Grausame Englaender

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Verbrecher und Verbrechen gegen das Deutsche Volk » Britische Kriegs- und Nachkriegsverbrechen

“Wir treiben die Christen in einen Krieg indem wir deren Dummheit, Ignoranz und nationale Eitelkeit ausnuetzen. Sie werden sich gegenseitig massakrieren und dann haben wir genug Platz fuer unser eigenes Volk.” (Rabbi Reichorn, in Le Contemporain, Juli 1880)

 “Wir Juden sind die Vernichter und wir werden immer die Vernichter bleiben. Egal was ihr auch tun werdet, unsere Wuensche koennt ihr nie befriedigen. Wir werden daher immer vernichten, denn wir wollen unsere eigene Welt.” (aus dem Buch YOU GENTILES vom juedischen Autor Maurice Samuels, Seite 155)

Max Hansen als Original

17. Mai 1943

Sprengung des Staudamms der Möhnetalsperre in der Nacht zum 17. Mai 1943 durch englische Flugzeuge mit Hilfe von Spezialtorpedos.

Kaum 2 Stunden dauerte eine der größten Katastrophen des zweiten Weltkriegs: Dann waren 120 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem größten See des Sauerlandes abgelaufen. Ihren verderbenbringenden Weg kennzeichneten Bilder des Schreckens. 1200 Tote – vom idyllisch unterhalb der 52 Meter hohen Staumauer gelegenen Klösterchen Himmelpforten bis zur Großstadt Essen forderte die Katastrophennacht. [Wie tueckisch – auch nocht nachts anzugreifen!]

http://www.wisoveg.de/wisoveg/zeitveith/sintflut.html

Michael Wittmann

Da muss ich Dich allerdings verbessern. Es wurden keine Spezial-Torpedos abgeworfen sondern speziell für diesen Zweck entwickelte Bomben. Denn die fast 800m lange und 42,7m hohe Möhnetalsperre, die zudem noch aus solidem Stahlbeton bestand, hätte praktisch einem jeden Torpedo bzw. jeder Art von “konventionellen” Bomben stand gehalten. Ein Konstruktionsingenieur bei Vickers Armstrongs in Weybridge, Surrey begann sich damals der Entwicklung von Bomben mit höherer Sprengkraft zuzuwenden. Dieser Mann, Barnes Neville Wallis, hatte bereits die geodätische Konstruktion des Bombers “Wellington” entwickelt und stellte damals einen vollkommen neuen Bombentyp, due sogenannte “Rollbombe” vor, die nach dem Ausklinken über die Wasseroberfläche “hüpfte” und dadurch die Torpedoschutznetze, welche die Staudämme schützten, umgehen konnte.

Eine “Rollbombe” in ihrer Tragweise unter dem Rumpf einer britischen “Lancaster”

Ein hydrostatisches Ventil sollte die Detonation der Bombe in einer Tiefe von etwa 9 bis 12 Metern, wo der Beton der Staudämme der größten Belastung ausgesetzt war, auslösen.

Thema: Angriffe auf Staudämme u.ä. (= “zivile Infrastruktur”) und was die Genfer Konvention * Klick * darüber vor-schreibt.

Bedauerlicherweise wurde dieser Punkt erst im Jahr 1949 offiziell noch mit in die GK * Klick * aufgenommen. (“8. Welchen Schutz genießt die zivile Infrastruktur? … Anlagen und Einrichtungen, die gefährliche Kräfte enthalten?”) Den Briten war aber sicher bereits damals klar, dass dies – auch ohne extra Erwähnung – ein Kriegsverbrechen war!

Hallo Leute, beim Stöbern im Board bin ich auf Eure Aussagen zur Möhne-Katastrophe gestoßen. Hier einige, vielleicht interessante, Anmerkungen von mir:

Der Möhne-Damm ist nicht aus Beton, sondern aus einzelnen, behauenen Steinen (Granit und Grauwacke) gebaut worden. Auch die Reparatur wurde in dieser Bauweise vorgenommen. Die Aussage “Tausende von Zwangsarbeitern” waren beim Wiederaufbau beteiligt, ist nicht ganz richtig. Es waren allenfalls einige Hundert. Die Reparatur wurde von teilweise zwangsverpflichteten Maurern, also Fachleuten, aus Italien, Kroatien und Deutschland durchgeführt. Man hätte in der Nähe der Staumauer auch keine, mehrere Tausend Arbeitskräfte unterbringen können.Die Verlustangabe von “1.600” ist zu hoch gegriffen. Nachgewiesene Verluste:1.294, die sich wie folgt aufteilen:

Deutsche Tote: 476; Ausländische Tote: 593 (hauptsächlich Frauen, die in einem Lager unterhalb der Staumauer untergebracht waren); Deutsche Vermißte: 69; Ausländische Vermißte: 156

Max Hansen als Original

Äußerst interessant! Wurden denn solche Rollbomben auch anderweitig außer zur Zerstörung von Talsperren verwendet und wenn ja wofür? Oder wurden sie extra für diesen Zweck entwickelt?

Michael Wittmann

Meines Wissens nach wurden sie extra für diesen Zweck entwickelt und auch nur für diesen verwandt (verbessert mich, falls ich mir doch irren sollte!). Nach dem “erfolgreichen” Angriff auf die Möhnetalsperre griff die Einheit, namentlich die 617. Squadron, noch die Edertalsperre und zerstörte auch diese. Von einer zweiten Formation, welche die Sorpetalsperre zum Ziel hatte, waren zum Zeitpunkt des Angriffs nur noch zwei Flugzeuge übrig, deren Bomnben aber keinerlei Schaden anrichteten. Der “Nutzen” dieses Unternehmens ist recht fragwürdig. Der Preis dafür – acht “Lancaster”, 55 Tote Briten plus ein Überlebender in Kriegsgefangenschaft – erschien Barnes Wallis, der die Rollbombe entwickelt und dadurch diesen Angriff ermöglicht hatte, so hoch, dass er ihn als “schreckliche Katastrophe” bezeichnete. Von den deutschen Opfern ganz zu schweigen.

The Real Blaze

Die Zerstörung der Talsperren war ein ganz besonderer verabscheuungswürdiger Terrorakt der Engländer.

Edertalsperre nach dem englischen Luftangriff vom 17. 5. 1943

In der verheerenden Hochwasserflut der Ruhr, ausgelöst durch den Bruch der Staumauer infolge des Bombenvolltreffers, kamen nach öffentlichen deutschen Presseveunrlautbargen

Moehnetalsperre

mindestens 1.600 Menschen um. Bei ihnen handelte es ich zum überwiegenden Teil um ausländische Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene in der im Ruhrtal gelegenen Kleinstadt Neheim. Die entstandenen Sachschäden waren für die Ruhrindustrie zwar nicht existentiell bedrohend, aber dennoch schwerwiegend und in den im Ruhrtal gelegenen Klein- und Mittelstädten von einer nachhaltigen Wirkung.

Die Zerstörung und zeitweilige Lahmlegung von Wasser- und Elektrizitätswerken im Ruhrtal, so z.B. der wichtigen Elektrizitätswerke am Hengsteysee bei Hagen, bewirkten Produktionsausfälle in der Industrie, aber auch im gesamten östlichen Ruhrgebiet. Bis Ende Juli 1943 konnten diese indirekten Angriffsfolgen weitgehend behoben werden.

Die Produktion von Bauteilen für “Würzburg”- und “Mannheim”-Flakradargeräte bei der Dortmunder-Union-Brückenbau AG aufgrund fehlender Stromversorgung im Mai 1943 vollständig aus. Die Produktion von Bomben bei der Firma Carl Treeck in Dortmund erlitt einen Ausfall von 50%. Im Werk Hörde des Dortmund-Hörder-Hüttenvereins konnten im Mai 1943 insgesamt 17 komplette Bausätze für den Panzer V “Panther” nicht fertiggestellt werden.

Unmittelbar nach dem Angriff auf die Möhne-Talsperre setzten die Wiederaufbauarbeiten ein. Albert Speer, Reichsminister für Bewaffnung und Munition, etablierte im Ruhrgebiet einen “Ruhrstab” zur Koordinierung der Reparatur- und Präventionsmassnahmen im gesamten Industriegebiet. Die Organisation Todt wurde in Teileinheiten vom “Atlantikwall” abgezogen und ins Ruhrgebiet verlegt. Dort war sie unter anderem für den Wiederaufbau der Staumauer der Möhne-Talsperre zuständig, der unter Einsatz von Tausenden von Zwangsarbeitern bereits im Oktober 1943 abgeschlossen werden konnte. Gleichzeitig erhielten sämtliche wasserwirtschaftlichen Anlagen und Talsperren im Einzugsgebiet der Ruhr einen verstärkten Flakschutz.

The Real Blaze

“Führer für englische Soldaten” Ratgeber für englische Besatzungssoldaten…

Das kleine graue Heft im Darmstädter Stadtarchiv sieht zerlesen aus, einige Seiten haben braune Kaffeeränder. “Germany” steht in schwarzen Lettern auf dem Titelblatt. “Diese Broschüre wurde im November 1944 von der englischen Regierung für die Soldaten herausgegeben, die in Deutschland einrücken”, ist auf der Innenseite des Umschlags zu lesen. Der Reiseführer verbindet auf rund 50 eng bedruckten Seiten ein Charakterbild der Deutschen mit einer Benimm-Fibel für Besatzer.

“Your are going into Germany” (frei übersetzt: “Sie marschieren jetzt in Deutschland ein”). Diesem einleitenden Satz folgt eine umfangreiche Abhandlung über das Land, von dem der Weltkrieg ausging. Die Entwicklung Preußens bis zum Aufstieg Adolf Hitlers wird skizziert, die Organisation der Nationalsozialisten, ihre Ideologie und ihre Gräueltaten. “Hitler ist ein größerer Despot als King John in England, bevor die Magna Carta vor über 700 Jahren seine Macht beschnitten hat”, greifen die Autoren auf die eigene Geschichte zurück.

“Wenn Sie Deutsche treffen, werden sie wahrscheinlich denken, dass sie uns sehr ähnlich sind.” Doch dieser Eindruck täusche, warnt die Broschüre: Deutsche seien utoritätsgläubig. Sie hätten sich Hitler unterworfen, weil er ihnen das Denken abgenommen habe. Und weil sie nur Befehlen gehorcht hätten, fühlten sie sich nicht verantwortlich. “Aber das deutsche Volk kann sich nicht so einfach aus der Verantwortung stehlen.”

Hitler habe das Minderwertigkeitsgefühl der Deutschen mit seiner Rassenlehre ins Gegenteil verkehrt und ein gnadenloses und brutales Volk erschaffen. “Je tiefer Sie in den Charakter der Deutschen eintauchen, desto mehr werden Sie erkennen, wie sehr sie sich von uns unterscheiden.”

Mit dem Heft bereitete die Regierung ihre Soldaten auch auf die Lage in Deutschland vor: eine ausgehungerte Bevölkerung in zerbombten Städten – “die Rechnung für das, was sie Warschau, Rotterdam und Belgrad angetan haben”. Die Soldaten sollten sich deshalb keinen sentimentalen Gefühlen hingeben, sondern distanziert bleiben. Anti-Nazi-Geschichten müssten sie mit Vorsicht genießen. “Viele Deutsche versuchen sich damit auf die Gewinnerseite zu schlagen.”

Gewarnt wird auch vor Frauen, die sich prostituieren, um ihr Los zu verbessern. “Seien Sie vorsichtig und bedenken Sie, dass jeder vierte Deutsche zwischen 15 und 41 Jahren eine Geschlechtskrankheit hat.” Viele Frauen hofften auch auf eine Heirat mit einem englischen Soldaten. “Dies ist, wie Sie wissen, verboten.”

Das deutsche Essen wird gelobt. Empfohlen werden Rotkohl mit Wiener Schnitzel, Mettwurst und Leberwurst sowie Torten mit Schlagsahne. Das deutsche Bier, unter normalen Umständen das “wohlschmeckendste der Welt, ist in Kriegszeiten noch mehr verdünnt worden als das englische”. Whiskey und Gin seien selten und schlecht. Dafür gebe es jedoch jede Menge Schnaps. “The cheaper sorts are guaranteed to take the skin off one’s throat” (Die billigeren Sorten ziehen einem die Haut vom Hals).

Der Reiseführer endet mit Informationen über Währung und Straßenverkehr (unbedingt rechts fahren) sowie der Übersetzung wichtiger Phrasen “hands up – henda hohk”. Für faule Leser sind auf zwei Seiten die “Do’s” und “Don’ts” zusammengefasst wie: “Don’t go go looking for trouble” (Such’ keinen Ärger), “Trage die Uniform ordentlich”, denn Deutsche achten Uniformen. Und “Go easy on Schnaps” (Übertreibe es nicht mit dem Schnaps).

Kroatische Einheiten

Man glaubte sich in Sicherheit, Kroatische Einheiten lagern nahe Bleiburg…

Erinnerung an einen fast vergessenen Massenmord nach dem Zweiten Weltkrieg

Das Massaker von Bleiburg – auch Tragödie von Bleiburg genannt – war ein Massenmord von jugoslawischen Tito-Partisanen an Zivilisten und entwaffneten Soldaten, der unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, am 15. Mai 1945, in der Nähe der Stadt Bleiburg in Kärnten an der Grenze zu Slowenien begann und von Titos Partisanenhorden in erster Linie an deren weltanschaulichen, aber insbesondere auch ethnischen Feinden verübt wurde. Aus letzterem Grunde erfüllt dies auch durchaus den Tatbestand des Völkermordes.

Mehrere Einheiten der regulären, mit Deutschland verbündeten Armee des »Unabhängigen Staates Kroatien«, der kroatischen Ustascha-Milizen, sogenannter kroatischer Domobrani-»Heimatschützer«, einer weiteren kroatischen Miliz, slowenischer antikommunistischer Milizen, serbischer antikommunistischer und monarchistischer Tschetniks sowie tausende jugoslawische Oppositionelle zogen sich damals vor den heranrückenden Tito-Partisanen bis nach Österreich zurück. In ihrem Gefolge flohen Zehntausende von Zivilisten, Angehörige zahlreicher Nationen des ehemaligen jugoslawischen Vielvölkerstaates (Kroaten, Serben, Bosniaken, Slowenen, Montenegriner und insbesondere auch Tausende von Volksdeutschen), die sich durch Flucht vor dem Zugriff der Tito- Partisanen nach Österreich oder Italien schützen wollten.

cross.bmpAll diese Menschen wußten, daß die britischen Truppen als Teil der Alliierten Kärnten unter ihrer Kontrolle hatten. Nachdem die britischen Kommandeure zugesichert hatten, die Soldaten nicht an die Partisanen auszuliefern, gaben diese freiwillig ihre Waffen ab. Die Soldaten waren nun wehrlos, und obwohl der britische Kommandant Patrick Scott den Flüchtlingen ausdrücklich Schutz und Zuflucht zugesichert hatte, brachen die Briten das Abkommen und übergaben die unbewaffneten Menschen den Tito-Partisanen.

Todesmarsch Kroatischer Soldaten

Bereits kurz nach Auslieferung der Flüchtlinge und deren Eintreffen auf den ihnen von den Engländern zugewiesenen Lagerplätzen in der Nähe von Bleiburg begann das Massaker, indem die kommunistischen Partisanen aus ihren Verstecken einige Stunden lang wahllos in die Menge schossen. Die Überlebenden wurden von den

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Nach Entwaffnung und Auslieferung schicken die Briten sämtliche Kriegsgefangenen in Titos Völkermordmühle zurück. Hier befinden sich kroatische Soldaten im oberkrainischen Marburg bereits auf dem “Todesmarsch”
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Tito-Horden auf die »Todesmärsche« geschickt, welche heute in Kroatien auch als »Kreuzweg« bezeichnet werden. Bereits hinter der slowenischen Grenze bei Dravograd wurden mehrere tausend Menschen ermordet. Die letzten Überlebenden trieb man bis nach Serbien.

Die Angaben sowohl für die Zahl der Flüchtenden als auch für die Gesamtzahl der Opfer schwanken stark. Gesicherte Zahlenangaben liegen nicht vor. Schätzungen kroatischer Emigranten gingen jahrelang davon aus, daß die Zahl der Opfer zwischen 200.000 und 500.000 betragen haben soll. Nach der Wiederentstehung des kroatischen Staates und einer zumindest teilweisen Aufarbeitung der Geschichte werden von einzelnen kroatischen Historikern sogar noch höhere Opferzahlen bis zu einer Million Menschen angenommen.
Der an der amerikanischen Stanford-Universität tätige kroatisch-amerikanische Historiker Jozo Tomasevic sammelte Belege, wonach sich allein über 116.000 reguläre kroatische Soldaten in Bleiburg aufhielten. Dazu kamen die Angehörigen der verschiedenen Milizverbände aus Kroatien, Bosnien, Serbien und eine Unzahl von Zivilisten. Im Jahre 1999 berichteten slowenische Medien allein über 110 entdeckte Massengräber, 2001 schon von 296.

In Marburg an der Drau wurde bei Autobahnbauarbeiten im Jahr 2000 ein drei Kilometer langes Massengrab mit mehr als 30.000 Toten entdeckt. In der Region Tezno wurde die Zahl der Opfer auf 60.000 bis 80.000 geschätzt – davon Tausende von Kindern! Die Zahl der von Tito-Partisanen ermordeten Volksdeutschen in Jugoslawien nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird heute mit mindestens 250.000 bis 350.000 Menschen angegeben – nach dem in den fünfziger Jahren erstellen »Schwarzbuch« des damaligen Bundesvertriebenenministeriums. Zehntausende davon befanden sich in und um Bleiburg und wurden von den Engländern ebenfalls an die Tito-Schlächter ausgeliefert.

