Wir Bauten Gaskammern Nach dem Krieg

germanvictims – …Jedenfalls hatte ich persönlich das »Vergnügen«, im russischen Lager Oranienburg (Sachsenhausen) im November 1945 eine – bis dahin nicht vorhandene – Gas­kammer und Erschießungsanlage mit anderen Häftlingen zusammen einzubauen (siehe Eidesstattliche Erklärung im Anhang 4). Hier sollten die Alliierten gefragt werden, warum  sie dies taten!…

Fragen und Antworten zur Zeitgeschichte – 1992

– Gerhart Schirmer –

[*Kommentare eingesetzt by germanvictims.com]

Der folgenden Aussage des Autors sei vorausgeschickt: Einem Mann wie Gerhart Schirmer, dessen Wahlspruch sein Leben lang (1993 wird er 80 Jahre alt) lautete: »Arbeite für Deine Familie und für Dein Volk«, der im Völkerringen des Zweiten Weltkrieges als tapferer Offizier und Truppenkommandeur ausgezeichnet und vom Gegner geachtet wurde, der bei entwürdigenden Umständen in sowjetischer Gefangenschaft und Zwangsarbeit seine Ehre und den Anstand bewahrte und der – wieder in der Heimat – sich erneut als Offizier und Kommandeur in den Dienst des deutschen Volkes stellte, so einem Mann steht es zu, über dem Kleingeist der habgierigen Masse, den engstirnign Parteien und den nach Korruption, sex und crime sensationslüsternen Medien zu stehen und Tabus aufzugreifen, wozu Mut, Wissen und vor allem Überzeugungskraft gehören, wie Ezra Pound sagt: »Wenn ein Mann nicht bereit ist, für seine Überzeugung ein Risiko einzugehen, dann taugt entweder die Überzeu­gung nichts, oder der Mann taugt nichts

Wenn die zur Zeit staatstragende Partei in ihrem Wahlslogan schreibt: »Wir sind für Ehrlichkeit in der Politik!« und das Grundgesetz im Artikel 5 die »Meinungsfreiheit« verbürgt, dann muß das Recht auf die Freiheit der Meinung, wenn sie Ehrlichkeit und Wahrheit entspricht, Geltung haben und diese Meinung geäussert werden dürfen, sonst – um mit Shakespeare zu sprechen – »ist etwas faul im Staate . . .«

Daß nach dem Krieg, besonders nach der Währungsreform, andere Maßstäbe als Volk und Heimat gesetzt wurden, daß gleichlaufend mit der reeducation, der Umerziehung, statt dem Wir der Gemeinschaft das Ich des Gesellschafters, statt Pflicht nur Rechtsforderungen und vor dem Dienst der Verdienst ausschlaggebend wurde, das hat das deutsche Volk – früher Kern des Abendlandes – aus dem Gleichgewicht gebracht und

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dem Staat einen Billionenberg an Schulden. Diese Überlegungen hat Gerhart Schirmer auch durchdacht, ihre Darlegung wurde aber hier zu weit führen. Lesen wir im folgenden die Abhandlung von Gerhart Schirmer, die wir »Fragen und Antworten« nennen:

Mir ist bekannt, daß eine Kurzfassung eines von mir 1984 vor Freunden gehaltenen Vortrages wiederholt photokopiert worden und so in einer mir unbekannten Zahl von Photokopien vorhanden  ist.

Zur Vorgeschichte: 1966 machte Herr Petersen, MdB, bei dem von mir geführten Stabe des Heeresfliegerkommandos des II. Korps eine Wehrübung (siehe Anlage 11). 1983 sprach mich Herr Petersen an und bat mich um schriftliche Darlegung meiner Haltung zur Frage der Judenmorde im Dritten Reich. Daraufhin habe ich die Ziffem 1 bis 9 (s. unten) zusammengestellt und ihm übersandt. Später teilte er mir mit, er habe vom Kanzler Kohl den Auftrag zusammen mit Herrn Elie Wiesel den Bau des Holocaust-Museums in Washington, USA, vorzubereiten, und habe hierfür eine Summe von 350 Millionen DM vom Kanzler zur Verfügung. Er werde deshalb zu meinen Ausführungen und Fragen nicht Stellung nehmen.

