawa in der Nähe der Dünabrücke wird ein durch Bajonettstiche russischer Soldaten völlig verstümmel- ter deutscher Soldat tot aufgefunden. 27.6. (64)

In einem wiedereroberten Dorf nördlich Dünaburg werden zwanzig Angehörige einer Wehrmachtseinheit aus dem Dorfteich geborgen. Sie weisen teils Schnittwunden am Hals auf, teils sind die Ge- schlechtsteile abgeschnitten. 28.6. (374)

Im Raum Slonim wird ein deutscher Obergefreiter noch lebend auf- gefunden, dem die Zunge abgeschnitten ist. 29.6. (320)

J u l i

Südöstlich Tarnopol werden die fünf Angehörigen eines mot. Späh- trupps der 15. Kradschützen-Kompanie SS-Inf. Regt. Germania tot aufgefunden. Die Leichen weisen Genickschüsse auf. Die Augen sind ausgestochen und die Geschlechtsteile abgeschnitten. (443)

Beim Vormarsch auf Smolensk stoßen Angehörige der SS-Division

„Das Reich“ auf die Leichen von ungefähr 150 deutschen Soldaten. Ihnen sind die Hoden zerquetscht, die Augen ausgestochen, die Haut von Händen und Füßen abgezogen. Einigen sind Hakenkreuze in die Brust eingebrannt. (457)

Russische Soldaten beschießen aus kurzer Entfernung einen durch das Rote Kreuz gekennzeichneten Sanitätskraftwagen. (364)

Etwa 18 km östlich Stuzk werden zehn Angehörige einer Wehr- machtswache in einem Sägewerk tot und verstümmelt aufgefunden. Ohren, Nasen, Hoden und Glieder sind abgeschnitten, die Augen aus- gestochen, die Zungen herausgerissen, die Hälse bis zum Halswirbel- knochen durchgeschnitten, die Unterarme und Unterschenkel sind gebrochen. Einem Toten ist die Haut von Bauch und Brust so abgezo- gen, daß die inneren Organe frei liegen. (376)

Zehn Verwundete eines deutschen Spähtrupps werden nach einem Gegenstoß tot und verstümmelt geborgen. Die Leichen sind völlig nackt bzw. nur mit Hemd bekleidet und weisen Hieb- und Stichwun- den auf. (371)

Ostwärts Beresino an der Beresina werden schwerverwundete deut- sche Soldaten von russischen Soldaten mit Spaten erschlagen. (325)

Bei Baranow, nördlich des Ilmensees, wird ein Artillerie-Verbindungs- kommando der Wehrmacht, bestehend aus einem Leutnant, zwei Unteroffizieren und zwei Gefreiten, niedergemacht. Die Toten weisen keine Schußwunden oder Verletzungen durch Splitter auf. Die Ohren und Zungen sind abgeschnitten, die Augen ausgestochen, die Ge- schlechtsteile zerquetscht. Auf russischer Seite kämpfte die Militär- Akademie Leningrad. (305)

Im Kellergewölbe des GPU-Gefängnisses in Tarnopol werden etwa sieben deutsche Offiziere und Mannschaften tot und verstümmelt aufgefunden. Die Augen sind ausgestochen und die Geschlechtsteile abgeschnitten. Die Haut ist von den Unterarmen abgezogen. Sämtli- che Fingernägel fehlen. Die Leichen weisen keine Schußverletzungen auf. (365)

In einer Scheune bei Chitomir werden 100 bis 120 deutsche Wehr- machtsangehörige erschossen und verstümmelt aufgefunden. (321)

Drei bei dem Übergang über die Sczara in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten werden nach völliger Entkleidung von russischen Soldaten erschossen. (366)

Zwischen Witebsk und Rudnja werden etwa 110 deutschen Soldaten die Augen ausgestochen und Ohren, Nasen und Geschlechtsteile ab- geschnitten. Die Schädel werden zertrümmert. Nach ärztlicher Fest- stellung sind die Verstümmelungen zum Teil noch an Lebenden vor- genommen worden. (366)

Bei den Kämpfen um Smolensk eröffnen russische Truppen nach Er- heben der weißen Fahne das Feuer aus dem Hinterhalt. (366)

Im Raum Jelna werden schwerverwundete deutsche Soldaten durch Genickschüsse und Seitengewehrstiche getötet. Einigen von ihnen werden die Ohren abgeschnitten und die Augen ausgestochen. (287)

Bei Berditschew werden zwei deutschen Soldaten die Glieder ausge- renkt und die Geschlechtsteile zerschlagen. (534, 570)

Rund 14 km von Pleskau auf der Straße nach Gdow liegen die Lei- chen von einem deutschen Offizier und sechs Mann. Die Leichen sind verstümmelt, einige weisen zerquetschte Hoden auf. (159)

In Mogilew werden abgeschossene deutsche Flugzeugbesatzungen von russischen Truppen verstümmelt und getötet. (2)

Dem deutschen Oberleutnant von Nell werden von den Russen ost- wärts Brest-Litowsk die Augen ausgestochen und die Geschlechtsteile  abgeschnitten; ähnliche Verstümmelungen erleidet ein ihn begleiten- der Unteroffizier. (475)

Der SS-Mann Peters gerät auf der Strecke Rowno – Chitomir in die russischen Linien; er erhält von den Russen schwere Schläge auf Brust und Schädel und wird mit einer Drahtschlinge um den Hals er- würgt. (477)

Dem bei Opotschka verwundet in russische Hände fallenden SS-Rot- tenführer Spachmann werden von den Russen die Augen ausgesto- chen und der Geschlechtsteil abgeschnitten. (469)

Neun Angehörige eines Spähtrupps der SS-Division „Das Reich“ gera- ten bei Gummy (südl. Minsk) in russische Gefangenschaft und wer- den durch Kolbenschläge auf den Schädel getötet und ausgeplündert. (482)

Bei Witebsk verstümmeln russische Soldaten drei deutsche Offiziere durch Abschneiden der Ohren, Nasen und Zungen, des Geschlechts- teils und durch Ausstechen der Augen. (264)

Fünfzig Soldaten einer Nachrichteneinheit fallen bei Opotschka den Russen in die Hände. Zweien von ihnen werden von den Russen Hammer und Sichel in die Brust geschnitten, anderen die Augen aus- gestochen. (259)

Etwa 80 bis 90 Angehörige einer Radfahrschwadron des Heeres, die im Raum Rowno – Dubno – Lusk in einen feindlichen Hinterhalt gera- ten waren, wurden von den Russen massakriert. Die Leichen weisen schwere Verstümmelungen auf. Die Augen sind ausgestochen; Ohren und Geschlechtsteile abgeschnitten. Bei einzelnen Leichen ist die Haut auf Brust und Stirn in Form eines Sowjetsternes herausge- schnitten. (272)

Bei dem Dorfe Nowo Danzig, westlich Uman wird ein deutscher Krad- fahrer mit aufgeschlitztem Bauch, herausgerissenen Eingeweiden, zerspaltenem Schädel und ausgestochenen Augen tot aufgefunden. (136)

In den Kellern des ehemaligen Nonnenklosters in Kamenez-Podolsk (UdSSR) werden etwa fünfzehn deutsche und ungarische Soldaten von der NKWD an Armen und Beinen zusammengebunden, mit Treib- stoff übergossen und bei lebendigem Leibe verbrannt. (53)

In dem Dorfe Nowo Danzig wird die Leiche eines von einem Späh- truppunternehmen nicht zurückgekehrten Angehörigen der Leibstan- darte „Adolf Hitler“ mit aufgeschlitztem Bauche aufgefunden. Die Ge- schlechtsteile sind abgeschnitten und auf das Bild der Ehefrau gelegt worden. (137)

Ein Teil eines in russische Gefangenschaft geratenen Zuges des I. R. 77 wird von den Russen gefesselt und erschossen. Allen Unterführern und dem Kompanieführer werden die Köpfe eingeschlagen, die Augen ausgestochen und die Zungen herausgerissen. (103)

In den galizischen Orten Sadowa, Wisznia, Komarno, Czortkow töten die Russen einen Teil der polnischen Intelligenz. (85)

Bei den Kämpfen südlich Scklow werden vier bis fünf deutsche Ver- wundete von den Russen erschossen. (84)

Im Raum Zwiahel wird ein Transport deutscher Verwundeter mit dem begleitenden Sanitätspersonal erschossen. (74)

Bei den Kämpfen im Jelnabogen vernichtet ein russisches Geschütz einen mit dem Zeichen des Genfer Roten Kreuzes gekennzeichneten Sanitätskraftwagen. (97)

In der Zitadelle von Tarnopol und im dortigen GPU-Gefängnis finden deutsche Truppen eine große Anzahl blutüberströmter Leichen ukrai- nischer Männer, Frauen und Kinder. Sie können infolge der Verstüm- melungen von ihren Angehörigen in den meisten Fällen nicht wieder- erkannt werden. 1. Juli (140, 394, 536)

Deutsche Soldaten der SS-Division „Das Reich“ werden westlich Mo- gilew (UdSSR) nach Überwältigung erschossen und verstümmelt. Die Leichen sind mit Seitengewehren zerstochen, die Finger abgeschnit- ten und die Gesichter zertreten. Viele Tote weisen Genickschüsse auf.

  1. Juli (114)

Bei Segesh werden vorschriftsmäßig durch das Rote Kreuz gekenn- zeichnete deutsche Krankenkraftwagen von den Russen beschossen, überfallen und die Verwundeten und das Sanitätspersonal getötet. 10. – 12. Juli (226)

In Medwedowka kreuzigen die Russen einen deutschen Feldwebel an ein Scheunentor. Die Geschlechtsteile werden ihm abgeschnitten und in den Mund gesteckt. Die Augen sind ausgestochen und die Ohren abgeschnitten. (571)

Westlich Uman schlachten russische Truppen zwölf Angehörige der

  1. leichten Division. Diese werden mit durchschnittenem Hals, am Boden gefesselt aufgefunden. 19. Juli (23)

A u g u s t

Nördlich Nikolajew werden an einer Bahnlinie die Leichen von etwa 45 deutschen Soldaten mit Genickschüssen und schweren Verstüm- melungen aufgefunden. Geschlechtsteile sind abgeschnitten, Zungen herausgeschnitten oder herausgerissen. Die von den Soldaten getra- genen Kriegsauszeichnungen sind durch Schnitte in die Brust nach- gebildet worden. (353)

25 Mann eines von russischen Truppen überfallenen Wehrmachts- Divisionsstabes bei Nikolajew werden verstümmelt oder durch Ge- nickschuß getötet. (474)

Bei Chitomir stechen die Russen drei Gefangenen die Augen aus und schneiden ihnen die Geschlechtsteile ab. (237)

In Nowo-Danzig töten die Russen siebzig bis achtzig in Gefangen- schaft geratene Angehörige von Troßeinheiten. Sechs weitere Leichen deutscher Soldaten werden in einem Kalkofen entdeckt. (178)

Vor Nikolajew werden in einem Dorfe dreißig bis vierzig deutsche Sol- daten tot und verstümmelt aufgefunden. Die Augen sind ausgesto- chen, die Zungen herausgerissen, die Geschlechtsteile abgeschnitten und die Schädeldecken zertrümmert. (343, 537)

Russische Flugzeuge bombardieren zwischen Newel und Welikije-Luki ein deutsches Lazarett. Ärzte, Personal und Verwundete werden in großer Zahl getötet. Andere russische Flugzeuge greifen einen in Richtung Westen fahrenden Lazarettzug an. (327)

In Jelnia nageln die Russen einen in Gefangenschaft geratenen deut- schen Unteroffizier lebend an einen Baum. Zehn anderen Männern seines Spähtrupps werden die Augen ausgestochen, die Geschlechts- teile abgeschnitten und die Leichen aufgeschlitzt. (368)

Östlich Petsamo wird ein in russische Gefangenschaft geratener Spähtrupp (Unterführer und acht Mann) entkleidet und zerstückelt. Auf die Stirn sind Totenkopf und Sowjetstern aus Metall einge- schlagen. (354)

Angehörige der Leibstandarte „Adolf Hitler“ finden in dem Dorf Nowo- Danzig (ca. 50 km westlich Cherson) sechs deutsche Soldaten tot bzw. sterbend in einem Granattrichter auf. Die Körper sind so zer- schlagen, daß Knochensplitter aus grün-, blau- und schwarzunterlau- fenen Fleischteilen herausragen. Eine Leiche weist Stiche in den Unterleib und in  die Hoden auf. Einem anderen Soldaten sind die Augen ausgestochen, die noch in den Augenhöhlen hängen. Wieder einem anderen ist der Hinterkopf gespalten. Das Gehirn ist unter das Kinn geklebt. Die Fingerspuren sind noch in der Gehirnmasse sichtbar. Einem vier- ten Soldaten sind die Geschlechtsteile abgeschlagen. Die Sterbenden berichten, daß sie lebend in den Bombentrichter geworfen und mit Steinen zugedeckt worden seien. (10)

Die Russen beschießen in der Nähe von Slonim einen mit dem Zei- chen des Genfer Roten Kreuzes gekennzeichneten Sanitätskraftwagen. (320)

Dem deutschen Feldwebel Kummer vom 9. Regt. 428 und zwei Mann werden bei Borodino die Augen ausgestochen und Stiche in den Un- terleib beigebracht. 2. August (163)

In einem Dorf zwischen Luga und Lugi werden zehn in Gefangen- schaft geratene Angehörige eines Nachrichtenzuges des 1. Regts. der SS-Polizei-Division von den Russen verstümmelt und getötet. 6. Au- gust (165)

Bei Luga wird die Leiche des in Gefangenschaft geratenen deutschen Oberleutnants von Rupprecht ohne Schußverletzung mit 37 Bajonett- stichen aufgefunden. (539)

An der Straße Kairalla-Alakurti (Nordfinnland) werden vier SS-Ange- hörige von russischen Soldaten mit dem Kopf nach unten an Bäumen aufgehängt. Kopf und Arme sind mit schweren Steinen beschwert. Ohren, Nasen und Geschlechtsteile sind abgeschnitten. 8. August (356)

Ostwärts Luga wird ein in Gefangenschaft geratener deutscher Späh- trupp durch Bajonettstiche zerstückelt. (538)

Auf der Straße Kasatin – Berditschew – Uman beschießen russische Truppen das Gefechtsfeld absuchende deutsche Sanitäter. (540)

Bei der Einnahme von Lemberg finden deutsche Truppen mehrere tausend Leichen ermordeter Deutscher, Polen und Ukrainer vor. Ein großer Teil war eingemauert und durch Feuer getötet. Andere Lei- chen sind bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Den Frauen sind die Ohren und die Brüste abgeschnitten, den Männern die Geschlechts- teile. Nach Aussagen der Bevölkerung sollen insgesamt 27 000 in Haft gehaltene Personen getötet worden sein. (119, 155, 181, 185, 247)

Von zwei, während der Kesselschlacht von Uman in Gefangenschaft geratenen Angehörigen des Regiments „Westland“ der Division  „Wiking“ wird einer von einem deutschen Stoßtrupp vollkommen nackt, mit aufgeschnittenem Bauch, abgeschnittenen Geschlechtstei- len und ausgestochenen Augen tot aufgefunden. (140)

Fünfzig bis siebzig Soldaten der Vorausabteilung einer badischen Di- vision fallen bei Rownow (Ukraine) in die Hände der Russen, werden von diesen nackt ausgezogen und die Arme durch Handgranaten ab- gerissen. Außerdem werden ihnen die Augen ausgestochen. (250)

Bei Utorgosch wird ein deutscher Sanitätskraftwagen trotz deutlicher Kennzeichnung mit dem Roten Kreuz von den Russen beschossen. (483)

Bei der Einnahme von Orel werden bei der Durchsuchung des Ortes in einem Keller ein Hauptmann und zwei Feldwebel tot aufgefunden. Die Tötung war durch Genickschuß erfolgt. In einem Trinkwasser- brunnen wird weiter die Leiche eines ebenfalls durch Genickschuß getöteten Feldwebels der Luftwaffe entdeckt. (183)

Ein deutscher Soldat, der im Raum Dünaburg den Russen verwundet in die Hand fällt, wird von diesen entkleidet und vollkommen ver- stümmelt. (261)

Angehörige der SS-Division „Nord“ fallen bei Salla verwundet in rus- sische Gefangenschaft und werden von den Russen durch Ausstechen der Augen und zahlreiche Bajonettstiche verstümmelt und getötet. Einer der SS-Männer erhält hierbei etwa fünfzehn bis zwanzig Bajo- nettstiche im Umkreis der Geschlechtsteile und im Hals. (490)

Schwerverwundete deutsche Soldaten, die in Oschakowa zurückge- lassen werden müssen, werden nach Rückeroberung des Ortes tot und verstümmelt aufgefunden. Fünf Leichen sind mit Seitengewehren an den Boden geheftet; anderen sind die Augen ausgestochen. (288)

Russen töten westlich Chitomir drei deutsche Gefangene und schnei- den einem von ihnen Ohren, Nase und Geschlechtsteile ab. (524)

Bei Kamenew tötet eine russische Panzer-Einheit etwa 200 in Gefan- genschaft geratene deutsche Soldaten. Die Leichen sind fast alle nackt und weisen keine Schußverletzungen auf. Der größte Teil von ihnen ist durch Messerstiche getötet, einigen sind die Augen ausge- stochen, anderen die Geschlechtsteile abgeschnitten. (104)

Bei Chitomir wird ein in Gefangenschaft geratener SS-Angehöriger verstümmelt und mit einem Strick um den Hals in einen Brunnen ge- worfen. (106)

S e p t e m b e r

Im Keller des GPU-Gebäudes in Tarnopol werden etwa zwanzig deut- sche Soldaten – Gebirgsjäger, SS-Angehörige und Flieger – ermordet und verscharrt aufgefunden. Die Leichen weisen schwere Verstüm- melungen auf z. T. sind die Augen ausgestochen, die Haut der Hände ist nach Verbrühen abgezogen, Fingernägel sind abgerissen, Zungen abgeschnitten und Schädel zertrümmert. (236, 536)

Bei Dnjepropetrowsk wird einem deutschen Soldaten durch die Rus- sen der Geschlechtsteil zwischen zwei großen Steinen zerquetscht. (251)

In der Nähe von Tschulakowka (Süd-Ukraine) werden vier in Gefan- genschaft geratene deutsche Soldaten getötet. Die Geschlechtsteile, Ohren und Nasen sind ihnen abgeschnitten, die Augen ausgestochen. (59)

Vor Priluky wird die Bedienung eines Flakgeschützes von russischen Panzereinheiten gefangen genommen, verstümmelt, mit Benzin übergossen und angesteckt. Ostwärts des Ortes werden sechs in rus- sische Gefangenschaft geratene Angehörige eines deutschen Späh- trupps mit Genickschüssen bzw. Stichverletzungen tot aufgefunden. (286, 289, 298)

In der Nähe des Ortes Wyriza werden die Leichen von acht bis zehn ermordeten deutschen Wehrmachtsangehörigen gefunden. Sie sind ausnahmslos durch Schüsse aus nächster Nähe und durch grauen- hafte Stichverletzungen getötet. Ohren, Nasen und Geschlechtsteile sind abgeschnitten. (459)

In Nikolajewka bei Taganrog werden zwei in Gefangenschaft geratene Soldaten durch Rotarmisten verstümmelt. Einem werden die Hände und Füße abgeschnitten, dem anderen der Bauch aufgeschlitzt und die Eingeweide herausgezogen. (520)

Die Russen werfen fünf in Gefangenschaft geratene deutsche Solda- ten in einen Kanalschacht auf dem Hof des GPU-Gebäudes der Stadt Taganrog. (350)