Im ehemaligen Jugoslawien unter Tito war es unter Strafandrohung tabu, über das Massaker von Bleiburg zu sprechen. Die alliierten Siegermächte waren zwar frühzeitig über die Massenmorde informiert. Doch in Zeiten des Kalten Krieges, als sich Tito 1948 von Stalin abwandte, griff kein westlicher Politiker das Thema auf. Ein wichtiger Grund für die Nichtthematisierung dieses Nachkriegsverbrechens bestand natürlich auch in der britischen Mitverantwortung für das Massaker. Die Morde von Bleiburg waren das schwerste Verbrechen, die das kommunistische Jugoslawien beging. In der kroatischen Emigration sowie auch im heutigen Kroatien wurden und werden die Bleiburger Massenmorde als »kroatische nationale Tragödie« dargestellt, weil die Mehrzahl der Opfer Kroaten waren, die aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit oder wegen ihres Dienstes in einer kroatischen Armeeeinheit wahllos liquidiert wurden.

Von der kroatischen Regierung wurde 1991 der Bau einer Gedenkstätte auf dem Bleiburger Feld in Auftrag gegeben. Zum Jahrestag des Massakers versammeln sich dort alljährlich Zehntausende Kroaten und Bosnier aus aller Welt zum Gedenken an die Opfer. Auch Vertreter der Landsmannschaften der Deutschen aus dem ehemaligen Jugoslawien nehmen regelmäßig an diesem Gedenken teil. Doch ähnlich wie beim »Bomben- Holocaust« von Dresden oder den Vertreibungsverbrechen und Massenmorden in den deutschen Ostprovinzen oder an den Volksdeutschen in Osteuropa mit 2,5 bis 3,5 Millionen Ermordeten und 15 Millionen Vertriebenen wird auch das Massaker von Bleiburg von der marktbeherrschenden Umerziehungspresse totgeschwiegen. Denn es handelte sich in all diesen Fällen ja »nur« um Deutsche und deren Verbündete.

The Real Blaze

Britische Kriegsverbrechen
Von Vivian Bird

80 Jahre nach dem “Waffenstillstand” vom 11. November 1918 kommt endlich die Wahrheit heraus: englische Soldaten haben oft ihre Gefangenen erschossen. Scheußlichkeiten, wie sie in diesem Artikel beschrieben werden, haben sicherlich den Ersten Weltkrieg verlängert. Und was die Briten im Ersten Weltkrieg erprobten, das haben sie dann im Zweiten Weltkrieg zur Meisterleistung gesteigert: Die MURDEREDMassenabschlachtung hilf- und wehrloser Menschen.

Sir Hartley Shawcross, der inzwischen betagte Hauptankläger beim sogenannten Nürnberger Prozeß, hat kürzlich eingestanden, daß er während dieser schlimmen Justizfarce innerlich gewünscht habe, auch die großen alliierten Kriegsverbrecher vor Gericht stellen zu können. Er meinte natürlich Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt and Josef Stalin, drei der schlimmsten Massenmörder, die der ganzen Menschheit zur Schande gereichen.

EINIGE DER GROESSTEN MASSENMOERDER DES 20. JAHRUNDERTS

Churchill Roosevelt Stalin

Die erste Runde: Aufwärmübungen

In den Erinnerungen englischer Kriegsveteranen aus dem Ersten Weltkrieg – seien sie in Form von Romanen oder Tatsachenberichte – werden ihre deutschen Gegner selten schlecht gemacht oder ihnen durch irgend eine Seite Greueltaten gegen Kriegsgefangene unterstellt. Tatsächlich war nämlich eher das Gegenteil der Fall. Das ergibt sich aus den Werken berühmter Dichter und Schriftsteller des Ersten Weltkrieges, wie etwa Siegfried Sassoon, Wilfred Owen, Richard Aldington, Henry Williamson, Robert Graves, oder vieler anderer. Graves zollt in seinem Roman Good-Bye to All That, der tatsächlich eine nur dürftig als Roman getarnte Autobiographie war, den deutschen Soldaten Anerkennung, indem er aus dem Schlimmen seiner eigenen Kriegserinnerungen ableitet, daß sie während dem großen alliierten Vorstoß vom Oktober 1918 niemals wirklich besiegt worden waren. Und er endet sein Buch mit der Bemerkung:

»Zum Schluß fühlten wir, daß wir die Franzosen, und nicht die Deutschen hätten bekriegen sollen.«

Henry Williamson, ein weiterer Veteran des Schützengrabens, der später mit seinem Buch Tarka the Otter Nobelpreis-Würden erlangen sollte, sah die Deutschen als Brudervolk, dessen Soldaten für eine ihrer Ansicht nach gerechte Sache kämpften. Später wurde er ein glühender Bewunderer des von Adolf Hitler begründeten neuen Deutschlands, und er sah den Zweiten Weltkrieg als ein vollendetes Unglück für England und Deutschland an.

BEATEN TO DEATHSolche Empfindungen wurden auch von vielen Unteroffizieren und Mannschaften und ihren Offizieren geäußert. Der Vater des Autors dieses Artikels war während den schrecklichen Schlachten an der Somme Hauptmann bei den königlichen Pionieren (Royal Engineers) und sprach oft von der Ritterlichkeit der deutschen Soldaten, die schlagartig ihr Maschinengewehrfeuer einstellten, wenn die zersprengten Reste britischer Regimenter nach vergeblichen Frontalangriffen, die Feldmarschall Haig befohlen hatte, zu ihren Linien zurücktaumelten, als Ehrenbezeugung für die außergewöhnliche Tapferkeit der britischen Infanterie. Trotz dieser Gefühle bei vielen englischen Soldaten aller Dienstgrade gab es leider einen großen Teil des britischen Heeres, der ganz anders dachte und handelte.

Gegen 1916 waren viele Angehörige der alten Berufsarmee getötet oder schwer verwundet worden, und an ihre Stelle traten Massen unerfahrener Wehrpflichtiger, die in der immer brutaler werdenden Hölle des Schützengraben-Krieges stecken blieben.

General Sir Douglas Haig -geht man zurück zu Haigs früher Vergangenheit als Korps-Kommandeur, dann ist sein Name mehr als der eines jeden anderen westlichen Befehlshabers auf dem Schlachtfeld mit unnötigen Massenabschlachtungen verbunden.

Immer wiederkehrende Angriffe, um ein paar hundert Meter aufgeweichten, mit Granatentrichtern bedeckten Boden zu gewinnen, oft gefolgt von einem Rückzug, kosteten einen enormen Tribut an Leben. Der Großteil dieser Wehrpflichtigen-Armee aus Arbeitern und Leuten der unteren Mittelklasse war bereits durch Jahre industrieller und kommerzieller Ausbeutung verroht worden, und für den britischen Generalstab waren sie wie entbehrliches Vieh und wurden auch als solches behandelt.

Bevor sie England verließen, waren diese Soldaten der unaufhörlichen Haßpropaganda ausgesetzt, die von der Northcliff-Presse und anderen ausgespuckt wurde, die die “Hunnen” (gemeint waren die Deutschen) als gemeine, unmenschliche Monster darstellten, denen man niemals Pardon gewähren sollte. Diese Hunnen schlachteten angeblich ganz kleine Kinder ab, vergewaltigten Frauen auf das Grausamste und waren feige Mörder. Sie waren völlig jenseits der Grenzen des Erlaubten und verdienten nicht das geringste Erbarmen.

So entwickelte sich im Ersten Weltkrieg in krassem Gegensatz zu den Gefühlen des besseren Typs des britischen “Tommy” bei den Unteroffizieren und Mannschaften der britischen Armee und einigen höheren Offizieren eine andere und davon sehr verschiedene Haltung, die nie in der offiziellen Kriegsgeschichte erwähnt wurde. Hier geht es um die willkürliche Erschießung von deutschen Soldaten, die sich ergeben hatten, von denen viele verwundet waren. Dies waren kaltblütig durchgeführte Erschießungen, und durchaus nicht in vereinzelten Fällen.

Es gab (und gibt möglicherweise immer noch) ein ganz widerliches Element bei manchen britischen Militärs, das die allgemeine Anständigkeit und Menschlichkeit mißachtete und Verträge wie die Genfer Konvention mit ihrer Vereinbarung über eine faire Behandlung von Kriegsgefangenen grob verletzte. Es gab auch einen weitverbreiteten Schwachsinn und eine Ignoranz, verbunden mit einem überkommenen Haß des Insulaners auf alle Ausländer, die von Natur aus jedem als unterlegen angesehen wurden, der von Geburt an Brite war. Lord Ponsonby untersucht in seinem ausgezeichneten Buch Absichtliche Lügen in Kriegszeiten den psychologischen Hintergrund derer, die von diesem Haß vergiftet wurden, und deckt auch die himmelschreienden Lügen der englischen Propaganda im Ersten Weltkrieg auf.

In seinem jüngst erschienen Buch The Pity of War grub der junge britische Historiker Niall Ferguson, selbst ein Schotte, einige außerordentlich schockierende Vorfälle von Greueltaten gegen Kriegsgefangene aus, einschließlich der von »den Damen aus der Hölle« – so nannten die deutschen Soldaten die Truppen aus dem Hochland mit ihren Schottenröcken. Fergusons Nachforschungen zufolge erschossen die britischen Soldaten im Ersten Weltkrieg oft ihre Gefangenen, eine Tatsache, die über 80 Jahre lang verheimlicht worden ist. Ferguson ist überzeugt, daß solche Greuel tatsächlich den Ersten Weltkrieg verlängert haben, weil infolgedessen die deutschen Soldaten lieber bis zum Ende kämpften, als sich gefangennehmen und erschießen zu lassen.

Wie in allen Kriegen wurden gefangene Gegner als Quellen nützlicher Nachrichten wie auch als billige Arbeitskräfte angesehen. Aber Ferguson hat bislang unbekannte Beweise zum Vorschein gebracht, daß britische Soldaten oft ihrem Drang nicht widerstehen konnten, deutsche Kriegsgefangene zu töten. Dies war offenbar ein Bruch des Artikels 23c der Haager Landkriegsordnung, der bestimmt, daß es verboten ist, einen Gefangenen zu töten oder zu verwunden, der sich durch Niedergelegen seiner Waffen ergeben hat. Es ist zudem eine Verletzung des Artikels 23d, der den Befehl verbietet, daß kein Pardon gegeben wird. Die bestürzende Wahrheit über die britische Armee im Ersten Weltkrieg ist, daß diese Bestimmungen oft nicht eingehalten wurden, und in manchen Fällen auf Befehl von oben.

Bald nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlichte ein deutscher Militärarzt eine Reihe von Anschuldigungen über Tötung von Kriegsgefangenen durch britische Truppen. Manche britische Soldaten, so behauptete er, »erschossen ohne große Umstände« Gefangene, die zu schwer verwundet waren, um hinter die Front geschafft zu werden.

Laut Zeugnis eines Feldwebel Drewenick bezüglich der Schlacht von Posen wurden im Mai 1917:

»etwa 30 Männer der [deutschen] 98. Infanterie-Reserve, die in einem Graben abgeschnitten waren und sich einem englischen Sergeanten ergeben hatten, getötet, während sie abgeführt wurden.«

Vier Monate später behauptete der Infanterist Oberbeck aus Hannover, daß 40 oder 50 Leute des 77. Infanterie-Reserve-Regiments, die bei St. Julien gefangen genommen worden waren, »in ein Beton-Haus in der Nähe der zweiten Linie der Engländer geschickt wurden. Die meisten von ihnen wurden durch Handgranaten und Revolverschüsse getötet.«

Englische Soldaten konnten auch brutal werden, wenn sie von Gefangenen Beute forderten. Hugo Zimmermann zufolge: »Einem [Deutschen], der vor Erregung seinen Gürtel nicht schnell genug abmachen konnte, wurde im November 1917 das Bajonett durch den ganzen Körper gestoßen.«

Britische Kommandeure stritten ab, daß sich solche Vorfälle je ereignet hätten. Generalleutnant Sir John Monash behauptete in seinem Bericht über den Feldzug der australischen Armee 1918 in Frankreich: »Mir kam niemals ein Fall von Brutalität oder Unmenschlichkeit gegen Gefangene zur Kenntnis.«

In seinen Kriegsmemoiren A Private in the Guards beschreibt der Schriftsteller Stephen Graham, wie ihm von einem Ausbilder gesagt wird: »Der zweite Bajonett-Mann tötet die Verwundeten. Du kannst es dir nicht leisten, von verwundeten Feinden, die um deine Füße herumliegen, behindert zu werden. Sei nicht zimperlich. Die Armee rüstet dich mit einem guten Paar Stiefel aus. Du weißt, wie man sie benutzt.«

Graham fährt später fort mit der Beschreibung, wie »der Gedanke, Gefangene zu machen, unbeliebt wurde. Ein guter Soldat war der, der keine Gefangene zu machen pflegte. Wenn man aufgefordert wurde, Gefangene zum Einsperren zu eskortieren, war es immer gerechtfertigt, sie unterwegs zu töten und zu sagen, daß sie versucht hätten, zu fliehen.«

Graham berichtet von einem britischen Soldaten, der »schwor, nie einen Gefangenen zu machen« und fügt hinzu: »Die Auffassung, die in der Arme bezüglich der Deutschen gepflegt wurde, war, daß sie eine Art Ungeziefer waren, etwa wie Pesterreger, die ausgelöscht werden mußten!«

Man muß unterscheiden zwischen dem Töten, das auf beiden Seiten in der Hitze des Gefechts erfolgte, und den kaltblütig durchgeführten Tötungen außerhalb des Schlachtfeldes. Ein Tagebuch, das ein Feldwebel namens Harry Finch (vom Royal Sussex Regiment) am ersten Tag der Schlacht von Ypern führte, liefert einige entlarvende Einzelheiten:

»Wir schickten Haufen von Gefangenen zurück. Sie waren vollständig zu Tode erschrocken. Mancher der armen Teufel wurde kaltblütig durch unsere erregten Männer erschossen.«

Verwundete deutsche Gefangene waren oft nur eine “Last” für britische Soldaten und wurden gnadenlos ermordet

Verwundete Deutsche

Charles Tames, ein einfacher Gefreiter in der Honourable Artillery Company, beschreibt einen Vorfall nach einem Angriff bei Bellewaarde bei Ypern:cross.bmp

»Wir waren acht Stunden lang unter der Bombardierung. Für mich war es fast wie ein Traum. Wir müssen damals schlichtweg wahnsinnig gewesen sein. Einige der Kumpels sahen ganz verrückt aus, nachdem das Feuer vorbei war. Als wir in die deutschen Schützengräben eindrangen, fanden wir Hunderte Deutsche, die durch unseren Beschuß in Stücke gerissen worden waren. Eine große Zahl kam heraus und bat um Gnade. Es braucht wohl nicht gesagt zu werden – sie wurden sofort erschossen, was die größte Gnade war, die wir ihnen erweisen konnten. Die Royal Scots nahmen etwa 300 Gefangene. Ihre Offiziere befahlen ihnen, ihre Rationen mit ihnen zu teilen und so zu tun, als ob die Offiziere nicht da seien. Die Schotten erschossen sofort den ganzen Haufen und riefen: “Tod und Teufel für jeden von euch!” Und in fünf Minuten war der Boden knöcheltief mit deutschem Blut bedeckt.«

Es war sogar ein Anlaß für Kommentare, wenn Derartiges nicht geschah. So war ein irischer Leutnant der 16. Division bei Ginchy im September 1916 überrascht und verwirrt über die Behandlung von Deutschen, die sich ergeben hatte, weil »nicht einer der 200 Hunnen, die bis zum letzten Augenblick unsere Leute niedergemetzelt haben, getötet worden ist. Ich sah nicht ein einziges Beispiel dafür, daß ein Gefangener erschossen oder mit dem Bajonett getötet wurde. Wenn man sich vor Augen hält, daß unsere Männer bis zum Wahnsinn erregt waren, gereicht ihnen dieser krönende Akt der Gnade gegen ihre Feinde zu ewiger Ehre.«

Die Tatsache, daß er hiervon so beeindruckt war, deutet eher darauf hin, daß dies die Ausnahme und nicht die Regel war.

Ein anderer britischer Soldat erinnerte sich:

»Deutsche, die sich ergaben, krochen oft auf den Knien und hielten mit den Händen ein Bild von einer Frau oder einem Kind über ihren Kopf – aber alle wurden getötet. Die Aufregung war vorbei. Wir töteten kaltblütig, weil es unsere Pflicht war, so viele wie nur möglich zu töten. Ich dachte oftmals an die Lusitania. Ja, ich hatte sogar für diesen Tag der Rache gebetet, und als er kam, tötete ich genau so viele, wie ich mir vom Schicksal erhofft hatte, töten zu können.«

Diese Bezugnahme auf die Versenkung der Lusitania ist interessant, weil sie zeigt, wie dieser verrohte Soldat durch Lügen über den Verlust dieses Schiffes beeinflußt worden ist. Es ist von Colin Simpson in seinem ausgezeichneten Buch hierzu eindeutig bewiesen worden, daß die Lusitania Waffen und Munition für die Briten schmuggelte.