Den Inhalt dieses Schreibens von 1984 an Herrn Petersen benutzte ich dann als Grundlage meines an sich frei gehaltenen Vortrages vom Jahr 1984. Vorab: Ich verharmlose und relativiere nichts. Im lnteresse unseres Volkes, unserer eigenen Kinder und Enkel sollte aber nach der Wahrheit in unserer Vergangenheit geforscht werden. Echter Friede entsteht nur durch Gerechtigkeit, und diese ist auf Wahrheit gegründet.

Zwei Fragen belasten das deutsche Volk besonders: die Kriegsschuld­frage und die Fragen der Judenmorde. In der Gegenwart kommen die Frage der 250,000 jährlich im Mutterleib getöteten deutschen Kinder und – sozusagen als Ersatz hierfür – die Ausländerfrage hinzu.

Als langjähriger Soldat war ich zunächst nur an der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges und damit an der Kriegsschuldfrage interessiert. Darüber gibt es inzwischen sehr viel Literatur von Historikern des In- und Auslandes, insbesondere kann man wohl jetzt nach dem Buch von Viktor Suworow (Der Eisbrecher) davon ausgehen, daß der Angriff auf die Sowjetunion ein Präventivkrieg war und damit ein Befreiungsschlag gegen eine tödliche Bedrohung ganz Europas aus dem Osten.

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Bei der geistigen Auseinandersetzung mit dieser Frage stieß ich immer wieder auf die Frage der Judenmorde. Nicht nur in den Massenmedien werden wir fast täglich mit diesen Verbrechen [*sogenannten Verbrechen!~gv] konfrontiert. Die Frage begann mich deshalb besonders zu bewegen, weil ich in einem langen und bewegten Leben erfahren konnte:

Der Deutsche ist im Grunde gutmütig, duldsam, selbst leidensfähig und neigt nicht dazu, Menschen zu quälen. Im Kriege waren Frauen und Männer tapfer, dabei immer fair. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Dem Ausland gegenüber ist der Deutsche eher zuvorkommend, solange er sich nicht schamlos übervorteilt fühlt. Die Umerziehung mag vielleicht eine Werteverschiebung bewirkt haben.

Warum sind hier also Dinge geschehen, [*angeblich geschehen~gv] die nicht zu verantworten sind, und in welchem Ausmaß? Das Ausmaß ist wichtig, obgleich immer gesagt wird, dies sei unwichtig. Vom Ausmaß und seiner Begründung hängt sehr viel ab – nicht nur die Zahl der Täter. Auch kann bei der Beurteilung der Vorgänge die Vorgeschichte – das heißt also das Gesche­hen von 1914 bis 1941 – nicht unberücksichtigt bleiben.
Nur wer die Geschichte kennt, hat einen Schlüssel für richtiges Handeln in der Zukunft. Schlagworte aber können den wirklichen Lauf der Geschichte nie erfassen. Dabei ist nichts schlimmer als falsche Fragestellungen in der Geschichte. Falsche Antworten werden korrigiert. Falsche  Fragestellungen  in  der  Forschung  fressen  sich  fest  wie  eine Bremse. Wie kam es zum Antisemitismus in Deutschland?
Zunächst: Antisemitismus gab es wiederholt und bei vielen Völkern. Das Wort Progrom stammt zum Beispiel aus Rußland. Warum? Es muß Gründe geben. Bei anderen Völkern will ich sie hier nicht untersuchen. Die »Revolution« 1918/19 lag oft genug  in den Händen von Juden, nicht nur im Ausland (Rußland, Ungarn, usw.), auch in Deutschland, besonders die bayerische Räterepublik (Frühjahr 1919) wurde von Juden (Eisner, Mühsam, Landauer, Levine-Nissen, Axelrod usw.) geleitet. Als die Freikorps München angriffen, erschoß die »Räterepublik« Geiseln, darunter Prinz von Thurn und Taxis und Gräfin Hella van Westarp.