Auf den Waldai-Höhen töten die Russen sechs verwundete deutsche Soldaten. Sie schneiden ihnen die Geschlechtsteile und die Zungen ab und stechen ihnen die Augen aus. (382)

In Androwskaja wird eine in Gefangenschaft geratene Besatzung ei- nes deutschen Panzer-Spähwagens getötet. Die Schädel sind zer- trümmert, die Augen ausgestochen, Nasen und Ohren und Zungen abgeschnitten. (370)

In einem Waldstück nördlich Rusa töten die Russen zurückgelassene deutsche Verwundete. 3. September (193)

Die Russen hängen vier in Gefangenschaft geratene deutsche Solda- ten eines Spähtrupps an den Beinen auf, schneiden ihnen die Ge- schlechtsteile ab und stechen ihnen die Augen aus. 8. September (362)

Ein bei Bortschew (Raum Kiew) in Gefangenschaft geratener Ober- leutnant des Inf. Regt. 526 wird von den Russen durch Bajonettstiche und durch einen Pistolenschuß getötet. 25. September (252)

O k t o b e r

Bei Staraja Russa wird ein vermißter Melder in einem Waldstück er- würgt und mit abgeschnittener Zunge aufgefunden. (382)

Russische Flugzeuge bombardieren den an der Straße Juchnow – Gschatsh gelegenen Hauptverbandsplatz, der durch das Rote Kreuz gekennzeichnet ist. Ärzte und Verwundete werden getötet. (292)

Ein durch das Rote Kreuz weithin erkennbarer deutscher Sanitäts- kraftwagen wird nördlich Demjansk von einem russischen Schlacht- flieger mit Bomben und Bordwaffen angegriffen und verschiedene In- sassen getötet bzw. verwundet. (226)

Im Raum Winniza werden 25 Angehörige eines Stoßtrupps verstüm- melt aufgefunden; sie sind nicht mehr erkennbar. Ohren und Nasen, teilweise auch Hände und Füße, sind abgeschnitten, die Augen aus- gestochen, die Bäuche aufgeschnitten. (283)

Bei Tschernowa in der Nähe von Cholm wird der schwerverwundete Leutnant Eichelberg und ein Unteroffizier aus nächster Nähe durch Pistolenschüsse getötet. (163)

Im Raum Taganrog wird ein Wachtmeister der Wehrmacht von russi- schen Soldaten an eine Scheunentür gebunden. Vor seinen Ge- schlechtsteil ist ein Stahlhelm gebunden, in dem sich eine Ratte be- findet. Diese hat ihm den Geschlechtsteil abgefressen. (52)

Die Russen schleifen einen in Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten zu Tode. (75)

Im GPU-Keller von Taganrog werden die verbrannten Leichen eines in Gefangenschaft geratenen deutschen Spähtrupps identifiziert. In den Kanalanlagen desselben Gefängnisses werden vier weitere in Gefan- genschaft  geratene deutsche Soldaten mit eingeschlagenen Köpfen, gebroche- nen Armen und mit Stichwunden tot aufgefunden; bei einer der Lei- chen fehlt der linke Arm. (237)

Russische Flugzeuge belegen auf der Straße Juchnow–Gschatsh einen deutschen Hauptverbandsplatz mit Bomben. 6. Oktober (291)

Gefangenen deutschen Soldaten, Angehörigen der 7. Kompanie Regt. 3 SS-Polizei-Division, werden bei Kutt vor Luga die Geschlechtsteile abgeschnitten und die Augen ausgestochen. 9. und 10. Oktober (83)

In einem kleinen Dorf an der Straße Cholm – Wjasma töten die Rus- sen 80 in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten einer Voraus- kompanie. 11. Oktober (171)

In der Nacht vom 12. zum 13.10. werden bei Troizkoje (Mius) dem SS-Schützen Scheerle durch russische Soldaten Nase und Ohren ab- geschnitten. 12. – 13. Oktober (474)

N o v e m b e r

Östlich Rusa (Mittelabschnitt Rußland) werden nach einem Gegen- stoß mehrere Angehörige einer Flakbatterie verstümmelt aufgefun- den. Ihnen sind die Ohren abgeschnitten, die Augen ausgestochen und die Geschlechtsteile verstümmelt. (99)

Angehörige eines deutschen Spähtrupps, die in russische Hand gefal- len waren, werden in folgendem Zustand aufgefunden: Aus den Fleischteilen ihrer Oberschenkel sind je ein fünf bis acht cm breiter und tiefer und 25 cm langer Streifen Fleisch herausgeschnitten. Es handelt sich um vier SS-Angehörige, die bei Kiestinki/Nordfinnland mit ihrer Einheit eingesetzt sind. Zwanzig weitere deutsche und finni- sche Kriegsgefangene werden durch Genickschüsse getötet. (372, 124, 233, 235, 535)

Die Russen stechen einem verwundeten deutschen Soldaten des Inf. Regt. 51 südlich Tichwin beide Augen aus. (265)

In Tabolowa bei Rusa durchschneiden die Russen acht bis zehn zu- rückgebliebenen deutschen Schwerverwundeten des Inf. Regt. 461 die Kehlen. (476)

Im nördlichen Festungsbereich von Sewastopol wird nachts ein Muni- tionsnachschub für das I. Inf. Regt. 438, bestehend aus einem Panje- fahrzeug und drei Mann, von russischen Truppen überfallen. Am nächsten  Morgen werden die drei Soldaten verstümmelt mit ausgestochenen Augen aufgefunden. Einer der Verstümmelten wird lebendig gebor- gen. (181)

Bei Rostow in Gefangenschaft geratene Soldaten werden nackt aus- gezogen, mit Wasser übergossen und dem Erfrierungstod ausgesetzt. (480)

Im Raum Serpuchow wird ein mit den Zeichen des Genfer Roten Kreuzes versehener Omnibus zusammengeschossen. Sämtliche Ver- wundete werden durch Schuß- oder Stichwaffen getötet. (34)

Im Walde westlich Istra töten die Russen einen in Gefangenschaft geratenen deutschen Spähtrupp. Sie schneiden dem Gruppenführer die Geschlechtsteile ab, zwei anderen Soldaten werden die Ohren ab- geschnitten. Alle drei weisen Stichverletzungen und Schußwunden auf. (297)

Russische Jagdmaschinen greifen bei Staraja hussa ein deutsches Sanitätsflugzeug an. (382)

Nördlich Rostow stechen die Russen einem in Gefangenschaft gerate- nen Deutschen die Augen aus. (304)

Bei Ruoskoje in Gefangenschaft geratene zwölf Angehörige eines deutschen Stoßtrupps werden ausgezogen, an die Bäume gebunden und nach Übergießen mit Wasser dem Erfrierungstode ausgesetzt. Außerdem werden ihnen die Geschlechtsteile abgeschnitten. (72)

In Taganrog werden elf in Gefangenschaft geratene Angehörige der SS-Division LAH getötet; nachdem man ihnen die Augen ausgesto- chen, Zungen, Ohren und Geschlechtsteile abgeschnitten und die Schädel eingeschlagen hat, werden sie teilweise noch lebend in den Schacht des dortigen GPU-Gefängnisses geworfen. (460)

Im GPU-Keller von Tarnopol finden die eindringenden deutschen Truppen die Leichen von ca. zwanzig von den Russen ermordeten deutschen Soldaten (Gebirgsjäger, SS-Angehörige und Flieger) vor, die schwerste Verstümmelungen aufweisen. Es sind ihnen z. T. die Augen ausgestochen, die Haut der Hände nach Verbrühen abgezo- gen, die Fingernägel abgerissen, die Zungen abgeschnitten und bei mehreren die Köpfe eingedrückt. (236)

Im Raum Jelna berauben die Russen deutsche Soldaten der Ringe durch Abschneiden der Ringfinger. (143)

Bei Taganrog töten die Russen in Gefangenschaft geratene Angehöri- ge eines deutschen Spähtrupps. Sie stechen ihnen die Augen aus,  hacken ihnen die Hände ab und drehen ihnen die Füße nach rück- wärts. (480)

Sechs in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten werden durch Genickschüsse getötet. Ihre Leichen werden später im NKWD- Gefängnis von Taganrog aufgefunden. (229)

D e z e m b e r

Bei Istia an der Ostwa werden sechzig Angehörige des SS-Regt.

„Deutschland“ nach der Gefangennahme durch Genickschüsse getö- tet. Außerdem werden ihnen die Geschlechtsteile abgeschnitten, die Augen ausgestochen und die Gesichter zertreten. (294, 125)

Bei Naro-Fominsk greifen russische Panzer einen mit der Rotkreuz- flagge gekennzeichneten deutschen Truppenverbandsplatz an und schießen ihn in Brand. Viele Schwerverwundete verbrennen, andere werden nach der Gefangennahme erschossen. (530)

Bei Berestowo /Miusfront werden zwei schwerverwundete SS-Männer nackt ausgezogen, mit den Armen an Bäumen aufgehängt, mit Was- ser übergossen und dem Erfrierungstode ausgesetzt. (251)

Russische Panzer verfolgen deutsche Infanteristen ohne Beschuß. Als diese entkräftet zusammenbrechen, werden sie überfahren und zer- malmt. Zurückgelassene Verwundete werden verstümmelt und getö- tet. Weihnachten 1941. (42)

Durch die HKL gebrochene russische Soldaten überfallen eine deut- sche Sanitätskompanie und nehmen einen Teil gefangen. Deutsche Truppen finden die Leichen (etwa 25) in zwei Scheunen verstümmelt auf. Einer Leiche fehlen beide Hände. Bei einer anderen hängen die Därme heraus. 26.12.1941 (16)

Nach Bereinigung eines russischen Durchbruchs wurden von den deutschen Truppen auf der Rollbahn bei Bolchow sechs landesübliche Schlitten mit den Leichen deutscher Verwundeter vorgefunden, die an den Geschlechtsteilen verstümmelt sind. 31.12.1941 (82)

In einer Ortschaft von Rowno werden zwanzig bis dreißig Wehr- machts- und SS-Angehörige tot aufgefunden. Sie sind ausgezogen und gefesselt.

Beim Vorstoß auf Rowno finden sich in einem Straßengraben der Rollbahn die zerfleischten Leichen einer deutschen Wehrmachtsein- heit.

Alle Leichen weisen Genickschuß auf. Die Augen sind ausgestochen und fast allen die Geschlechtsteile abgeschnitten. (408)

Nahe der Ortschaft Husygantin, Kreis Lemberg, wird ein lebender SS- Mann in voller Uniform auf die Panzerwanne eines vorgehenden T 34 gebunden. (407)

In Husygantin, Raum Lemberg, wird ein Angehöriger der Waffen-SS von aufgesessener russischer Infanterie an den Füßen mit Ketten an zwei T 34 gebunden und durch die V-förmig auseinanderfahrenden Panzer zerrissen. (406)

Bei Rowno werden die Leichen von etwa 300 deutschen Wehrmachts- angehörigen gefunden, denen die Augen ausgestochen und die Ge- schlechtsteile abgeschnitten und in den Mund gesteckt sind. Bei kei- ner der Leichen wird eine Schußwunde festgestellt. (440)

Im Raume Berditschew werden in einem Kornfeld die verstümmelten Leichen von vier SS-Männern aufgefunden. (423)

Bei Utorgosch werden zwei Angehörigen der SS-Totenkopf-Division von russischen Soldaten die Augen ausgestochen und die Ge- schlechtsteile abgeschnitten. (551)

An dem Dorfrand vor Smelna wird die nackte Leiche eines deutschen Soldaten gefunden. Sie weist zahlreiche Stichwunden am Bauch und an den Geschlechtsteilen auf. Schußverletzungen sind nicht festzu- stellen. (383)

SS-Unterscharführer Werner Kaltweit vom II./Rgt. „Westland“ wird nach einem Spähtruppunternehmen in der Gegend von Uman mit ausgestochenen Augen und aufgeschlitztem Bauch als Leiche aufge- funden. (427)

Ein deutscher Sanitätskraftwagen wird bei Opotschka von Russen überfallen und Sanitäter und Fahrer erschossen. (395)

Das vorschriftsmäßig gekennzeichnete Feldlazarett der SS-Division

„Das Reich“ und Krankenkraftwagen werden im Raum westlich Smo- lensk wiederholt von russischen Fliegern angegriffen und beschossen. (519)

Bei Dnjepropetrowsk töten die Russen drei deutsche Rote-Kreuz- Schwestern. Sie schneiden ihnen die Brüste ab und stecken diese in den Mund und in die Geschlechtsteile. (407)

im Wald von Mal Opujewo bei Demjansk wird ein deutscher Feldwe- bel von Russen mit einem Riemen gefesselt und durch Genickschuß getötet. (565)

In der Gegend von Okoninowo am Dnjepr wird die Leiche eines deut- schen Panzerjägers mit aufgeschnittenem Bauch und heraushängen- den Eingeweiden aufgefunden. (424)

Bei Neu-Danzig, Ukraine, werden fünf oder sechs deutsche Soldaten tot und verstümmelt, halb verscharrt in einem Erdhaufen, aufgefun- den. Z. T. sind die Augen ausgestochen, die Geschlechtsteile und Zungen abgeschnitten. (301)

In Neu-Danzig bei Odessa werden sechs gefangene deutsche Solda- ten durch Ausstechen der Augen verstümmelt und mißhandelt, dann in eine Kalkgrube geworfen und mit Steinen und Sand zugeschüttet. (511)

An der Lowat wird deutlich gekennzeichneter deutscher Hauptver- bandsplatz von russischen Tieffliegern angegriffen. (426)

Bei Staraja Russa wird deutscher Sanka wiederholt von russischen Tieffliegern angegriffen. (426)

Auf der Straße Kiestinki – Kusamo/Finnland werden finnische Lottas von russischen Partisanen überfallen, geschändet und anschließend getötet. (567)

Bei Posbyok – Wyriza werden bei einem deutschen Gegenstoß die verstümmelten Leichen deutscher Soldaten gefunden, die als Ver- wundete zurückgelassen werden mußten. (437)

Im Raum von Nikolajew wird ein deutscher Spähtrupp von 60 Mann mit Genickschuß, ausgestochenen Augen und abgeschnittenen Ge- schlechtsteilen aufgefunden. (406)

Zwei deutsche Verwundete, Angehörige der Leibstandarte „Adolf Hit- ler“, die in einem Brückenkopf am Mius etwa 15 km westlich Tagan- rog zurückgelassen werden mußten, werden später verstümmelt tot aufgefunden. (442)

Fünf deutsche Soldaten werden am Fuße des Jaila-Gebirges (Krim) von russischen Infanteristen nackt ausgezogen, zu einem Bündel zu- sammengeschnürt und dann durch zahlreiche Bajonettstiche getötet. (508)

Aus dem verschlammten Brunnen des GPU-Gebäudes in Taganrog werden die Leichen von zehn Angehörigen des II. Batl. Leibstandarte  „Adolf Hitler” herausgeholt. Die Bevölkerung bestätigt, daß die SS- Angehörigen von Rotarmisten lebend und unversehrt in den Brunnen gestürzt worden seien. (440)

Zwei Angehörige eines Spähtrupps der Leibstandarte „Adolf Hitler“ werden mit auf den Rücken gebundenen Händen lebend verbrannt. (393)

Im Raum von Brjansk wird auf einem Hügel am Oberlauf der Desna die Leiche eines deutschen Obergefreiten mit ausgestochenen Augen und zertrümmertem Unterkiefer aufgefunden. (424)

Im Raum Livny–Jelez, nordwestlich Woronesch, werden deutsche Sol- daten, die wegen Erfrierungen in den Häusern zurückgelassen wer- den müssen, aus diesen von russischen Soldaten herausgebracht und der Kälte (30 bis 40 Grad) überlassen. (544)

Bei den Kämpfen vor Moskau wird ein gefangener deutscher Soldat von den Russen völlig nackt ausgezogen, auf einen Schlitten gebun- den und bei 45 bis 50 Grad Kälte bei lebendigem Leibe mit Wasser übergossen. Der Schlitten wird dann mit einem Pferd gegen die deut- schen Linien getrieben. (401)

Beim Rückzug vor Moskau werden die verstümmelten Leichen deut- scher Soldaten gefunden, denen Kopf, Arme, Hände und Beine vom Rumpf getrennt und in einigen Fällen auch die Augen ausgestochen sind. (401)

Angehörige eines deutschen Spähtrupps bei Mogilew werden von rus- sischen Soldaten verstümmelt und ermordet. Dabei werden einem deutschen Unteroffizier die Hoden mit Ziegelsteinen zerrieben, einem anderen etwa dreißig Bajonettstiche in den Unterleib versetzt, eini- gen die Augen ausgestochen und die Geschlechtsteile abgeschnitten. (562)

Von russischen Soldaten werden 300 bis 400 deutsche Soldaten, Ver- wundete und Personal des deutschen Kriegslazaretts Feodosia/Krim, das vorübergehend in russische Hand fällt, mißhandelt, verstümmelt und ermordet. Die Verwundeten und Kranken werden nackt aus dem Fenster geworfen und mit Wasser übergossen. Ihre vorgefundenen, auf dem Lazaretthof festgefrorenen Leichen weisen Verstümmelun- gen wie: ausgerissene Fingernägel, von Waden und Gesicht abge- schältes Muskelfleisch, abgeschnittene Geschlechtsteile, ausgesto- chene Augen und gebrochene Gliedmaßen auf. (307, 564)

Angehörige des SS-Regt. V „Totenkopf“, die durch Überraschungsan- griff bei Staraja Russa in russische Hand fallen, werden niederge- macht und verstümmelt. Die Augen werden ausgestochen, die Ge- schlechtsteile abgeschnitten und die Gliedmaßen verstümmelt. (342)

1 9 4 2

J a n u a r

Sieben in Gefangenschaft geratene Männer eines Spähtrupps des SS- Regts. „Deutschland“ werden durch Stiche in den Unterleib getötet. Dem Spähtruppführer wird der Schädel eingeschlagen. (461)

Die Russen töten in Gefangenschaft geratenen deutschen Verwunde- ten durch tiefe Stichwunden an der rechten Schulter. (84)

In Gefangenschaft geratene deutsche Verwundete werden bei Bjelgo- rod erschossen. (450)

Russische Flugzeuge greifen den mit den Zeichen des Genfer Roten Kreuzes versehenen deutschen Hauptverbandsplatz in Druskowo, 60 Kilometer ostwärts Malo – Archangelsk an. 4. Januar (367)

Auf dem Wege zum Hauptverbandsplatz befindliche Verwundete wer- den in der Nähe des Bahnhofs Tigoda im Raum von Leningrad von Russen getötet. Die Verbände werden abgerissen, einem Verwunde- ten wird das Herz herausgeschnitten, einem anderen die Augen aus- gestochen, einem dritten das Messer in die Kopfwunde gestoßen. 10. Januar (354)

Die Russen zwingen bei Staroje in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten, bei einer Kälte von 45 bis 50 Grad Celsius ohne Schuhe und Strümpfe zu laufen. 25. Januar (163)

In der Nähe des Dorfes Karl Marx im Raume Juchnow wird ein in Ge- fangenschaft geratener deutscher Melder getötet. Die Augen werden ausgestochen; Nase, Ohren und Ringfinger werden   abgeschnitten.