Bezüglich der Befehle von höherer Stelle, Gefangene zu erschießen, – was diejenigen, die solche Verbrechen durchführten, mit der Entschuldigung versah, daß sie “nur Befehlen gehorchten” – gibt es eine Menge Beweise über Offiziere, die ihre Männer ermahnten, “die Hunnen zu töten”. Der Befehlshaber der 24. Division drängte seine Männer im Dezember 1915, »jeden bewaffneten Deutschen bei jeder nur möglichen Gelegenheit zu töten«, obwohl er spezifizierte »bewaffnet«. Major John Stewart, von der Black Watch erzählte seiner Frau, daß sein Bataillon 1916 bei Loos »sehr wenig Gefangene nahm« und fügte hinzu:

»Die Hauptsache ist, sehr viele Hunnen zu töten, mit so geringen eigenen Verlusten, wie nur möglich.«

Bedenkt man die bereits erwähnte Ritterlichkeit, die die deutschen Maschinengewehr-Bediener den zersprengten fliehenden Resten britischer Angreifer nach wiederholten Niederlagen erwiesen, erscheint es sowohl undankbar wie auch unklar, warum es während der Somme-Schlachten den britischen Befehl gab, »keine Gefangenen zu machen«. Die Somme wird üblicherweise als das Massenleiden der britischen Armee dargestellt, dank der verbrecherischen Dummheit von Feldmarschall Douglas Haig und seines Stabes. Aber ein Soldat im Suffolk-Regiment hörte, wie ein Brigadier am Vorabend der Schlacht sagt:

»Sie nehmen vielleicht Gefangene, aber ich will sie nicht sehen.«

Ein Soldat von der 17. Highland leichten Infanterie erinnerte sich an den Befehl:

»Dem Feind darf kein Pardon erwiesen werden, und es werden keine Gefangenen gemacht.”

In seinen Notizen Aus den jüngsten Kämpfen beim 11. Korps vom 17. August 1916 drängte General Sir Claud Jacob – der Jude war – darauf, daß keine Gefangenen gemacht werden sollten, da sie beim Säubern des Gefechtsfeldes hinderlich seien. Oberst Frank Maxwell, (Träger des Victoria Cross) befahl seinen Männern des 18. Divisionsbataillons des 12. Middlesex-Regiments, bei ihrem Angriff auf Therpal am 26. September keine Gefangenen zu machen, weil nämlich »alle Deutschen vernichtet werden müssen.«

Am 21. Oktober hinterließ Maywell seinem Bataillon eine Abschiedsnachricht, die von seinem Nachfolger zusammen mit den Bataillons-Befehlen verbreitet wurde. Darin lobt er seine Männer, weil sie »begonnen haben zu lernen, daß die einzige Art, wie man den Deutschen behandelt, die ist, ihn zu töten. […] Ich weiß gar nicht, wie ein Gefangener aussieht, und einer der Gründe hierfür ist, daß das Bataillon weiß, wie es für seine durstigen Seelen sorgen muß. […] Erinnert euch, daß das 12. [Regiment] mit dem Beinamen “die Zähen” tötet [und] keine Gefangene macht.«

Ähnliche Beweise können für 1917 gefunden werden, während der blutigen Schlacht von Passchendaele, in der kanadische Truppen wie auch britische eine entscheidende Rolle spielten.

Aber es geschah immer noch, daß andere britische Soldaten angewidert oder empört waren, nachdem sie Erschießungen von Gefangenen oder von Leuten, die sich ergeben wollten, mitangesehen hatten. Anthony Brennan vom Royal Irish Regiment beschreibt einen Vorfall, als »einer unserer Hauptgefreiten absichtlich nach einem Deutschen geschossen und ihn getötet hatte, der sich mit erhobenen Händen genähert hatte. [Brennan und seine Mitoffiziere] sahen dies als sehr ernst an und alle Arten von Verwünschungen wurden gegen den Mörder gerichtet.«

Andererseits erinnert sich James O’Brien von den 10. Dubliner Füsilieren, daß ihm von seinem Armeegeistlichen (einem englischen Geistlichen namens Thornton) gesagt wurde:

»Also, Jungs, wir gehen morgen früh zum Angriff, und wenn ihr irgendwelche Gefangene macht, wird eure Ration auf die Hälfte gekürzt. Wenn ihr Gefangene macht, werden sie mit euren Rationen ernährt. Folglich bekommt ihr die halbe Ration. Die Lösung ist also: macht keine Gefangenen – tötet sie.« Es gab noch mehr christliche Geistliche, die ebenso gemeine Vorschläge für die Behandlung der “Hunnen” hatten. Ein Vikar schrieb, als er wieder in England war, Briefe an Zeitungen, in denen er forderte, daß alle deutschen Gefangenen mit dem “Kainszeichen” gebrandmarkt werden sollten. Die Kirchen unterstützten und ermunterten mit wenigen Ausnahmen die Massen-Abschlachtungen an der Westfront.

Es gab viele britischen Soldaten aller Dienstgrade, die über die hier beschriebenen Greueltaten entsetzt waren. Es bleibt unbekannt, in welchem Umfang das britische Oberkommando über diese Greuel unterrichtet war. Feldmarschall Lord Haig gab nie einen Kommentar hierzu ab.

Es gab aber auch Mißgriffe gegen britische Truppen, für die Haig direkt verantwortlich war. Abgesehen von den enormen Verlusten, die durch seine Arroganz und Dummheit verursacht worden waren (er hatte wiederholt das Leben von Hunderttausenden junger Engländer, wie auch Australier und Kanadier vergeudet), war er verantwortlich für die summarische Hinrichtung vieler Soldaten, einschließlich mancher, die noch reine Kinder waren und bei der Anwerbung über ihr Alter gelogen hatten und dann einen Granaten-Schock erlitten.

Henry Williamson versicherte in seinen Geschichten über den Ersten Weltkrieg, daß das deutsche Oberkommando im Gegensatz zum britischen niemals Soldaten hinrichten ließ, weil sie einen Granaten-Schock bekamen, und nur selten wegen des Vorwurfs der Feigheit.

Während der Gedenkfeier 1998 für den Waffenstillstand vom 11. November forderte die führende Zeitung Daily Express, ein sonst für seine imperialistische Haltung bekanntes Blatt, die Beseitigung der Statue von Feldmarschall Haig, die in Whitehall das Kriegsehrenmal überblickt. Der Abriß wurde gefordert, weil Haig die Blüte der britischen Jugend geopfert und damit England nicht wiedergutzumachenden Schaden zugefügt habe.

Der Großteil der britischen Armee, der 1918-1919 verroht, in Geist und Seele erschüttert und oft physisch zugrunde gerichtet nach England zurückkehrte, kam nicht in ein “für Helden gemachtes Land”. Die meisten von ihnen sollten Jahre der Verarmung und Verzweiflung erleben, begleitet von mürrischem Zorn. Tatsächlich hatte der Krieg für England nichts gebracht, sondern eher seinen Abstieg beschleunigt, einen Niedergang, der durch den Zweiten Weltkrieg vollendet wurde. [Wer hat wohl dieses Land ausgelaugt???]

In zwei neuen Studien über den Ersten Weltkrieg entlasten die zwei Historiker Niall Ferguson und John Keegan Deutschland von dem Vorwurf, den Ersten Weltkrieg gewollt oder verursacht zu haben. Ferguson geht sogar weiter und drückt die Ansicht aus, daß ein deutscher Sieg 1918 für alle Seiten besser gewesen wäre, weil die sich daraus ergebende Welt unendlich schöner und friedfertiger gewesen wäre, als die, die sich dann in diesem Jahrhundert entwickelt hat.

1918/1919 gab es bei den zurückkehrenden britischen Truppen Meutereien, in deren blutigen Auseinandersetzungen Meuterer und Militärpolizisten erschossen und mit dem Bajonett erstochen wurden. Aber solche Vorfälle wurden natürlich niemals in einer Presse berichtet, die weiterhin gegen die “Hunnen” wütete. Es gab viele bei der zurückkehrenden Armee, die am liebsten ihre Maschinengewehre auf diejenigen gerichtet hätten, die sie in die Hölle dieses Krieges getrieben hatten, einschließlich der Leute von der Sensations-Presse. Aber das geschah nie.

Von besserer Seite zeigten sich die britischen Soldaten während der Rheinland-Besetzung 1918/1919. Der ehemalige britische Oberkommandierende des Rheinlands appellierte persönlich an die Regierung, dringend erforderliche Maßnahmen gegen die Aushungerung der deutschen Bevölkerung zu unternehmen, die den Tod vieler Frauen und Kinder, wie auch alter und kranker Menschen verursachte. Dies – so beklagte sich der Befehlshaber – würde ernsthaft die Moral der Truppen beeinträchtigen, die über das schreckliche Elend, das sie sahen, erschüttert waren.

Die Ursache dieses weitverbreiteten Hungers war die sorgfältig durchdachte britische Politik, weiterhin ein totales Embargo für Nahrung und andere Versorgungsgüter aufrechtzuerhalten, was weltweite Verurteilung hervorrief. Als das Embargo schließlich aufgehoben wurde, war es zu spät. Hunderttausende Unschuldiger waren umgekommen, während die Northcliff-Presse in ihren Schlagzeilen höhnisch getitelt hatte: »Hunnen-Nahrung: Winseln«.

Saarlänner – Ausgezeichneter Beitrag von Blaze. Wichtige- auch heute noch erhältliche Literatur zu britischen Kriegsverbrechen im I. Weltkrieg: Stülpnagel, Otto von: Die Wahrheit über die deutschen Kriegsverbrechen. Berlin 1921.

https://archive.org/details/diewahrheitberd00stgoog (hier frei zu lesen!)

August Gallinger: Gegenrechnung, Ort verg. beide Bücher bei Verlag R. Bohlinger käuflich zu erwerben. [Nicht dieses Buch aber ein Buch ueber Ethics ist hier zu lesen:

https://archive.org/details/zumstreitberdasg00gall

The Real Blaze Was schon fast vergessen wurde… von Vivian Bird

In beiden Weltkriegen setzten die Engländer Eingeborene aus den Kolonien ihres “weitreichenden Imperiums” ein, die Kopfjäger waren. Die Zeitschrift der Universität Cambridge CAM beschrieb kürzlich ihren Einsatz. Diese Wilden hatten den empörenden rituellen Brauch, ihren ermordeten Gefangenen Körperteile abzuschneiden, sie zu kochen und dann zu essen. Auch von den Gurkha-Truppen sind gleichartige abscheuliche Rituale mit den Leichen ihrer toten Feinde bekannt.

Gurkhas- britische Billigsoldaten wurden durch ihre rituelle Leichenschändungen bekannt…

Die britische Geheimorganisation, die als Special Operations Executive bekannt ist, war nicht nur darauf spezialisiert, Agenten in das deutsch-besetzte Europa zu schicken, um Sabotage und allgemein blutige Hinterhaltsangriffe durchzuführen und Verwirrung zu stiften, sondern stellte auch eine ganze Serie tödlicher Fallen her, die massenhaft aus der Luft abgeworfen wurden. Sie reichten von vergifteter Nahrung, Sprengstoffladungen in Weinflaschen und elektrischen Heizkissen bis zu explodierenden Füllfederhaltern und Stiften, die deutsche Kinder töten oder sie verkrüppeln sollten, wenn diese nichtsahnend damit hantierten.

Sefton Delmers Spezialität waren Lügengeschichten über Deutsche zu erfinden

Zu solch schmutzigen Tricks, die von dem als KGB-Agenten verdächtigten Sefton Delmer organisiert wurden, gehörte auch das Zusammenbrauen schamloser Lügen über das Geschlechtsleben und Benehmen deutscher Führungspersönlichkeiten und die Erfindung von Greuelgeschichten über Deutsche, was schon immer eine Spezialität der Briten war.

Ein weitere Facette englischer Kriegsverbrechen wurde kürzlich durch die norwegische Zeitung Morgenbladet geliefert. Sie berichtete über die Entdeckung alter Zeitungsartikel, denen zufolge deutschen Pionieren und anderen Soldaten befohlen wurde, unter britischem Kommando Minen zu räumen. Die deutschen Kriegsgefangenen mußten Schulter an Schulter über die Minenfelder gehen, um festzustellen, ob noch Minen da waren. Der Einsatz von Kriegsgefangenen zur Minenräumung war im Zweiten Weltkrieg eine beliebte Taktik von Englands und Amerikas “glorreichem Sowjet-Alliierten”. Es heißt, daß viele hundert deutsche Gefangene auf diese Weise starben – eine klare Verletzung der Genfer Konvention. Ein Sprecher des Internationalen Roten Kreuzes in Genf äußerte sich dazu am 12. April 1946:

“Die Vereinigten Staaten, England und Frankreich verletzen fast ein Jahr nach Kriegsende internationale Rot-Kreuz-Vereinbarungen, die sie 1929 feierlich unterzeichnet haben. Die Genfer Konvention verbietet ausdrücklich, Kriegsgefangene mit gefährlichen Arbeiten oder dem Transport von Kriegsmaterial zu beschäftigen, trotzdem wurden Tausende deutscher Soldaten bei lebensgefährlichen Arbeiten eingesetzt, bei der Räumung von Minenfeldern und Beseitigung von Wasserminen und dem Abriß zerstörter Häuser.«

Die extreme Hinterhältigkeit und empörende Grausamkeit des britischen Verrats an unzähligen Tausenden antikommunistischer Kosaken und Jugoslawen in Österreich wurde ausführlich durch Graf Nikolai Tolstoi, Lord Bethell und andere dokumentiert. Diese Kriegsgefangenen und heimatlosen Nichtkombattanten wurden Stalins Henker und Titos mörderischen Partisanen ausgeliefert, und kaum einer von ihnen überlebte.

Obwohl ein paar anständige britische Offiziere und Soldaten unter Gefahr für sich selbst einigen Kriegsgefangenen und Zivilisten zur Flucht verhelfen konnten, wurde die große Mehrheit der Kriegsgefangenen und Zivilisten von englischen Soldaten mit empörender Brutalität in die Viehwagen getrieben, mit denen sie ihren Mördern überantwortet werden sollten. Männer, Frauen, sogar kleine Kinder wurden mit Keulen und Bajonetten traktiert und gelegentlich gar erschossen, wenn sie versuchten, Widerstand zu leisten.

Unter den Generalen der Weißen Kosaken gab es mehrere ältere Emigranten, wie etwa den 70jährigen General Krasnow, den Stalins Agenten seit dem russischen Bürgerkrieg verfolgt hatten, als die Engländer enge Verbündete Krasnows gewesen waren. Die Kosaken-Generale hatten einiges Gold bei sich. Ein britischer Major, der von dem Gold erfuhr, beging Verrat und setzte sich über die Befehle hinweg, die Generale nicht den SMERSH-Agenten der Roten Armee auszuliefern. Er übergab ihnen die Generale gegen das Gold. Wer der Verräter war, wurde nie aufgedeckt, und er wurde nie für sein Verbrechen bestraft. Krasnows letzte Worte zu den SMERSH-Agenten war, als sie ihn und die anderen Generale in die wartenden Autos stießen:

“Der einzige Fehler, den ich je gemacht habe, war, den Briten zu vertrauen.”

Krasnow und die anderen Generale wurden nach Moskau gebracht, wo sie zuerst gefoltert und dann gehängt wurden. Die Engländer hatten sie genauso verraten, wie sie so viele andere im Zweiten Weltkrieg und danach verraten hatten.

Die hier beschriebenen Kriegsverbrechen und Greueltaten sind alle auf ihre Richtigkeit überprüft worden. Sie stellen nur einen winzigen Bruchteil der englischen Verbrechen dar…

Die britischen Folterungen in Bad Nenndorf

Von Johannes Heyne

Bad Nenndorf ist ein Badeort am Rande des Weserberglandes, wo Gelenkleidende mit Schlammbädern und Schwefelsole behandelt werden. Im schwefeldampfdurchzogenen Kurpark steht ein stattliches Schlammbadehaus aus dem 19. Jahrhundert. Am Eingang werden die Genesung Suchenden von der Göttin Hygiaia begrüßt. Ende der zwanziger Jahre wurde das Badehaus zu einem gewaltigen Komplex mit unzähligen Badekabinen erweitert.

Nach Kriegsende gehörte Bad Nenndorf zum britischen Besatzungsgebiet. Unter Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung griffen die Besatzer in die staatliche Ordnung ein und machten Jagd auf Zivilisten, insbesondere die politische Führung des besiegten Landes. Im Potsdamer Protokoll vom 2.8.1945 wird dies folgendermaßen beschönigt:

»Kriegsverbrecher und alle diejenigen, die an der Planung oder Verwirklichung nazistischer Maßnahmen, die Greuel oder Kriegsverbrechen nach sich zogen oder als Ergebnis hatten, teilgenommen haben, sind zu verhaften und dem Gericht zu übergeben. Nazistische Parteiführer, einflußreiche Nazianhänger und die Leiter der nazistischen Ämter und Organisationen und alle anderen Personen, die für die Besetzung und ihre Ziele gefährlich sind, sind zu verhaften und zu internieren.«

Dem folgend wurde Anfang August 1945 der um das Schlammbadehaus liegende Kurbezirk zum Internierungslager für Zivilisten 2 »Civil Internment Camp« erklärt. 1200 Bewohner dieses Gebietes mußten ihre Häuser räumen. Das Gelände wurde mit Stacheldraht eingezäunt. Das Schlammbadehaus erhielt eine neue Bestimmung: Vernehmungszentrale und Gefängnis für Deutsche, die als Kriegsverbrecher angeklagt werden sollten. In den Badekabinen wurden die Armaturen entfernt und die in den Boden eingelassenen Wannen zuzementiert. Es entstanden funktionelle Häftlingszellen mit gekachelten Wänden.

NSDAP-Funktionäre, SS-Angehörige, Offiziere aus allen Teilen der Wehrmacht, Diplomaten und Großindustrielle wurden als Häftlinge in die Zellen einquartiert, um hier für die kommenden Kriegsverbrecherprozesse »vorbereitet« zu werden. Aber hier waren auch geflüchtete sowjetische Offiziere und harmlose Grenzgänger eingesperrt, die man verdächtigte, für die Sowjetunion spioniert zu haben, für die gleiche Sowjetunion, die 1945 und 1946 noch freundschaftlich mit Großbritannien verbunden war.

