Auschwitz Augenzeugenbericht

…Diese Vergewaltigungen waren aber nie von den deutschen Wachsoldaten. Mit diesen wäre sie immer gut ausgekommen. Manche halfen sogar und verschenkten kostenlos kleine Chininquantitäten, in etwas Papier verpackt, um Kranken oder denen Helfenden beizustehen. Nein, die Vergewaltigungen kamen immer durch die KAPO, damit meinte sie die Kamppolizei. Bei dieser handelte es sich jeweils durch den Rat der Ältesten unter den Juden ausgewählte Männer (meist Ostjuden) …

Das folgende Buch nicht verbreiten da die Gesetze sich in Deutschland nicht veraendert haben. Nur weil es ein beruehmter Jude schreibt ist es kein Schutz fuer Deutsche.

Wahrheit Sagen Teufel Jagen_Gerard Menuhin-pdf

Auschwitz Befehle 1940 bis 1945

 

IN ALLEM STARBEN 60,421 JUDEN AUS VERSCHIEDENEN GRUENDEN!!!

Dieser Video-Bericht von 300.000 Toten ist auch viel zu hoch – es ist Betrug. Und diese Lüge über besondere Grausamkeit gegen die Frauen Gefangenen … durch und durch eine gemeine Luege. Frauen in Auschwitz arbeiteten sogar als Hausangestellte in Offiziersheimen. Hier die Zahlen aus dem russischen Archiv: Alles zusammen, 60.421 Juden starben aus VERSCHIEDENEN URSACHEN in Auschwitz. Ich habe hier eine Tabelle zusammengestellt:

https://www.youtube.com/watch?v=RIingBE2p-Y

 

Auschwitz, Augenzeugenbericht

*_Bericht des Rainer Daehnhardt_*

Anbei eine Aussage eines Mitglieds einer im Widerstand gegen das NS Regime stehenden Familie.

Der Text enthält viele sprachliche Mängel, die jedoch wegen der Authentizität nicht korrigiert wurden.

Die Aussage widerspricht nicht dem offiziellen Dogma über die historische H.-Hypothese, denn es enthält nur einen Einzelbericht einer Auschwitz-Insassin; nur deshalb kann der Bericht in der BRD gefahrlos weitergegeben werden.

QUELLE:

http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp/u0673Ausc

hwitz.html

Quinta Wimmer P-2605-213 BELAS

PORTUGAL

Tel.: (00 351) 21 4310195

Fax:(00351)214313135

Meine “AUSCHWITZ-SCHULUNG”

Rainer Daehnhardt gibt hiermit die eidesstattliche Erklärung ab, daß

alle angeführten Gegebenheiten sich, seinem Gedächtnis nach, so

zugetragen haben, wie er sie hier anführt. Der Grund dieser

schriftlichen Stellungsnahme ist die, von ihm erkannte, Notwendigkeit,

die geschichtliche Wahrheit wiederzugeben, wie sie ihm und allen

anderen Schülern damals (1949-1953 ) von seiner Lehrerin und

Schuldirektorin, Annie Hamann, einer Lagerinsassin von Auschwitz,

erklärt worden waren. Somit gibt er hiermit Folgendes zu kund: Zum

besseren Verständnis der Situation des, seltsamen, freundlichen,

Verhältnisses eines, “Auslands-Kaiser-Deutsch” aufgezogenen,

Schülers, evangelisch lutheranischen Glaubens, zu seiner deutschen

Schuldirektorin und Lehrerin, jüdischen Glaubens, muß ich ein

paarnotwendige, Angaben machen.

Ich kam am 7.Dezember 1941 in Wien zur Welt, wo ich mich jedoch

lediglich nur wenige Monate aufhielt, da wir (meine Großeltern, meine

Mutter, meine Schwester und ich ) den größten Teil des 2. Weltkriegs

in Frankfurt am Main verbrachten. Wir sind Auslands-Kaiser-Deutsche,

da meine Familie seit Jahrhunderten in Portugal ansässig ist. Sie gab

auch, durch viele Generationen hindurch, sowohl die Kaiserlich-

Deutschen Generalkonsul, als auch die Österreich-Ungarischen für den

Portugiesischen Hof. Meine Familie paßte sich Portugal an, behielt

jedoch immer ihre preußische bzw. sächsische Staatsbürgerschaft.