  1. Januar (332)

F e b r u a r

Im Redja/Tal werden in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten durch Bajonettstiche bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. (64)

Bei Dugino/Mittelrußland notgelandeter deutscher Flieger wird von den Russen in Scheiben zersägt. (473)

Russische Soldaten greifen bei dem Dorfe Nenezowo (Bahnlinie von Rschew nach Stuoiza) in Winterbekleidung mit deutschen Stahlhel- men an. (67)

Bei Juchnow in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten werden getötet. Ein Untersturmführer wird durch Aufschlitzen des Bauches verstümmelt, einem Soldaten das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit zertreten. Einem anderen fehlen die Ohren; einem weiteren ist eine Pakgeschoßhülse in die Wange gestoßen. (207)

In Tamboska bei Feodosia schneiden russische Truppen Angehörigen einer gefangenen Infanteriegruppe noch lebend Geschlechtsteile, Na- sen und Zungen ab und stechen ihnen die Augen aus. (33)

Bei Olinin westlich Rschew werden Angehörige eines deutschen Tros- ses nach der Gefangennahme erschlagen. (375)

Zwei zurückgelassene verwundete deutsche Soldaten werden nach ihrer Gefangennahme getötet. Die Körper sind zerstochen, die Ge- sichter zertreten. (361)

In der Nähe der Ortschaften Zins/Dudurowa/Mojlowa in russische Hände geratener Feldwebel der 3. Kompanie des Gren. Regt. 446 wird nackend auf einen Schlitten mit vorgespanntem Pferd gebun- den, mit Wasser übergossen und bei grimmiger Kälte in das Unge- wisse gejagt. (446)

Die Russen töten in Gefangenschaft geratene verwundete, deutsche Soldaten. Sie schlagen ihnen die Schädel ein und zerschneiden ihnen die Kehlen. 6. Februar. (527)

Am Bahnhof Grischino werden 300 in Gefangenschaft geratene italie- nische Soldaten und etwa 15 Krankenschwestern nach ihrer Gefan- gennahme niedergemacht. Die Schädel werden eingeschlagen. Den Frauen sind die Brüste abgeschnitten und die Geschlechtsteile her- ausgeschnitten. (362)

W i n t e r  1 9 4 1 -4 2

Im Raum von Moskau in die Hände der Russen geratene acht bis zehn SS-Angehörige werden getötet. Ihnen werden Ohren und Nasen abgeschnitten und das Gesicht zertreten. (44)

In Nowo-Swinochowo (bei Staraja Russa) zerschneiden die Russen in Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten die Fußsohlen, die Fußsehnen und die Waden; außerdem werden die Schädel zertrüm- mert. (265)

Russische Flieger beschießen bei Toropez deutsche mit dem Roten Kreuz gekennzeichnete Verwundetenzüge. (121)

Am Wolchow werden gefangene deutsche Soldaten von den Russen bei einer Kälte von 40 Grad völlig entkleidet und mißhandelt. (120)

In Taganrog werden etwa zehn in Gefangenschaft geratene Angehöri- ge der SS auf dem Hofe des GPU-Gebäudes getötet und in den Brun- nenschacht geworfen. (570, 138, 456, 481, 316)

Während der Rückzugskämpfe nordostwärts Rshew fallen über 100 Deutsche in russische Hand. Sie werden dem Stab einer russischen Schützendivision zur Vernehmung vorgeführt. Um Zeugenaussagen zu erpressen, werden viele von ihnen gefoltert. Nach erfolgter Aussa- ge werden fast alle erschossen.

Bei einem Angriffsunternehmen eines deutschen Verbandes bei Kar- manowo südostwärts Rshew werden Dokumente dieses sowjetischen Divisionsstabes erbeutet, darunter über 100 Vernehmungsnieder- schriften über die Vernehmung deutscher Kriegsgefangener im No- vember 1941 und Januar 1942. Am Schluß der Vernehmungen war jeweils vermerkt, ob der Gefangene freiwillig ausgesagt hat oder ob er durch Folterung zur Aussage hat gezwungen werden müssen. In einigen Niederschriften wird bemerkt, daß der betreffende Gefangene nichts Wesentliches ausgesagt habe, trotzdem er schließlich zu Tode gefoltert worden sei. Fast alle Niederschriften enden mit dem Ver- merk, daß der Gefangene, nachdem nichts mehr aus ihm herauszu- holen gewesen sei, liquidiert worden sei. Nur bei einigen wenigen Vernehmungen lautet der Vermerk, daß der Gefangene vermutlich noch wichtige Aussagen zu machen habe und deshalb als „sprechen- de Zunge“ weitergeleitet werde. Die Vernehmungen sind von zwei sowjetischen Offizieren unterschrieben. Einer von ihnen heißt Bern- stein. (387)

M ä r z

Westlich Griwo im Raum Rshew werden in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten entkleidet und getötet. Die Leichen weisen Stich- wunden auf, die Glieder sind ausgerenkt, die Schädel sind einge- schlagen. (360, 515)

A p r i l

Im Raum südostwärts des Ilmensees wird in der Gegend von Bol/Borby von russischen Bodentruppen eine deutsche Sanitäts-Ju, die einwandfrei mit dem Genfer Abzeichen gekennzeichnet ist, abge- schossen. Am nächsten Tage wird nach Vorverlegung der Front an der Abschußstelle festgestellt, daß die halbbekleideten und nackten Leichen der Verwundeten Verstümmelungen, wie ausgestochene Au- gen und frische Verletzungen von Schlägen und Stichen aufweisen. (149)

Russischer Tiefflieger greift als solches gekennzeichnetes Feldlazarett in Tossanow mit Bomben an. 87 Soldaten werden getötet oder ver- wundet. (500)

An der Tosno/Wolchow werden deutsche Soldaten tot und verstüm- melt aufgefunden. Die Gliedmaßen sind abgeschnitten, die Ge- schlechtsteile abgeschnitten und die Augen ausgestochen. (385)

Auf der Rollbahn Juchnow – Roslawl werden deutsche, mit Roten Kreuzen kenntlich gemachte Sanitätswagen mit Verwundeten von russischen Truppen beschossen. (332)

In der Gorki-Schneise am Wolchow werden in Gefangenschaft gera- tene deutsche Soldaten an Panzer gebunden und erschlagen. (323)

In einem Walde am Wolchow wird ein in Gefangenschaft geratener deutscher Soldat getötet. Der Geschlechtsteil wird abgeschnitten und in den Mund gesteckt. 29. Mai (323)

J u n i

Am Wolchow werden von den Russen wiederholt deutsche Kriegsge- fangene entkleidet, verstümmelt und aufgehängt. (211)

Eine Pakbedienung der 3. Komp. 1. Regt. Totenkopf-Division wird nach der Gefangennahme durch einen russischen Stoßtrupp am nächsten Tage am südwestlichen Ausgang des Ortes Novorellje süd- östlich des Ilmensees als Leichen völlig verstümmelt und über und über mit Wunden bedeckt, aufgefunden. Einem Angehörigen der Pak- bedienung sind die Geschlechtsteile abgeschnitten. 6. Juni (87)

Bei Jaczewow gerät ein Sanitätsomnibus auf einem deutschen Haupt- verbandsplatz in russische Hand. 15 bis 20 deutsche Soldaten und drei bis vier Rote Kreuzschwestern werden getötet. Die Schwestern werden vorher vergewaltigt. (92)

Bei Demidow hacken die Russen einer größeren Anzahl deutscher Soldaten die Beine ab. (18)

J u l i

Russische Truppen beschießen in Opotschka/Nordabschnitt einen mit dem Zeichen des Genfer Roten Kreuzes versehenen Kraftwagen. Die Verwundeten sowie Kraftfahrer und Beifahrer werden getötet. (13)

In den Kämpfen im Abschnitt Orel bei dem Weiler Posjolok Jajensk nördlich Schisdra kommen russische Soldaten mit erhobenen Händen auf die deutschen Linien zu. Als deutsche Soldaten aus den Schüt- zenlöchern kommen, um sie gefangen zu nehmen, werden diese aus dem Hinterhalt erschossen. 6. – 19. Juli (174)

A u g u s t

Anfang August werden ostwärts Karmanowo südwärts Rshew zwan- zig deutsche Soldaten nach der Gefangennahme getötet. Bei Karma- nowo gefangengenommene Angehörige des Batl. Stabes rühmen sich in vorgefundenen Feldpostbriefen der Tötung dieser Gefangenen. Durch die Vernehmungen der Angehörigen des gefangenen russi- schen Batl. Stabes werden die Angaben der Briefschreiber bestätigt. (387)

Etwa 100 deutsche Kriegsgefangene werden auf Dachböden des im Betrieb befindlichen Panzerwerkes Kolpino, Raum Leningrad, zum Schutz des Werkes gegen deutsche Luftangriffe und Artilleriefeuer untergebracht. In den Fabrikhöfen stehen feuernde Batterien ver- schiedenen Kalibers. (120)

Vor Leningrad beschießen die Russen eine aus einem abgeschosse- nen Flugzeug abgesprungene deutsche Flugzeugbesatzung. (80)

Bei Taucherarbeiten im Hafen von Feodosia am Schwarzen Meer wer- den die Leichen deutscher Krankenschwestern mit abgeschnittenen Brüsten und zerbrochenen Armen und die deutscher Soldaten mit zertrümmerten Schädeln an Steinen angebunden im Hafenbecken aufgefunden. Nach Aussagen russischer Zivilisten sind die Kranken- schwestern und die Soldaten von russischen Soldaten ins Wasser ge- worfen worden. (134)

S e p t e m b e r

Südlich des Ilmensees wird einem in Gefangenschaft geratenen Sol- daten der Leib aufgeschlitzt und die Hoden herausgeschnitten. (64)

Im Raume südostwärts Krymskaja/Westkaukasus wird ein Spähtrupp der 2. Schwadron Äufkl. Abt. 9 (am nächsten Tage) ausgezogen, ver- stümmelt, mit Benzin übergossen und teilweise verbrannt aufgefun- den. (151)

Russische Partisanen überfallen bei Kokkosalni in Nordfinnland zwei durch Rote Kreuze deutlich kenntlich gemachte Krankenwagen mit Verwundeten. Die beiden Kraftfahrer und vier Verwundete werden als verkohlte Leichen geborgen. (335)

Bei den Abwehrkämpfen bei Olchewatka nordwestlich Woronesch er- schießen die Russen deutsche Gefangene. (131)

Ein verwundeter deutscher Soldat, der zurückgelassen werden muß, wird bei Rudnia, südlich Rshew von Russen erschlagen. (375)

N o v e m b e r

Eine durch große Rotkreuzflagge gekennzeichnete deutsche Truppen- verbandsstelle bei Wsnewo (südlich Bjeloj) wird von russischen Tief- fliegern angegriffen und bombardiert. (498)

Russische Partisanen überfallen in einem Waldgebiet unweit von Go- mel einen deutschen Kradmelder. Seine Leiche wird zerstückelt auf- gefunden. Der Kopf ist vom Rumpf getrennt. Die Ohren sind abge- schnitten und die Augen ausgestochen. Der Rumpf ist mit Brennstoff übergossen und verbrannt. (352)

Ein Angehöriger des 2. Regt. der Leibstandarte „Adolf Hitler“ beob- achtet bei einem russischen Angriff in der Gegend von Beloj/Rußland durch das Fernglas das Vorgehen einiger Panzer vom Typ T 34. Vor diesen Panzern laufen mehrere deutsche Rote-Kreuz-Schwestern her. Ihr weiterer Verbleib kann nicht beobachtet werden. (92)

Im Abschnitt Bjeloy, südwestlich Rshew, in Gefangenschaft geratene sieben deutsche Soldaten werden durch Genickschuß getötet. (387)

In der Gebietsstadt Leltschizy (Pripjet-Sümpfe) wird von der Gruppe Saburow die deutsche Besatzung des Ortes, nämlich 35 Pioniere, 15 Angehörige der Zivilverwaltung, darunter der Gebietskommissar und zwei deutsche Frauen, ermordet und verstümmelt, die beiden Frauen vorher vergewaltigt. An den Leichen werden von den Bandenmitglie- dern Minen befestigt, welche bei der späteren Bergung der Leichen detonieren und drei weitere Deutsche töten. (501)

In der Kalmückensteppe greifen die Russen wiederholt mit deutschen Fahrzeugen und in deutschen Uniformen an. (42)

Ostwärts Schumiloff-Bor bei Demjansk werden bei einem Angriff zu- rückgelassene deutsche Tote bei einem deutschen Gegenangriff wie Schlachtvieh an den Bäumen aufgehängt, vorgefunden. Die Bäuche sind aufgeschlitzt. Lunge, Herz, Leber und Nieren sind herausgenom- men. Von den Oberschenkeln, sowie vom Gesäß sind Fleischstücke heruntergeschnitten. Die Innereien der Gefallenen sowie die Schen- kel und Gesäß-Stücke waren von Angehörigen einer russischen Fall- schirmbrigade gegessen worden. (546)

1 9 4 2

Nach der Wiedereinnahme der Ortschaft Muscheschitschewo (etwa 12 km nordwestlich Rschew) werden die Leichen dreier vermißter An- gehöriger des Inf. Gren. Regt. 348 mit abgeschnittenen Geschlechts- teilen aufgefunden. (402)

In dem Ort Wipolsowa bei Kursk werden in den Häusern die bis auf Hemd und Unterhose entkleideten Leichen deutscher Soldaten gefun- den. Die Ringfinger der Leichen sind abgeschnitten. (441)

Bei Rschew wird ein deutscher Lazarettzug überfallen. (418)

50 km südlich von Leningrad werden zwölf deutsche Schwerverwun- dete von russischen Soldaten (Sibiriaken) mit Seitengewehrstichen und Kolbenhieben getötet. (422)

Angehörigen der 10. Panz.-Division werden bei Dorogobusch von Sol- daten der Roten Armee die Augen ausgestochen, Ohren und Finger abgeschnitten. (487)

In der Ortschaft Mitkowo (etwa 75 km nordwestlich Rschew) werden bei der Schneeschmelze sieben deutsche Soldaten tot aufgefunden. Sie sind mit Telefonkabel an Händen und Füßen gefesselt. (402)

Bei den Kämpfen vor Kertsch findet ein Schütze des 3. Inf. Regt. 437 in einem Panzergraben die Leiche eines deutschen Soldaten, dem der Geschlechtsteil abgeschnitten und in den Mund gesteckt ist. (431)

Bei Biakowo, zwischen Staraja-Russa und Demjansk muß sich ein Stoßtrupp des SS-Freikorps „Danmark“ unter Zurücklassung der Ver- wundeten zurückziehen. Ein erneut angesetzter Stoßtrupp findet die- se tot mit ausgestochenen Augen, abgeschnittenen Nasen, Ohren und Wangen auf. Einem der ermordeten Soldaten sind die Ge- schlechtsteile abgeschnitten. (439)

Bei Tuapse töten die Russen einen deutschen Soldaten nach der Ge- fangennahme mittels Durchschneiden der Kehle. (396)

Bei der Zurückeroberung des deutschen Versorgungs-Flughafens Tatzanskaja an der Strecke Lichaja – Morosowskajakalatsch werden hunderte von deutschen Fliegern tot aufgefunden. Sie sind zum Teil durch Panzer zermalmt, anderen sind die Augen ausgestochen und die Schädeldecken eingeschlagen. (403)

Der Hauptverbandsplatz der 2. Luftwaffenfelddivision in Baturino bei Bjelo sowie eine Sanitäts-Ju 52, die zum Abtransport Schwerverwun- deter eingesetzt und durch Rotes Kreuz sichtbar gekennzeichnet ist, werden von russischen Fliegern laufend mit Bomben und Bordwaffen angegriffen. (516)

Beim Traktorenwerk Charkow wird der SS-Unterscharführer G., der verwundet in russische Hand fällt, durch Genickschuß getötet. (567)

1 9 4 3

J a n u a r

Am Donez entkleiden die Russen drei in Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten bis auf die Strickweste und töten sie. Die Leichen zeigen oberhalb der Augenhöhlen Stichwunden, die Augen sind aus- gestochen, die Nasen abgeschnitten. (41)

Verwundete deutsche Soldaten aus dem Feldlazarett in Orlowskaja (Kalmückensteppe) werden von russischen Soldaten erschossen und erschlagen. (388)

Ungefähr 10 km südlich von Baturino wird ein zwanzig Mann starker Spähtrupp des 1. Regt. der 8. SS-Kav. Div. von Partisanen überfallen und niedergemacht. Die Leichen werden nackt und mit eingeschlage- nen Schädeln und abgehackten Fingern und Geschlechtsteilen aufge- funden. (452)

Verwundete deutsche Soldaten, die bei Sinjawino (Nordrußland) zu- rückgelassen werden müssen, werden nach einem Gegenstoß er- schlagen und erstochen aufgefunden. (120)

F e b r u a r

Vier Angehörige einer SS-Division werden bei Walki von einem russi- schen Panzer angeschossen, dann von den Russen ausgeplündert, nebeneinandergelegt und mit dem Panzer überfahren. (228)

Bei Selo-Gora (Wolchow) werden zwei deutsche SS-Männer und drei bis fünf holländische Freiwillige von Russen verstümmelt, mit zahllo- sen Bajonettstichen durchbohrt und ihnen die Glieder gebrochen. (208)

Bei Pawlograd überfallen die Russen ein deutsches Feldlazarett, töten das Sanitätspersonal und die Verwundeten und plündern sie aus. Ei- nigen deutschen Soldaten werden die Geschlechtsteile, anderen die Augen ausgestochen. (234)

Ein durch das Rote Kreuz deutlich kenntlich gemachter Kraftwagen wird bei Perekop durch einen russischen Flieger mit Bordwaffen an- gegriffen. Die Verwundeten und das Sanitätspersonal kommen in dem brennenden Wagen ums Leben. (467)

Bei Charkow werden versprengte Angehörige der SS-Division LAH von den Russen durch Abschneiden der Glieder verstümmelt. Zwei Kradmelder der Division werden von Russen überfallen, ausgezogen, gepeitscht und ermordet. (466)

Das Pflegepersonal eines deutschen Feldlazaretts in der Nähe von Charkow, sowie die deutschen und italienischen Lazarettinsassen werden von den Russen durch Stichwunden und Genickschüsse getö- tet. (465)

Bei Charkow wird eine Sanitätskompanie der SS-Division „Das Reich“ von russischen Truppen überfallen, die Verwundeten ausgeplündert, zerstückelt und ihnen Geschlechtsteile und Zunge abgeschnitten und die Augen ausgestochen. (463)

Im Raum Walki werden drei deutsche Soldaten einer MG-Gruppe völ- lig entkleidet mit abgeschnittenem Geschlechtsteil aufgefunden. Die Leichen weisen keine Verwundungen auf. (273)

Bei der Wiedereinnahme von Charkow werden fünfzig Angehörige der Leibstandarte „Adolf Hitler“, die im Kampf um den Flugplatz Rogan von den Russen überwältigt wurden, tot aufgefunden. Zehn Männern sind die Augen ausgestochen, mindestens fünf Männern ist der Un- terleib aufgeschlitzt. Einem ist die Nase und einem der Geschlechts- teil abgeschnitten. Mit wenigen Ausnahmen weisen sie schwere Brandwunden auf. Zehn Männer sind nahezu verkohlt. (111, 271)

Im Raum von Walki werden die Leichen deutscher Soldaten ausge- graben und ausgeplündert. (52)

In Losowaja werden fünfzehn in Gefangenschaft geratene verwunde- te Wehrmachtsangehörige von den Russen getötet. Die Leichen sind größtenteils nackt. Einzelnen sind die Augen ausgestochen, anderen ist die Haut an den Füßen und Armen aufgeschlitzt. (189, 230, 447)

In Krasnoarmeiskoje-Postischewo und Grischino (Südrußland) benut- zen russische Soldaten, insbesondere männliche und weibliche Kom- missare im betrunkenen Zustand mehrere hundert Angehörige der Reichsbahn, der OT, eines ungarischen Eisenbahnbau-Batl., Urlauber verschiedener Einheiten und deutsche Rote Kreuz-Schwestern als Zielscheiben und quälen sie zu Tode. (77, 169, 388, 443)