Die Wachmannschaft bestand aus Angehörigen einer britischen Strafkompanie, die hofften, durch engagierten Einsatz ihren aberkannten Dienstgrad zurückzuerhalten.

SS General Oswald Pohl in Landsberg hingerichtet um unsere militaerische Intelligentsia loszuwerden welche die Wahrheit in Buechern verbreiten koennte.

Ueber die Zustände im Nenndorfer Schlammbadehaus gibt es lediglich zwei Berichte. Ein Bericht stammt von dem Chef des Wirtschafts- und Verwaltungshauptamtes der SS, dem SS-General Oswald Pohl, der Ende Mai 1945 einige Zeit im Camp Bad Nenndorf inhaftiert war. Er schreibt in den letzten Aufzeichnungen vor seiner Hinrichtung:

SS General Oswald Pohl»Die Behandlung durch die Engländer in Rose 4.jpgNenndorf war unmenschlich. Ich wurde allein in eine Zelle eingesperrt, in welcher 4 Holzpritschen standen. Die Handfesseln wurden mir in der abgeschlossenen und bewachten Zelle weder bei tag noch bei nacht, auch nicht zum Essen und zur Notdurft, abgenommen. Ja, ich wurde abends, mit gefesselten Händen auf der Pritsche liegend, durch eine zweite Fessel an den Pfosten der Pritsche gefesselt, so daß ich mich nicht bewegen konnte und infolgedessen keinen Schlaf fand. Zu den Verhören wurde ich durch einen langen Korridor zum Vernehmungszimmer gehetzt, indem einige der Wachmannschaften hinter mir herjagten, andere, die seitwärts postiert waren, mich durch Tritte und Beinstellen einige Male heftig zu Fall brachten. Vor der Tür des Vernehmungszimmers mußte ich bis zum Beginn des Verhörs Laufschritt auf der Stelle machen , was die Wachposten durch Tritte ins Gesäß und mit Geschimpfe und Gefluche zu immer höherem Tempo zu steigern versuchten. Das alles geschah unter den Augen des in der Nähe zuschauenden Feldwebels. Der Rückweg zur Zelle gestaltete sich zu dem gleichen Spießrutenlaufen, wobei ich einige Male durch Beinstellen der Posten zu Fall kam und heftig gegen die Wand schlug. Am Nachmittag des zweiten Tages wurde ein Stuhl in die Zelle gebracht. Ich mußte mich setzen, um ›rasiert‹ zu werden. Obwohl ich gefesselt war, hielten mich zwei Posten auf dem Stuhl fest, während ein dritter meinen Kopf an den Haaren unbarmherzig nach hinten riß, so daß ich einige Male nach hinten umkippte.

Schließlich stürzten sich wie auf Kommando alle anwesenden Posten – es befanden sich etwa 8–10 Personen in der Zelle – auf mich, rissen mich hoch und schlugen blindlings auf mich ein, der ich wehrlos gefesselt war. Es hagelte Faustschläge gegen den Kopf und Fußtritte gegen alle Körperteile. Ich taumelte, mich mühsam auf den Beinen haltend, von einer Ecke in die andere, bis ich unter einem gewaltigen Schlag oder Fußtritt in die Magengegend besinnungslos zusammensackte.

Als ich erwachte, war es still und leer in der Zelle. Ich lag auf einer Pritsche und bemerkte, daß zwei Ärzte sich um mich bemühten, von denen einer meinen Puls beobachtete. Die Handfessel war abgenommen. Ich fiel bald wieder in Ohnmacht.

Wie lange dieser ganze Vorgang gedauert hat, konnte ich nur nach dem Tageslicht schätzen. Da es bei meinem Erwachen schon fast dunkel war, mochte es 20 Uhr gewesen sein, bei Beginn der Mißhandlungen etwa 17 Uhr. Es wurde mir ein starker Kaffee gereicht, und dann wurde ich zum letzten Verhör gebracht, diesmal ohne Spießrutenlaufen. Dieses Verhör dauerte bis tief nach Mitternacht. Der Vernehmungsoffizier, dem mein Zustand auffiel, erkundigte sich nach der Ursache. Ich berichtete ihm kurz das Vorgefallene. Er stand empört auf und entschuldigte sich ›im Namen der britischen Armee‹. Dann verließ er für geraume Zeit das Zimmer, um – wie er mir versprach – den Kommandanten wegen Bestrafung der Schuldigen aufzusuchen. Bei der brutalen Mißhandlung ist mir ein Backen- und ein Schneidezahn ausgeschlagen worden.

Am nächsten Morgen gegen 7 Uhr wurde ich gefesselt in einem Kraftwagen nach Nürnberg gebracht.«

Quelle auch:

Kultur Journal(NDR)
The Real Blaze
Bad Nenndorf, ein zweiter Bericht

Dieser Bericht stammt vom Nenndorfer Heinrich Steinmeyer und seiner Ehefrau Marie.

Der Bericht ist im Jahre 1952 in der Zeitschrift Quick veröffentlicht worden und kursiert ansonsten in Bad Nenndorf in verschiedenen Abschriften. Heinrich Steinmeyer war Häftling des Gefängnisses und starb 1948 an den Haftfolgen. Zitat:

»Britisches Vernehmungslager Camp Bad-Nenndorf, 1945–1947

…das Badehaus war hermetisch von aller Welt abgeschlossen. Außer den britischen Offizieren, die dort die Gerechtigkeit handhabten, und den britischen Wachmannschaften, die dieser Art Gerechtigkeit dienten, wußte niemand von der Existenz eines solchen Gefängnisses. Die Deutschen schon gar nicht, denn wer in dieses Inferno geriet, war verstummt, verschwunden, verschollen.

Aus Nenndorf kamen niemals Nachrichten an die Angehörigen der Gefangenen.

Die britischen Behörden, die in Herford residierten, gaben weder einem Angehörigen noch dem Roten Kreuz, das aufmerksam geworden war, noch den Quäkern, die barmherzig zu Hilfe eilen wollten, Auskunft. Sie leugneten sogar, wenn ihnen genaue Personalien über einen Gefangenen angegeben wurden, daß dieser Mann sich überhaupt in Nenndorf befand…

Die gekachelten Wände der Zellen wurden ….ein Riesenspaß für die britischen Wachhabenden und eine Quelle des Schreckens für die Häftlinge, denn die Soldaten beschmierten systematisch die Wände mit Dreck, und die Gefangenen mußten sie dann mit den Fingern oder einer Zahnbürste blitz-blank säubern. Die Einzelzellen waren niemals geheizt, und im Gemeinschaftsraum fror im bitteren Winter 1946/47 die Wasserleitung ein. Boden und Wände waren eisig. Eine Pritsche. Kein Strohsack. Zwei Decken. Und während der ganzen Nacht brannte das elektrische Licht, und in jeder Stunde schloß ein Posten rasselnd die Tür auf und sah herein, und zweimal in der Nacht kam eine Offiziersstreife. Die Gefangenen hatten aufzustehen, stillzustehen und ihre Nummer zu nennen. Bis zu 20 Minuten lang hörte man das Krachen der Türen, das Trampeln der Posten, das Brüllen der begleitenden Soldaten.

Die Wachmannschaften waren eine auserlesene rüde Horde rauher Gesellen, die wahrscheinlich nicht einmal auch nur hauchartig von einem Gefühl und schon gar nicht von einem Mitgefühl angeführt wurden. Sie waren durchweg Angehörige einer Strafkompanie, die ein kriminelles Delikt zu verbüßen hatten und den Rest ihrer Dienstzeit hier abdienten. Und sie machten sich diesen Rest so spaßhaft und so vergnüglich wie nur möglich. Bisweilen hatten sie untereinander wüste Auseinandersetzungen, und dann hörten die Internierten so einiges, was die Burschen sich an den Kopf warfen an Beschimpfungen, und sie wußten, in welchen Händen sie sich befanden. Notzucht, Diebstahl, Schiebung, Raub, Mordversuche, Fahnenflucht. Jedoch lag das Furchtbare für die Gefangenen darin, daß diese Burschen einer wie der andere, von einen glühenden Ehrgeiz besessen waren. Ein erbitterter Konkurrenzkampf putschte sie wieder und wieder auf.

Denn jeder hatte von ihnen früher einmal einen Dienstgrad bekleidet. Und jeder von ihnen hatte die Chance, sich wieder hochdienen zu können. Das aber setzte zum Unglück der Internierten voraus, daß diese Chance in der schroffsten und brutalsten Behandlung der Internierten bestand. Aus diesem Grunde erfanden diese Burschen mit aller sadistischen Phantasie, die sie aufbringen konnten, jeweils ihre besonderen, privaten Methoden, die Eingesperrten zu quälen.

Jeder der Nenndorfer Gefangenen berichtet, daß er mit Verzweiflung eingeschlafen und mit Entsetzen aufgewacht sei. Dazwischen lagen Tage einer wie der andere.

4.30 wurde geweckt. War der Sergeant schlecht gelaunt, weckte er 3.30 oder 4.00.

Die Gefangenen stoben aus den Betten, das heißt von der Bretterpritsche. 5 Minuten später mußten die beiden Decken nach schärfstem Kommißstandpunkt gelegt sein. Während des Tages durfte sich niemand setzen oder legen. Klappte ein Unglücklicher erschöpft zusammen und legte sich für einige Sekunden hin: ›Essensentzug‹.

Der Tag bestand darin, daß die Häftlinge von 4.00 Uhr morgens bis 21.30 Uhr abends in ihren Zellen auf und abgingen oder an der Wand standen. Sie standen an der Wand, bis sie wahnsinnig zu werden glaubten.

Schon in den ersten Minuten seiner Einlieferung in Nenndorf wußte jeder Häftling, daß er hier verloren war, denn 5 Minuten nach seiner Einlieferung stand er in dem Empfangsraum, wo ihm ein Sergeant die Kleider vom Leibe riß. Von der Nenndorfer Uniform ist zu sagen, daß jeder Eingelieferte wie eine Art Exzentrik – Clown aussah, Jacken zu klein, Hosen zu weit oder zu eng, und alles starrte vor Dreck. Niemals wurde die Wäsche gewechselt. Bei der Schuhausgabe sorgten die vergnügten Sergeanten stets dafür, daß die derben Lederschuhe um mindestens vier Nummern zu groß waren. Das hört sich harmlos an, aber es wurde zur unvorstellbaren Qual. Schuhbänder gab es keine, die Schuhe hingen lediglich am Fuß, und da jede Bewegung außerhalb der Zellen immer im Laufschritt gemacht werden mußte, stolperten und stürzten die Gefangenen unentwegt dahin und wurden unter Geschrei und mit Hieben von Gewehrkolben weiter getrieben. Nach 3–4 Stunden: Dünner Tee und vielleicht etwas Haferbrei. Hiernach standen oder liefen sie wieder in ihren Zellen herum, bis sie wieder glaubten, wahnsinnig zu werden.

Bevor abends die Offiziers-Streife kam, mußten die Gefangenen Jacke, Hose und Schuhe vor ihre Zellentür legen und in Hemd und Unterhose stillstehen. Der Kommandant von Nenndorf, seinen Namen wird keiner jemals vergessen, Oberst Stevens, nahm die Abend-Ansprache gern selber ab und hatte seine Original-Späßchen dabei. Groß gewachsen und breitschultrig, mit einem immer dunkelroten Gesicht, mit vielen Ordens-Streifen auf der Brust, spazierte er von Zelle zu Zelle und musterte die armseligen, halb-verfrorenen Gestalten in ihren Unterhosen aus seinen kleinen kalten Augen. Dann und wann brüllte er plötzlich nach Laune den einen oder anderen an. Dieses unartikulierte Anschreien enthielt eine Frage, die der Gefangene meistens niemals verstand. Oberst Stevens pflegte auch eine Antwort gar nicht zu erwarten, sondern schmetterte sofort hinterher eine Faust unter das Kinn des Mannes.

Dann begann unter Aufsicht des wachhabenden Offiziers eine niederträchtige Zeremonie. Kaum war die Parade zu Ende, wurden zwei oder drei Häftlinge aus den Zellen geholt. Sie mußten Wasser, das nur für diesen teuflischen Plan bereitgestellt war, über die langen Korridore ausschütten, und zwar so, daß die vor den Zellen liegenden, armseligen Lumpen der Gefangenen von dem Dreckwasser erfaßt wurden. So lagen dann diese Kleider, wenn man von Kleider sprechen kann, bis morgens in der Schmutzbrühe, und der Häftling mußte beim Wecken völlig erstarrtes und gefrorenes, schmutziges Zeug auf seinen Leib ziehen.

Selbstverständlich gab es Verhöre und Vernehmungen. Aus einer Unzahl von Aussagen geht hervor, daß britische Offiziere deutsche Offiziere des Heeres und der Waffen-SS und Funktionäre der Partei unbarmherzig geschlagen und getreten haben, um die gewünschten Aussagen zu bekommen. Jeder Häftling in seiner Zelle hielt sich die Ohren zu oder zitterte an allen Gliedern oder rannte verzweifelt in seinem engen Raum auf und ab, wenn aus den Vernehmungsräumen unmittelbar am Eingang zum Bad das laute Schmerzensgebrüll, Schreien, Schluchzen, Weinen und Jammern der mißhandelten Gefangenen zu hören war, nur übertönt von dem fluchenden Toben der britischen Vernehmungsoffiziere.

Der SS-Obersturmbannführer Dr. Oebsger-Roeder wurde am Karfreitag des Jahres 1946 von mehreren britischen Offizieren bewußtlos geschlagen, so daß er in seine Zelle getragen werden mußte. Er brauchte lange Monate, um seine schweren Verletzungen auszuheilen.

Der SS-Sturmbannführer Dr. Hahnke, Legationsrat in der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, wurde so zusammengeschlagen, daß er für sein Leben lang ein Beinleiden behielt.

Der letzte Leiter der Filmabteilung im Propagandaministerium, Parbel, erhielt nicht nur schon bei seiner Einlieferung vom Wachpersonal Prügel, sondern wurde von einem britischen Major, einem früheren Deutschen, in die gefürchtete und berüchtigte Zelle 12 gejagt. In diesem Raum wurden mehrere Eimer Wasser gekippt, so daß der Häftling die ganze Nacht mit bloßen Füßen, nur mit Hemd und Hose bekleidet, ohne Sitzmöglichkeit, in der Nässe stehen oder auf und abgehen mußte. Der Unglückliche brachte volle acht Tage und Nächte in dieser Hölle zu, und sein Anblick bewegte sogar dann und wann das unempfindliche Gemüt eines der Posten, der ihn dann heimlich herausholte, ihn Schuhe anziehen und ihn eine Stunde auf den Abortsitz ausruhen ließ.

Die meisten Prügelszenen leitete Captain Lengham. Sein Name ist bei den Nenndorfern unvergessen. Er sorgte dafür, daß die Bewußtlosen bisweilen unter die Dusche geschleppt wurden, bis sie wieder zu sich kamen, und sie weiter geschlagen werden konnten.

Der Stamm der Peiniger bestand durchweg aus Sergeanten. Es spricht für den Galgenhumor der mißhandelten Männer, daß sie inmitten dieser Hölle für diesen und jenen dieser Henker noch Spitznamen fanden. Einer dieser Sergeanten hieß ›Heinrich der VIII‹, weil er aus alten Nähten platze und ununterbrochen mit purpurroten Kopf um sich brüllte. Ein anderer hieß ›Blutauge‹, und das bedarf keines Kommentars. Ein anderer hieß ›Land des Lächelns‹, und dieser war die schlimmste aller Bestien, weil er mitten in der Nacht mit seinen eiskalten Lächeln in der Zelle erschien, die Häftlinge von der Pritsche fegte und sie merkwürdige Turnübungen machen ließ, aus denen sie halb zerbrochen hervorgingen.

Fluchtversuche waren aussichtslos, und trotzdem wagten es einmal zwei Gefangene, die im Gemeinschaftsraum wohnten: Der eine von ihnen entkam, der andere wurde in der Nähe des Lagers bei der Suchaktion, an der die gesamte Bewachung teilnahm, aufgespürt. Der Unglückliche wurde während seiner Vernehmung so lange geschlagen, bis er ein Wrack war und schließlich angab, wer ihm draußen nach der Flucht einen Zivilanzug gegeben hatte. Das war ein Bergmann, der in Barsinghausen unter Tag arbeitete und bei dem der Flüchtling nachts angeklopft hatte. Als der Bergmann zögerte, sagte seine Frau; Hilf ihn, um Christi willen. Der Bergmann wurde einige Wochen eingesperrt, und was dieser Mann, ein alter Sozialdemokrat, erleiden mußte, war grauenhaft. Bei jedem Essen mußte er sich erbrechen, auch er war ein Wrack, als er entlassen wurde. Der Flüchtling selber wurde zunächst zusammengeschlagen und dann sein Handgelenk mit seinem Fußgelenk durch eine Kette gefesselt, so daß er nur tiefgebückt stehen oder humpeln konnte. Viele haben ihn so gesehen.

Kein Nenndorfer wird auch jemals den britischen Arzt vergessen, der sie zu betreuen hatte, den britischen ›Militärarzt‹ Capitain Smith. Eine hagere, gealterte, ausgemergelte Erscheinung, die verkörperte Gleichgültigkeit. Er sah lediglich in die Zelle, hörte abwesend zu, wenn jemand über dies und jenes klagte und knurrte; ›No personal remark‹ – nichts zu bemerken.