Trotz daß alle meine Vorfahren, seit mehreren Generationen im

Ausland geboren sind, haben wir immer das

Zusammengehörigkeitsgefühl zu unserer Urheimat, egal ob es

schlechte oder gute Zeiten waren, beibehalten. So fiel der in Lissabon

geborene Bruder meiner Großmutter, Eduard Wimmer, 1905, beim

Hereroaufstand, als Leutnant des Sächsischen Husaren Regiments Nr.

19 “Königin Carola”, in Deutsch-Süd-West-Afrika. So wurde mein

Großvater, Dr. Heinrich Daehnhardt (1876 in Lissabon als Sohn des

Kaiserlich Deutschen Generalkonsuls geboren) kaiserlich deutscher

Berufsdiplomat und im 1. Weltkrieg eingezogen, wo er als

Kavallerieoffizier vor Verdun schwehr verletzt wurde. 1941 wurde er

als Deutscher Generalkonsul in Göteborg entlassen(wo er 13 Jahre

lang reichsdeutscher Diplomat war), weil er überführt wurde, in einer

Großzahl von Fällen, Norwegern und Dänen, welche über Schweden

Richtung Nord- und Südamerika flüchteten, die dazu notwendigen

Reisepässe ausgestellt bzw. abgestempelt zu haben, ohne vorher, in

jedem Fall, in Berlin anzufragen. Er wurde zwangspensioniert, ins

Reich zurückbeordert und durfte es nicht verlassen. So zog er zu

einem Freund nach Wien, nahm Frau und Schwiegertochter mit, was

der Grund für mich wurde, in Wien zur Welt zu kommen. Nach dem 20.

Juli 1944, während der Verhaftungswelle, wurde er aus seinem

Krankenhausbett heraus, in Kaltennordheim/Thüringen (in Frankfurt

am Main waren wir ausgebombt worden) zum Verhör mitgenommen,

auf Grund dessen er am 7. August 1944 starb. Man hatte ihn an dem

Tag, fast tot, wieder im Hospital abgeliefert, weswegen als offizieller

Todestag der 8. August 1944 gilt. Mir ist nicht bekannt, daß er etwas

mit der Stauffenberggruppe zu tun gehabt hätte. Er organisierte

jedoch, 1939 -40, in seiner Göteborger Wohnung, mehrere Treffen,

Deutscher, Schweden und Engländer, meist der Aristokratie

angehörender Militärs (oft persönliche Freunde meines Großvaters)

deren Grund es war, alles nur erdenkbar Mögliche zu versuchen, um

den Krieg zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich zu

beenden. Meine Großmutter wurde 1885 in Belas, dem Wimmerschen

Familiensitz in Portugal als Tochter des sächsischen Reeders,

Johannes Wimmer, ( K.u.K. Österreich-Ungarischer Generalkonsul in

Portugal), geboren. 1913 lebten meine Großeltern, als Kaiserlichdeutsche

Diplomaten in Konstantinopel, wo r mein Vater, der Diplom

Kaufmann Claus-Heinrich Daehnhardt zur Welt kam, was lediglich auf

der Botschaft registriert wurde. Er wurde, als Auslandsdeutscher, im 2.

Weltkrieg eingezogen, wurde im Kaukasus schwehr verletzt, fiel in

sowjetische Gefangenschaft, aus der er sich selbst befreite und zu

deutschen Linien zurückfand; danach in Frankreich eingesetzt und

geriet, Ende 1944, in amerikanische Gefangenschaft. Als diese ihn

1946 an die Sowjets ausliefern wollten, da unser letzter Wohnsitz in

Thüringen war, entronn er zu Fuß und erschien nach seiner Familie

suchend am früheren Wohnsitz in Frankfurt am Main. Offiziell war er

als gefallen gemeldet worden, woran meine Mutter jedoch nicht

glaubte. So kritzelte sie mit einem Nagel an den noch stehenden

Postkasten der Ruine unseres ausgebrannten Hauses ( Wöhlerstraße 9

) die Adresse in Oberursel, wo man uns (inzwischen aus Thüringen

nach amerikanisch Hessen geflohen ) zwangseinquartiert hatte. Wir

zogen von dort nach Schwanheim, wo ich zur Schule kam und 1949

wieder nach Frankfurt am Main. Man hatte uns den ” DP” Stempel für”