Bei der Wiedereinnahme von Grischino bietet sich den deutschen Truppen folgendes Bild: In einem Gebäude liegen 16 splitternackt ausgezogene Luftwaffenhelferinnen, vierzehn davon tot, zwei geben noch schwache Lebenszeichen. Um das Gebäude verstreut liegen weitere Leichen von Arbeitsdienstmännern, Eisenbahnern, Angehöri- gen der OT. Diesen sind z. T. die Geschlechtsteile abgeschnitten und den Frauen in die Scheide, oder den Mund gesteckt. Alle Frauen sind vergewaltigt. (231, 443)

In Grischino bei Stalino überraschten durchgebrochene russische Truppen dreißig ältere Soldaten der rückwärtigen Dienste. Als deut- sche Truppen den Ort besetzen, finden sie diese mit abgeschnittenen Geschlechtsteilen, Nasen und Ringfingern. Vor dem Lazarett liegen weitere deutsche Soldaten und deutsche Rote Kreuz-Schwestern. Den Soldaten sind die Geschlechtsteile, den Schwestern die Brüste abgeschnitten. Einigen Schwestern sind die Geschlechtsteile der ver- stümmelten Soldaten in den Mund gesteckt worden. (31)

Bei Grischino, nördlich des Eisenbahnknotenpunktes Krasno Armais- kaja werden fünf ausgeraubte deutsche Soldaten mit Genickschuß aufgefunden. (365)

Im Raum von Losowaja findet ein Spähtrupp die Leichen von einer deutschen Sanitätsabteilung der Luftwaffe, denen teilweise die Ge- schlechtsteile abgeschnitten sind, auf der Straße liegend. (182)

Zweien in Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten werden etwa 30 km vor Debalzewo die Augen ausgebrannt und die Ge- schlechtsteile abgeschnitten. (346)

In der Kirche von Jefresowka (bei Charkow) werden Angehörigen der SS-Division Leibstandarte „Adolf Hitler“ von den Russen die Arm- und Beinknochen gespalten und die Schädel zertrümmert. (525, 526)

Bei Niwo Iwanowra (Raum Charkow) werden zwei Angehörige einer deutschen Panzerbesatzung tot und verstümmelt aufgefunden. Wäh- rend ein Besatzungsmitglied an den Panzer gebunden und durch eine an den Körper gebundene Handgranate zerrissen worden ist, liegt das zweite Besatzungsmitglied mit abgetrennter Kopfhaut neben dem Panzer. (227, 354)

In Wollschansk (Raum Charkow) werden sechs verwundete deutsche Soldaten, die zurückgelassen werden müssen, bei einem Gegenstoß tot  und vollkommen verstümmelt aufgefunden. Die Augen sind ausge- stochen, Hände und Beine abgehackt. Auf dem Bauch sind die SS- Zeichen mit Scheren eingeschnitten. Ärzte stellen fest, daß die Ver- stümmelungen bei lebendigem Leibe ausgeführt wurden. (368)

Bei Charkow in dem ersten Dorfe nach dem Dorfe Alexandrow finden Angehörige der SS-Panzerjäger-Abteilung 2 „Das Reich“ die Besat- zung eines deutschen Sturmgeschützes nackt im Schnee liegend vor. Der ganzen Besatzung von vier Mann sind die Geschlechtsteile zer- quetscht. (179)

Etwa 300 verwundete deutsche Soldaten, die ca. 10 km östlich von Charkow zurückgelassen werden mußten, werden nach einem Ge- genstoß tot und schwer verstümmelt aufgefunden. Die Mundöffnun- gen sind bis zu den Ohren aufgeschnitten; die Zungen sind bei einem Teil der Toten herausgeschnitten, Finger, Ohren und Geschlechtsteile sind abgeschnitten. Die Leichen weisen Stiche in den verschiedens- ten Körperteilen auf. Bei einigen Leichen sind Würgemerkmale am Hals festzustellen. Nach Aussagen russischer Zivilisten haben Solda- ten der Roten Armee einigen deutschen Soldaten bei lebendigem Lei- be Stricke um den Hals gelegt und mit Panzern durch das Gelände geschleppt. In Charkow selbst wird der deutsche Heldenfriedhof mit tausenden von Gräbern von den Russen völlig verwüstet. Die Gräber werden aufgerissen und die Leichen und Särge verstreut. (272)

Russische Soldaten beschießen einen deutlich mit dem Roten Kreuz gekennzeichneten Sanitätskraftwagen auf dem Wege von Perekop nach Kowiagi (Raum Walki). 17. – 20. Februar (373)

Bei Jejewka im Raum Charkow werden vier Angehörige einer SS- Fernsprechkompanie von russischen Panzern nach der Gefangennah- me zermalmt. Zwei weiteren wird die Schädeldecke eingeschlagen. (306)

Bei Postolowitsch (Raum Charkow) an der Bahnlinie von Stalino nach Dnjepropetrowsk werden 32 Mann einer Dienststelle der OT von einer russischen Kampfgruppe nach der Gefangennahme getötet. Die Lei- chen werden mit den abgeschnittenen und in den Mund gesteckten Geschlechtsteilen aufgefunden. (433)

Deutsche Verwundete, die nach einem Angriff vor den russischen Stellungen liegengeblieben waren, werden von russischen Soldaten mit MPi. getötet. 19. Februar. (194)

W i n t e r   1 9 4 2 / 4 3

Die Russen legen im Raum der Division „Nord“ Drehbleistifte und Verbandspäckchen mit deutscher Anschrift aus, welche mit Spreng- stoff geladen sind und bei Benutzung deutschen Soldaten die Hände abreißen. (532)

Unterführer und Mannschaften des SS-Kav. Regt. 17 in der Gegend von Romanow (Mittelabschnitt) werden mit abgeschnittenen Ge- schlechtsteilen, abgehackten Händen und ausgestochenen Augen aufgefunden. (96)

Deutsche Soldaten werden in Salsk (Kalmückensteppe) überraschend von den Russen angegriffen und überwältigt. Die Soldaten werden niedergemacht. In einem Hause werden zwei Soldaten auf einem Strohsack liegend mit durchschnittenen Kehlen und abgeschlagenen Ohren aufgefunden. Das Rasiermesser liegt noch daneben. Neben ei- nem Kraftwagen liegt ein Soldat mit völlig breitgetretenem Gesicht. Er weist keine Schußwunde auf. Anderen Soldaten sind Nasen, Oh- ren, Finger, Zungen und Geschlechtsteile abgeschnitten. (356)

Im Wolchowkessel töten russische Truppen drei Gefangene durch Aufschlitzen des Bauches, Abschneiden der Geschlechtsteile und Her- ausreißen der Zungen. (32)

Im Raum von Charkow werden zahlreiche Angehörige der Waffen-SS nach der Gefangennahme getötet. Vielen sind die Zungen ausge- schnitten und die Augen ausgestochen. Anderen sind die Hoden zer- quetscht, die Beine abgehackt, der Schädel zertrümmert. Auf dem Roten Platz vor dem GPU-Gebäude liegen allein 16 deutsche Krad- schützen. Die Leiber sind aufgeschnitten, die Eingeweide herausge- nommen und die Bauchhöhlen mit Schnee und Dreck ausgefüllt. (65, 79, 176, 240, 340, 345, 363, 454, 468, 472, 489)

Im Raum Charkow – Eisenbahnlinie Krasnograd – wird die Besatzung einer SMG-Stellung, die sich mit erhobenen Händen einem Panzer T 34 ergibt, von MG-Schützen des Panzers niedergeschossen und vom rückwärtsfahrenden Panzer zerquetscht. (146)

Bei Bjelgorod werden drei deutsche Soldaten nach der Gefangennah- me erschlagen, einem werden die Augen ausgestochen, einem ande- ren die Schädeldecke zertrümmert. (232)

Bei einem Gegenstoß auf Pavlograd werden in der Nähe des Friedho- fes die Leichen von acht völlig nackten und vereisten deutschen  Soldaten gefunden. Nach Aussagen der Bevölkerung sollen russische Soldaten die Deutschen gefangengenommen, ausgezogen und mit Wasser übergossen haben. (453)

Nach einem Gegenstoß der Division „Das Reich“ im Raume südwest- lich Merefa (Rußland) werden auf einem wiederbesetzten Truppen- verbandsplatz einer Heereseinheit die Leichen von mindestens vierzig Soldaten und mehreren Ärzten vorgefunden. Sämtliche Leichen wei- sen Genickschüsse auf. (91)

M ä r z

Bei der Wiedereinnahme Charkows werden beim Flugplatz Nord ca. 80 bis 100 Leichen von Soldaten der Wehrmacht und der Waffen-SS gefunden, die durch Abschneiden der Geschlechtsteile, Augen, Na- sen, Ohren, Hände, Finger usw. verstümmelt sind. (517)

Bei der sich um Pawlograd (Südabschnitt) entwickelnden Panzer- schlacht setzt die russische 550. Panzer-Brigade deutsche Panzer mit dem Balkenkreuz mit russischer Besatzung in deutscher Uniform der Wehrmacht und der Uniform der SS-Leibstandarte „Adolf Hitler“ ein. (414)

In einer Scheune des Dorfes Pawlograd (Südabschnitt) werden zwölf Angehörige eines deutschen Spähtrupps nach der Gefangennahme getötet. Während zwei eine Schußwunde im Nacken aufweisen, ist allen anderen der Schädel eingeschlagen. Alle Leichen sind nackt und verstümmelt. (414)

Bei der Wiedereroberung von Charkow wird die Bedienung eines SMG von russischen Truppen überrumpelt. Ein sofort angesetzter Stoß- trupp findet den Gewehrführer vollständig entkleidet mit Stichwun- den am Kopfe, ausgestochenen Augen und abgeschnittenem Glied als Leiche auf. Der Schütze 1 wird mit aufgeschlitztem Leib aufgefunden. Er stirbt erst auf dem Transport. (417)

In Gefangenschaft geratene fünf deutsche Soldaten und zwei deut- sche Rote Kreuz-Schwestern werden getötet. Augen, Ohren, Nasen sind ihnen abgeschnitten. Den Schwestern sind die Geschlechtsteile der Soldaten in den Mund gesteckt. Frühjahr. (49)

Sechs Angehörige der Kav.- Division „Fegelein“ werden im Raume Stari – Daragi nach ihrer Gefangennahme getötet. Die Schädel sind ihnen eingeschlagen. Ostern. (455)

J u n i

Bei Bjelgorod zerschießen zwei russische Panzer aus nächster Nähe einen deutlich mit dem Roten Kreuz gekennzeichneten Sanitätskraft- wagen. (466)

Südostwärts von Kromy (südwestlich Orel) werden 36 deutsche Kriegsgefangene auf das freie Feld getrieben und dort mit Maschi- nengewehren und Maschinenpistolen zusammengeschossen. (387)

Im Abschnitt von Maloarchangelsk hört eine deutsche Nachrichtenab- teilung ein Telefongespräch zwischen einem sowjetischen Regiments- kommandeur und einem ihm unterstehenden Bataillonskommandeur ab. Der Regimentskommandeur stellt den Btls. Kdr. zur Rede, weil von vier deutschen Kriegsgefangenen, die das Bataillon zur Verneh- mung zum Regiment geschickt habe, nur einer angekommen sei, der aber gleich darauf auch verstorben sei. Die Begleitmannschaft hätte erklärt, daß die Deutschen zu weichlich seien. Sie hätten die Behand- lung unterwegs nicht ausgehalten. Da sich solche Vorkommnisse ständig ereigneten, seien keine Gefangenen zur Vernehmung da. Es sei darauf zu achten, daß wenigstens immer einer oder zwei Gefan- gene noch lebend und vernehmungsfähig zum Regiment kämen. (387)

Bei Tuckalla (Nordfinnland) wird eine deutsche Autokolonne von rus- sischen Partisanen überfallen und das letzte Fahrzeug herausge- schossen. Die Leichen der Insassen – sechs Urlauber, Fahrer und Bei- fahrer – werden vom Wagen geworfen, ausgeplündert und ihnen die Kehle durchschnitten. 18. Juni. (405)

Bei Federowskje vor Leningrad werden deutsche Gefangene von den Russen in vorderster Linie zu Schanzarbeiten eingesetzt. (495)

J u l i

Bei der Ortschaft Stepanowka bei Stalino werden die verstümmelten Leichen von etwa zwanzig deutschen Wehrmachtsangehörigen gefun- den. Einzelnen sind die Schädel eingeschlagen, die Augen ausgesto- chen und die Geschlechtsteile abgeschnitten. An Bäumen hängen drei vollständig nackte Soldaten. Nur die Erkennungsmarken sind ih- nen verblieben.

Ein mit dem Zeichen des internationalen Roten Kreuzes versehener Sanitätskraftwagen, der beim Angriff auf Bjelgorod zur Bergung von Verwundeten vorfährt, wird von russischen Soldaten unter Feuer ge- nommen. Der Regiments-Arzt wird schwer verwundet. (299)

An der Newa-Front werden zurückgelassenen deutschen Verwunde- ten von den Russen die Hälse durchgeschnitten, die Augen ausgesto- chen, die Ohren und die Nasen abgeschnitten und die Zungen her- ausgerissen. (495)

Im Kampfraum Brjansk – Karatscheff wird nach einem Gegenstoß die Besatzung einer B-Stelle in Stärke von einem Offizier, einem Wacht- meister und zwei Funkern von russischen Truppen durch Genickschuß getötet aufgefunden. (163)

Auf dem Bahndamm Teterowino nördlich Charkow werden der Haupt- sturmführer Lorenz, Kommandant eines Tigers und zwei Männer der Besatzung die in russische Hände gefallen waren, mit ausgestoche- nen Augen und abgeschnittenen Geschlechtsteilen aufgefunden. (173)

In der Golaja-Dolnia-Schlucht im Raum Isjum-Slaviansh-Donez wer- den einem deutschen Soldaten der 333. Inf. Div. (Regt. Wagner) von russischen Soldaten bei lebendigem Leibe beide Augen ausgesto- chen. 28. – 29. Juli. (54)

Russische Tiefflieger greifen einen in der Nähe von Minsk gelegenen Verbandsplatz an. Mehrere Verwundete werden getötet. 30. Juli. (14)

A u g u s t

Partisanen überfallen fünf Personenwagen der Zivilverwaltung Krimi- anez und ermorden sämtliche dreizehn Insassen. Unter diesen befin- den sich zwei als solche gekleidete und kenntliche Rotkreuz-Schwes- tern. Diese werden entkleidet und vergewaltigt. Bei lebendigem Leibe werden ihnen die Brüste abgeschnitten. (122)

Auf dem Bahnhof Krasnograd werden ein Lazarettzug und Sankas trotz Genfer Abzeichen von russischen Flugzeugen mit Bomben be- legt und Bordwaffen beschossen. Viele Tote und fast hundert Verletz- te. (146)

Nach der Zurückeroberung einiger verloren gegangener Bunker bei Moschny nördlich Tscherkassy werden die von etwa zwanzig geball- ten Ladungen zerfetzten Leichen der Bunkerbesatzungen im größten Bunker aufgefunden. Nach Aussagen eines gefangenen russischen Unteroffiziers erfolgte die Ermordung auf Befehl des Kommissars ei- nes dort eingesetzten russischen Fallschirm-Jäger-Bataillons. (413)

In einem Walde bei Korotitsch westlich Charkow werden deutsche Soldaten aufgefunden, denen die Augen ausgestochen, die Ohren ab- geschnitten und die Zungen herausgerissen sind. Einige Leichen wei- sen Seitengewehrstiche auf. (295)

S e p t e m b e r – N o v e m b e r

Der Lazarettzug 613 wird auf der Fahrt von Kiew auf freier Strecke fünfmal von Partisanen mit Gewehr-, MG- und Granatwerferfeuer be- schossen. (146)

Ein deutscher Oberleutnant, der bei Gornostaipol (nördlich Kiew) in Gefangenschaft der Russen fällt, wird von diesen nackt ausgezogen und erschlagen. (242)

In der Gegend von Tscherkassy wird der SS-Oberscharführer Hans Partsch des SS-Inf. Regt. „Germania“ nach einer Unternehmung mit seinem Fahrer mit Bajonettstichen in Brust und Bauch tot aufgefun- den. Die Augen sind ausgestochen und die Geschlechtsteile abge- schnitten. (443)

Der Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD in Kiew, SS- Sturmbannführer Oellermann wird auf einer Fahrt mit dem PKW von Bialacarkwa nach Magarow überfallen und mit seinem Kraftfahrer und Dolmetscher ermordet. Der Kraftfahrer wird mit Benzin übergos- sen und bei lebendigem Leibe verbrannt. Der Dolmetscher, ein Volks- deutscher, wird von den Rotarmisten in Stücke gehackt. (400, 419)

An der Nevel-Front wird ein deutscher Sanka von Partisanen überfal- len. Während der Fahrer flüchten kann, werden der Beifahrer und fünf Verwundete durch Messerstiche getötet. 14. Dezember. (430)

In Tscherkassy töten die Russen sieben deutsche Wehrmachtsange- hörige durch Stiche in Kopf und Gesicht. Ein anderer deutscher Sol- dat wird in der Nähe des Ortes mit abgeschnittenen Armen, Beinen und Gesicht vorgefunden. (105)

Etwa vierzig bis fünfzig in russische Gefangenschaft geratene deut- sche Soldaten werden in Popelnja durch Genickschuß getötet. (353)

Nach einem Gegenstoß finden Angehörige des Inf. Batl. 562 in der wiedergenommenen Stellung am Nord-Ost-Rand des Dorfes Marn Ilsk fünf bis sechs Kameraden verstümmelt als Leichen vor. Sie muß- ten bei der Räumung der Stellung als Schwerverwundete zurückge- lassen werden. 4. November. (145)

D e z e m b e r

In der Nähe von Uman (Ukraine) wird ein völlig entkleideter deut- scher Soldat tot und verstümmelt aufgefunden. Die Geschlechtsteile  sind abgeschnitten und der Unterkiefer ist abgetreten. Die Leiche weist etwa zehn Messerstiche auf. Nach ärztlichem Gutachten wurden die Verletzungen bei Lebzeiten beigebracht. (290)

Von vier Angehörigen der 19. Komp. des G.R. 683, die im Brücken- kopf Nikopol von den Russen gefangengenommen worden waren, werden nach einem Gegenstoß im Niemandsland drei als Leichen aufgefunden. Allen dreien sind die Augen ausgestochen, Nasenflügel aufgeschlitzt, Ohren abgeschnitten, Backen durchstochen und die Geschlechtsteile abgeschnitten. Der Tod war durch Genickschuß ein- getreten. ca. 18.12.89

Auf der Straße von Trokowitsche nach Shitomir wird ein deutscher Lkw, besetzt mit einem Feldwebel und sechs Mann der Kraftfahrkom- panie 340 von durchgebrochenen russischen Panzern abgeschossen. Die Besatzung des Lkw, die teils verwundet ist, wird auf zwei bis drei Meter Entfernung mit Pistolen erschossen. 30. Dezember. (130)

1 9 4 4

J a n u a r

Südlich der Straße Puschkinskyje – Gory – Noworshew (Nordrußland) werden 86 Angehörige einer Wehrmacht-Baukompanie von russi- schen Partisanen überfallen und niedergemacht. Die Leichen liegen nackt im Felde verstreut. Die Augen sind ausgestochen. Ohren, Na- sen und Geschlechtsteile sind abgeschnitten; die Leiber aufgeschlitzt. (379)