Alles das und vieles mehr – die Skandale um Kutisker, Barmat, Hirsch – hat zwar Vorbehalte, aber noch keinen Antisemitismus in Deutschland erzeugt. Man lese hierzu Hitlers Mein Kampf, besonders den Abschnitt über das Judentum ab Seite 327. Im übrigen war der Antisemitismus – historisch belegt – in Österreich ausgeprägter: in Wien lebten immerhin

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200,000 Juden. Hitler importierte ihn ins Reich, fand aber auf Grund der Lage in Berlin, Leipzig und anderen Großstädten –   und auf Grund der jüngsten Vergangenheit – offene Ohren. Über die Kriegsschuldlüge des Ersten Weltkrieges wußten alle Deutschen damals genau, daß Deutschland den Krieg nie gewollt hatte, sondern auf Grund der Vertragstreue zu Habsburg – leider – hineingezogen worden war. Die untragbaren Reparationen, als Auswirkungen des »Versailler Vertrages«, die Arbeits­losigkeit und daneben das Wohlleben vor allem auch der Kriegsgewinnler in den Jahren von 1920-1932 trugen zu den »offenen Ohren« bei.

Schon 1932 erfolgte die erste, am 24. 3. 1933 die zweite Kriegserklärung des Weltjudentums (siehe Daily Express vom 24. 3. 1933) an Deutschland. Der 12-Stunden-Boykott  der Nationalsozialisten gegen­über jüdischen Geschäften am 1. 4. 1933 war Reaktion auf diese zweite Kriegserklärung, keine Aktion! Warum werden diese Kriegserklärungen jetzt verschwiegen?

Am Tage der Gründung der NSDAP, am 24. 2. 1920, wurde im § 4 des Programmes beschlossen: »Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer Deutschen Blutes ist.« § 5 fordert darum: Der Jude sollte »als Gast« in Deutschland leben. Dieses war in der Weimarer Republik genehmigt worden. Kein Wort von  Vernichtung oder Ausrottung.

Auch die Nürnberger Blutschutzgesetze von 1935 enthalten keinen Hinweis für Vernichtungsabsicht. Der Präsident der Staatszionistischen Organisation, Georg Kareski, schrieb am  23. 12.1935: »Ich habe seit vielen  Jahren  eine reinliche Abgrenzung der kulturellen und menschlichen Beziehungen zweier miteinander lebender Völker als Voraussetzung fur ein konfliktfreies Zusammenleben angesehen. Die Nürnberger Gesetze scheinen mir ganz in dieser Richtung zu liegen.« Im Übrigen förderte das Deutsche Reich die Auswanderung, [*in jenen Tagen musste man die Genehmigung des Staates zum Auswandern haben] bis in den Krieg hinein, ab Kriegsbeginn sogar verstärkt. Obgleich durch die offizielle Kriegserklärung des Weltjudentums (Weizmann) an das Deutsche Reich vom 6. 9. 1939 [*September 6, 1939] – die dritte – eine sofortige Internierung aller Juden in Deutschland völkerrechtlich viel­leicht gerechtfertigt gewesen wäre, [*nicht “vielleicht,” sondern bestimmt – aber in Deutschland darf man das nicht sagen sonst kommt man ins Gefängnis] erfolgte sie nicht.

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Auch das sogenannte »Wannsee-Protokoll« – ein zweifelhaftes Doku­ment (dessen 16. Ausfertigung in verschiedener Fassung veröffentlicht ist) – enthält kein Wort von Vernichtung.

Im übrigen wollte damals kein Staat die deutschen Juden aufnehmen. Allein darüber könnte ein Buch geschrieben werden. Die Historikerin Dr. Arendt (Jüdin ) schreibt in ihrem Buche  Eichmann in Jerusalem: »Diese Rolle der jüdischen Führer bei der Zerstörung des eigenen Volkes ist für Juden zweifellos das dunkelste Kapitel in der ganzen Geschichte.«

Auch Martin Buber (bedeutender jüdischer Philosoph, 1878-1965 ) klagt an! Und niemals hätte die Evakuierung der Juden in den Osten so durchgeführt werden können, ohne die Hunderttausende von Helfern in allen Staaten, die von Deutschland besetzt waren. Nur diese konnten angeben, wer Jude und wo er zu finden war. Und warum ließen alle alliierten Sieger erst nach dem Kriege Gaskammern in den ehemaligen KLs einbauen? So unter anderem die Amerikaner in Dachau.
Hat dafür einer nur eine plausible Erklärung?