DISPLACED PERSON ” in unsere Papiere geschlagen, weil keiner von

uns direkt aus Deutschland kam und wir, bis 1949, keine Erlaubnis

erhielten, nach Portugal zurückzukehren. In den völlig überfüllten

staatlichen Schulen Frankfurts gab es keinen Platz für “Nicht aus der

Gegend stammende”. So kam ich in die ANNIE-HAMANN SCHULE, die

auch oft die Deutsch-Jüdische-Schule genannt wurde, eine

Bezeichnung , welche die Direktorin nicht haben wollte. Offiziell hieß

sie “Privater Schulzirkel von Annie Hamann-Schnapper”, Frankfurt am

Main, Telemannstraße Nr: 13. (Anbei Kopie meines

Abgangszeugnisses, von Annie Hamann am 20.3.1953 unterschrieben.

Auf diesem schrieb sie: ” Rainer war mir in den über 3 Jahren, den ich

ihn unterrichtete, durch seinen Frohsinn stets ein lieber Schüler, dem

ich für sein Fortkommen von Herzen alles Gute wünsche”. Annie

Hamann war eine stattliche, große, gut aussehende Dame, die

Charakterstärke ausstrahlte. Sie hatte es auf sich genommen, eine

Schule für “Nicht-in-staatliche-Schulen-aufgenommene “, zu errichten.

Eine Zeiterscheinung, die nur durch guten Willen gelöst werden

konnte. Annie Hamann hatte diesen guten Willen! Sie war Deutsche

und sie war Jüdin. Was dabei, bei ihr, zu erst kam, weis ich nicht,

spielt auch keine Rolle, da sie der lebende Beweis davon war, daß

beide Herkünfte auch harmonisch zueinanderfinden können. Die

Schüler, welche sie aufnahm, waren ein buntes Gemisch, das sich

hauptsächlich aus drei Gruppen bildete: Westjuden, Ostjuden und

Christen. Wenn man die beiden ersten Gruppen zusammenzählt kam

man, in etwa, auf eine gleiche Zahl wie die der Christen. Annie

Hamann machte nie einen Unterschied zwischen Juden und Christen in

ihrer Behandlung der Schüler, außer im Religionsunterricht, dieser war

strikt getrennt. Es gab oft große Streitigkeifen zwischen den Schülern.

Fast immer jedoch zwischen West- und Ostjuden, sehr selten zwischen

Juden und Christen und wenn, dann zwischen Ostjuden und Christen.

Mir viel auf, daß die Westjuden meist den Christen näher standen als

den Ostjuden und ich fing an Fragen zu stellen. So lernte ich den

Unterschied zwischen Sefarditen, die wir meist Westjuden nannten

und die (ihrer Ansicht nach) die einzigen wahren Juden, weil mit dem

aus Judea kommendem Stamm blutsverwandt, sind, und den

Khasaren, den Ostjuden, eines Nomadenstammes aus den

Steppengebieten westlich des Urals , der, aus dem Zwang, zwischen

Islamisierung und griechisch orthodoxer Christianisierung wählen zu

müssen, von sich aus, sich als Hebräer bezeichnete. Weiter fiel mir auf,

daß es schon in Bezug auf die Priorität ihrer Heiligen Schriften

Unterschiede gab. Während sich die Westjuden an das Alte Testament,

die Tora und das Buch von Esther hielten, war den Ostjuden der

Talmud das Wichtigste.

Dies brachte es zu Reibereien einiger der ostjüdischen Schüler mit

unserer Direktorin, Annie Hamann, die Sefarditin, also Westjüdin war.