Deutsche Soldaten, die sich in Pojewka, etwa 30 km nördlich Perwo- maisk, in einer Grube versteckt halten, werden von Rotarmisten ent- deckt und, obwohl sie die Hände zum Zeichen des Ergebens erheben, mit Maschinenpistolen erschossen. 9. Januar. (281)

F e b r u a r

Im Raum von Tscherkassy wird eine Verwundetenkolonne von min- destens 300 bis 350 Fahrzeugen mit etwa 2500 bis 3000 Verwunde- ten von Russen angegriffen und mit Panzern niedergewalzt. (73, 89, 112, 302, 303, 331, 364, 365, 443, 574)

Im Raum Tscherkassy werden deutsche Soldaten, die sich mit erho- benen Händen den Russen ergeben, von russischen Soldaten er- schossen. (331)

In Gefangenschaft geratene deutsche Soldaten werden von russi- schen Panzerbesatzungen gezwungen, sich vor den Panzern aufzu- stellen. Sie  werden dann aus etwa 50 in von einem Panzer aus mit Maschinenpis- tolen erschossen. (112)

Beim Ausbruch aus dem Kessel von Tscherkassy werden zwölf deut- sche Soldaten nach ihrer Gefangennahme durch den russischen Pan- zerkommandanten erschossen. (365)

Im Raum von Tscherkassy werden sieben deutsche Soldaten nach ih- rer Gefangennahme durch Zertrümmern der Schädeldecke er- schlagen. (112)

In Trykot bei Kowel (Ukraine) werden zwanzig in Gefangenschaft ge- ratene deutsche Polizisten in einer Scheune verbrannt. Die Hände sind mit Draht zusammengebunden und an der Scheune befestigt. Auf dem Felde liegen weitere zwanzig bis fünfundzwanzig Männer in unbekleidetem Zustande mit eingeschlagenem Schädel. An anderer Stelle außerhalb des Dorfes liegen weitere fünfzehn bis zwanzig Poli- zeiangehörige, die aneinandergebunden verbrannt wurden. (344)

Fünf Angehörige eines deutschen Spähtrupps geraten bei Narwa in russische Gefangenschaft und werden von den Russen durch Genick- schuß getötet. Dem Spähtruppführer ist der Kopf abgeschnitten und an einem Baum aufgehängt, den anderen der Schädel eingeschlagen, die Augen ausgestochen, die Goldzähne ausgebrochen, die Ge- schlechtsteile abgeschnitten und in den Mund gesteckt. (505)

Etwa 20 bis 25 km ostwärts Mogilew wird ein verwundeter deutscher Unteroffizier nackt ausgezogen und erschossen. (386)

Deutsche Soldaten, die sich im Raume von Tarnopol ergeben, werden von einem russischen Panzerkommandanten erschossen. (236)

Im Raum Tscherkassy wird ein gefangener deutscher Soldat auf einen russischen Panzer aufgebunden. Bei dem Angriff des Panzers wird der deutsche Soldat getötet. 15. Februar. (364)

Bei Kowel finden deutsche Truppen zwei Männer eines Spähtrupps tot im russischen Graben auf. Beiden sind die Geschlechtsteile abge- schnitten und in den Mund gesteckt worden. Außerdem weisen die Leichen zahlreiche Gewehrstiche und Wunden von Mißhandlungen auf. 27. Februar. (30)

M ä r z

Russische Soldaten werden bei Baita in Zivilkleidern gegen die deut- schen Truppen eingesetzt. (531)

Russische Flieger greifen das Kriegslazarett in Reval an. Es wird völlig zerstört. Von ca. 250 Verwundeten und Kranken werden 137 getötet. (506)

Ein schwerverwundeter SS-Führer, der in die Hände der Russen fällt, wird bei Kiestiki (Nordfinnland) nach einem Gegenstoß mit einge- schlagener Schädeldecke tot aufgefunden. (351)

Im Jeilagebirge zwischen Simferopol und Sewastopol werden 51 deutsche Soldaten, die in den Kämpfen mit Partisanen gefallen sind, verstümmelt aufgefunden. Die Augen sind ihnen ausgestochen, die Geschlechtsteile abgeschnitten usw. (158)

Russische Tiefflieger greifen einen Verwundetentransport von Kotla- Jarwi nach Reval an. Zwei Sanitätswagen werden in Brand geschos- sen. Zwölf Mann werden getötet. (506)

In der Ortschaft Michailowka, etwa 18 km nordostwärts Rybniza am Dnjestr hacken russische Soldaten vier in Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten die Hände ab. Einem ist der Schädel einge- schlagen. (339)

Im Kampfraum von Odessa müssen sich 74 deutsche Kriegsgefange- ne in zwei Gliedern aufstellen und sich dann zu Boden legen. Ein in der Nähe stehender Panzer rollt dann über die Gefangenen hinweg. Der Überrollung ausweichende Gefangene werden niedergemacht. (387)

In Manatschin auf der Strecke Tarnopol–Proskurow wird ein deut- scher Soldat, der bei einem Überraschungsangriff in russische Hand fällt, von russischen Soldaten mit der Axt erschlagen. 5. März. (377)

In der Nähe von Kamenetz – Podolsk werden zwei deutsche Flaksol- daten im Schlaf von sieben russischen Soldaten überrascht. Sie schneiden beiden die Ohren ab. Einem der gefangenen Soldaten wird mit einem Taschenmesser die Eichel vom Geschlechtsteil getrennt und dann mit Stiefeln in den Geschlechtsteil getreten. Beide werden anschließend durch Pistolenschüsse getötet. 23. März. (35)

Zwei bei Odessa in russische Gefangenschaft geratene Soldaten der 304. Inf. Division werden zuerst in einer russischen Kolonne mitge- führt. Ein hinzukommender russischer Oberst gibt den Befehl, die beiden Gefangenen zu erschießen. Teile des Art. Regts. 304, die ebenfalls in russische Gefangenschaft fallen, müssen je zu zwei Mann antreten und werden von russischen Maschinenpistolenschützen er- schossen. Ostern. (201)

A p r i l

Südwestlich Balti/Bessarabien geraten 15 deutsche Soldaten in russi- sche Gefangenschaft. Auf dem vorgeschobenen Gefechtsstand einer Schützen-Division entnimmt einer dem Gespräch des russischen Divi- sionskommandeurs mit dem Führer ihrer Bewachungsmannschaften, daß die Gefangenen am Abend zum rückwärtigen Divisionsgefechts- stand geführt und dort liquidiert werden sollen. Diesem Gefangenen gelingt es zu entfliehen, nachdem er beobachtet hat, daß die ande- ren abseits in eine Mulde geführt und dort durch Genickschuß getötet werden. April. (378)

Nordostwärts Sewastopol geraten 170 Deutsche in russische Kriegs- gefangenschaft. Sie müssen sich nebeneinander zu Boden legen, um dann von einer Zugmaschine, die eine schwere Haubitze hinter sich herzieht, überrollt zu werden. Nur wenigen gelingt es, zu entfliehen. April. (378)

J u n i

Bei Kiestiki (Nordfinnland) geraten zwei leichtverwundete deutsche Soldaten in russische Gefangenschaft. Sie werden nach sechs Tagen mit Knüppeln und Gewehrkolben mißhandelt und niedergestochen. (113)

Ein östlich Wladimirwolynsk in russische Gefangenschaft geratener deutscher Soldat wird tot und verstümmelt aufgefunden. Die Ge- schlechtsteile sind abgeschnitten. Brust und Bauch weisen Stichwun- den auf. (387)

J u l i

Einem deutschen Kriegsgefangenen, der in russische Gefangenschaft geraten war, werden von einem russischen Kommissar mit der Beiß- zange die Zähne ausgebrochen, weil er sich weigert, Aussagen zu machen. (337)

Im Raum Wilna werden deutsche Kriegsgefangene von den Russen ausgeplündert Sie erhalten auf dem fünftägigen Marsch keine Ver- pflegung. Wer vor Erschöpfung zusammenbricht, wird erschossen. (263)

Südlich Klelokic an der Straße Lepel–Klelokic wird ein auf dem Ge- fechtsfeld liegender dreifach verwundeter deutscher Soldat von ei- nem vorübergehenden russischen Soldaten durch Oberschenkelschuß erneut verletzt. 3. Juli. (152)

Auf der Rollbahn Grodno–Augustow wird ein Sanka von russischen Truppen überfallen und beschossen. Alle Insassen, fünf Schwerver- wundete und drei Mann Sanitätspersonal, werden mit Ausnahme ei- nes Krankenträgers, der entkommen kann, tot bzw. mit tödlichen Verletzungen aufgefunden. 14. Juli. (188)

A u g u s t

Im Raum zwischen Warschau und Siedlce werden deutsche Soldaten, die sich mit erhobenen Händen ergeben, von Russen aus drei Meter Entfernung beschossen. Eine Stunde später werden an der gleichen Stelle ein Teil dieser Soldaten mit Hieb- und Stichwunden am Kopf und Unterleib tot aufgefunden. (421)

In einem Maisfeld in der Nähe von Foscani/Rumänien werden die Lei- chen von etwa zwanzig deutschen Wehrmachtshelferinnen gefunden. Ein Teil der Leichen ist durch Abschneiden der Brüste und durch Zer- störung der Geschlechtsteile verstümmelt. 25. August. (378)

5000 Deutsche werden in das russische Gefangenenlager Smolensk eingeliefert. Nach etwa zehn Wochen sind ca. 1700 von ihnen an Hungerkrankheit gestorben, weitere 100 Mann erkrankt. 1. August. (263)

Deutsche Soldaten, die bei Tarnopol in russische Gefangenschaft fal- len, müssen fünf Tage lang ohne Verpflegung marschieren. Wer infol- ge Verwundung oder Schwäche zurückbleibt, wird erschossen. (258)

Bei Starziska (Raum Lemberg) werden deutsche Soldaten von Parti- sanen überfallen und getötet, teilweise durch Ausstechen der Augen

u.a. verstümmelt. (529)

O k t o b e r

Nach der Wiedereroberung des Dorfes Nemmersdorf Krs. Gumbin- nen, werden auf der Dorfstraße, vor den Häusern und vor der Kirche mehrere hundert Frauen, Kinder, Männer und Greise erschossen auf- gefunden. Die Leichen der jungen Frauen und Mädchen sind entklei- det und geschändet. Fahrzeuge jeglicher Art sind durch Panzer über- rollt. Unter den Trümmern finden sich die Leichen von Zivilisten. Die zusammengewalzten Trecks dehnen sich weit über die Felder aus. In der Umgebung finden sich die Leichen erschossener französischer Kriegsgefangener. Die Leichen von 200 Volkssturmmännern hängen an Alleebäumen. (133)

In Nieretschhasa (Ungarn) werden Mädchen von russischen Soldaten derart vergewaltigt, daß sie irrsinnig werden und halbnackt, hyste- risch  auflachend oder schreiend, durch die Straßen laufen. In einen Keller, in dem sich achtzehn Personen verborgen halten, dringen die Russen mit Maschinenpistolen ein, schleppen einen Teil der Frauen weg, während andere in dem Keller unter den Augen aller Anwesenden vergewaltigt werden. Frauen, welche sich weigern und Männer, wel- che Befehlen nicht sofort nachkommen, werden von den Russen auf der Stelle erschossen. (502)

In einer Ortschaft bei Nyreghyhza (nordwestlich Debrecin) wird der römisch-katholische Ortsgeistliche schweren Mißhandlungen ausge- setzt und zur Teilnahme an einer mißbräuchlichen Benutzung und zur Verhöhnung kirchlicher Sakramente gezwungen. Er muß bei der Ver- gewaltigung fast aller weiblichen Mitglieder seiner Gemeinde zwi- schen zwölf und sechzig Jahren zugegen sein. Soweit russische Offi- ziere an der Vergewaltigung beteiligt sind, wird er gezwungen, die Offiziere und ihre Opfer vorher nach katholischem Ritus einzusegnen. Mehrere Frauen und Mädchen sterben an den Folgen der mit den Vergewaltigungen verbundenen Mißhandlungen. Oktober. (378)

Auf der Station Leipe (Ostpreußen) wird ein deutscher Lazarettzug durch eine Rata im Tiefflug mit Bomben belegt. Fünf Wagen werden vollständig zertrümmert. 40 Tote. (144)

H e r b s t

Im Memelabschnitt werden Frauen und Mädchen von russischen Sol- daten bis zu zwanzigmal vergewaltigt. (211)

Russische Tiefflieger beschießen im Raum Tauroggen Zivilbevölke- rung in Personenzügen, offenen Ortschaften und Rückwander- ertrecks. (116)

Auf dem Wege nach Wilna beschießen russische Banden bei Wohazin eine deutsche Sanitätskolonne mit Granatwerfern. Das gesamte Be- gleitpersonal und alle Verwundeten finden den Tod. (428)

Im Grenzgebiet von Ost- und Südostpreußen werden zahlreiche Gen- darmerie-, Grenzpolizeibeamte, deutsche und polnische Gutsverwal- ter von polnischen und russischen Banditen auf bestialische Weise durch Aufschlitzen des Bauches und Abschneiden der Geschlechtstei- le ermordet. (416)

In einem rumänischen Krankenhaus bei Ploesti, das mit verwundeten deutschen Soldaten belegt ist und russischen Truppen in die Hände fällt, erscheint ein Arzt und schießt alle (ca. 20) deutschen Verwun- deten mit der Pistole nieder. (494)

Im Gebiet des Narevbogens wird ein von den Russen gefangenge- nommener Streifenführer der 1. Kompanie des Inf. Regts. 19 im Vor- gelände mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden. 8. bis 20. De- zember. (132)

Nach dem Kriegstagebuch der Heeresgruppe Süd häufen sich im Herbst 1944 und im Winter 1944/45 in steigendem Maße Berichte von Truppen, Flüchtlingen usw., über von Russen begangene Massen- greueltaten (Raub, Plünderung, Vergewaltigung, Mord) an Deutschen beiderlei Geschlechts und jeden Alters. Besonders betroffen sind die deutschen Siedlungsräume Siebenbürgen, Banat und Batschka. (384)

1 9 4 5

bis zum 8. Mai.

J a n u a r

Russische Schlachtflugzeuge greifen auf der Fahrt von Litzmannstadt nach Stargard befindlichen Lazarettzug an. Der Angriff kostet Tote und Verwundete. (557)

Russische Flieger belegen bei Züllichau deutsche Flüchtlingstrecks mit Bomben. (243)

Deutsche Frauen werden bei Frankfurt/Oder von russischen Soldaten vergewaltigt und getötet. (44)

Lange Kolonnen von deutschen Zivilpersonen im Alter bis zu 70 Jah- ren müssen auf Befehl der Russen aus dem Raum von Soldau nach Osten marschieren. Ohne jede Verpflegung und ohne ausreichende Bekleidung werden sie tagelang barfuß mit Gewehrkolben und Knüp- peln von Russen vorwärtsgetrieben. Wer nicht mitkommt, wird durch Genickschuß getötet. Die Toten liegen unbeerdigt reihenweise auf der Straße. (333)

Russische Panzer beschießen bei Gdingen deutsche Flüchtlingskolon- nen mit Kanonen und MG und überrollen Flüchtlingsfahrzeuge mit ih- ren Panzern. Viele Frauen und Kinder finden dabei den Tod. (48)

Ein deutscher Krankenkraftwagen wird bei Züllichau von russischen Truppen angehalten. Die Verwundeten und das Begleitpersonal wer- den durch Genickschuß getötet. (243)

Bei Pilgramsdorf (Schlesien) fallen ca. sechzig bis siebzig Volks- sturmmänner im Alter von 40 bis 55 Jahren in die Hand der Russen, die fast allen die Augen ausstechen und die Zungen herausschneiden. (269) Im Januar wird ein seit zwanzig Jahren in Bukarest ansässiger reichs- deutscher Zivil-Zahnarzt zusammen mit anderen Männern im Alter von 18 bis 45 Jahren nach Gorod-Plast, Celialimskaier Bezirk (Sibiri- en) verschickt, wo er infolge Unterernährung Ende August 1945 verstirbt. (328)

Russische Truppen vergewaltigen in Stuhlweißenburg und in Zerege- jors (Ungarn) Frauen und Mädchen, darunter Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren. (109)

In der Nähe der ungarischen Ortschaft Tarjan werden die nackten Leichen von drei deutschen Soldaten gefunden. Nach den Aussagen der Bevölkerung haben die Russen die drei Soldaten gefangen ge- nommen, ihnen die Uniform vom Leibe gerissen und sie bei 20 bis 25 Grad Kälte solange mit Wasser übergossen, bis sie erfroren waren. (443)

Gefangenen deutschen Soldaten werden von den Russen bei Soldau in Ostpreußen Kleidungsstücke wie Stiefel, Unterhosen, Hemden, Mäntel, Pullover etc. sowie Wertsachen abgenommen. Sofern Ringe nicht von den Fingern abgezogen werden können, werden die Finger abgeschnitten oder gebrochen. Die ohnmächtig zusammenbrechen- den Soldaten werden mit Füßen getreten und mit Ketten geschlagen. Wer nicht wieder zu sich kommt, wird durch Genickschuß getötet. Das gleiche Schicksal erleiden diejenigen, die auf dem Marsch von Soldau nach Zichenau infolge Schwäche und Unterernährung zusam- menbrechen. Von vierzig Mann gehen auf diese Art zehn Mann verlo- ren. Kurz hinter Soldau ist der bisherige Fabrikinhaber mit dem Kopf nach unten vor das Fabriktor genagelt. Die deutschen Kriegsgefange- nen werden von den Wachmannschaften gezwungen, den Toten ab- zunehmen. Zur Front fahrende russische Einheiten schlagen mit dem Gewehrkolben auf die marschierende Kolonne deutscher Kriegsgefan- gener ein. Ein mitmarschierender deutscher Eisenbahnbeamter wird durch Gewehrschuß von einem Auto aus getötet. Im Lager Zichenau bricht infolge unzureichender Betreuung die Ruhr aus, die täglich zum Tode von etwa fünfzig Kriegsgefangenen führt. Diese werden in einer Lehmgrube ohne Kenntlichmachung verscharrt. 18.1. (333)

In Ferenz (Ungarn) wird ein mit dem Roten Kreuz gekennzeichneter und mit Verwundeten besetzter Sanitätskraftwagen von einem russi- schen Panzer angegriffen, mit drei Granaten in Brand geschossen und  vernichtet. Die Verwundeten finden dabei den Tod. Derselbe Vorfall ereignet sich mit einem neu zugeteilten Sanitätskraftwagen am 1.2.1945. 22. Januar. (302)

F e b r u a r

600 bis 800 Kriegsgefangene müssen unter russischer Bewachung acht Tage lang unter so schlechten Bedingungen marschieren, daß nur etwa zwei Drittel den Marsch lebend überstehen. Wer vor Schwä- che nicht weiter marschieren kann, wird erschossen. Russische Pan- zer und Fahrzeuge fahren laufend in die Gefangenenkolonne hinein, vorüberfahrende russische Soldaten schießen blindlings auf die Ge- fangenen. (127)

Deutschen Soldaten, die bei Dunafeltar (Ungarn) in russische Gefan- genschaft geraten, werden alle Wertsachen abgenommen. Ein russi- scher Soldat schneidet einem deutschen Gefangenen einen Finger ab, um sich in den Besitz eines Ringes zu setzen und schlägt einem anderen mit der Pistole die Zähne ein, um zwei Goldkronen zu erlan- gen. (126)

Bei Budapest werden deutschen Soldaten von den Russen die Augen ausgestochen und die Schädel eingeschlagen. (128)