Wer Zahnschmerzen hatte, war völlig verzweifelt, und wie viele hatten Zahnschmerzen, weil ihnen die Zähne eingeschlagen worden waren. Einen Zahnarzt gab es nicht. Dr. h. c. Winkler, jenem sagenhaften Bürgermeister Winkler, der die Filmwirtschaft und andere Riesenunternehmungen im Dritten Reich finanziell betreute und der, als er nach Nenndorf kam, 72 Jahre alt war, brach die Zahnprothese. Er konnte nicht mehr kauen. Captain Smith hörte sich den alten Mann an, der schließlich hilflos sagte; er müsse lebendig verhungern. Smith bemerkte trocken: Nun also, dann verhungern Sie.

Wer das Weihnachtsfest 1945 in Nenndorf verbracht hat, wird es in seinem ganzen Leben nicht vergessen.

Die in der Lagerküche beschäftigten Häftlinge hatten zusammengespart und sich die erdenklichste Mühe gegeben, ihren geschundenen, gequälten und mißhandelten Kameraden wenigstens an diesem Abend eine winzige Freude zu machen. Sie hatten aus den dürftigen Vorräten Lebkuchen gebacken. Und der 24. Dezember schien tatsächlich so etwas wie ein winziger Lichtblick in der Trostlosigkeit zu werden. Ein Vernehmungsoffizier polnischer Herkunft ging in der Abenddämmerung von Zelle zu Zeile und wünschte arglos mit freundlichen Blicken jeden einzelnen in gebrochenen Englisch: ›Merry Christmas‹, also – gute Weihnachten…

…Er ahnte nicht, welche Hölle in einigen Stunden über die Häftlinge hereinbrechen würde.

Die gesamte britische Wachmannschaft, sinnlos betrunken, wälzte sich von Zelle zu Zelle während der ganzen Nacht und prügelte, schlug, trat, was ihnen zwischen die Fäuste und Stiefel kam. Eine Nacht von vielen….

….Wörtlicher Satz aus einer Vernehmung: ›Natürlich wissen wir, daß Sie und Ihre Kameraden keine Nazis waren. Aber Sie haben Pech. Sie verkörpern einen Typus, den wir noch mehr als die Nazis ausrotten wollen.‹

Es war die Mühle der Kollektivschuld. Aber daneben gab es noch Gottes Mühlen, die langsam aber sicher mahlen.

Was hier zum Himmel schrie, wurde ganz allmählich durch Gerüchte in die Außenwelt getragen. Gefangene, die entlassen wurden, sprachen. Und es wurde klar, daß in Nenndorf durch Engländer Dinge geschahen, die genau so zu bewerten waren, noch schwerer zu bewerten waren, weil sie im Namen der “Befreiung” und im Namen der “Demokratie” vor sich gingen, wie jene Anklagepunkte, um derentwillen in Nürnberg Deutsche gehängt wurden oder ins Zuchthaus oder ins Gefängnis kamen.

Viele der Gefangenen hatten sich vorgenommen zu schweigen. Aber viele schwiegen nicht. Der Stein geriet ins Rollen.

Der katholische Lagergeistliche des Nr. III Civilian Internment in Fallingbostel, Vikar Magar, hörte von den Gerüchten und bat einen anderen Nenndorfer, Herrn Parbel, um Angabe von Einzelheiten, die er dem Bischof von Hildesheim sofort weitergeben wollte. Und schon einige Wochen später erschien der geistliche Würdenträger in Nenndorf, las eine Messe und predigte in vollem Ornat und ließ sich zum peinlichsten Mißbehagen der Briten von mehreren Gefangenen diese Schinderhütte schildern. Er versprach, das Material unverzüglich an den Kardinal Griffy nach England weiterzuleiten.

Am ersten Pfingsttag 1947 stand das Mitglied des britischen Unterhauses, der Abgeordnete Stokes, vor den Toren Nenndorfs und forderte Einlaß. Mit leeren Gesichtern mußten ihn die britischen Offiziere einlassen. Der Abgeordnete ging von Zelle zu Zelle und ließ sich berichten. Schon was er sah, genügte: armselige, zerschlagene, halbverhungerte, kranke, scheue, zerlumpte Gestalten.

Am gleichen Abend rannten die britischen Wachmannschaften, die weit über ein Jahr Wehrlose geschunden und gequält hatten, mit freundlich verzerrten Gesichtern nervös ebenfalls von Zelle zu Zelle und verteilten ihre eigenen Rationen an Zigaretten, Schokolade und Bonbons. Doch der Stein war schon ins Rollen gebracht …

Es erschienen hohe Beamte der Londoner Polizeizentrale Scotland Yard und ließen sich die Vorgänge schildern. Sie machten kein Hehl daraus, daß dies die Vorbereitungen für einen Prozeß gegen die Kommandanten und Wachsoldaten des englischen Vernehmungslagers seien….

Der Prozeß in London rollte an. Angeklagt war der Kommandant des Lagers Nenndorf, Colonel Stevens, einer der brutalsten Vernehmungsoffiziere Oberleutnant Langham, der Lagerarzt Captain Smith und einige andere Schinder. Für den Oberleutnant Langham war es peinlich, daß seine frühere deutsche Staatsangehörigkeit festgestellt wurde. Aber viel mehr ereignete sich nicht.

Der Kommandant des Lagers, Colonel Stevens, wurde freigesprochen mit der Begründung, das er von Mißhandlungen nichts gewußt habe. […] Selbst die Sergeanten ›Blutauge‹ und ›Heinrich der VIII‹ und ›Land des Lächelns‹ wurden freigesprochen. Und zwar mit der Begründung, daß sie nur auf Befehl gehandelt hätten, (Anm.: “Befehlsnotstand” interessierte beim IMT niemand!)

…. die einzige Verurteilung im Londoner Prozeß erfolgte gegen den Militärarzt Captain Smith. Seine “Strafe” bestand in der Entlassung aus der britischen Armee. Es war keine Strafe, denn Captain Smith war ein alter Mann, längst abschiedsreif, längst kein aktiver Militärarzt mehr, und er faßte diese Entscheidung als eine sichtliche Erleichterung auf…«

Nach dem Prozeß in London wurde im August 1947 das Nenndorfer Lager aufgelöst

Zitat:

[NACHTRAG]

Folterlager Wincklerbad

Das Kurhaus “Wincklerbad” in Bad Nenndorf wurde vom britischen Geheimdienst
ab August 1945 beschlagnahmt und zu einem grausigen Folterlager umfunktioniert.
Die Bad-Installationen wurden aus den gekachelten Räumen demontiert, Stahltüren eingebaut und verschiedene Folterinstrumente aufgestellt.

Rund zwei Jahre lang wurden deutsche Soldaten, aber auch vermeintliche Sowjetspione,
grausam gefoltert und schwer misshandelt. Viele erlagen ihren Mißhandlungen.
Die Akten über diese erst kürzlich bekannt gewordenen britischen Gräueltaten im Bad Nenndorfer Kurhaus werden von der britischen Regierung auch weiterhin mit Vorwänden unter Verschluß gehalten.

Nach dem Bekanntwerden im Frühjahr 2006 folgte ein Fernsehbericht des NDR (”Panorama”), der allerdings gewohnt unkritisch und eher verharmlosend geriet.

Das wirkliche Ausmaß solcher alliierten Unmenschlichkeiten interessiert weder etablierte Politiker noch etablierte Medien in der BRD, weil solche Fakten das Lügenmärchen von der angeblichen “Befreiung” ganz schnell zerbrechen würden.

Deshalb ist es an uns, der deutschen Jugend, auch hier in Bad Nenndorf ein Zeichen zu setzen! Ein Zeichen der Trauer für die Opfer dieses britischen Folterlagers, das nur eines von vielen alliierten Folterlagern gewesen ist. Aber auch ein Zeichen dahingehend, dass der Schuldkult in Deutschland sein sicheres Ende findet!

Hier gibt es weitere Information…]

Aufruf zum Gedenk- und Trauermarsch in Bad Nenndorf (Niedersachsen)

Zitat:

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Kritische Studie über Englands Besatzungspolitik 1945-1950

Von Wolfgang Pfitzner

Patricia Meehan, A Strange Enemy People: Germans Under The British 1945-50,
Peter Owen Publishers, 2001, 256 S., £17,99

Man versuche sich vorzustellen, England habe den Zweiten Weltkrieg verloren und sei von den Deutschen besetzt worden.

Den herrschenden Schreckensvisionen vom Dritten Reich folgend wären folgende Bilder Teil dessen, was die meisten Menschen erwarten würden: Ein kleiner Junge wird hingerichtet, weil er ein Bild von Churchill an dessen Geburtstag hochhielt.
Für Diebstahl gibt es die Todesstrafe, desgleichen für den Besitz von Waffen.
Da Erschießungskommandos teuer sind und das Hängen am Galgen zu viel Zeit kostet, bittet die NS-Strafgerichtsbarkeit um die Genehmigung von Enthauptungen mit der Guillotine, womit sich sechs Hinrichtungen in nur 14 Minuten durchführen lassen.

Inzwischen sind Internierungslager in England überall wie Pilze aus dem Boden geschossen. Fast 40.000 britische Zivilisten und Kriegsgefangene, Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 70 Jahren, werden in diesen Lagern ohne Anklage und ohne Erwartung eines Gerichtsverfahrens festgehalten.

Darunter befinden sich nicht nur „Kriegsverbecher”, Schwarzhändler und anti-deutsche Agitatoren, sondern jeder, der die deutsche Kultur „lächerlich macht oder zerstört”, sowie jeder, der „für die Besatzung oder deren Ziele als Gefahr” angesehen wird, auch wenn
sie keinerlei Verbrechen begangen haben.

Eine englische Mutter von vier Kindern wird ein Jahr lang eingesperrt, weil sie sich in einem Graben versteckte, um ein kurzes Wort mit ihrem Mann zu wechseln, der in einer Zwangsarbeiter-Kolonne arbeitete.

Die Bedingungen in den Internierungslagern sind brutal. Die Insassen schlafen in ihren Kleidern, zu fünf eng gepackt wie Sardinen in einem aus altem Holz zurecht gezimmerten Bett. Es gibt dermaßen wenig zu essen, dass die meisten Insassen völlig entkräftet sind. Familienbesuche sind auf einmal 30 minuten im Vierteljahr begrenzt.

Die Häftlinge werden häufig in dunklen Kellern gehalten, um sie für Verhöre weichzuklopfen. Einem Bericht eines mutigen deutschen Bischofs folgend sind sie schrecklich verprügelt, getreten und dermaßen misshandelt worden, dass man die Spuren davon noch Wochen danach sehen kann. Die notorischen Verhör-Methoden dritten Grades, bei denen die Opfer mit Licht geblendet und extrem hohen Temperaturen ausgesetzt werden, werden ebenfalls angewendet.”

All das ist wirklich geschehen – allerdings genau umgekehrt, nämlich als Deutschland den Krieg verlor und England den Nordwesten des Landes besetze.

Patricia Meehan, Historikerin und Dokumentar-Regisseurin der BBC, arbeitete 1945 in Deutschland. Sie hat nun ein Buch über die englische Besetzung Nordwestdeutschlands geschrieben. Was sie über die ersten Jahre der Besetzung schreibt, entspricht ziemlich genau dem Klischee, dass die meisten Menschen heute über die Nationalsozialisten haben.

Neben den oben erwähnten Internierungslagern und den Rückhalte-Lagern für zurückkehrende Kriegsgefangene gab es noch geheime Lager mit der internen Bezeichnung DIC – Direct Interrogation Centres (= Direkte Vernehmungslager).

An einem Tag im Jahr 1947 wurden zwei Insassen des DIC Nr. 74 (Bad Nenndorf) in einem Häftlings-Krankenhaus abgeliefert. Der eine Patient war bis aufs Skelett abgemagert, litt an Erfrierungen und war unfähig zu sprechen; der andere war bewusstlos, hatte keinen erkennbaren Puls, war unterkühlt, bis aufs Skelett abgemagert und bedeckt von »einer dicken Dreckschicht; Erfrierungen an Armen und Beinen«. Beide Männer starben innerhalb von Stunden.

Ein Dritter, der wegen Verdachts auf Drogenhandel verhaftet worden war, beging während einer Vernehmung Selbstmord. Die sich daran anschließende Untersuchung enthüllte die Schrecken von ungeheuerlichen Entbehrungen bis hin zur Folter. Bei Verletzungen wurden die Männer ohne Betäubung behandelt.

Nach acht Tagen Isolationshaft wurde ein Gefangener in eine ungeheizte Zelle gesteckt, mitten im Winter. Eimer voll kalten Wassers wurden in die Zelle gekippt, das der Gefangene mit einem Tuch aufwischen musste. Man nahm ihm seine Jacke und Stiefel weg, und er wurde gezwungen, mit blutenden nackten Füßen zehn Stunden lang auf dem kalten Betonboden zu stehen. Schließlich musste er auf Händen und Knien zur Vernehmung kriechen.

Der Lagerkommandant und der Chefarzt wurden vom Dienst enthoben und angeklagt.
Die ursprünglichen Anklagen wurden allerdings fallen gelassen und durch den Vorwurf der unterlassene Hilfeleistung ersetzt. Alle diese Verfahren verliefen im Sande, und alle Angeklagten konnten die Armee in allen Ehren verlassen.

Das Schlagzeilen machende Lager von Bad Nenndorf war sicherlich ein extremer Fall.
Für den Revisionismus ist dieses Lager aber von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit, denn hier wurden die Geständnisse wichtiger „Kronzeugen” für den Holocaust erprügelt und erfoltert, wie zum Beispiel von Oswald Pohl, ehemals Chef des SS Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes, verantwortlich für die Konzentrationslager des Dritten Reiches.[1] Rudolf Höß, der ehemalige Lagerkommandant von Auschwitz, wurde von den Briten in Minden „behandelt”, nachdem er schon bei seiner Gefangennahme schwer gefoltert worden war.[2]

Es ist begrüßenswert, dass die bisher nur von Revisionisten vorgelegten Beweise über dieses Folterlager[3] nun von einer britischen Historikerin des dortigen Staatsfernsehens bestätigt werden.

Die britische Besatzungszone war womöglich die am schwersten geprüfte westliche Zone nach dem Krieg, denn sie hatte am meisten unter den alliierten Fliegerangriffen gelitten und musste nach Kriegsende die meisten Flüchtlinge aus Ost- und Mitteldeutschland aufnehmen.

Meehan beschreibt den langsamen Wandel der britischen Besatzungspolitik. Angesichts des Elends der deutschen Zivilbevölkerung hätte der durchschnittliche Tommy womöglich mit Sympathie reagiert, aber seiner Majestät Regierung schob dem einen Riegel vor.
Auf Befehl aus London ordnete Feldmarschall Montgomery eine strickte Politik der „Nicht-Fraternisierung” an. Er instruierte:

»Halte dich vom Deutschen fern – Männern, Frauen, Kindern – es sei denn, deine Pflicht macht einen Kontakt unerlässlich. Du darfst weder mit ihnen gehen, ihre Hand schütteln oder sie besuchen.«

Man durfte Kinder weder anlächeln noch mit ihnen Spielen. Soldaten, die Kinder auf ihre Fahrzeuge klettern ließen, wurden angeklagt.

Montgomery brauchte drei Monate, um London vom Unsinn dieses Befehls zu überzeugen, und weitere drei Monate, bevor das Kabinett den Befehl aufhob. Die Beziehungen zwischen den Eroberern und den Eroberten entspannten sich danach umgehend, ein System der Apartheid bleibt allerdings bestehen. Briten und Deutsche reisten in unterschiedlichen Waggons. Sie besuchten je andere Kirchen und saßen in verschiedenen Kinos und Konzerthallen. Die Ehefrauen der Offiziere wurden im voraus gewarnt, wenn Deutsche bei Tanzveranstaltungen anwesend waren. All dies war unnatürlich und behinderte jeden Aspekt der Verwaltung in Deutschland.

Im November 1945 gab das britische Außenministerium Richtlinien heraus, denen die Besatzer Folge zu leisten hatten:

»Der primäre Zweck der SPRINGERSTIEFEL-Besetzung ist Zerstörung und Vorbeugung, und unsere Maßnahmen der Zerstörung und Vorbeugung werden nur von folgenden Überlegungen begrenzt:
(1) die Sicherheit und das Wohl der Besatzungstruppen,
(2) die Vermeidung von Unruhen im deutschen Volk,
(3) allgemeine menschliche Überlegungen.«

Als Folge dessen wurden alle Deutschen in den ersten Jahren kollektiv als schuldig angesehen, mit der Ausnahme einiger weniger deutscher Experten. Die Ignoranz begann an der Spitze. Englands neuer Premierminister Clement Attlee hatte seine Zeit als Infanterie-Offizier in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges nicht vergessen. Er vertraute einst dem verstorbenen Lord Longford an, dass er die Deutschen schon immer verachtet habe. Sein Außenminister Ernest Bevin erklärte:

»Ich versuche, ihnen gegenüber fair zu sein, aber ich hasse sie, wirklich.«

Keiner von beiden hat die britische Besatzungszone je besucht.

Die britische Einstellung gegenüber den Deutschen hatte sich seit Ausbruch des Krieges stetig verhärtet. Schon zur Vorkriegszeit hatte die Maxime gelautet: »Alle Deutschen sind intelligent, ehrbar und für Hitler, aber niemals alles drei zugleich.«

Die Feindschaft der Medien spielte und spielt immer noch eine wichtige Rolle.
Die Zeitungskorrespondenten in Deutschland arbeiteten unter der stillschweigenden Anweisung, keine Berichte zu übermitteln, die die Deutschen in ein gutes Licht rückten.
Dies ist eine General-Linie, die sich erst mit dem Besuch der Königin in Deutschland anno 1965 etwas gelockert hat.