Ein mich damals aufrüttelnder Fall war der eines aus Polen

stammenden Ostjuden, der systematisch log. Man darfte ihn nichts

fragen! Selten gab er eine Wahrheit als Antwort! Selbst bei

lächerlichen Sachen, wie: was sind unsere Hausaufgaben?, kommt ein

Mitschüler heute?, oder wie wird eine Rechenaufgabe gelöst?. All zu

häufig log er! Dies brachte Ärger, welcher dermaßen anschwoll, daß

seine unverschämte Lügerei Annie Hamann als Klassenbeschwerde

vorgetragen wurde. Diese nahm ihn vor die Klasse, verbot ihm das

Lügen und drohte ihm böse Strafen an. (Sie war sehr gerecht, wußte

aber, wann notwendig, auch ernsthaft zu strafen!) Er dachte seine

Welt stürzt zusammen! Er fing an zu heulen und sprach nur auf

jiddisch weiter (unsere offizielle Sprache war nur das deutsch, jedoch

sehr häufig sprachen die Juden jiddisch untereinander; ich sprach

zwar kein jiddisch, jedoch wenn man Jahre unter jiddisch sprechenden

Mitschülern verbringt, fängt man an, auch dies zu verstehen). Er sagte

wir seien doch nur “goyim” (menschliches Vieh) und das sollte man

doch anlügen! So hätten ihn seine Eltern erzogen und so müßte er es

auch machen und wenn Frau Hamann dies nicht einsähe, dann sei sie

auch keine gute Jüdin! Dies war ihr nun zu viel! Sie antwortete ihm auf

jiddisch, aber wir alle verstanden es. Sie verlangte von ihm, daß auf

ihrer Schule die Wahrheit zu sprechen sei und wenn er dies nicht

einsehe es keinen Platz für ihn gebe. Sie schickte ihn wütend nach

Hause, damit er sich überlege, ob er die Wahrheit sprechen und weiter

in der Schule sein wolle oder nicht. Wir hörten später, daß sie seine

Eltern in die Schule beordert hatte. Wie das Gespräch verlief wissen

wir nicht. Tatsache ist, daß er einige Tage fehlte, dann jedoch neu

erschien. Es schien, als ob die Eltern versucht hatten, ihn sonst

irgendwo unterzubringen, dabei jedoch erfolglos waren und ihn

deshalb zurückbrachten.

Er schnitt daraufhin alle Christen und Westjuden, blieb jedoch weiter

ein aufrührerisches Element in unserer Klasse. Er war zwar der

ostensivste jedoch nicht der einzige Lügner in meiner Klasse, mehrere

andere standen diesbezüglich auf seiner Seite, wodurch das

Zusammenleben nicht einfach war.

Für mich war es ein Schock, erkennen zu müssen, daß es Menschen

gab, die ihre Kinder zum lügen erzogen. Meine preußische Erziehung

bestand darauf, daß die Wahrheit gesagt werden mußte, egal wie

unangenehm diese auch sei.

Der immer freundliche und schlichtende Zentralpunkt war immer Annie

Hamann, eine gute Seele, für die ich Zeit meines Lebens nur hohe

Achtung verspüre!

Ein Tag brachte einen gewaltigen Schock, der uns letztendlich

zusammenführte. Ich stand an der Tafel und schrieb mit Kreide eine

Aufgabe. Frau Hamann stand hinter mir, also direkt vor der Klasse und

gab die Stunde. Ein Lümmel stand, aus Strafe, gleich rechts von mir,

an der Tafelecke. Obwohl er den Befehl bekommen hatte, gegen die

Wand zu schauen, machte er, hinter dem Rücken der Lehrerin, dumme

Grimassen und Faxen mit Zeichensprache. Frau Hamann merkte dies

natürlich. Es war ihr einfach zu viel und sie holte aus um ihm kräftig

eine Backpfeife zu verpassen. Er, frech und windig wie immer, duckte

sich und ich, nichtsahnend, mit dem Rücken zu allem Geschehen an

der Tafel schreibend, erhielt auf einmal eine Watschen, daß ich mich

direkt im Kreis drehte.

Dies kam völlig unerwartet! Ich hatte nichts getan, was eines solchen

Angriffs würdig wäre! Ich dachte garnicht nach sondern reagierte

sofort. Heutigen Generationen mag dies seltsam vorkommen. Wir

waren jedoch Überlebende der Nachkriegszeit, diese war oft nicht

einfach. Selbstverteidigung war Grundbedingung des

Weiterlebenkönnens! So gab es bei mir keine Überlegungen, ich schlug

einfach zu! Meine geballte kleine Faust mit aller Kraft direkt gegen den

riesigen Körper vor mir, der mich “angegriffen” hatte. Ich traf Annie

Hamann mit solcher Stärke, daß sie nach hinten umkippte,

zusammenklappte und verzweifelt nach Luft japste!