Deutsche Soldaten finden in Karwitten (Ostpreußen) von den Russen geschändete und verstümmelte Frauen tot vor. (129)

17 Angehörige der 20. Gren. Div. der Waffen-SS, die bei Wenigstre- ben in russische Gefangenschaft geraten sind, werden durch russi- sche Soldaten ausgeplündert und geschlagen. Auf dem Transport in das russische Gefangenenlager Briansk werden Kriegsgefangene, die infolge der mangelhaften Ernährung schlapp machen, von den russi- schen Bewachungsmannschaften erschossen. (156)

Deutsche Trecks, bestehend aus flüchtenden Zivilisten, Frauen und Kindern, werden bei Büche (Pommern) von russischen Streitkräften überrannt, ausgeplündert und die Flüchtlinge größtenteils erschlagen oder erstochen. (43)

Im Bereich der VIII. Armee / Oberschlesien – Raum Mährisch-Ostrau wird von Truppen aus der HKL gemeldet, daß die Sowjets für die Fronttruppen „Geschlechtstage“ eingeführt hätten. Deutsche Frauen und Mädchen werden an diesen Tagen den russischen Stellungstrup- pen zugeführt. (146)

Im Dorf Mestonje im Raum Marcali (Ungarn) wird in einem Haus ein Haufen von vierzig bis fünfzig Frauenleichen aufgefunden, denen die Brüste abgeschnitten und die Unterleiber aufgeschnitten sind. Die Frauen waren nach Aussage von Dorfbewohnern vorher vergewaltigt worden. (31 VN)

In der Nähe des Dorfes Mestonje im Raum Marcali (Ungarn) werden vier deutsche SS-Panzersoldaten an ihrem Geschütz tot aufgefunden. Die Augen sind ausgestochen, die Körper von zahlreichen Messersti- chen schwer verstümmelt. (31 VN)

Bei Stuhlweißenburg (Ungarn) wird ein in russische Gefangenschaft geratener deutscher Offizier an einen Panzer gebunden und zu Tode geschleift. Die aufgefundene Leiche weist keine Schußverletzung auf. (384)

Bei Leobschütz werden die bespannten Fahrzeuge flüchtender Zivil- bevölkerung von drei russischen Panzern überrollt und die von ihren Trecks flüchtenden Zivilisten beschossen. (518)

In Musla (Ungarn) werden zurückgelassene deutsche Verwundete der Division „Feldherrnhalle“ bei einem Gegenstoß tot aufgefunden. Oh- ren und Nasen sind verstümmelt; Geschlechtsteile abgeschnitten, die Augen ausgestochen. In Barth (Ungarn) werden am 22.2.45 zurück- gelassene Verwundete der Division „Feldherrnhalle“ bei einem Ge- genstoß mit durch Spaten eingeschlagenen Schädeln, Bajonettsti- chen in Leib und Hals, abgeschnittenen Geschlechtsteilen und ausge- stochenen Augen aufgefunden. (61)

Einem im Raum Stuhlweißenburg gefangen genommenen SS-Unter- sturmführer werden von den Russen Hakenkreuze eingebrannt; dann wird er getötet. (240)

Im russischen Gefangenenlager Thorn sterben viele verwundete deutsche Kriegsgefangene infolge schlechter Behandlung und Unter- bringung und mangelnder ärztlicher Betreuung. Ein verwundeter Oberleutnant des 12. Volksgrenadier Regt. wird von einem russi- schen Feldwebel ohne Grund erschossen. Mehrfach werden im Lager deutsche Verwundete von russischen Posten mit Stöcken geschlagen. Infolge Wegnahme der Schuhe erleiden viele Gefangene Fußerfrie- rungen. (248)

In Brallentin (Pommern) werden von den Russen die Wohnungen ge- plündert, die Einrichtungsgegenstände zerschlagen, Vieh und  Zuchtpferde erschossen. In pommerschen Dörfern werden deutsche Frauen von den Russen mißhandelt und vergewaltigt. (268)

In Heide (Ostpreußen) schneiden russische Soldaten den männlichen Einwohnern die Daumen und einigen Frauen die Brüste ab. Mehrere Frauen werden vergewaltigt, drei bis fünf kleine Kinder erhalten Axt- hiebe auf den Schädel. (268)

Bei Sprottau werden deutsche Schützenpanzerwagen, die den Russen in die Hände fallen, mit russischen Soldaten besetzt und, ohne Ände- rung der Abzeichen, gegen die deutschen Truppen in den Kampf ge- schickt. (269)

Im Kreise Schwatz werden deutsche Soldaten von den Russen an den Bäumen aufgehängt; anderen werden die Geschlechtsteile abge- schnitten. (249)

In Sarkerestes (nordwestlich Stuhlweißenburg) wird die Leiche einer von den Russen vergewaltigten Einwohnerin mit Verletzungen am Geschlechtsteil, ausgebrannten Brustwarzen und einer Stichwunde am Hals gefunden, ferner noch ein Dutzend Leichen von erschosse- nen Kindern. Ein noch nicht 14jähriges Mädchen wird in demselben Ort mit festgebundenen Beinen von über dreißig russischen Soldaten vergewaltigt. (496)

Ein deutscher Spähtrupp stellt in Bad Schönfließ kurz nach dem Ver- lassen durch eine russische Einheit fest: Auf der Hauptstraße im Rinnstein liegt ein zu Tode vergewaltigtes Mädchen im Alter von etwa zwölf Jahren. Im Hause eines Müllers ist die ganze Familie, beste- hend aus einem alten Manne, einer Frau von etwa 35 bis 40 Jahren und zwei kleinen Kindern von etwa fünf und acht Jahren durch Nah- schüsse getötet. Im Ort ist eine große Anzahl von Frauen vergewal- tigt und erschossen worden. (68)

Bei einem Angriff aus dem Dorf Grabow in Richtung des Ortes Hoher Kränig (Neumark) werden auf den russischen Spitzenpanzer vom Typ T 34 deutsche Frauen und Kinder aufgebunden; zwischen ihnen ist russische Infanterie aufgesessen. (66)

Aus einem im Gran-Brückenkopf (südostwärts Komorn Ungarn/Do- nau) aufgefangenen russischen Funkspruch ergibt sich, daß in Barth (Ungarn) Angehörige eines SS-Spähtrupps, die in Gefangenschaft geraten waren, getötet wurden. (544)

In Brallentin/Pommern werden deutsche Frauen von russischen Offi- zieren und Soldaten, teilweise in Anwesenheit der Kinder, derart ver- gewaltigt, daß sie ins Krankenhaus geschafft werden müssen. Febru- ar. (566)

Der Kompaniechef der 13/7. Regt. der 4. SS-Pol. Pz. Gren. Division findet bei der Wiedereroberung der Altstadt der Stadt Pyritz in den zerstörten Häusern in mindestens zehn Fällen die Leichen von ermor- deten Zivilisten und Frauen vor. Die Leichen weisen Spuren erhebli- cher Mißhandlungen auf. Bei den vorher geschändeten Frauen sind besonders die Geschlechtsteile verletzt. In den meisten Fällen sind die Schädel eingeschlagen. In mindestens fünf Fällen werden Kinder- leichen gefunden. 8. bis 15. Februar. (90)

Verwundete deutsche Soldaten werden nach ihrer Gefangennahme in Posen durch die Russen ohne Verpflegung und ärztliche Betreuung täglich zwölf bis fünfzehn Stunden durch die Straßen der Stadt ge- führt, dabei von der polnischen Bevölkerung verhöhnt, bespuckt und mit Stöcken vornehmlich auf die Wundstellen geschlagen, ohne daß der begleitende russische Offizier und die russischen Bewachungs- mannschaften diese Mißhandlungen verhindern. Ein Teil der Verwun- deten bricht bewußtlos zusammen. 23. bis 25. Februar. (212)

M ä r z

In Urgida bei Stuhlweißenburg werden eine 74jährige Frau und ein 13jähriges Mädchen von Russen so schwer vergewaltigt, daß die Greisin daran stirbt und das Mädchen sich in ärztliche Behandlung begeben muß (125)

Sechs russische Soldaten erscheinen mit drei gefangenen SS-Män- nern auf einem Gutshof bei Oesi (Ungarn), vergewaltigen eine sich dort befindliche Frau wiederholt und töten zwei der Gefangenen durch Genickschuß; der dritte Gefangene, dem die Augen ausgesto- chen werden, wird von den Russen aufgehängt. (462)

In Mestonje (Ungarn) werden etwa 15 ungarischen Frauen von russi- schen Soldaten nach vorangegangener Vergewaltigung bei lebendi- gem Leibe die Brüste abgeschnitten. (123)

Bei Zalabatschi (Ungarn) muß ein Sanitätswagen mit deutschen Schwerverwundeten zurückgelassen werden. Russische Soldaten schießen mit Maschinenpistolen in den einwandfrei als Sanitätsfahr- zeug kenntlichen Wagen. (238)

Ostwärts Macalle (Ungarn) werden sieben Angehörige der 16. SS- Division in russischer Gefangenschaft mit dem Kopf nach unten im Wald aufgehängt, bei lebendigem Leib mißhandelt und verstümmelt und ihnen anschließend der Schädel gespalten. (123)

Die ungarische Bevölkerung in der Gegend von Pusta Egris schildert, daß die russischen Truppen dort kurz vorher alles verwüstet und aus- geplündert und viele Frauen vergewaltigt haben, darunter eine Frau 80 mal, eine andere in der Kirche. (44)

Vier Kilometer südlich Kistang (Ungarn) gerät ein deutscher Melder in russische Hand. Er wird erschlagen; die Augen werden ihm ausgesto- chen. (543)

Bei Falkenberg wird ein gefangener deutscher Soldat von den Russen gefesselt, lebendig in einen Misthaufen eingegraben und mit Dung bedeckt. (211)

In Striegau (Schlesien) vergewaltigen russische Soldaten eine Anzahl Frauen und töten sie. Einer Frau wird ein Besenstiel in die Scheide gestoßen. (117)

Bei Falkenberg werden die Wagen ziviler deutscher Flüchtlingszüge von den Russen zusammengeschoben und von russischen Panzern überfahren. Zivilisten, die sich aus den Trümmern retten wollen, wer- den von den Russen niedergeschossen. (211)

In der Lausitz werden zwei Mädchen von Russen bis zu zwanzig Mal vergewaltigt. In ihrer Verzweiflung bitten sie deutsche Soldaten, sie zu erschießen. (211)

In Schützendorf und Berthelsdorf bei Lauban (Schlesien) werden zahlreiche Frauen von russischen Soldaten vergewaltigt und getötet. Bei der Wiedereinnahme der Orte durch deutsche Truppen am 6.3.1945 werden dort viele Frauenleichen mit heruntergerissenen Kleidern aufgefunden, teilweise mit Stichen in den Brüsten und Kopf- schüssen, eine ältere weißhaarige Frau mit einem Besenstiel im Ge- schlechtsteil. (559)

Russen verschleppen den größten Teil der Zivilbevölkerung des Dor- fes Klein-Ellgut (Oberschlesien). Die restlichen ca. 25 Einwohner, meist Frauen und Mädchen, werden mißhandelt, bzw. vergewaltigt. Einem 17jährigen Mädchen wird nach mehrfacher Vergewaltigung der Unterleib aufgeschlitzt. Ein 15jähriges Mädchen, das sich nackt zwi- schen den Rotarmisten bewegen muß, wird während der viertägigen  russischen Besetzung des Dorfes fast ununterbrochen vergewaltigt und verliert das Bewußtsein. Auch eine ca. 70jährige Greisin wird vergewaltigt, ein alter Mann schwer mißhandelt und getötet. (488)

In Schwochow (Pommern) werden zwei Frauen, beide Mütter kleiner Kinder, von russischen Soldaten 17 bzw. 19 mal vergewaltigt. (204)

In Rohrsdorf (Pommern) wird ein Volkssturmmann von russischen Jungkommunisten durch Herausreißen der Zunge, Entmannung und Schläge auf den Hinterkopf verstümmelt und getötet. (204)

Russische Panzer überwalzen auf der Straße Lauenburg – Neustadt (Pommern) die kilometerlangen, mit flüchtenden Frauen und Kindern dicht besetzten Flüchtlingstrecks und schießen sie zusammen. (268)

Bei Brandenburg sucht deutsche Frau mit ihren zwei Töchtern von 16 und 18 Jahren Schutz bei deutschen Truppen. Sie berichtet, daß sie jeden Morgen von acht Russen vergewaltigt worden seien. (428)

Auf der Straße Lauenburg/Pommern nach Neustadt/Westpreußen wird ein deutscher Flüchtlingstreck, der sich in der Mehrzahl aus Frauen und Kindern zusammensetzt, von einem russischen Panzer beschossen. Nach Abschuß des Panzers feuert die ausgestiegene Mannschaft mit Maschinenpistolen und Pistolen auf Frauen und Kin- der. (336)

Russische Artillerie beschießt das deutsche Lazarettschiff „Praetoria“ auf der Fahrt von Gdingen nach Danzig. Eine größere Anzahl Verwun- deter wird getötet. (256, 148)

Auf dem Hauptverbandsplatz in Klein Silber, Krs. Rätz, werden zehn deutsche Soldaten und ein verwundeter Offizier von russischen Sol- daten auf Schubkarren und Leitern festgebunden. Ihnen werden Na- sen, Ohren und Geschlechtsteile abgeschnitten und die Augen ausge- stochen. 16. März. (58)

Zwei SS-Männer wurden etwa 15 km östlich Zirka (Ungarn) von rus- sischen Truppen gefangengenommen und später von diesen erschos- sen. 21. März. (108)

In der Nähe von Ödenburg (Ungarn) wird ein ungarischer Lazarett- zug, der als solcher deutlich gekennzeichnet ist, von mehreren russi- schen Jagdbombern angegriffen. Es gibt Tote und Verletzte. 28. März. (404)

Auf der Straße Lauenburg – Neustadt/Pommern werden Flüchtlings- züge der Zivilbevölkerung von russischen Panzern beschossen, wobei Kinder, Frauen und Greise getötet werden. März. (566)

Während der Kämpfe im ungarischen Raum zu Beginn des Jahres 1945 werden vom Nachrichten-Nahaufklärungszug des 4. SS-Panzer- korps wiederholt Funkbefehle russischer Dienststellen und Kom- mandobehörden aufgefangen und entschlüsselt, in denen nachgeord- neten Dienststellen befohlen wird, in einem bestimmten Abschnitt gefangen genommene deutsche Soldaten nach erfolgtem Verhör zu erschießen. Desgleichen werden Meldungen nachgeordneter russi- scher Dienststellen an vorgesetzte Dienststellen bekannt, in denen gemeldet wird, daß die deutschen Gefangenen nach erfolgtem Verhör erschossen wurden. (387)

Der Völkerrechtsabteilung beim Auswärtigen Amt gehen in steigen- dem Umfange Berichte über Folterungen, Verstümmelungen oder Er- mordungen deutscher Kriegsgefangener zu.

Ein großer Teil der bekannt gewordenen und bewiesenen Fälle betrifft Mißhandlungen aller Art, Folterung, Ermordung von deutschen Wehr- machtshelferinnen, ferner von Zivilpersonen deutscher und anderer, auch russischer Nationalität, darunter Frauen und Mädchen und Kin- der. Aus dem vorgelegten Beweismaterial geht u. a. hervor, daß ins- besondere bei der Besetzung Ungarns durch die russischen Truppen die Mehrzahl aller Mädchen und Frauen zwischen 14 und 50 Jahren vergewaltigt werden. Auch Mädchen unter 14 Jahren und Frauen über 50 Jahren werden nicht geschont. (387)

Dem Deutschen Generalstab liegen erbeutete sowjetische Bataillons-, Regiments- und Divisionsbefehle im Original vor, in denen angeord- net wird, daß nicht alle deutschen Gefangenen zu liquidieren sind, sondern stets einige „sprechende Zungen“ übrig bleiben müßten, um von ihnen Angaben über den Feind zu erhalten. (387)

Beim Wehrmachtsführungsstab wird ein Befehl Marschall Stalins be- kannt, in dem den russischen Truppen mit dem Betreten deutschen Reichsbodens „Plein Pouvoir“ zugestanden wird. (206)

F r ü h j a h r

Russische Truppen vergewaltigen und infizieren bei der Einnahme von Berlin eine große Anzahl Frauen und Mädchen, zum Teil in Ge- genwart der nächsten Angehörigen. Eine Anzahl Frauen wird bis zu 16 mal vergewaltigt. Sich schützend vor ihre Angehörigen stellende Familienväter werden mißhandelt oder erschlagen. Selbst Mädchen im Kindesalter sind den Vergewaltigungen ausgesetzt. Nach der Ein- nahme von Berlin werden unzählige Zivilisten unter Androhung mit der Waffe zur Herausgabe ihrer Wertsachen gezwungen. Selbst Verwundete werden nicht geschont. Zahlreiche Wohnungen werden von den Russen voll- ständig ausgeplündert. (12, 26, 28, 29, 36, 88, 93, 115, 141,   175, 187, 166, 205, 246, 270, 300, 309, 311, 314, 324, 341, 359, 389, 397, 409, 410, 491, 492, 542, 549)

In Putschow/Ostpommern werden die Frauen, soweit sie nicht ge- flüchtet sind, von russischen Soldaten vergewaltigt, darunter 14jähri- ge Kinder und eine Greisin von über 70 Jahren. (563)

Russische Soldaten schneiden bei Nauen einem deutschen Volks- sturmmann die Ohren ab und stechen ihm die Augen aus. (491)

Bei der Wiedereinnahme von Lauban werden nackte Leichen deut- scher Frauen mit Besenstielen in den Geschlechtsteilen aufgefunden. (572)

Zwei deutsche Frauen im Alter von 60 Jahren werden in der Nähe von Geibsdorf bei Lauban an einem Tage mehr als zwanzigmal von russischen Soldaten vergewaltigt. (572)

A p r i l

Nach einem Gegenstoß werden deutsche Soldaten, die schwerver- letzt in russische Gefangenschaft geraten waren, mit Schüssen im Genick und Hinterkopf und verstümmelt aufgefunden. (408)

Beim Stabe der Kampfgruppe Keitel gibt ein Gastwirt aus Puchberg a. Schneeberg/Österreich zu Protokoll, daß russische Soldaten ihn ge- zwungen haben, einen deutschen Stützpunkt zur Übergabe aufzufor- dern. Bei Weigerung oder Nichtrückkehr sollten Frau und Kinder er- schossen werden. (192)

Südlich Fürstenfeld/Steiermark töten russische Soldaten einen deut- schen Gefangenen durch Abschlagen der Geschlechtsteile mit einem Spaten. (464)

In Alt-Lichtenwarth/Niederösterreich werden fast alle Frauen und so- gar Mädchen zwischen 13 und 16 Jahren von russischen Soldaten vergewaltigt. Teilweise müssen die männlichen Familienangehörigen den Vergewaltigungen zusehen. (471)

Russische Truppen nehmen die männliche Bevölkerung der Orte Un- ter- und Oberlamm (Steiermark) zwangsweise mit und vergewaltigen fast  alle Frauen in diesen Orten. Ein Wehrmachtsurlauber, der von den Russen bei seinen Eltern vorgefunden wird, wird zusammen mit die- sen erschossen. (497)

In Riegersburg (Steiermark) brennen Rotarmisten den größten Teil des Ortes nieder und vergewaltigen die zurückgebliebenen Frauen. (436)

In Feldbach (Südsteiermark) werden alle Frauen und Mädchen des Ortes von russischen Soldaten vergewaltigt. Eine große Anzahl Kin- der, Greise und Frauen wird getötet. (392)