Jedenfalls hatte ich persönlich das »Vergnügen«, im russischen Lager Oranienburg (Sachsenhausen) im November 1945 eine – bis dahin nicht vorhandene – Gas­kammer und Erschießungsanlage mit anderen Häftlingen zusammen einzubauen (siehe Eidesstattliche Erklärung im Anhang 4). Hier sollten die Alliierten gefragt werden, warum  sie dies taten!

Zur Zahl der gestorbenen und auch getöteten Juden: Ob es den Amerikanern recht wäre, wenn wir behaupteten, in Dresden sind nicht 250 000, [*eigentlich waren as 400,000 – Dr. Nordbruch] sondern 2,5 Millionen umgekommen, im Bombenkrieg nicht 2,1 Millionen, sondern 21 Millionen ?
Ob es den Tschechen gefiele, wenn wir behaupteten, bei der Vertreibung sind nicht 250,000 sondern 3 Millionen Deutsche erschlagen worden? Würden es die Polen hinnehmen, wenn wir behaupteten, nicht 2 Millio­nen, sondem 20 Millionen sind durch die Vertreibung umgekommen?  So geht es also nicht. Nur die Wahrheit hilft, die Zukunft zu meistern.

Heute noch könnte die Bundesregierung durch eine Kommission die (ungefähre) Zahl der Judenvernichtung [*es gab keine Vernichtung – aber in Deutschland muß man das sagen oder man wird eingesperrt!~gv] rekonstruieren lassen.
Ich habe zu diesen [*angeblichen~gv] Judenmorden etwa hundert Fragen untersucht. Hier nur einige wenige davon:

1.  Ich selbst wurde im Oktober/November 1945 zusammen mit anderen Gefangenen dazu gezwungen, in dem von den Sowjets weiter­ geführten KL Oranienburg bei Berlin an einer bis dahin nicht vorhande-

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nen Vergasungsanlage und einer betonierten Genickschußanlage mitzubauen. Darüber habe ich eine notariell beglaubigte, eidesstattliche Erklärung abgegeben. Ein solcher Einbau einer Vergasungs- und Erschießungsanlagc erfolgte im übrigen nach Kriegsgende in der sowjeti­schen Besatzungszone in den Lagern Sachsenhausen, Buchenwald, Dost und Neubrandenburg, die schon KLs im Dritten Reich waren.

Nun wird man fragen, woher diese Kenntnisse? Doch zunächst zum Einbau der Vergasungsanlage in Oranienburg: Hieran haben acht Leute gearbeitet. Darunter der als Sohn eines deutschen Wissenschaftlers, 1904 in Rußland geborene  Dipl. Ing. Fritz Dorbeck – später ab etwa 1970 Verkaufsdirektor von AEG-Telefunken in Ulm – der fließend russisch sprach. Dieser mußte [*unter Zwang-wahrscheinlich Todesdrohung] nach Fertigstellung die Anlage ab Frühjahr 1946 sowjetischen Besuchergruppen vorführen und dabei erklären, daß in dieser Anlage die Nazis etwa 100 000 Menschen vergast und in der Genickschußanlage Hunderte erschossen hätten. Mehrere russische Offiziere stellten aber damals fest, daß der Beton ganz neu war und entsprechende Spuren fehlten. Das führte selbst bei diesen Offizieren zu Mißtrauen über die Echtheit. Damals hat mir Dörbeck nach jeder Führung berichtet.
Und wie kamen die im ersten Kapitel, Seite 12, genannten Zahlen zu meiner Kenntnis?
Als die Lager im Herbst 1949 aufgelöst und viele Häftlinge entlassen wurden, kamen viele in ordentliche Gefängnisse. Die aber, die bei den Leichenkommandos und bei den Bauarbeiten für die Vergasungsanlagen gewesen waren, wurden aus allen Lagern der Sowjetzone in Oranienburg versammelt und später nach sogenannter Verurteilung nach Rußland gebracht. So konnten wir alle unser Wissen austauschen. Über meinen zehnjährigen Aufenthalt in sowjetischen Lagern habe ich vorstehend berichtet.
Zu  den  Leichenkommandos:   In  allen  Lagern  bestand  ein  Leichen­kommando  aus Gefangenen.  Diese Kommandos  mußten  alle Gestorbenen nackt auf  einen LKW-Anhänger verladen und in den Vorzonen  in Kalkgruben  – meist  600  Leichen  in  einer  Kalkgrube  – eingraben. In Sachsenhausen  waren das in der schlimmsten Zeit (Winter 1946/47) bis 120 Leichen täglich.  Die hohen Verluste  ersetzten die  Lagerleitungen sofort durch Neuzuführungen – oft willkürlich im Lande aufgegriffene Männer und Frauen. Durch die Zusammenführung dieser Kommandos