Etwas sehr schlimmes war passiert! Ich kam mir nicht als Held vor,

jedoch auch nicht als Angreifer. Ich wußte garnicht was ich machen

sollte. Alle bemühten sich um sie. Ich lief in die Küche und brachte ihr

ein großes Glas Wasser. Sie lag immer noch auf dem Boden, in sich

strärkender Verzweiflung, weil sie immer noch nach Luft rang. Andere

Lehrer wurden gerufen. Ich wollte ihr das Wasser geben, was sie

jedoch nicht annahm, so besprenkelte ich Ihr Gesicht mit Wasser.

Langsam, ganz langsam, kam sie wieder zum atmen und gab

gröchelnde Laute von sich. Die anderen Lehrer hoben sie auf einen

Stuhl. Alle waren entsetzt! Nun gab ich ihr das Wasser, welches sie

auch akzeptierte. Dann kamen ihre ersten Worte: “Rainer! Du bleibst

heute hier!” — Das war so ziemlich das schlimmste was man hören

konnte! – Mir schwebte vor, was ich zu erwarten hätte. Wenn ich nur

zehn tausend mal schreiben müßte : “Du sollst die Direktorin nicht

zusammenschlagen!” hätte ich wohl noch Glück gehabt. Es könnte

wohl noch viel Schlimmeres kommen. Ich wußte gar nicht was. So

etwas war ja auch noch nie vorgekommen. Damals schlugen Schüler

nicht auf Lehrer. Im Grunde war ich jedoch heilfroh, daß sie noch

lebte. Erstens war sie ein netter Mensch und zweitens hatte ich ja

garnicht vorgehabt sie ins Jenseits zu befördern. Bei Schulschluß

bedauerten mich manche, andere schauten schadenfroh zu, wollten

auch gerne wissen was denn nun mit mir passieren würde.

Als wir allein waren rief mich Frau Hamann. “Rainer, was ich Dir jetzt

sage bleibt unter uns! Verstanden?” –“Ja!” – . “Zu allererst muß ich

Dich nämlich um Entschuldigung bitten, weil ich Dir eine

runtergehauen habe! Du warst aber garnicht gemeint! Dies ist aus

Versehen, aus reinem Pech für Dich, passiert! Dies gibt Dir aber nicht

das Recht mir dermaßen in die Magengrube zu schlagen! Ich dachte

wirklich es wäre aus mit mir! Hast Du das verstanden?” — “Ja! Ich

wollte Sie ja auch garnicht schlagen! Das war nur so ne Reaktion von

mir! Ich bitte Sie dafür um Entschuldigung! Mir ist ein Stein vom

Herzen gefallen als Sie wieder atmen konnten! Ich wollte garnicht daß

so etwas passiert!” – “Na, ist schon gut! Das verstehe ich auch so! Du

mußt aber sehen, daß ich, als Leiterin dieser Schule, nicht zulassen

kann, daß hier jemand zusammengeschlagen wird! Deswegen mußtest

Du hier bleiben. — Weißt Du was? Ich habe hier ein Buch, wo ich die

Arbeiten, welche in der Schule hervorkommen und für mich von

Interesse sind eintrage. Du hast doch neulich einen Hausaufsatz

geschrieben (über Taschengeld”), der mir so gut gefiel (ich erinnere

mich an ihn, er endete mit meiner Selbstanalyse: “Ich Esel!”), schreib

ihn mir doch bitte in mein Buch (Drei oder vier Seiten. Gar kein

Problem!). Danach kannst Du nachhause gehen. Sage jedoch bitte

niemand was wir hier besprochen haben und daß Du keine Strafe

erhalten hast! Dies bleibt lediglich unter uns beiden! Verstanden?” –

“Ja und nochmals entschuldigen Sie mich bitte!” – “Schon gut! Nun

schreib schön und geh nach Hause!”- Ein Geheimnis, nur unter uns!

Eine beidseitig ehrbare Lösung! Wir wurden gute Freunde! Keiner

meiner Klassenkameraden erfuhr was mir passierte. Manche

wunderten sich jedoch über das freundliche Verhältnis, welches, von

da an, zwischen der Direktorin und mir bestand. So wurde ich zu einer

Art Klassensprecher, obwohl es bei uns damals diesen Begriff

eigentlich noch nicht gab. Jedesmal wenn in der Klasse etwas sensible

Fragen auftauchten, wurde ich dazu genommen, diese der Direktorin

vorzutragen.