Drei Faktoren trugen dazu bei, daß der Versuch der britischen Verwaltung, die Lage in ihrer Verwaltungszone in den Griff zu bekommen, fehlschlug, und zwar trotz des Kooperationswillens der einheimischen Bevölkerung.

Da war zunächst das von Roosevelt initiierte Dogma, daß kein ehemaliges NS-Mitglied eine öffentliche Anstellung oder eine wichtige Stellung in der Wirtschaft einnehmen durfte, was dazu führte, das Wirtschaft wie Verwaltung weitgehend lahmgelegt wurden.

Der zweite Grund war die Tatsache, daß die Briten nicht zur Kenntnis nahmen, daß Teile der deutschen Bevölkerung den Nationalsozialisten durchaus kritisch oder ablehnend gegenübergestanden hatten.

Die britische Propaganda zog es vor, die Deutschen als einheitlichen feindlichen Block darzustellen, gegen den man das eigene Volk leichter in den Krieg hetzen konnte.
Als Ergebnis dessen hatte auch die Besatzungsverwaltung kein differenziertes Bild von den Deutschen. So wurde zum Beispiel allen britischen Ankömmlingen eine Schrift des Titels The German Charakter (Der deutsche Charakter) ausgehändigt, in dem die Deutschen pauschal als mit »fanatischer Willenskraft, fanatischem Arbeitseifer und Opfermut« beseelt beschrieben wurden und worin deren angeblicher Sadismus, Fatalismus und angebliche Sentimentalität hervorgehoben wurde mit der Warnung, jeder »Versuch, freundlich und versöhnlich zu sein, wird als Schwäche ausgelegt werden«.

Nachdenkliche Briten mögen angesichts dessen die Stirn gerunzelt haben, aber die in der britischen Zentralverwaltung eingesetzten Rekruten bestanden vornehmlich aus Männern mangelhaften Kalibers. Es waren dies demobilisierte Soldaten und Offiziere ohne Aussichten im Zivilleben; mit den Worten eines Memos des britischen Außenministeriums »pensionierte Gully-Inspektoren, erfolglose Geschäftsleute und arbeitslose ehemalige Polizisten«. Kaum einer von ihnen sprach deutsch, und da ihnen eingeredet worden war, dass alle Deutschen gleich gefährlich seien, hielten sie alle Deutschen auf Abstand.

Dieser miserable Standard war der dritte Grund, warum die Besatzung keine der anstehenden Probleme lösen konnte. Unter diesen Umständen wurde das Entnazifizierungsprogramm zu einem Alptraum nicht nur für die Deutschen,
sondern auch für die britischen Besatzer, die die Entnazifizierungsbögen der Deutschen kaum verstehen konnten und keinerlei Ahnung von den Realitäten des Lebens im Dritten Reich hatten.

Die Deutschen witzelten in diesem Zusammenhang über Hitlers Tausendjähriges Reich  – 12 Jahre Nationalsozialismus und 988 Jahre Entnazifizierung.

Die britische Verwaltung gab dann auch bald nach und konzentrierte sich nur auf die Angestellten im mittleren und höheren öffentlichen Dienst. Im Oktober 1947 schließlich übergab es die Entnazifizierung in die Hände der neu eingerichteten deutschen Landesverwaltungen. Schließlich hatte man auch ohne die Entnazifizierung alle Hände voll zu tun, so etwa bei der Demontage der deutschen Industrie und bei der größten Zensur-Welle, die die Welt je gesehen hatte. So legten die Briten Hand an Dinge, von denen selbst die Nationalsozialisten die Finger gelassen hatten, etwa bei der kritischen Durchsicht des deutschen Liedguts.

Ende 1946 bestand die britische Zentralverwaltung aus 24.785 Angestellten: Die Amerikaner hatten dagegen nur 5.008. Diese Überbesetzung brachte Langeweile, Trunkenheit und Korruption mit sich. Schließlich lebten die Briten in einem Land, in dem sie alles auf dem Schwarzmarkt bekommen konnten.

Die Deutschen dagegen lebten am Existenzminimum. Im Durchschnitt hatten sie 1.500 Kalorien pro Tag. Zuviel zum Sterben und zuwenig zum Leben. Zigaretten waren die einzige funktionierende Währung, und der Handel fand auf dem Schwarzmarkt statt.

Sogar junge Frauen aus guten Familien hatten nichts mehr anzubieten als ihren Körper – falls sie sich nicht den Trümmerfrauen anzuschließen vermochten, die die Ruinen der deutschen Städte langsam aufräumten und ungezählte Tausende halbverwester Leichen bargen.

Auf einen jungen Mann kamen drei junge Frauen. Im Dezember 1946 boten 500.000 Frauen ihren Körper als Zahlung für westliche Waren an.

In der britischen Zone, wo eine Zigarette fünf Reichsmark kostete, litten 80% aller jungen Frauen an Geschlechtskrankheiten, so daß man Penicillin aus England einfliegen mußte. Mit der Begründung, dass der moralische Standard deutscher Frauen so niedrig sei, vereinbarte die britische Armee mit seiner Majestät Regierung, dass die britischen Soldaten von jeder Unterhaltspflicht für gezeugte Kinder befreit seien.

Diese Gefühlskälte wurde durch die Gräuelpropaganda verstärkt, die die Alliierten mit jenen Schreckensbildern betrieben, die sie in den befreiten Konzentrationslagern aufnahmen. Die objektiven Hintergründe für das Massensterben in den deutschen Lagern bei Kriegsende wurden freilich unterschlagen, und auch die Autorin dieses Buches verfällt mangels besseren Wissens leider dieser Propaganda.

Im Mai 1947 wurde eine neue Anweisung erlassen:

»Wir sollten uns den Deutschen gegenüber so verhalten, wie sich ein christliches Volk
einem anderen gegenüber und eine zivilisierte Rasse einer anderen gegenüber verhält,

deren Interessen in vielerlei Hinsicht mit den unseren übereinstimmen und für die wir keine Mißgunst mehr verspüren.«

Das Problem war allerdings, daß dem britischen Personal in Deutschland über viele Jahre
hinweg eingetrichtert worden war, die Deutschen seien eine Rasse von Untermenschen. Das Verhalten der Besatzer änderte sich daher nur langsam.

Erst im Juli 1951, sechs Jahre nach Kriegsende, erfolgt die formale Erklärung
des Endes des Kriegszustandes mit Deutschland. Die Besatzung war damit zwar beendet, aber die Armee blieb.

Patricia Meehans Buch bringt den britischen Lesern ein unangenehmes Kapitel nahe.
„Selbstverständlich” wird es dem britischen Leser dadurch schmackhaft gemacht, indem erwartungsgemäß festgestellt wird, daß angesichts der „Nazi-Gräuel” das Fehlverhalten der Briten verständlich sei, daß man weit weniger grausam gewesen sei, als es die Deutschen gewesen wären, wenn sie denn gewonnen hätten (Anm.: Woher Meehan das weiß, bleibt unerfindlich), und daß die Ost-Europäer nach Kriegsende ja viel grausamer gewesen seien als man selbst.

Als Ausgleich dafür waren die Briten allerdings während des Krieges viel grausamer. Wenn man von diesen Verzerrungen einmal absieht, so kann man dieses Buch nur willkommen heißen.

Anmerkungen:

[1] O. Pohl, »Letzte Aufzeichnungen«, in U. Walendy, Historische Tatsachen Nr. 47,
Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1991, S. 35ff.

[2] Robert Faurisson, »Wie die Briten zu dem Geständnis von Rudolf Höss, Kommandant von Auschwitz, gekommen sind«,
Deutschland in Geschichte und Gegenwart 35(1) (1987), S. 12-17.

[3] Erstmalig vom IMT-Verteidiger Rudolf Aschenauer, Macht gegen Recht, Arbeitsgemeinschaft für Recht und Wirtschaft,
München 1952, S. 72.

https://archive.org/details/MachtGegenRecht1952103S..pdf

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(1) (2002), S. 106-108.

Engländer lieferten Kosaken-Generäle gegen Gold an Stalins Galgen

Archiv eines KGB-Überläufers dokumentiert Verfehlung(?) britischer Militärs
(Anm.: Ob dies wohl auch “nur” eine Verfehlung bei deutschen Militärs gewesen wäre?)

Von Siegfried Helm

Eines der düstersten Kapitel der Militärgeschichte Englands in diesem Jahrhundert wird durch neue Unterlagen erhellt. Das Dossier des nach England übergelaufenen ehemaligen KGB-Archivars Wassili Mitrochin (77) dokumentiert die sowjetische Version jener Episode im Juni 1945. Damals hat sich ein englischer Offizier mit Gold bestechen lassen und Kosakengeneräle an die Sowjetunion ausgeliefert.

Über Jahre hat sich Mitrochin das Dossier durch heimliche Abschriften angelegt und mit Hilfe des britischen Geheimdiensts 1992 nach England gebracht. Wie aus den Aufzeichnungen hervorgeht, hatte sich Moskaus Abwehr Smersch auf die Spur der Kosaken gesetzt, die während des Kriegs auf der gegnerischen Seite gekämpft hatten und die nun als Gefangene der Briten im Süden Österreichs ihr Schicksal erwarteten.

Smersch hatte ausspioniert, dass sich die ehemaligen weißrussischen Generäle Pjotr Krasnow und Andrei Schkuro unter diesen Kosaken befanden. Stalin wollte die beiden Generäle aus der Zeit des Bürgerkriegs nach der Oktoberrevolution unbedingt in seine Gewalt bringen. Die beiden Generäle der russischen “Weißen” waren in einem Lager bei dem Dorf Gleisdorf ausfindig gemacht worden. Als sie aber entkommen konnten, brachten Smersch-Agenten die Geliebte von einem der beiden Generäle in ihre Gewalt.
Von ihr erfuhren sie, dass die Generäle den britischen Oberbefehlshaber Feldmarschall Alexander um persönlichen Schutz ersucht und rund 13 Kilogramm Gold bei sich hatten.

Smersch versuchte es nun mit Bestechung. Die Agenten schlugen einem britischen Oberstleutnant einen Deal vor: Wenn die Briten ihnen die beiden Generäle zum Zeitpunkt der Repatriierung der Kosaken in die Hände spielten, könnten sie das Gold behalten.

Den KGB-Dokumenten zufolge ließ sich der britische Offizier nach einiger Bedenkzeit auf diesen Vorschlag ein. Damit die beiden Generäle keinen Verdacht schöpften, lockte sie der Oberstleutnant, dessen Name ungenannt blieb, in eine Falle. Er bestellte sie zu einer Zusammenkunft mit Feldmarschall Alexander, lieferte die nichts Ahnenden dann aber den wartenden sowjetischen Agenten aus. Sie wurden in die Lubjanka verschleppt und 1947 gehängt.

Es ist bekannt, dass die Briten rund 70 000 Kosaken und Ukrainer, Kroaten, Serben und Slowenen gewaltsam an die Sowjetunion und an Titos Partisanen repatriierten, wo ihnen als Landesverrätern der sichere Tod drohte. Der gewaltsame Abtransport der Kosaken und Jugoslawen artete zu einer menschlichen Tragödie aus. Einige der Gefangenen verübten Selbstmord, weil sie wussten, was ihnen bevorstand. Sie wurden von britischen Soldaten, denen teilweise Tränen über die Wangen liefen, in Viehtransporter gepfercht. Man hatte noch versucht, den Gefangenen vorzumachen, dass sie nach Italien deportiert würden.

Auch der in England lebende Historiker Graf Nikolai Tolstoi, ein Nachkomme
des Schriftstellers, hat zu dieser Darstellung ein Dokument beigesteuert. In seinem Besitz soll sich ein Mitschnitt eines Interviews eines der Smersch-Agenten befinden.
Das Interview sei im Rahmen einer glorifizierenden Dokumentation der Großtaten
des Geheimdiensts während des Kriegs aufgezeichnet worden.

Darin berichtete der Agent, wie der englische Offizier mit dem Gold gekauft wurde.
Tolstoi zufolge sind die Parallelen zwischen den KGB-Akten und diesem Interview nahe liegend. Der britische Oberstleutnant, der die Generäle für Gold an den Galgen lieferte, sei nicht mehr am Leben.

Quelle: WELT.DE (22.09.99) 

 

Saarlänner

In der neuesten Ausgabe von NE 1/08 findet sich auf S. 55 eine interessante Buchbesprechung: ” Fast unbemerkt von der dt. Öffentlichkeit ist in England ein ungewöhnliches Buch erschienen. Unter dem Titel “After the Reich” ist der renommierte britische Historiker Giles MacDonogh angetreten,” die brutale Geschichte der alliierten Besatzung” (so der Untertitel) zu schreiben. Der Autor kennt sich aus in deutscher Geschichte, er hat bereits Bücher über Friedrich den Großen und Kaiser Wilhelm II. verfaßt. Außerdem schreibt er regelmäßig Kolumnen für die “Times”, den “Guardian” und den “Evening Standard”. Der zeitliche Bogen des bei “Basic Books” (Perseus-Group) erschienenen Werkes spannt sich von der Besetzng Wiens im April 1945 bis zur Berliner Luftbrücke…

Saarlänner

© Preußische Allgemeine Zeitung / 24. Dezember 2005

In den Händen britischer Folterer England hat Akten aus dem Zweiten Weltkrieg freigegeben, die die Behandlung deutscher Soldaten dokumentieren von Hans-JOACHIM VON LEESEN

Mit allen Anzeichen der Verblüffung veröffentlichten die bundesdeutschen Medien am letzten Wochenende vor Weihnachten eine von der britischen Zeitung “Guardian” übernommene Meldung, der zufolge in den Jahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges die britischen Besatzungstruppen in Bad Nenndorf (bei Hannover) ein Lager unterhalten haben, in denen Deutsche gefoltert wurden, um sie zu erwünschten Aussagen zu zwingen. Angeblich seien erst jetzt in England entsprechende Akten und Dokumente freigegeben worden, aus denen die britische Folterpraxis hervorgehe.

Wer es in Deutschland wissen wollte, der hätte es längst erfahren können: Nach Kriegsende betrieb der militärische britische Geheimdienst ein Verhörzentrum in Bad Nenndorf, für das die “Controll Commission for Germany / British Element” zuständig war. Dort faßte man Deutsche zusammen, die für den britischen Nachrichtendienst von Interesse sein konnten.

Und sagten sie nicht wunschgemäß aus, wurden sie allen Arten der Folter ausgesetzt. Man entzog ihnen das Essen, ließ sie im Winter nackt in unbeheizten Räumen stehen, bis sie zusammenbrachen und sich die Zehen erfroren hatten, schlug sie unter Zuhilfenahme aller möglichen Prügelinstrumente zusammen, stellte ihnen nur mangelhafte efangenenkleidung zur Verfügung, schikanierte sie in jeder möglichen Weise.

Aus Angst, totgeschlagen zu werden, wagte es damals niemand, sich bei höherer Stellen zu beschweren. Es sollen Verhöre und Folter bis zum Tode des Delinquenten durchgeführt worden sein, doch gibt es darüber bisher in der Öffentlichkeit keine Unterlagen.

Schon 1948 erschienen in der Zeitschrift “Quick” erste Berichte über diese Vorgänge. Auch “Die Zeit”, damals noch von ganz anderem Zuschnitt als heute, nahm sich des Themas an und prangerte diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit an.

Offiziell waren in diesem Geheimgefängnis der Briten sogenannte “war criminals” inhaftiert. Welcher Art diese “Verbrecher” waren, geht etwa hervor aus einem an die Öffentlichkeit gelangten britischen Bericht über den Häftling Karl Dankwort, der während des Krieges als Erster Sekretär an der deutschen Gesandtschaft in Stockholm tätig gewesen war.

Er soll “als Diplomat alter Schule” in der Stockholmer Gesellschaft und im internationalen diplomatischen Korps hohes Ansehen genossen haben. Nachdem er im Oktober 1945 von den Schweden in die britische Besatzungszone Deutschlands abgeschoben worden war, steckten ihn die Briten sofort in eines ihrer Internierungslager und von dort dann in das Folterlager Bad Nenndorf.

Was man aus Dankwort herauspressen wollte, ist bis heute nicht bekannt. Er wurde von den Briten mißhandelt, bis man ihn schließlich am 7. Oktober 1946 entlassen wollte. Das geschah aber nicht. Da er zuviel über die Vernehmungsmethoden wußte, saß er am 20. November 1946, der Tag, an dem offenbar der Bericht verfaßt worden war, immer noch im Lager. Wann er endlich die Freiheit bekam, geht aus dem Dokument nicht hervor.

Im Jahr 1990 wurde an der Philosophischen Fakultät der Universität Münster eine Doktorarbeit zum Thema “Umerziehung im Lager – Internierung und Bestrafung von Nationalsozialisten in der britischen Besatzungszone Deutschlands” eingereicht, in der Heiner Wember, heute Mitarbeiter vom ZDF und WDR, auch Einzelheiten über das Verhörzentrum in Bad Nenndorf mitteilte.

Es handelt sich keineswegs um eine revisionistische oder gar rechtsradikale Schrift; Wember war sehr einverstanden mit den Strafmaßnahmen der Sieger den Deutschen gegenüber, ja, er vertrat sogar die Meinung, daß viele zu gering bestraft worden seien.

Trotzdem konnte er an den Tatsachen in Bad Nenndorf nicht vorbeigehen. Schon vor 14 Jahren war diese Doktorarbeit als Buch erschienen, so daß jeder, der sich informieren wollte, dies auch konnte.