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im Herbst 1949 vermochten wir alle Zahlen und Maßnahmen auszutauschen, festzuhalten und nach Rückkehr aus Rußland zusammenzustellen.

2.    Warum verschweigt man beharrlich die jüdische Kriegserklärung an Deutschland, veröffentlicht im Daily Express am 24. 3. 1933? Die Handlungen und Anordnungen der Reichsregirrung vom 1 . 4. 1933 waren lediglich eine Reaktion darauf. Wenn sich aber die Juden selbst bereits 1933 als mit Deutschland im Kriegszustand befindlich erklärten, so ist ihre Inhaftierung dann im Krieg selbst (erst 1942 begonnen) völkerrechtlich gerechtfertigt. Die Amerikaner haben 1942 nach Kriegsbeginn mit Japan fast 2 Millionen Japaner interniert – völlig zu Recht.

3.    Nahum Goldmann schreibt in seinem 1978 erschienenen Buch Das Jüdische Paradox auf Seite 263: »Aber nach dem Kriege gab es 600 000 jüdische KZ-Überlebende, die kein Land aufnehmen wollte!« Warum hat man angeblich aus dem ganzen von uns besetzten Gebiet trotz größter Transportschwierigkeiten Juden zur Vergasung nach Auschwitz ge­bracht, während man in deutschen KLs  600,000 Juden leben läßt?

4.    Wieso verschweigt die Bundesregierung beharrlich die Zahl der Wiedergutmachungsanträge, nach meiner Forschung 4,5 Millionen, al­lein 720,000 in Westberlin? Antragsteller oder Angehörige mußten doch also noch leben. Ich habe mehrere führende Politiker in Bonn und Berlin angeschrieben, diese Zahlen angegeben und nach der Richtigkeit gefragt. Von keinem habe ich  eine Widerlegung dieser Zahlen erhalten können. Manche hüllen sich in Schweigen. Manche antworten ausweichend und nichtssagend. Keiner widerlegt. Keiner klärt auf. [*Weil die Bundesrepublik eine Juedisch-Amerikanischen Besatzungsgesellschaft ist!~gv]

5.    Warum verschweigt man dem deutschen Volk die Arbeit des Sonderstandesamtes der Bundesregierung und des Internationalen Such­dienstes des Roten Kreuzes in Arolsen? Arolsen  kann nur knapp 400 000 KL-Tote (einschließlich aller nomal Verstorbenen) bestätigen. Seit 1984 darf Arolsen Zahlen nicht mehr veröffentlichen [*Warum denn nicht?!~gv] (siehe Anlage 5).

6.    Wie kommt es – und warum wird verschwiegen -, daß das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) bei der Bilanz des Grauens, einer Zusammenstellung aller Opfer des Zweiten Weltkrieges, die Anzahl aller in KLs und Gefängnissen umgekommener Opfer rassi­scher und politischer Verfolgung mit 300,000, davon 200,000 Juden in Deutschland angibt? Dabei hatten die Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, welche bis Ende  1944  die KLs regelmäßig

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besuchten, sich darin frei bewegen und nach Belieben jeden Gefangenen unter vier Augen sprechen können. Der Bericht kann in Genf eingesehen werden.

7.    Wohin verschwanden – bisher unauffindbar (die etwa 5 000 Opfer von Katyn haben wir im weiten Rußland gefunden) – die oft genannten 6 Millionen Opfer, wenn weder ein Massengrab noch Aschenberge zu finden sind? Jeder Krematoriumsdirektor kann Auskunft geben, wieviel Energie zur Verbrennung eines Gestorbenen erforderlich ist. War die für so viele Millionen notwendige Energiemenge für Deutschland von 1942 bis 1945 überhaupt aufbringbar?