Ein auf der Fahrt von Posen nach Freienwalde befindlicher Flüchtling- streck wird von Kosaken gestellt und beschossen. Die Insassen müs- sen aussteigen. Ein Teil der Männer wird an Ort und Stelle erschos- sen. Die Frauen werden auf einem Lkw in einen Wald gebracht. (282)

Russische Tiefflieger beschießen westlich Rathenow deutsche Flücht- linge, darunter Frauen und Kinder. (70)

Im Raum Fürstenfeld-Fellbach (Untersteiermark) werden drei zurück- gelassene schwerverwundete SS-Männer des 3. SS-Regt. „Norge“ nach einem Gegenstoß mit mehreren Bajonettstichen durch Kopf und Körper ausgeplündert vorgefunden. (107)

Bei Straten (Steiermark) werden durch einen Stoßtrupp der 16. SS- Division acht deutsche Frauen im Alter von 17 bis 52 Jahren befreit, die von russischen Soldaten mehrere Tage hindurch Tag und Nacht vergewaltigt worden sind. Ein Mädchen muß wegen Verletzung der Geschlechtsteile und Erschöpfung in ein Krankenhaus überführt wer- den. (123)

Den bei Königswusterhausen gefangengenommenen deutschen Sol- daten werden alle Wertsachen genommen und die Uhren mit Gewalt entrissen; ein SS-Untersturmführer wird von einem russischen Offi- zier geschlagen und getreten. Während der Durchsuchungen schlagen russische Soldaten mit der Knute auf die Gefangenen ein; eine russische Krankenschwester in Uniform schlägt einem gefange- nen deutschen Unteroffizier mehrfach ins Gesicht, weil sie keine Zi- garetten bei ihm findet. (243)

Im Lazarett in Berlin-Zehlendorf wird eine Krankenschwester von russischen Soldaten vergewaltigt. Ein Stabsarzt, der die Schwester schützen will, wird durch einen Schuß ins Gesicht verletzt. (341)

Russische Bombenflugzeuge nehmen das auf der Reede von Hela lie- gende deutsche Lazarettschiff „Praetoria“ unter Bomben und Bord- waffenbeschuß. Das Schiff gerät in Brand. (25)

In Kalau/N.L. werden von den durchziehenden russischen Truppen zahlreiche Frauen bis zu 45 mal vergewaltigt. 72 und 81 jährige Grei- sinnen werden nicht verschont. Zahlreiche Frauen begehen Selbst- mord durch Erhängen. Allein auf dem Boden der Spar- und Darle – henskasse werden dreizehn Frauen erhängt vorgefunden. (38)

In einem Haus bei Spremberg läßt ein russischer Kommissar einen deutschen Verwundeten den vollkommen zersplitterten Arm eine hal- be Stunde in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser halten. Eine durch zwei Brustschüsse verwundete deutsche Frau muß in den Hof hinaus- getragen werden und dort liegen bleiben. Die Besitzerin des Anwe- sens, eine Studienrätin, wird vergewaltigt. (432)

Bei Barut, Reg. Bez. Potsdam, liegt unter den deutschen Toten und Verwundeten ein Polizeibeamter mit eingeschlagenem Schädel und abgeschnittenem Geschlechtsteil. 27./28. April. (445)

Auf dem Rittergut Brießen-Brand wird verwundeten deutschen Solda- ten von den Russen ein Kuhstall als Unterkunft zugewiesen. Die Ver- wundeten müssen auf dem eineinhalb Meter hohen Mist gebettet werden. Viele sterben durch Gasbrand. Verwundete Frauen werden vergewaltigt. Allen Verwundeten werden die Uhren abgenommen, die Herausgabe verweigernde Soldaten totgeschlagen. 28. April. (81)

Im Walde kurz vor Jüterbog wird die Leiche eines deutschen Soldaten aufgefunden, die Stichwunden in der Brust und im Bauch, sowie Schüsse im Kopf aufweist. (296)

M a i

Im Walde von Jüterbog schießen russische Soldaten auf eine Gruppe deutscher Wehrmachtsangehöriger, die sich auf die Aufforderung, sich zu ergeben, aus ihren Stellungen erheben. Von 56 Mann werden hierbei 53 getötet. 1. Mai. (414)

Eine deutsche Flüchtlingsfrau wird im Beisein ihres etwa fünf bis sechsjährigen Knaben von einem russischen Soldaten in einer Scheu- ne in der Nähe von Damgarten/Vorpommern vergewaltigt. Ihre Mut- ter, die die Vergewaltigung zu verhindern suchte, wird von dem russi- schen Soldaten solange getreten und geschlagen, bis sie bewußtlos auf dem Mist zusammenbricht.

In Gnersdorf am Havelkanal vergewaltigen einige russische Soldaten drei Nächte hintereinander die Frau eines Bauern und seine 22, 18 und 12jährigen Töchter. 1. Mai. (275)

In Barut werden in den Häusern die Leichen vergewaltigter und er- schlagener Frauen aufgefunden. 2. Mai. (429)

In den Kellerräumen des Berliner Hotels Adlon, in dem ein deutscher Hauptverbandsplatz eingerichtet ist, bricht Feuer aus. Da die im Ho- tel befindlichen russischen Soldaten das Sanitätspersonal durch Dro- hen mit Erschießen am Löschen des Feuers hindern, müssen die ca. 850 Schwerverwundeten geborgen und auf die Straße getragen wer- den. Auch diese Bergungsaktion wird von den Russen gestört. Ein Teil der Verwundeten liegt noch am nächsten Vormittag auf der Stra- ße. Deutsche Rote Kreuz-Schwestern des HVP werden auf offener Straße neben den Verwundeten durch russische Soldaten vergewal- tigt. 3. Mai. (485)

Russische Soldaten kommen zu jeder Tages- und Nachtzeit in das La- zarett Bienenmühle/Sachsen und verlangen unter Vorhalten von Pis- tolen die Herausgabe von Krankenschwestern. Die Russen vergewal- tigen die Krankenschwestern meist in Nachbarhäusern; eine Hilfs- schwester im Krankensaal zwischen den Verwundeten. Eine 64jährige Frau im Ort wird in einer Nacht zweimal vergewaltigt. Einer Kranken- schwester, die sich wehrt, wird mit dem Absatz ins Gesicht und in die Brust getreten. 6., 7. und 8. Mai. (397)

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(Nach dem 8. Mai)

Ein als Oberleutnant in der deutschen Wehrmacht dienender schwei- zer Staatsangehöriger wird in Allenstein von Russen gefangen ge- nommen. Ein russischer Offizier befiehlt seinen Soldaten, diesen Ge- fangenen völlig auszurauben, worauf diesem die Uniform vom Körper gerissen, sein persönliches Gut abgenommen wird. Der Gefangene bleibt vierzehn Tage ohne Vernehmung, dann wird er, als er dem Kommissar erklärt, er sei schweizer Staatsangehöriger, ins Gesicht geschlagen mit der Bemerkung, das sei ihm (dem Kommissar) ganz egal. Anschließend wird er an Händen und Füßen gefesselt und auf Befehl des Kommissars mit einem glühenden Eisen in den linken Un- terschenkel gebrannt. Als er Aussagen ablehnt, wird er von dem Offi- zier mit dem Pistolenkolben  geschlagen und unter den Worten: „Verrecke du Nazi-Schwein“ mit dem Stiefel gegen den Kopf getreten, bis er das Bewußtsein verliert. (573)

Die einen Transport von schwerverwundeten deutschen Kriegsgefan- genen begleitende Rotkreuzschwester wird von russischen Soldaten unter dem Vorwand, sie solle mitkommen, um schnell jemanden zu verbinden, beiseite genommen und siebenmal hintereinander verge- waltigt. Die Medikamententasche des den Transport begleitenden Sa- nitäters wird von einem russischen Soldaten auf den Boden geschüt- tet und mit den Füßen zertreten, so daß die Verwundeten ohne Medi- kamente sind. (550) In Berlin-Zehlendorf bleibt eine hochbetagte Frau im Keller eines von den Russen besetzten Hauses wohnen. Ihre Tochter findet sie bei einem späteren Besuch völlig nackt mit einer Flasche in der Scheide erschossen auf. (27)

In der Nähe von Linz/Donau werden zwei Deutsche von einem Uni- formierten und mehreren Zivilisten, die russisch sprechen, unter Vor- halten der Pistole ausgeraubt. (160)

Bei Ternberg an der Enns in Österreich stellen russische Soldaten ei- nem deutschen Mädel im Alter von 15 bis 16 Jahren nach. Sie wer- den des Mädchens habhaft, schleppen es in den Wald, aus dem bald todesängstliche Hilferufe des Mädchens hörbar werden. (334)

Bei Amstetten/Oberösterreich wird nach der Kapitulation eine deut- sche Lazarettkolonne von sieben russischen Jagdbombern angegrif- fen, wobei viele Soldaten getötet oder verwundet werden. (532)

Russische Soldaten plündern einen Lazarettzug in Pisek/Böhmen aus, nachdem die amerikanischen Wachen abgezogen sind. (98)

Ein russischer Soldat schlägt einem in der Tschechoslowakei gefange- nen deutschen Offizier (Ritterkreuzträger) mehrfach ins Gesicht, als er wegen einer Fußprothese die herausverlangten Reitstiefel nicht schnell genug abzuziehen vermag. (24)

Gefangene deutsche Soldaten und deutsche Frauen mit Kindern wer- den von Russen und Tschechen im Raum Prag und auf dem Marsch nach Teplitz-Schönau geschlagen, bleiben ohne Verpflegung und sind Angriffen tschechischer Zivilbevölkerung schutzlos ausgeliefert. (507)

Russische Soldaten treiben aus Urbau, Krs. Znaim (Tschechoslowa- kei), das den Deutschen gehörige Vieh ab und plündern die Wohnun- gen. (330)

Russische Soldaten vergewaltigen die Leiterin eines Polizeihelferin- nenheimes in Prag und einige Helferinnen. Russische Soldaten verge- waltigen in Berlin-Friedrichshagen, Bahnhofstraße 1, eine deutsche Frau in Gegenwart ihres Ehemannes und ihres etwa 16jährigen Soh- nes. (355)

Im Reservelazarett I in Prag und im Verwundetenzug nach Sorau, werden Verwundeten, Schwestern und sonstigem Sanitätspersonal Uhren, Ringe, Füllhalter und sonstige Wertsachen, sowie Beklei- dungsstücke von russischen Soldaten abgenommen. Mancher russi- sche Soldat trägt neben anderen Wertsachen mehr als 25 Taschen- und Armbanduhren bei sich. (329)

Deutsche Kriegs- und Zivilgefangene, die unter russischer und tsche- chischer Bewachung in mehrtägigen Fußmärschen in das Lager Tabor gebracht werden, werden mißhandelt und beraubt. Gefangene, die infolge mangelhafter Ernährung und der Strapazen nicht mehr weiter können, werden kurzerhand niedergeschossen. (197, 378)

Ein russischer Soldat vergewaltigt ein zu einem Flüchtlingstreck, der sich auf dem Weg vom Böhmerwald nach Oberschlesien befindet, ge- hörendes 18jähriges deutsches Mädchen in Gegenwart ihrer Mutter und der 11jährigen Schwester. Er versucht, auch das 11jährige Mäd- chen zu vergewaltigen. (55)

Russische Soldaten nehmen einer Flüchtlingsfamilie, die zu einem vorn Böhmerwald nach Oberschlesien fahrenden Treck gehört, unter Bedrohung mit der Schußwaffe sämtliche Wertsachen, Bekleidungs- stücke, Fahrräder usw. fort. (55)

Deutsche Frauen in Ossegg werden von russischen Soldaten und Of- fizieren wiederholt vergewaltigt. In schlesischen Klöstern werden ka- tholische Nonnen wiederholt, darunter zwei junge Nonnen mindes- tens 30 mal von Sowjetsoldaten vergewaltigt. In sächsischen Dörfern gehen russische Soldaten auf Frauenjagd und vergewaltigen deut- sche Frauen und Mädchen. (257)

In dem Dorf Leppersdorf bei Dresden sperren russische Truppen (poln. Freiwilligen Regt.) die Bevölkerung drei Tage, bis zur Befreiung durch deutsche Truppen, ohne Verpflegung in einen Saal ein und plündern währenddessen die Häuser unter Wegnahme von Wertsa- chen, Geld, Vieh, Wäsche usw. Frauen, welche zum Kartoffelschälen aus dem Saal befohlen werden, werden ohne Unterschied des Alters bis zu 15 mal vergewaltigt. 14 Frauen und Mädchen nehmen sich das Leben, fünf männliche Zivilisten werden erschossen. (234)

Deutsche Zivilisten werden auf ihrer Flucht bei Leipzig von russischen Soldaten ausgeraubt. Die Frauen werden vergewaltigt. (435)

Auf der Polizei in Welzow/Niederlausitz meldet sich eine Frau, die irr- sinnig geworden war, nachdem sie in einer Nacht etwa 40 mal von russischen Soldaten vergewaltigt worden ist. (432)

Die Ortschaft Hermsdorf/Erzgeb. wird von russischen Truppen völlig ausgeplündert. Was nicht mitgenommen werden kann, wird zerstört oder unbrauchbar gemacht. (293)

Russische Truppen plündern westlich Neustadt/Erzgeb. Wohnungen und vergewaltigen Frauen. Eine flüchtende Frau wird erschossen. (285)

Deutscher Flüchtlingstreck, der sich von Schlesien (Boberröhrsdorf) über die Tschechoslowakei in Richtung Teplitz – Dresden bewegt, wird von russischen Soldaten und Tschechen beraubt. Frauen und Mädchen werden fortgesetzt vergewaltigt, die Männer werden miß- handelt. (154)

Im Erzgebirge werden eine etwa 30jährige Frau und ein etwa 15 bis 16jähriges Mädchen von russischen Soldaten vergewaltigt und getötet. (338)

Von russischen Soldaten werden nahe der Straße Dresden – Erzge- birge 15 SS-Angehörigen der Unterleib aufgeschnitten und die Ge- därme herausgerissen. (46)

Schwerverwundete deutsche Soldaten, die von den Russen von Prag nach Sorau transportiert werden, erhalten sieben Tage keine Verpfle- gung. (329)

In der Nähe des Bahnhofes Forst/N.L. wird ein deutsches Mädchen im Alter von etwa 16 Jahren von acht russischen Soldaten der Reihe nach in schwerster Weise vergewaltigt. (329)

In Berlin-Nikolassee wird die chilenische Staatsangehörige Erna Cho- dowiecka de Bogs von russischen Soldaten, die den in russischer Sprache abgefaßten Schutzmachtbrief von der Schlafzimmertür her- unterreißen, unter Vorhalten der Pistole vergewaltigt. (329)

Russische Soldaten vergewaltigen in Daubnitz-Wachnitz etwa zwei Ki- lometer östlich Lommatsch/Sachsen alle Frauen bis zu 60 Jahren. Ei- nem 13jährigen Mädchen, wird die Scheide aufgerissen, so daß sie ins Krankenhaus eingeliefert werden muß. (558)

Russische Truppen plündern und verwüsten das Dorf Daubnity-Wach- nitz. (115, 558)

Bei Zittau wird eine Frau, die drei Tage vorher entbunden hat, von sieben russischen Soldaten vergewaltigt. Zwei 13jährige Mädchen werden von drei russischen Soldaten vergewaltigt. (555)

Deutsche Kriegsgefangene erhalten während eines siebentägigen Fußmarsches unter Führung eines russischen Soldaten von Deutsch- Broda nach Olmütz nur einmal Essen. Trotz der Hitze wird zumeist das Trinken von Wasser nur einmal erlaubt. Soldaten, die wegen Er- schöpfung zusammenbrechen, werden von den tschechischen Wach- mannschaften durch Prügel zum Weitermarsch gezwungen. Einige Soldaten werden erschlagen, andere sterben vor Erschöpfung. (279)

Russische Soldaten vergewaltigen in Sagan eine Frau siebenmal. Ihr zwölfjähriger Junge und zwei kleinere Geschwister müssen dabei zu- gegen sein. In den Städten Sorau, Sagan, Forst und Kottbus wird nach Aussagen der dortigen Einwohner mindestens jede zweite Frau von russischen Soldaten – nicht selten mehrmals – vergewaltigt. (329)

In Sagan und Sorau ist fast jedes Haus von den Russen geplündert. Arbeitskommandos deutscher Soldaten müssen Nähmaschinen, Rundfunkapparate, Fahrräder und wertvolle Möbelstücke zusammen- tragen. Die nach dem Osten fahrenden Transportzüge sind mit wert- vollen Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen beladen. Auf ande- ren Güterwagen wird Vieh – insbesondere Milchkühe – nach Osten transportiert. (329)

In Neu-Remplin wird die Frau eines Bauern von sechs russischen Sol- daten vergewaltigt, während ihr Ehemann und zwei andere Deutsche mit erhobenen Armen zusehen müssen. Oft ist in dem von den Rus- sen besetzten Gebiet in den Abend- und Nachtstunden das Schreien und Jammern der Frauen zu hören. (264)

In Klein-Machnow, Krs. Teltow, wird eine bekannte deutsche Film- schauspielerin innerhalb von 24 Stunden zwölfmal von russischen Soldaten vergewaltigt. (324)

Etwa 1000 deutsche Kriegsgefangene werden in Astrachan in einer schlechten Holzbaracke zusammengepfercht, die eine normale Bele- gung von 100 bis 150 Mann haben würde. Infolge unzureichender Verpflegung beträgt die Sterblichkeitsziffer im September 1945 bei einer Gesamtstärke von 1200 Mann 110 bis 115 Mann.

Von etwa 900 Kriegsgefangenen, die von Astrachan nach Frankfurt/ Oder transportiert werden, sterben auf dem Transport infolge der Un- terernährung und Krankheit etwa 360. (276)

Nach ihrer Gefangennahme werden deutsche Soldaten, darunter ein Armamputierter und ein 15jähriger Junge in Pirna-Göppersdorf von der GPU sieben Tage lang in einen Schweinestall eingesperrt. Sie können wegen der Enge nur stehen. Als Verpflegung erhalten sie drei rohe Kartoffeln und Wasser pro Tag. Nachts werden die gefangenen Soldaten regelmäßig in ein Zimmer geführt und dort von betrunke- nen GPU-Leuten mit Stahlruten geschlagen. Die Körper weisen schließlich blutige und aufgeplatzte Streifen auf. An einem Tage wird ihnen befohlen, sich zwecks Erschießung auf einer Wiese aufzustel- len. Die abgefeuerten Schüsse gehen über die Köpfe hinweg. 8. Mai. (3)

In Urbau, Krs. Znaim/Tschechoslowakei, werden etwa 100 deutsche Frauen und Mädchen im Alter von zwölf bis sechzig Jahren von Sol- daten der Roten Armee vergewaltigt. Ein zwölfjähriges Mädchen, wohnhaft in Urbau Nr. 69, wird in einer Nacht von fünf russischen Soldaten mißbraucht; Poldi Großberger aus Urbau, 14 Jahre alt, wird, als sie sich der Vergewaltigung durch die Flucht entzieht, erschossen. Julie Zuchrigl, wohnhaft in Urbau Nr. 126, die sich der wiederholten Vergewaltigung durch die Flucht entzieht, erhält einen Knöchelschuß. Julie Slabz aus Urbau, über 60 Jahre alt, erleidet durch die Schän- dung eine schwere Verletzung der Gebärmutter. Hedwig Greher aus Urbau Nr. 178 wird von drei russischen Soldaten mißbraucht. Mai, 8. bis 10 Juli. (330)

Fünf Stunden nach der Kapitulation erfolgt ein russischer Schlacht- fliegerangriff auf die in Richtung Graz zurückflutenden Fahrzeuge. Es gibt Tote und Verwundete. 8. Mai. (443)

In Bergstadt, Krs. Römerstadt (jetzt Tschechoslowakei), wird der Bauer Franz Theindel von russischen Soldaten erschossen, als er die- se an der Vergewaltigung seiner Tochter hindern will.