Kommandant des Bad Nenndorfer Lagers war Oberst Stevens, der sich an den Mißhandlungen beteiligte – was den Doktoranden Heiner Wember nicht daran hinderte, zu behaupten, die Quälereien seien “ohne Wissen vorgesetzter Stellen” geschehen. Es ist bezeugt, daß Oberst Stevens Gefangene schlug und ihnen im Winter befahl, die Kleidung abzulegen, die er dann mit Dreckwasser übergießen ließ.

Obwohl die Existenz des Lagers geheim war, drangen Informationen an die Öffentlichkeit. Die einzigen, die Zugang hatten, waren Geistliche. Wie auch in anderen Fällen, waren es auch hier katholische Seelsorger, die Informationen über Folter und Mißhandlungen an übergeordnete Stellen, in diesem Falle an den Bischof von Hildesheim, weiterleiteten, der sich an den englischen Kardinal Griffy wandte.

Der schaltete den Labour-Unterhausabgeordneten Stokes ein, der daraufhin am ersten Pfingsttag 1947 unangemeldet in dem Nenndorfer Lager erschien und sich selbst ein Bild von den Zuständen machte. Kurze Zeit später erschienen im Lager Kriminalbeamte von Scotland Yard. Das Lager wurde von Deutschland-Minister Lord Pakenham aufgelöst.

Im Frühjahr 1948 wurden in London der Kommandant Colonel Stevens, einige seiner Vernehmungsoffiziere und Wachen sowie der Lagerarzt angeklagt. Verurteilt wurde nur der Lagerarzt. Seine Strafe: Entlassung aus den Diensten der britischen Armee. Alle anderen Angeklagten wurden freigesprochen.

Bad Nenndorf war keineswegs das einzige von westalliierten Siegern unterhaltene Lager, in dem Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden. Erinnert sei an die systematischen Folterungen von 72 Soldaten der Waffen-SS durch US-amerikanische Offiziere. Von ihnen sollte die Aussage erpreßt werden, sie hätten auf Befehl ihrer Kommandeure alliierte Kriegsgefangene in Malmedy ermordet.

Obwohl alle Angeklagten vor Gericht ihre Aussagen widerriefen mit Hinweis darauf, daß sie durch Folter erpreßt worden seien, wurden sie verurteilt, allein 43 von ihnen zum Tod durch den Strang.

Die energischen Bemühungen ihres US-amerikanischen Hauptanwalts, Colonel Everett und seiner deutschen Anwaltskollegen, Appelle der katholischen und evangelischen Kirche, der Einsatz des amerikanischen Senators Joseph R. McCarthy sowie – nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland – der ersten Bundesregierung erwirkten schließlich, daß alle Urteile ausgesetzt wurden.

Allerdings wurde verboten, die Schuldfrage zu stellen.

Eine unabhängige Untersuchung des Malmedy-Prozesses, der ganz offenkundig ausschließlich mit der Absicht geführt worden war, belastendes Material über die Waffen-SS zu beschaffen, damit sie im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß als “verbrecherische Organisation” verurteilt werden konnte, gibt es bis heute nicht.

Nicht immer human behandelt: Von britischen Soldaten gefangengenommene deutsche Landser marschieren durch Goch am Rhein

Saarlänner

[img]https://ssl.kundenserver.de/deutscher-buchdienst.de/bilder/4234_gr.jpg[/img]

Aus Claus Nordbruchs Die Europäischen Freiwilligen im Burenkrieg 1899-1902.

Konzentrationslager: 

Anfänglich hatten die Engländer noch versucht, die Einführung der Konzentrationslager als humanitäre Maßnahme zu rechtfertigen. Aufgrund der vielen Zerstörungen, so gaben die Engländer vor, seien viele Frauen und Kinder obdachlos geworden. Es gelte nun, diesen gegen Natur, wilde Tiere und Kriegseinflüsse schutzlos gewordenen Menschen, eine Zufluchtsstätte zu bieten. Hierfür habe man Lager eingerichtet.

Im Laufe der zweiten Phase des Krieges errichteten die Engländer über 40 Konzentrationslager auf südafrikanischem Boden, in denen sie etwa 115.000 burische Menschen – mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung! – internierten. Die Lager waren an folgenden Orten errichtet worden: Barberton, Heidelberg, Johannesburg, Irene (Pretoria), Klerksdorp, Krugersdorp, Mafeking, Potchefstroom, Standerton, Vereeniging, Balmoral, Belfast, De Jager’s Drift (Natal), Middleburg, Nylstroom, Pietersburg, Van der Hoven’s Drift (Pretoria), Volksrust, Vryburg (Kapkolonie), Bloemfontein, Heilbron, Kroonstad, Norval’s Pont, Vredefort Road, Aliwal North, Bethulie, Brandfort, Harrismith, Kromellenboog, Kimberley, Ladybrand, Orange River, Springfontein, Winburg, Pietermaritzburg, Howick, Isipingo, Merebank (Durban), Colenso, Eshowe, Jacobs, Wentworth (Durban), Ladysmith, Mooi River, Pinetown, Port Elizabeth, East London, Kubusi und Uitenhage, wobei in Meintjeskop (Pretoria) noch ein zusätzliches eingerichtet wurde, das ein Flüchtlingslager für Angehörige von Joiners war.

In der Regel geschah die Internierung der Frauen und Kinder durch bewaffnete Bantus unter der Aufsicht englischer Offiziere – auf Fliehende wurde geschossen. Die damals von Verbrechen gegen die Menschlichkeit noch relativ unbelasteten Menschen wurden nun mit Greueln unvorstellbaren Ausmaßes konfrontiert. Infolge mangelhafter Ernährung und Fürsorge stieg die Sterblichkeit in den Lagern auf eine erschreckende, ja existenzbedrohende Größe an. An dieser Stelle sei an die barmherzige und hilfsbereite Engländerin Emily Hobhouse erinnert, die sich den Lageropfern annahm und die Geschichte der Leidenszeit burischer Frauen und Kinder in den englischen Konzentrationslagern in ihrem Buch The Brunt of the War dokumentiert hat. Sie berichtet u.a., daß in einigen Lagern 2, manchmal sogar 3 verschiedene Familien in einem Zelt hausen mußten, wobei fast alle auf dem Boden zu schlafen hatten. Seherisch meinte die liebevolle Frau, daß diese Menschen die Geschehnisse in den Lagern niemals vergessen würden.

Das gesamte verheerende Ausmaß der englischen Konzentrationslagerpolitik wurde erst nach Unterzeichnung des Friedensvertrages von Vereeniging am 31. Mai 1902 ersichtlich: Neben 1.676 Greisen, kamen 26.251 burische Frauen und Kinder – wobei hiervon rund 22.000 unter 16 Jahren alt waren! – in den englischen Konzentrationslagern um. Man muß die rund 28.000 Konzentrationslageropfer im Verhältnis sehen: Über ein Viertel der Internierten – oder rund 10% der burischen Gesamtbevölkerung – starben in den englischen Konzentrationslagern. Da es sich hierbei in erster Linie nicht um alte Menschen und Männer gehandelt hat, sondern um Kinder, weibliche Jugendliche und heiratsfähige Frauen, kommt diese englische Todespolitik einem Völkermord gleich, da sie den Fortbestand des burischen Volkes in Frage stellte.

Kinderleichen stehen seit dem zwischen Buren und Briten. Mehr als irgend ein anderes geschichtliches Ereignis brannten sich diese toten Kinder in das Gedächtnis der Buren. Bis heute.

Die englische Kriegspolitik stieß unterdessen auf scharfe Verurteilung internationaler Persönlichkeiten: Im Januar 1902 meinte General Jan Smuts, der spätere Premierminister der Südafrikanischen Union:

„Lord Kitchener hat in beiden Burenrepubliken eine Politik eines unglaublichen Barbarentums und einer Grausamkeit begonnen, die gegen die grundlegendsten Prinzipien der internationalen Kriegsgesetze verstößt.„

Auch der zukünftige englische Premierminister Henry Campbell-Bannerman erklärte am 14. Juni 1901 im Parlament: „Wann ist ein Krieg kein Krieg? Wenn er wie in Südafrika mit Methoden des Barbarentums geführt wird.„

Die befehlshabenden Burengenerale entschieden noch vor Anbruch des Winters 1902, daß angesichts der katastrophalen Lage in den Konzentrationslagern der Sorge um den weiteren Volksbestand Vorrangigkeit einzuräumen sei und die Kampfhandlungen deshalb eingestellt werden müßten. Der Krieg endete am 31. Mai 1902 mit der Unterzeichnung des Friedensvertrages von Vereeniging. Ungefähr 20.000 burische und europäische Bittereinders legten, im Felde unbesiegt, die Waffen nieder und sahen nun einer ungewissen Zukunft entgegen.

Der deutsche Reichsnährstand hat noch im Frühjahr 1945 für den Herbst 1946, also für eineinhalb Jahre im voraus, eine durchschnittliche Ration von rund 1.400 Kalorien je Person und Tag sicherstellen können, so daß es den Alliierten leicht hätte möglich sein müssen, durch eine Freigabe der deutschen Produktionsmöglichkeit jede Verschlechterung der Nahrungslage sofort aufzufangen. Dies galt in noch größerem Maße für das restliche Europa. Eventuell notwendige zusätzliche Hilfen (Bedarfsspitzen-Ausgleich) wären nur für die Deckung außerordentlicher Schwierigkeiten in kleinem Umfang notwendig gewesen. Doch der maßlose Vernichtungswille der Westmächte zerstörte 1945 sofort auch die deutsche Ernährungsorganisation, den Reichsnährstand. Dies war eine entscheidende Ursache für die verheerenden Hungerjahre 1946 und 1947, denen viele Deutsche zum Opfer fielen.

Man muß davon ausgehen, daß es mindestens so viele Hungertote gab wie 1919, als der englischen Hungerblockade, verbunden mit einer Grippeepidemie, 800.000 Deutsche zum Opfer fielen.

Der kanadische Historiker Bacque kommt in seinem Buch Verschwiegene Schuld, Berlin 1995, zu dem Ergebnis, daß die Hungersnot 1945-1947 etwa fünf bis sechs Millionen Menschen das Leben kostete (vgl. Leserbrief Gerhard Hense, Tann, in FAZ vom 16.6.1997). (Anm.: Siehe dazu auch den Beitrag: “Das Geheimnis des Westens zur Strecke…] * Klick *

England hat bekanntlich große Erfahrung im [color=red]Verhungernlassen unliebsamer Unterworfener. So ließ es 1846/47 1 bis 2 Mill. Iren, deren Land es unterworfen hatte – Nordirland bis heute -, buchstäblich an Hunger verrecken,
Etwa zur selben Zeit vernichtete es die Bevölkerung Tasmaniens vollständig, so daß kein Tasmanier überlebte.

Den größten Hunger-Holocaust verübten die Engländer 1943 unter Churchill in Bengalen ([i]Indien, Pakistan), als durch Wegnahme der Ernten über 6 Mill. Menschen Hungers starben, an die kein Holocaust-Museum erinnert.

Quelle: Deutschland in Geschichte und Gegenwart 45(4) (1997), Anmerkungen

2.Schwabe

Zitat:

Alliierte Kriegsverbrechen gegen Deutsche mitten im “Frieden”

Die Behandlung deutscher Kriegsgefangener durch die Alliierten

Michael Walsh, Juni 2000: „Kriegsverbrecherprozesse für Alliierte sind überfällig!“

Zitat:

„Britische und andere alliierte Militärs sollten zusammen mit brutalen Serben und Mördern der vormaligen Roten Armee endlich vor Kriegsverbrecher-Tribunale gestellt werden“, so die Aussage des Zeitgeschichtlers Michael Walsh Anno 2000.

Seine Forschungen enthüllen Völkermord der Alliierten, ein allumfassendes Zwangsarbeitssystem und die systematische, planmäßige Misshandlung und Ermordung von Kriegsgefangenen der Achsenmächte (KG) durch die Alliierten, sowohl während des Weltkrieges als auch danach, im „Frieden“.

Er fand heraus, dass das “Ausmaß und die Systematik der Misshandlungen und des Missbrauchs der KG der Genfer Konvention und anderen Verträgen klar widersprach, an die GB und andere Alliierte gebunden waren. Sogar noch 1948, drei volle Jahre nach der Kapitulation, war die Behandlung der KG Gegenstand von Internationalen Untersuchungen und allgemeiner Verurteilung durch das IKRK. Das IKRK musste der Britischen Regierung offiziell damit drohen, GB wegen der fortgesetzten Misshandlung und illegaler Sklavenhaltung der KG vor ein internationales Tribunal zu bringen.

Ganz allgemein waren die Zustände in britischen KG-Lagern erheblich schlimmer als in Bergen-Belsen in der furchtbaren Endphase des Krieges, und das lange Jahre nach Kriegsende und Jahre, nachdem die chaotischen Zustände von 1945 zu Ende gegangen waren. Sogar viele Zivilisten wurden zu Zehntausenden völlig gesetzwidrig deportiert, gefangen gehalten und ermordet; die dafür Verantwortlichen Verbrecher wurden bis heute nicht von der Justiz zur Rechenschaft gezogen.

Der anerkannte Photograf der AP Henry Griffin, der die dramatischen Aufnahmen
der Typhus-Toten der letzen Kriegswochen in Buchenwald und Dachau gemacht hatte:

Zitat:

„…der einzige Unterschied, den ich zwischen jenen Leichen und den KG in den britischen Lagern sehen konnte, war, dass diese Männer gerade noch atmeten.“ (1)

Nach Enthüllungen durch Angehörige des Unterhauses wurden von den Briten über 130.000 deutsche Offiziere und Soldaten im Winter 1945/46 unter Bedingungen in den Lagern in Belgien gehalten, die von britischen Offizieren als

Zitat:

nicht viel besser als Bergen-Belsen in den chaotischen Wochen des Zusammenbruchs“ beschrieben wurden. (2)


Folterungen und Grausamkeit

Cyril Connolly, einer der am meisten gefeierten britischen Schriftsteller, trug zu der internationalen Verurteilung der Verbrechen bei: “Britische Wachtruppen haben deutsche Militärs im Gefängnis gefoltert“. Er beschrieb, sie seien derart von der Propaganda überwältigt gewesen, die Deutschen seien „den Hunnen gleich“,
dass sie ganz offensichtlich voll Stolz ihre Verbrechen den recherchierenden Journalisten demonstrierten.

Ein britischer Reporter namens Moorehead, der zu diesen „Folter-Festen“ dazukam, stellte fest, dass Bergen-Belsen von einem jungen britischen Militärarzt und einem Pionier-Offizier geleitet wurde. „Der Captain war bester Laune“, berichtet er. “Als wir uns den Zellen der eingekerkerten KG näherten, verging dem Sergeant jedoch die Laune“. Der Captain erläuterte. „Heute führten wir ein “Verhör” durch. Vielleicht bieten die Gefangenen nicht gerade einen vorteilhaften Anblick”.

Die Zellen wurden für die Berichterstatter geöffnet.

Zitat:

„Die deutschen KriegsGefangenen lagen da, vernichtet, stöhnend, Blut-bedeckt. Der Mann versuchte vergeblich, auf die Füße zu kommen, endlich gelang es ihm, hoch zu kommen. Zitternd stand er da, streckte die Arme schützend aus, als wollte er Schläge abhalten“.

„Hoch!“ brüllte der Sergeant. „Weg von der Wand!“

Sie stießen sich mühselig von der Wand ab und standen schwankend da. In einer anderen Zelle hatte der Militärarzt gerade ein „Verhör“ zu Ende gebracht. „Auf!” brüllte der Offizier. “Aufstehen!” Der Mann lag in seinem Blut auf dem Boden. Er stemmte beide Arme auf einen Stuhl und versuchte, sich hochzuziehen. Erst nach einem zweiten Befehl gelang es ihm, auf die Füße zu kommen. Er streckte uns die Arme entgegen. „Warum bringt ihr mich nicht ganz um?“ stöhnte er. „Das sabbert der dreckige Bastard schon den ganzen Morgen“ stellte der Sergeant fest. (3)

Erschießung von Gefangenen zum “Spaß”

Der britische Veteran A.W Perkins of Holland-on-Sea beschrieb die Verhältnisse im britischen KZ ‘Sennelager’, in dem zu seinem Entsetzen nicht Kriegsgefangene sondern Zivilisten eingekerkert waren. Er erinnert sich:

Zitat:

“Während des zweiten Halbjahrs 1945 musste ich zusammen mit britischen Militärs Zivilisten bewachen, die im Verdacht standen, “Nazis” zu sein. Diese Leute erhielten im Lager Sennelager Hunger-Rationen. Sie wurden oft geschlagen und wurden bald so mager wie die Opfer von KZ’s aus den letzten Kriegstagen. Sie scharrten die Reste aus unseren Abfalltonnen zusammen.

Dieser ehemalige Wachsoldat beschrieb, wie andere Wächter sich ein Vergnügen daraus gemacht hätten, die hungernden KG zu quälen. Sie konnten sofort erschossen werden, wenn sie es wagten, an die Außen-Umzäunung heranzutreten. Es war ein oft geübter Trick, eine Zigarette in die Nähe des Zaunes zu werfen und dann den Häftling zu erschießen, der versuchte, sie zu erreichen. (4)

Wenn Pressevertreter verlangen, die Lager überprüfen zu dürfen, verweigerten die Briten dies lautstark, mit der Entschuldigung, die Genfer Konvention sehe eine derartige Inspektion nicht vor“, beklagte sich der Korrespondent Arthur Veysey am 28. Februar 1946 in London.

“Unterernährt und geschlagen” gibt eine führende US-Zeitung zu.