8.    Wie und wer kann folgende Zahlen unter einen Hut bringen? Das jüdische Commnitte Bureau of the Synagoge Council of America gibt an: 1939 befanden sich in den je von  Deutschland kontrollierten Gebieten 5,3 Millionen Juden. Dabei ist zunachst völlig unklar, wieviele davon noch kurz vor oder nach unserer Besetzung fliehen konnten. Sanning behauptet in seinem 1983 erschienenen Buch Die Auflösung des osteuropäischen Judentums, daß die Sowjets von Oktober 1939 bis Juni 1941 etwa 1,4 Millionen Juden nach Osten abtransportiert  haben. Diese Zahl ist mir bereits von mehreren von Stalin inhaftierten russischen, vorher führenden Juden, mit denen ich das Glück hatte, eng befreundet zu werden, 1952/53 in Workuta bestätigt worden. Von amtlicher jüdischer Seite werden in den von Deutschland besetzten Gebieten 5,3 Millionen Juden genannt. Nahum Goldmann bestätigt: 600,000 Juden haben überlebt. Wiedergutmachungs­anträge haben 4,5 Millionen Juden beantragt, davon eine mir unbekannte Zahl an Juden, sicher aber wohl 3 Millionen. Man verschweigt obendrein, daß bei einer Lebenserwartung von 72 Jahren – im Kriege war sie aus mehreren Gründen viel geringer – 1/6 der Menschen in 12 Jahren auf natürliche Weise sterben, also auch der Juden. Von welcher Zahl soll man da 1/6 berechnen?

9.    Schwierig ist der Komplex Auschwitz. Aber warum verschweigt man, daß in der Combat Chronologie der Air Forces in World War II in den National Archives in Washington nachzulesen

ist: Auschwitz wurde aus der Luft angegriffen:
am 20. 08. 1944 mit 460 B 24 und B 17 Bombern
am  13. 09. 1944 mit 350 schweren Bombern
am 18. 12. 1944 mit 560 p. h. Bombern
am 26. 12. 1944 mit 380 B 24 und B 17 Bombern.

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Wer die Wirkung solcher Luftgroßangriffe auf völlig ungeschützte, riesige Industriewerke und Lager kennt, weiß, wieviele Opfer diese Angriffe gekostet haben. Im übrigen sind dort auch die Luftaufnahmen, die vor und nach jedem Angriff gemacht worden sind, einzusehen. Sie sprechen deutliche Sprache. (Weiteres auch bei Martin Gilbert, Auschwitz und die-Alliierten, 1982).

Warum ist der letzte Kommandant von Auschwitz, Richard Baer, der keine Massenmorde »gestehen« wollte und konnte, in seiner Zelle, wo ihn wenige Tage vorher seine Frau gesund und hoffnungsvoll (wegen eines erwarteten Freispruches) gesehen hatte, urplötzlich gestorben?
Und warum ist der Besitz manches Buches wie im Mittelalter und in einer Diktatur in der Bundesrepublik verboten? Warum muß mancher Druck in deutscher Sprache im Ausland erfolgen und warum erscheinen zu früher Stunde vier mit Maschinenpistolen bewaffnete Kriminalbeamte in meiner Wohnung und durchsuchen – anständig im übrigen – mein ganzes Haus nach einem Buch? Warum? Ist es ein Verbrechen, ein Buch zu besitzen?

Bei diesen neun gestellten Fragen will ich es bewenden lassen. Antworten auf diese und etwa 100 weitere von mir untersuchte Fragen zu geben, ist hier nicht der Raum. Meine mir vorliegenden Dokumente und Unterlagen würden Bände füllen. Doch eines möchte ich fordern:

Adenauer hatte den Mut, durch eine große Untersuchungskommission die Vertreibungsverbrechen und dabei die Verbrechen der Sowjets wäh­rend ihres Vordringens his zur Elbe prüfen und in einem achtbändigen Werk festhalten zu lassen. Dieses Werk durfte in  der Zeit der sozialliberalen Koalition unter Brandt und Schmidt – wo blieb da die Liberalität? – nicht vertrieben werden. Erst Innenminister Zimmermann konnte die Wiederveröffentlichung erreichen.
Darin wurde – nun unanfechtbar – festgehalten, daß und wie 2,3 Millionen Deutsche beim Einmarsch der Sowjets und bei der Vertreibung umgekommen sind, oft genug viehisch ermordet, wie ich es bei der Rückeroberung von Nemmersdorf/Ostpreußen im Oktober 1944 selbst sehen  mußte.