Eines Tages kam einer der Schüler mit einer gehörten Geschichte, daß

sechs Millionen Juden umgebracht worden seien. Ein anderer sagte,

das wüßte er schon längst, es seien jedoch elf Millionen und allein in

einem KZ Auschwitz seien davon der größte Teil grausigst gestorben,

das wüßten jedoch die meisten Deutschen nicht, weil es vor ihnen

geheim gehalten worden sei. Zu diesem Zeitpunkt betrat Annie

Hamann die Klasse. Sie wurde richtig wütend und sagte (in etwa):

“Laßt das! Was soll dieser Schmarren! Das ist FEINDPROPAGANDA!”.

Daraufhin ging sie zum Katheder und lud dort ihr mitgebrachtes

Buchpaket ab. Danach drehte sie sich zur gesamten Klasse herum und

sagte: “ICH WAR IN AUSCHWITZ! ICH WILL SO WAS NICHT HÖREN!

DAS SIND VOM FEIND VERBREITETE LÜGENGESCHICHTEN!”. Dann

passierte etwas erschreckendes, was ich nie vergessen kann: Sie zog

ihren Ärmel nach oben und sagte: “Hier seht! Das ist die Nummer die

man mir eingraviert hat!”. Und wir sahen die Nummer. Eine lange Zahl,

die man ihr, wie einem Stück Vieh, auf ewig in die Haut gebrannt

hatte. Wir waren alle erschüttert. Keiner wagte es noch ein Wort zu

sagen. Sie rollte ihren Ärmel wieder runter und sprach dazu kein

weiteres Wort.

Einige Tage darauf kam einer mit detaillierten Geschichten, wie man

die Leute umgebracht hätte. Er sagte, daß sie splitternackt in große

Lagerräume gebracht worden seien wo sie auf Metallplatten stünden,

in welche dann starke Stromstöße hineingejagt würden. Die Leute

sollen noch verzweifelt herumgesprungen sein bevor sie alle tot

umfielen. Ein anderer brachte eine verschiedene Version. Man hätte

die Leute in Brausebäder zum Duschen geführt und dann aus den

Duschköpfen Gas strömen lassen, sodaß alle tot umfielen. Andere

Schüler kamen mit Geschichten, daß man die Toten gekocht hätte, um

aus ihnen Fett zur Seifenherstell ung zu gewinnen. Die Gerüchte

wurden täglich schlimmer und viele Schüler fragten ihre Eltern. Diese

wußten meist nichts genaues darüber, hatten jedoch auch schon so

manches grausige Gerücht gehört. So kam es dazu, daß meine

Klassenkameraden von mir verlangten, daß ich unsere Direktorin,

Annie Hamann, um Erklärung dazu bat. Sie ließ deswegen eine

Schulstunde ausfallen und erzählte uns über die KZ’s. Annie Hamann

erklärte uns, daß die 1933 an die Macht gekommenen sich von Anfang

an im Kriegszustand, mit den von ihnen als Gegnern bezeichneten,

befanden. So wurden viele Menschen abgeführt und heimlich

umgebracht. Daraufhin verließen viele das Reich. Andere wußten nicht

wohin und wurden immer verzweifelter weil sie Berufsverbot erhielten

und manchen sogar ihre Besitztümer beschlagnahmt wurden. Am

Anfang ging es nur gegen Komunisten, Sozialisten, Bankiers,

Börsenmakler und Wechselstubenbesitzer. Auf die Dauer kamen aber

immer weitere Menschengruppen dazu, sodaß große Arbeitslager für

Verhaftete eingerichtet wurden. Diese Lager waren immer in

Fabriknähe, damit die Arbeitsfähigkeit der Insassen benutzt werden

konnte. Es gab auch viele in den Lagern die nur dort gelandet waren,

weil sie jüdischen Glaubens aufgezogen waren. Das Leben in den

Lagern war erträglich, für die, welche arbeiten konnten, wurde jedoch

zum Verderben wenn man erkrankte. Annie Hamann war erst in einem

anderen Lager, bevor sie nach Auschwitz kam und erzählte uns, wie im

Leid, so mancher Mensch zur grausigen Bestie wurde, sich andere

jedoch als wertvolle heraushoben. Sie sprach von der Angst, daß

jemand krank eingeliefert werde und schnellstens alle ansteckte.