Zitat:

“Die Gefangenen verbrachten den Winter in Zelten und schliefen auf dem bloßen Erdboden, nur mit einer einzigen Decke pro Mann. Es wird berichtet, die Gefangenen seien unterernährt und würden von den Wachsoldaten geschlagen und getreten. Viele haben weder Unterwäsche noch Schuhe“ berichtete die Chicago Tribune Press Service am 19. May 1946, ein Jahr nach Kriegsende.

Im Sommer 1946 flüchtete eine größere Zahl von Gefangenen aus den englischen Sklaven-Lagern, nicht selten mit der Hilfe britischer Zivilisten.

Zitat:

„Berichte über die Jagd nach ihnen durch die Militärpolizei erinnern an die Berichte über die Jagd nach entwichenen Negersklaven vor dem amerikanischen Bürgerkrieg“, stellte eine AP-Presseaussendung (London, 27. August 1946) mehr als 16 Monate nach der Kapitulation fest.

Zivilisten, Frauen und Kinder mit Maschinengewehren ermordet

Zehntausende von Mitteleuropäern, aus der Heimat durch Kriegsereignisse verschlagen, die in Österreich und im britisch kontrollierten Teil Jugoslawiens in die Hände der Briten fielen, wurden sogar noch schlimmer behandelt. […]

Hier teilten sich die Briten in die „Verwaltung“ der Konzentrationslager mit dem NKWD.
Der Vorläufer des berüchtigten KGB wurde direkt eingeladen, die britischen Kräfte beim Einfangen und Verbringen in die „Käfige“, bei der Deportation und der Ermordung der Gefangenen zu unterstützen.

Ein britischer Offizier beschreibt, “die Gefangenen (Zivilisten!) seien rau, aber nicht grausam behandelt worden. Sie wurden herumgestoßen und herumgeschubst, dennoch gab es keinen Widerstand, keinen Kampf, keinen Versuch, zurückzukommen oder wegzulaufen. Sie waren alle folgsam, ihrem Schicksal ausgeliefert. Die Soldaten teilten sie alsbald in Gruppen ein, führten diese weg und sie wurden mit Maschinengewehren gruppenweise niedergemäht.

Der britische Offizier fügte hinzu, Zitat:

„Viele von ihnen kamen nicht sehr weit, fürchte ich. Hinter den Gebäuden war ein Wald, Gestrüpp, und sie wurden anscheinend hinter dieses Gebüsch geführt.
Kurz danach hörte man eine lange anhaltende Salve von Maschinengewehrfeuer.
Ich kann nicht sicher sagen, was geschah, das Feuer sah ich nicht direkt.
Aber ich bin ziemlich sicher, dass die meisten von ihnen an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt erschossen wurden, vielleicht nicht genau an dieser Stelle, aber doch in diesem Wäldchen.“

Dies ist typisch für viele Berichte, wie britische Armee-Einheiten, zusammen mit NKWD-Offizieren der Roten Armee, Zehntausende von zivilen Flüchtlingen der Kosaken zusammengetrieben und niedergemetzelt haben, auch Kinder, und zwar in Österreich, im Sommer 1945, als der Krieg längst zu Ende gegangen war.

Ein blutbedeckter Transportzug

Zehntausende Menschen aller Nationalitäten wurden gejagt und wie Vieh zusammengetrieben, und dann direkt zu den “killing fields“ der Roten Armee gebracht.
Ein Bericht bemerkt, ein ganzer Transportzug sei mit Blut bedeckt gewesen.
Es handelte sich um offene Waggons und ich sah Blutlachen, wo Körper zwischen den Sitzen durch den ganzen Gang zwischen den Sitzen geschleift worden waren und dann die Außentreppe hinunter. Die Toiletten waren blutüberströmt.

Zitat:

“Eine andere dieser Patrouillen, die aus zwei Offizieren der Roten Armee und vier britischen Soldaten bestand, machte sich am 8. Juni zu Pferd in die Hügel der Umgebung auf. Sie stießen bereits auf den unteren Wegen auf eine flüchtende Gruppe….. „Die Kosaken rannten davon, zurück blieben nur wenige Schwächere, Frauen und Kinder, die zu schwach für eine weitere Flucht waren. Einer der Soldaten legte auf einen Kosaken an feuerte und er fiel. Da er liegen blieb, nahmen alle an, dass er tot war.”

Captain Duncan McMillan erinnert sich,

Zitat:

‘Ich wurde zu einer kleinen Bahnstation geschickt, wo es eine Stacheldraht-Umzäunung gab”.

Er sah, wie die Kosaken aus Lastautos ausgeladen und allen persönlichen Eigentums beraubt wurden, sogar ihrer Lebensmittel, bevor sie weggeführt wurden.

Zitat:

„Viele britische Soldaten, die Augenzeuge dieser Vorgänge waren, haben bezeugt, dass sie das Rattern der Maschinengewehre hörten, unmittelbar nachdem die Gefangenen weggeführt worden waren.“

James Davidson sagte aus:

Zitat:

„Wir verstanden, dass das Maschinengewehrfeuer sicher ihr Ende bedeutete. Sie wurden da hinten hin geführt und niedergemetzelt.

Diese schrecklichen Berichte wurden z.B. in das Buch „The Last Secret“, Futura, (London, 1974) aufgenommen. Die englischen Behörden haben weitere Eröffentlichungen unterdrückt.

Endlose Kolonnen von Sklaven-Arbeitern

Nach Berichten des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) hatte im August 1946, 15 Monate nach dem Beginn des “Friedens”, „Großbritannien 460,000 deutsche Kriegsgefangene, die für GB Sklavenarbeit verrichten mussten. Dies stand in schreiendem Gegensatz zu den Bestimmungen der Genfer Konvention (Verbot der Versklavung von KG, Artikel 75), zu deren Signatarmächten GB ja zählte.

Arthur Veysey vom Chicago Tribune Press Service berichtete am 28. Mai 1946:

Zitat:

“Als die deutschen KG bei der Ankunft in englischen und französischen Häfen erfuhren, dass sie für unbegrenzte Zeit als Sklaven-Arbeiter eingesetzt werden sollten, wurden sie widerspenstig.”

Der Profit aus der Sklavenarbeit der Deutschen

Arthur Veysey, abgestoßen durch den Missbrauch der Menschenrechte durch die Regierung von GB, durch die krasse Illegalität ihrer verbrecherischen Sklavenhalter-Politik sowie durch die offene Missachtung der Genfer Konvention, berichtete, Zitat:

“Die britische Regierung erlöst Jahr für Jahr über 250 Millionen Dollar aus dieser Sklavenarbeit. Die Regierung, die sich offen als „Eigentümer“ der Kriegsgefangenen bezeichnet, vermietet die Männer an jeden beliebigen Arbeitgeber und verlangt als Miete gewöhnlich zwischen 15 und 20 Dollar pro Woche. Die Gefangenen erhalten davon 10 bis 20 Cent pro Tag, allerdings nie in Bargeld, sondern in Essens-Gutscheinen oder als „Gutschrift“.

[…]

Legende:

(1) Congressional Record, December 11, 1945 p. A-5816.

(2) Gruesome Harvest, R.F. Keeling, Institute of American Economics, Chicago, 1947.

(3) Cyril Connolly, The Golden Horizon, Weidenfeld and Nicholson, London

(4) Daily Mail, London, 22nd, April, 1995

News from around the globe that the newspapers seldom print

Quelle: See my web site at
http://www.nickmaine.info/ NEWS DESK 24th JUNE 2000

***

Count Nikolai Tolstoy Graf Nikolai Tolstoy

Das Bleiburg Massaker

1945, die überwältigende Mehrheit der kroatischen Soldaten rettet sich über die Drau nach Bleiburg in britische Kriegsgefangenschaft, glaubt sich sicher vor Titos Todeslagern und Exekutionskommandos.

Doch die brutale Auslieferung der Kroaten von Bleibug an Titos Terror-Regime (Tito heißt auf deutsch Terror), wird ewig in Erinnerung der Kroaten bleiben. Die vielen betroffenen Einzelschicksale sind immer währendes Thema für laufende kroatische Forschungen.

Die Entscheidung der Briten die kriegsgefangenen Kroaten an Tito auszuliefern wurde nie zufriedenstellend geklärt. Die Arbeit hier baut auf zwanzigjähriger Forschung und beweist anhand von Beweisen die verbrecherischen Machenschaften der Briten bei den nachfolgenenden Massakern an den ausgelieferten Kroaten.

In diesen Forschungen konnte man ausgewählte britische Quellen nutzen, der größere Rest blieb aber für Recherchen verschlossen. Das ist mit allen britischen Quellen so, wenn es Beweise gibt, die den britischen Staat belasten. So bleiben auch die wichtigsten britischen Dokumente über Bleibug weiterhin der Öffentlichkeit verschlossen.


Ausgelieferte Kroaten
Ausgelieferte Kroaten auf dem Marsch zu Titos Todeslagern

Zitat:

“Obermatrose Edward Ashworth von einem Landungsboot, das Truppen und Panzer
auf dem Strand bei Courseulles abgesetzt hatte, sah kanadische Soldaten mit sechs
deutschen Kriegsgefangenen in einiger Entfernung hinter einer Düne verschwinden.
Ashworth hielt den Augenblick für gekommen, sich einen deutschen Stahlhelm als Andenken zu besorgen.

Er rannte den Strand hinauf, und in den Dünen entdeckte er die sechs Deutschen.
Sie ‘lagen alle ganz verkrampft da’. Ashworth beugte sich über einen der Toten, immer noch entschlossen, sich seinen Helm zu holen. Aber da sah er, daß ‘dem Mann die Kehle durchgeschnitten worden war allen sechs hatte man die Kehle durchgeschnitten’, und Ashworth wandte sich ab. Ihm war ‘kotzübel wie einem Papagei. Ich kam doch nicht zu meinem Stahlhelm. ‘”

Hierzu Erich Kern in seinem Buch “Weder Frieden noch Freiheit”, S. 245:

Zitat:

“Der Stadtrat von Bayreuth, Adolf Wolf, ehemals Generalmajor der Deutschen
Wehrmacht . . . erstattete am 16. März 1963 bei der Bundesanwaltschaft
Strafanzeige gegen Unbekannt, da er nicht wusste, wer diese scheußlichen
Kriegsverbrechen an Deutschen,
die demonstrativ der ganzen Welt bekannt
gemacht worden waren, im Gefechtsbereich der 7. Kanadischen Infanterie-Brigade,
die unter dem Befehl des Brigadegenerals H. W. Forster stand, begangen hatte.

Der Bayreuther Oberstaatsanwalt Dr. Helmut Paulick teilte dem Anzeiger Wolf im August 1963 dann mit:

Zitat:

‘Das Verfahren ist ohne Aufnahme von Ermittlungen einzustellen, weil die deutsche Gerichtsbarkeit gemäß Teil I Art. 3, Absatz I des Überleitungsvertrages vom 23.10.1954 i.d.F. der Bekanntmachung vom 30.3.1955 (RGB1. 1955, II, S. 405 ff.) ausgeschlossen ist.

Damit hatte General Adolf Wolf in aller Öffentlichkeit aufs neue die Einseitigkeit
der ganzen Kriegsverbrecher-Justiz in Westdeutschland unter Beweis gestellt:

Zitat:

Alliierte Kriegsverbrecher bleiben straffrei!

Aus England meldete sich obendrein jener ehemalige Obermatrose Edward Ashworth,
auf den sich Ryan in seiner Mord-Schilderung beruft, bei den Behörden
und bestätigte nochmals das alliierte Kriegsverbrechen in vollem Umfange.

In Montreal wandte sich Dr. Rolf Zick hintereinander an das Kanadische Justiz- und Verteidigungsministerium und fragte an, was nun die Kanadier zur Klärung dieses Kriegsverbrechens zu tun gedächten.

Beide Ministerien gaben nicht einmal eine Antwort.

Nachfolgend ein Beitrag aus “Nation Europa”, Heft 9/60, S. 12:

Zitat:

“INVASIONSFRONT! – Die 12. SS-Panzerdivision ‘Hitlerjugend’ und die Panzerlehrdivision des Heeres lagen in schweren Kämpfen. Der Gegner kämpfte unter voller Ausnützung seiner Artillerie- und Luftüberlegenheit. Auch sonst war ihm jedes Mittel recht, das ihm Vorteile verschaffte.

Der IC des Oberbefehlshabers West, Oberst i.G. Meyer-Detring, hatte bereits am
7.6. 1944 auf dem Meldewege Unterlagen aus dem Besitz gefangener oder gefallener
Engländer und Kanadier erhalten, die besagten, dass am Ostflügel der Invasionsfront,
im Bereich der kanadischen Armee, keine Gefangene gemacht werden sollten.
Nach diesem Rezept führten die Invasionstruppen ihre Einsätze durch.

Besonders in den ersten Tagen häuften sich die Meldungen über Verletzungen der Haager Landkriegsordnung und der Genfer Konvention.

Mehrere Gruppen kriegsgefangener deutscher Soldaten wurden zusammengeschossen.

Der erschütternste Vorfall ereignete sich am Morgen des 8. Juni 1944.
Ein Panzerspähtrupp des britischen Regiments ‘Inns of Court’ durchbrach
die deutschen Linien und machte auf einem Regimentsgefechtsstand Gefangene,
so den Oberst Luxenburger (Panzerartillerie-Regiment 103), Major Zeissler,
Hauptmann Graf Clary-Aldringen und etwa sechs Unteroffiziere und Mannschaften.

Als sich die deutschen Offiziere weigerten, freiwillig als Kugelfang auf den
Panzerspähwagen stehend durch die deutschen Linien in Richtung feindliche HKL
zu fahren, wurde der Schwerversehrte Oberst Luxenburger von zwei britischen
Offizieren gefesselt, bewußtlos geschlagen und in blutüberströmtem Zustand auf einem britischen Panzerspähwagen als Kugelfang aufgebunden. Nach Einholung entsprechender Befehle wurden Major Zeissler, Graf Clary und die erwähnten Unteroffiziere und Mannschaften von den abrollenden britischen Panzerspähwagen zusammengeschossen.

Der Panzerspähwagen, auf dem Oberst Luxenburger als Kugelfang aufgebunden war, wurde von einer deutschen Pak abgeschossen. Der tapfere Oberst starb …

Über die vorletzte Nacht vor der Invasion schreibt Ryan, S. 69: Zitat:

“Ein paar Männer – Männer ohne Nerven – schliefen tief und fest. Einer von ihnen war Stabsfeldwebel Stanley Hollis in der Einschiff-Zone der britischen 50. Division. Er hatte längst gelernt zu schlafen, wann immer er Gelegenheit dazu fand. Der bevorstehende Angriff machte Hollis nicht viel Kummer; er konnte sich ziemlich genau vorstellen, womit er zu rechnen hatte. Er war aus Dünkirchen herausgeholt worden, hatte mit der 8. Armee
in Nordafrika gekämpft und war an der Küste Siziliens gelandet.

Unter den Millionen von Soldaten, die in jener Nacht auf der britischen Insel lagen, war Hollis eine Rarität. Er freute sich auf die Invasion, er wollte dringend nach Frankreich zurück, um ein paar Deutsche mehr umzubringen.

Hollis hatte seine persönlichen Gründe. Zur Zeit von Dünkirchen war er Melder gewesen, und auf dem Rückzug hatte sich ihm in Lille ein Anblick geboten, den er nicht wieder vergessen konnte. Von seiner Einheit abgeschnitten, hatte Hollis in einem Teil der Stadt, durch den offenbar gerade die Deutschen vorgedrungen waren, den falschen Weg eingeschlagen. Er stand mit einem Mal in einer Sackgasse, in der die noch warmen Leichen von über hundert französischen Männern, Frauen und Kindern lagen.

Sie waren von Maschinengewehren niedergemäht worden. In der Mauer hinter den Leichen staken Hunderte von verschossenen Patronen, und weitere Hunderte lagen über dem Boden verstreut.

In diesem Augenblick hatte Stan Hollis beschlossen, Jagd auf [v.a. wehrlose] Feinde zu machen. Seine Erfolgsliste belief sich bereits auf ueber neunzig. Am Ende des Landungstages sollte er seinen einhundertzweiten [= 102]
Abschuss in den Lauf seiner Maschinenpistole ritzen. “‘

Hierzu DDDr. Scheidl in Bd. 7 seiner “Geschichte der Verfemung Deutschlands, S. 41:

Zitat:

“Zu diesem erregenden Gräuel-Bericht bringt die ‘DWZ’ vom 7. Februar 1964
auf Seite 10 folgende sensationelle Enthüllung:

‘Unser Leser Fritz Ruf, München, schrieb am 21. November 1961 an den Bürgermeister der Stadt Lille und bat ihn um Auskunft, wo und wann und wieso dieses schreckliche Massaker stattgefunden hätte. Schon am 29. November 1961 erhielt er die Antwort, dass über die Entdeckung des Feldwebels Stanley Hollis, nach der in einer Sackgasse von Lille
im Mai 1941 etwa 100 Leichen fand, nichts bekannt sei.

Cornelius Ryan ist einem Schwindler aufgesessen. (Anm.: Eher ein Opfer alliierter Gräuel-Propaganda!)

Einzig wahr an der Geschichte ist also nur der Berichter, Feldwebel Stanley Hollis von der britischen 50. Division und seine 102 getöteten Deutschen.

Es gab ja bei der Invasion genug Gefangene, die er völlig straffrei ermorden konnte. “(Anm.: Unter anderem in der auf Fakten basierenden Mini-Serie: “Band of Brothers” -AB der Invasion bis nach Kriegsende – war dies bei allen Alliierten wohl auch die Regel!)

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