Warum aber betreibt die Bundesregierung nicht ebenso eine Klarstellung der Zahl der Judenmorde? Noch ist dies an Hand vieler Unterlagen leicht möglich. Noch leben auch Zeugen. Vor allem die Widergutmachungsakten können vieles aufklären helfen.

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Aber die Bundesregierung verhindert sogar eine Klärung dieser Frage durch Verweigerung jeder Auskunft selbst an historisch interessierte Personen. Dabei hat der deutsche Steuerzahler etwa 100,000 Millionen DM Wiedergutmachung gezahlt. Wäre die Regierung nicht bei dieser ungeheuren Summe denen, die dieses Geld aufgebracht haben, Aufklärung schuldig? Und die Presse? Sonst ruft sie bei jeder Million nach Aufklärung; welches Theater ist wegen der  Flick-Millionen-Spenden entstanden. Warum werden 100,000 Millionen DM verschwiegen? Hat man in Bonn Angst, vielleicht vor den Juden? Ich kann mir nicht denken, daß selbst der geschäftstüchtigste Jude über die Klärung des Schicksals seiner Mitjuden verärgert sein könnte. [*Die Juden wissen doch alle Bescheid was die Wahrheit ist. Sie stecken alle zusammen wie es im Talmut angeordnet ist, denn ein Jude darf einen Nicht-Juden betrügen, ist sogar angeordnet ihn zu betrügen.~gv]
Leider wird in der Judenmordfrage viel verschwiegen; mit dem Bau einer Vergasungs- und Erschießungsanlage im KL Sachsenhausen im Oktober/November 1945 fing dieses Thema in meinem Erleben an.

Auch von der eigenen Regierung – gleich welcher Partei – bekommt man keine klare und eindeutige, also zweifelsfreie Antwort. [*Verschwörung!~gv] Deshalb ist es mir nicht möglich, die genannten Zahlen – die uns Deutschen in Wort, Schrift und Fernsehen täglich vorgehalten werden – ohne weiteres hinzunehmen.
Da aber diese Frage genau geklärt werden muß, wie die Kriegsschuld­frage und die Frage der Vertreibungsverbrechen, forsche ich weiter, trotz törichten Maulkorbgesetzes – mit erstaunlichen Ergebnissen.

Als ich diese Fragen 1986 dem Bundeskanzleramt vorlegte, kam die Antwort, daß die  Klärung dieser Fragen Sache der Historiker sei. Natür­lich habe ich erneut geschrieben und festgestellt, daß die Historiker ohne die von der Bundesregierung  unter Verschluß gehaltenen Akten  von Arolsen  und  aller Wiedergutmachungs-Akten,  die vielleicht  bei  den Regierungspräsidien und Landesregierungen liegen, nicht klärend arbei­ten könnten und außerdem in Sorge sein müßten, wegen solcher Arbeit bestraft zu werden. Daraufhin stellte das Bundeskanzleramt den Brief­wechsel ein. Antwort blieb aus. Mir ist solches Verhalten unverständlich. [*Es ist eine Verschwörung Deutsche Verräter:Juden:Amerikaner!~gv]

Da  die  Bundesregierung  beständig  auf  der  bekannten  Zahl  von Judenmorden besteht, wird sie doch Gründe dafür haben. Warum kom­men diese nicht auf den Tisch? Oder fehlen die Beweise doch? Dann aber sollten Regierung, Presse und Funk mit der Schuldzuweisung an unser Volk endlich aufhören.

Auszug aus “Sachsenhausen – Workuta – Zehn Jahre in den Fängen der Sowjets” – Gerhart Schirmer

Sachsenhausen-Workuta-Zehn Jahre In Den Faengen Der Sowjets 1992_32S.

Viktor Suworow – DER EISBRECHER -Hitler in Stalins Kalkul

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