Wanzen, Läuse, Gelbfieber, Typhus, alles waren tödliche Gefahren. Und

man starb! Man starb nicht nur verzweifelt und allein, irgendwo zur

Arbeit eingesezt, aus Unterernährung Traurigkeit und Kälte, sondern

auch, zu Hunderten und Tausenden, bei den großen Epidemien die

über die Lager hereinbrachen. Man starb auch unter den

Bombardierungen und den durch Saboteure versauten, immer zu

wenigen, Lebensmitteln. Sie sprach von dem großen Leid, den diese

Zeit für alle Völker gebracht hatte und von ihrer Hoffnung, daß das

Wissen darüber mithelfen würde, Ähnliches, in der Zukunft,vermeiden

zu können.

Sie sprach von der fanatischen Verfolgung von Massen von

Unschuldigen, die nichts mit Krieg oder Politik zu tun gehabt hatten

und als Sklaven zum Schuften verwandt wurden. Sie sprach aber auch

von den schönen Momenten, die sie in Auschwitz erlebte. Sie half im

Hospital Hunderten von Babies zur Welt zu kommen. Sie gehörte zu

einem kulturellen Kreis, der Vorstellungen mit Chören und

Musikinstrumenten vor den Lagerinsassen abhielt, was diesen Freude

brachte.

Sie sprach von Diebstahl und Mord, von Freundschaft und

gegenseitiger Hilfe, Auschwitz war eine Welt für sich, mit eigenen

Regeln, Himmeln und Höllen. Wir hörten tief mitgenommen zu und ich

zumindest, vergaß es nie! Was Sie uns erzählte, hatte nichts, aber

auch gar nichts mit dem gemein, was man durch Hollywood später

aufzuschwatzen versuchte.

Einige Wochen danach kam unter uns Schülern eine neue wichtige

Frage, die sich auf Auschwitz bezog. Ich erinnere mich, daß ich

gebeten wurde, auch diese Frage an Frau Hamann zu stellen, weil sich

die anderen Schüler schämten. So sagte ich ihr, daß Schüler die

Nachricht mitgebracht hatten, daß in den KZ’s viele Vergewaltigungen

stattgefunden hätten. Sie ließ erneut den Unterricht fallen und fing an

zu erzählen. Sie sagte, daß sei eine Tatsache. Eine Gefahr, die vor

allem alle Mädchen und jungen Frauen dauernd mit sich herumtrugen.

Sie erzählte von einem Vater, der seine beiden Töchter zur Arbeit

außerhalb des Lagers mitnahm, mit ihnen zusammen einen hohen

Felsen erklomm und in den gemeinsamen Tod sprang, nur damit sie

der Gefahr der Vergewaltigung und Entehrung nicht , ausgesetzt seien.

Dann sagte sie aber etwas, was mir merkenswert erschien. Diese

Vergewaltigungen waren aber nie von den deutschen Wachsoldaten.

Mit diesen wäre sie immer gut ausgekommen. Manche halfen sogar

und verschenkten kostenlos kleine Chininquantitäten, in etwas Papier

verpackt, um Kranken oder denen Helfenden beizustehen. Nein, die

Vergewaltigungen kamen immer durch die KAPO, damit meinte sie die

Kamppolizei. Bei dieser handelte es sich jeweils durch den Rat der

Ältesten unter den Juden ausgewählte Männer (meist Ostjuden) die,

leider all zu oft, ihrem Haß gegen Andersrassige und in manchen Fällen

sogar verbrecherischen Instinkten freien ungehemmten Lauf ließen Als

Schüler sie auf spezielles Leiden der Juden hinwiesen sagte sie: “Wir

haben dort alle gelitten, egal wer wir waren! Sogar das Wachpersonal.

Viele von ihnen und ihren Familienangehörigen sind auch an

Epidemien und selbst an Unterernährung gestorben!”

Belas, den 14. Februar 2004

http://germancross.com/augenzeugenbericht/

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