Die hochschwangere Frau des Lehrers K. kann sich der Vergewalti- gung der russischen Soldaten nur dadurch entziehen, daß sie Erbre- chen bei sich hervorruft. Der Altersrentner L. aus Bergstadt, der ver- sucht, sein letztes Paar Handschuhe dem Zugriff der russischen Sol- daten zu entziehen, wird sofort erschossen. 8. Mai. (168)

Vor Komotau CSR wird ein deutscher Flüchtling von russischen Solda- ten und tschechischen Legionären ausgeraubt. 9. Mai. (448)

Deutsche Flüchtlingskolonne, aus Zivilisten, Frauen und Kindern be- stehend, wird in dem Dorfe Rosemno/CSR von russischen Soldaten und  tschechischen Partisanen mißhandelt und beraubt. Mord und Verge- waltigungen erfolgen während des ganzen Marsches. Die tschechi- sche Bevölkerung bespeit, bewirft und begießt die Kolonne mit Was- ser. 9. Mai. (444)

Deutsche Frauen und Mädchen, die mit Kindern in einer Schule in Kö- niggrätz, Ostslowakei, untergebracht sind, werden von russischen Soldaten vergewaltigt. 9. Mai. (403)

Russische Tiefflieger beschießen die Elbebrücke bei Melnik und töten Passanten. 9. Mai. (553)

Russische Flieger greifen auf der Straße Köflach – Judenburg nach der Kapitulation deutsche Truppeneinheiten, die sich auf dem Heim- marsch befinden, mit Bomben und Bordwaffen an. 9. Mai. (514)

Die Russen setzen südlich Graz trotz Kapitulation den Artillerie- beschuß fort und, belegen am 10.5.1945 eine Ortschaft mit Bomben.

  1. Mai. 45

Auf dem Autobahnring Berlin werden tausende von Kriegsgefangenen von drei russischen Flugzeugen aus 80 bis 100 m Höhe mit Pflaster- und Schottersteinen überschüttet. Die Gefangenen dürfen dagegen keinen Schutz suchen. 9. Mai. (428)

In einem Vorort von Brüx wird eine deutsche Luftwaffenhelferin von einem russischen Offizier in ein Haus geschleppt und dort vergewal- tigt. 10. Mai. (179)

In Nollendorf/Erzgebirge führen russische Soldaten die Männer fort und vergewaltigen die Frauen und Mädchen. 11. und 12. Mai. (451)

Bei Breitenau/Erzgebirge wird eine schwangere Frau von russischen Soldaten vergewaltigt. 11. Mai. (552)

Russische Soldaten vergewaltigen die Frauen und Mädchen eines deutschen Flüchtlingstrecks auf der Straße Nollendorf – Dresden. 12./13. Mai. (451)

In Budweis/Mähren werden drei deutsche Flüchtlingsfrauen in Gegen- wart anderer Flüchtlinge und von Kindern von russischen Soldaten vergewaltigt. 12. Mai. (277)

Auf der Straße Prag Pisek werden im Angesicht von deutschen Kriegsgefangenen einige Frauen von russischen Soldaten vergewal- tigt. 13. Mai. (550)

Deutsche Kriegsgefangene werden auf dem Transport in das Lager Jeretwa von russischen Soldaten beraubt. 13. – 20. Mai. (147)

Ein Flüchtlingstreck in Stärke von zehn- bis zwölftausend Personen, meistens Frauen und Kinder, der sich in Richtung Milin – Moldau – Ta- bor bewegt, wird von den Russen ausgeplündert, die Pferde werden ausgespannt, Flüchtende erschossen, Frauen, darunter DRK-Schwes- tern verschleppt. 14. – 16. Mai. (146)

Die Frauen und Mädchen eines von Bodenbach in Richtung Dresden fahrenden Flüchtlingstransportzuges werden bei einem Aufenthalt auf dem Bahnhof Pirna von russischen Soldaten fortgesetzt vergewaltigt. 14. Mai. (170)

In Wiener-Neustadt muß sich eine deutsche Rote-Kreuz-Schwester in Gegenwart eines gefangengenommenen SS-Mannes vor einem russi- schen Kommissar ausziehen und wird von diesem und weiteren elf russischen Soldaten vergewaltigt. Als das Mädchen nach der 12. Ver- gewaltigung ohnmächtig wird und stark blutet, wird es von dem Kommissar erstochen. Der SS-Mann, der sich daraufhin auf den Kommissar stürzt, wird durch einen Schlag auf die Stirn bewußtlos und kommt erst nach Tagen wieder im Eisenbahnwagen eines Gefan- genentransportes zur Besinnung. Auf diesem Transport, währenddes- sen die Wagen nicht geöffnet werden und ungenießbares Essen ver- abreicht wird, verdursten, bzw. ersticken 261 von 3000 Mann. 15. Mai. (560)

In Walternienburg versuchen russische Soldaten, die weiblichen Mit- glieder der Familie Carmelitta zu vergewaltigen. 17. Mai. (409)

Ein Transport von 1000 deutschen Gefangenen wird auf dem Fuß- marsch in das Lager Brandenburg von den russischen Wachmann- schaften beraubt und mißhandelt. 19. Mai. (409)

Bei Spremberg/Niederlausitz erschießen russische Soldaten deutsche Verwundete und berauben sie. 22. Mai. (432)

J u n i

Staatsrat Gründgens berichtet im russischen Lager Wesow, daß der bekannte Schauspieler Friedrich Kayßler von russischen Soldaten er- schlagen worden ist, als er sie daran hindern wollte, deutsche Frauen zu vergewaltigen. (94)

In Berlin-Nikolassee werden von russischen Soldaten Frauen verge- waltigt, Wohnungen ausgeraubt und mit menschlichem Unrat be- schmutzt. Einige Frauen haben sich aus Verzweiflung aufgehängt. (94)

Frau L. N. aus Berlin-Schöneberg wird von russischen Soldaten inner- halb einer Stunde sechsmal vergewaltigt.

Frau J. H. aus Berlin-Schöneberg wird auf dem Gut Dolgenbrodt von russischen Soldaten vergewaltigt. (310)

Schwerverletzte deutsche Kriegsgefangene (Blinde, Amputierte und Hirnverletzte), die bereits einmal aus dem russischen Kriegsgefange- nenlager Neu-Bisteritz entlassen waren, werden erneut festgenom- men und in das GPU-Lager bei St. Pölten verbracht. Dort wird ein junger RAD-Mann ohne besonderen Grund durch den Schuß eines Postens am Halse schwer verletzt und ein oberschenkelamputierter Major getötet. (425)

Kriegsgefangene deutsche Soldaten werden in dem Durchgangslager Bem/Lettland von dem russischen Kommandanten geprügelt. (274)

Deutsche Kriegsgefangene werden von den Russen von Glatz im Fuß- marsch nach Schlesien überführt, darunter zwei Invalidenkompanien und zwei Offizierskompanien. Etwa 35 Offiziere sterben an den Stra- pazen des Marsches, der stets in den heißesten Tagesstunden durch- geführt wird. Deutsche, die aus der dortigen Gegend stammen, be- richten, daß ihre Frauen und Töchter vergewaltigt wurden, darunter ein 15jähriges Mädchen zwanzigmal hintereinander. (40)

Im Lager Witebsk werden deutsche Kriegsgefangene mißhandelt und so schlecht ernährt, daß Todesfälle wegen Hungertyphus eintreten. (141)

Russische Soldaten dringen in ein tschechisches Internierungslager ein, in dem sich deutsche Zivilisten befinden und vergewaltigen und mißhandeln eine etwa 60jährige Frau und deren Tochter. (328)

J u l i

Auf einem Bauernhof bei Liebenwalde erschießen zwei russische Sol- daten den Bauern aus zwei Meter Entfernung, weil er sich weigerte, seine vor den Russen in ein Kornfeld geflüchtete Frau zurückzuholen. (432)

Auf dem Marsch nach Posen bekommen deutsche Kriegsgefangene täglich nur 25 bis 36 g stark gesalzene Wurst. Trotz der großen Hitze bekommen sie kein Wasser. Mehrere brechen bewußtlos zusammen.

(428) Russische Soldaten vergewaltigen viele Frauen und Mädchen im Alter von 15 bis 60 Jahren des Ortes Lindena im Kreis Luckau. Ein  Mädchen (H. H. aus Lindena) wird auf der Flucht von drei russischen Soldaten eingeholt und in der Weise mißhandelt und geschändet, daß sich zwei Russen auf die Arme setzen und der dritte den Ge- schlechtsverkehr ausübt. (348)

Fünf oder sechs russische Soldaten vergewaltigen in Quedlinburg ein deutsches Mädchen. (100)

A u g u s t

Im Kriegsgefangenenlazarett Posen sterben in einer Baracke im Zeit- raum von drei Wochen im Durchschnitt drei bis fünf Gefangene an Hungertyphus. Die Leichen der gestorbenen Gefangenen werden in einem Raum, der von den Kranken eingesehen werden kann, seziert. (428)

S o m m e r

Deutsche Kriegsgefangene werden im russischen Gefangenenlager Stettin-Altdamm vom Kommandanten und den Wachmannschaften wiederholt mit der Faust, Gewehrkolben und der Hundepeitsche ge- schlagen, erhalten Fußtritte und ungenügende Verpflegung. Wegen angeblicher Nichterfüllung des verlangten Arbeitspensums werden manche tagelang bei Wasser und Brot in einen dunklen unterirdi- schen Bunker eingesperrt und auch dort geschlagen. Infolge der Un- terernährung erkranken viele Gefangene, einige sterben. (235)

In einem russischen Gefangenenlager werden den deutschen Kriegs- gefangenen Kruzifixe, Rosenkränze, Heiligenbilder, Medaillen und Ab- bildungen von Jesus, Maria usw. weggenommen und diese Gegen- stände von russischen Soldaten zerbrochen, zertreten und bespien. (269)

Im russischen Kriegsgefangenenlager Christianstadt sind die Gefan- genenarbeiten beaufsichtigenden russischen Posten mit Stöcken, Peitschen und Knüppeln ausgerüstet und treiben die Gefangenen mit Schlägen zur Arbeit an. Ein 50jähriger Volkssturmmann wird solange auf den Kopf geschlagen, bis er umfällt. Verschiedentlich werden Ge- fangene von russischen Posten gezwungen, ihre Stiefel auszuziehen und abzugeben. Sehr schwere Mißhandlungen erfolgen durch einen russischen Stabsfeldwebel, der die Durchfallkranken auf der Latrine mißhandelt und die auf ärztliche Behandlungen wartenden kranken Gefangenen mit Metallstangen so bearbeitet, daß ihr Schreien und Stöhnen weit zu hören ist. Die russischen Offiziere nehmen davon keine Notiz. Ein Gefangener, der sich diesen Mißhandlungen wider- setzt, wird totgeschlagen und dies jeden Morgen offiziell durch den Dolmetscher den Lagerinsassen bekanntgegeben. (243)

Im Kriegsgefangenenlager Auschiskaja, in der Gegend von Nowo- Sibirsk, werden die deutschen Kriegsgefangenen, obwohl sie in Berg- werken schwer arbeiten müssen, so unzureichend verpflegt, daß die Sterblichkeitsziffer sehr hoch ist. Viele Soldaten werden bei der Ar- beit mißhandelt. Auf dem Heimtransport sterben von 2300 Mann über 200. (279)

Deutsche Kriegsgefangene werden auf dem Marsch von Grodingen nach Telschi von der russischen Begleitmannschaft mit Knüppeln ge- schlagen. (484)

Im russischen Kriegsgefangenenlager Kalkwerke Rüdersdorf bei Ber- lin ist die Verpflegung derart unzureichend, daß viele Todesfälle infol- ge Unterernährung eintreten. (533)

Im Kriegsgefangenenlager 163/V in Stalingrad erkranken in drei Mo- naten 2800 von den 3600 Gefangenen an Diphtherie. Für diese und andere Kranke (Ruhr, Typhus usw.) fehlen Medikamente; der vierte Teil der Kranken stirbt. Auf dem Transport nach Deutschland im Ok- tober 1945 sterben 375 von 1800 Gefangenen infolge von Unterer- nährung und mangelnder Medikamente. Von einem anderen Gefan- genentransport sterben 483 von 2000 Mann aus gleichen Ursachen. (484)

Thüringische, sächsische und andere Gutsbesitzer werden mit ihren Frauen in verschlossenen Güterwagen fünf Tage und Nächte ohne Wasser und Nahrung in das unfertige KdF-Bad auf der Insel Rügen verschleppt. (93)

Auf den Bahnhöfen Neubrandenburg, Neustrehlitz, Pasewalk, Stetti- ner Bahnhof in Berlin sind Plünderungen russischer Offiziere und Mannschaften an der Tagesordnung. (93)

Russische Truppen dringen nachts durch eingeschlagene Fenster in Berlin-Britz dreimal in eine Wohnung ein, um diese mit vorgehalte- nen Pistolen auszuplündern. Am Tage finden wiederholte Durchsu- chungen der Wohnungen statt. Die Bewohner werden auch hier mit vorgehaltenen Pistolen zur Herausgabe von Uhren und Schnaps und Tabak aufgefordert. (7)

In Ershausen entfernen russische Truppen aus einem Hause sämtli- che Möbel und Musikinstrumente. Was sie nicht mitnehmen, wird durch das Fenster auf die Straße geworfen oder in der Wohnung zer- stört. Die Frau des Wohnungsinhabers entgeht nur durch eine List der Vergewaltigung durch einen russischen Obersten. (8)

In Kettewitz bei Meißen plündern russische Truppen die Wohnungen und vergewaltigen Frauen und Mädchen. Auch Schwangere werden nicht geschont. (22)

In den Dörfern zwischen Frauenstein und Olbernhau/Sachsen werden von russischen Soldaten Hausgerät, Möbel, Bettzeug zerstört, Le- bensmittel zertrampelt. (397)

Deutsche Frauen, darunter eine Mutter von vier Kindern, werden in Berlin von russischen Soldaten vergewaltigt. (512)

Russische Soldaten in Pommern vergewaltigen deutsche Frauen, dar- unter bei Misdroy eine Frau mehr als zwölfmal. (504)

In Strippau, Krs. Anklam, muß die Tochter des Bauern Wohlatz nach schweren Vergewaltigungen geschlechtskrank ins Krankenhaus ge- bracht werden. (93)

In der russisch besetzten Zone Deutschlands werden deutsche Frau- en von russischen Soldaten mehrmals vergewaltigt, eine Frau 16 mal in Gegenwart ihrer Eltern. (479)

Ein russischer Soldat erschießt in einem auf dem Wege von Leoben zur Enns in der Steiermark gelegenen Bauernhof ein Mitglied einer Bauernfamilie im Bett. (50)

S e p t e m b e r

Aus russischen Kriegsgefangenenlagern entlassene deutsche Kriegs- gefangene sind infolge Unterernährung, Hungertyphus und Wasser- sucht nicht in der Lage, in ihre Heimat zu fahren, sondern müssen das Lazarett in Frankfurt a. d. Oder aufsuchen. (270)

In einem russischen Kriegsgefangenenlager wird ein Gefangener ins Lagerrevier eingeliefert, dem mit einem Gewehrkolben der Schädel eingeschlagen war. Zwei anderen Gefangenen, die Zeugen der Einlie- ferung sind, wird unter Androhung der Todesstrafe verboten, darüber etwas verlauten zu lassen. (269)

Ein Zivilist, der in der Gemarkung Höchheim, Kreis Königshofen, in der amerikanischen Zone etwa zwei bis zwei und einhalb Kilometer von der russischen Zonengrenze entfernt mit Futterholen beschäftigt ist, wird von einem russischen Soldaten mit vorgehaltener Maschi- nenpistole gezwungen, in die russische Zone zu gehen. Dort wird er von sieben Uniformierten getreten, mit Gewehrkolben zu Boden ge- schlagen,  ausgeraubt und anschließend unter Schüssen über die Zonengrenze zurückgejagt. Der 300 m davon entfernte amerikanische Posten schreitet nicht ein. (398)

Im Lager Kolschewiki bei Moskau wird ein deutscher Kriegsgefange- ner, der infolge Unterernährung und Erschöpfung die schwere Arbeit (Holzfällen) nicht mehr leisten kann und zusammenbricht, solange von einem russischen Zivilaufseher mit einem Knüppel geprügelt, bis er, die letzte Kraft zusammennehmend, sich wieder auf die Beine stellen kann. Stockschläge und Fußtritte durch die Wachmannschaf- ten sind in diesem Lager üblich. (274)

Russische Soldaten zwingen auf der Strecke Cottbus – Berlin im Zug fahrende Frauen, ihr Gepäck zu öffnen und nehmen einen Teil des Gepäckinhaltes weg. (243)

H e r b s t

Deutsche Frauen kehren krank und unterernährt aus Rußland zurück. Ihre Habseligkeiten sind ihnen abgenommen worden. (270)

In Leisnig/Sachsen werden drei junge Bauernmädchen in die Unter- kunft gelockt und dort vergewaltigt. (57)

Quelle: Aus dem Buch AlliierteKriegsverbrechen-pdf

Kriegserlebnisse des Werner Weinlein

Deutsche Opfer 2. Weltkrieg

Table of German Deaths

Russische Furie

Russische Ungeheuer

* * *

 After the Reich – Review

After The Reich – The Brutal History Of The Allied Occupation

Alliierte Kriegsverbrechen

The Belgien Torture Camps

Crimes and Mercies by James Bacque (1997)

Deutschen Kriegsgefangenen Frankreich 1984_smith

Dutch Concentration Camps Torture

Eisenhowers (Jew) Death Camps PDF

Ermordete Deutsche als Judenopfer

Ethnic Cleansing of the Germans bei Eisenhower – 8 Million after the war

Ethnic Cleansing of the German people in Dresden by Bombing

Franzoesische Kriegsverbrechen

Gegen das Vergessen – Polnischer Tod – Weinlein

GENOCIDE of the Ethnic Germans in Yugoslavia 1944-1948 (2007)

James Bacque – Der geplante Tod (2002)

Geschehen Kriegsende No 92

Jüdischer Massenmörder Eisenhower

Die Kriegserlebnisse-des-Werner-Weinlein-Nurnberg

Ludendorff Erich-Kriegshetze Und Voelkermorden In Den Letzten 150 Jahren 1935-1999_188S.

Gert O.-E. Sattler – Leidensweg deutscher Frauen 1944-1949

Nicht Rache sondern Verbrechen No 106

Polish Atrocities Against the German People

Politische Haeftlinge in the Gulag_Jenkner_Bibliographie

Post WWII Massacre of Innocent German Prisoners

Die Sieger Im Schatten Ihrer Schuld 1994_290S.

Soldat English – Dead Germans for Hollywood Movie of Holocaust

Sudeten-German_Tragedy

The Stuttgart Atrocity

A_Terrible_Revenge

Oscar Friedrich – Ueber Galgen Waechst Kein Gras 1950_93S.

Das Unrecht an Deutschland – Scheidl 1968

Erich-Kern-Verbrechen-am-deutschen-Volk-Eine-Dokumentation-Alliierter-Grausamkeiten-1964

Verbrechen an der Wehrmacht – Seidler 1997

Verbrechen an Deutschen – Kumpf – Remy

Verschwiegene Schuld-Besatzungspolitik

Voelkermord an Deutschen in Polen

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