Hollaendische Ungeheuer

Hollandische Ungeheuer – Hollandische Nachkriegsverbrechen – Hollander ohne Gnade – Riessige Verbrechen gegen die Deutschen Frauen, Maedchen, Kinder und  Maenner

Hager Landkriegordnung – PDF

Auszug aus dem Buch “Geschichte der Verfehmung Deutschlands,” Franz Scheidl

http://www.vho.org/D/gdvd_3/I1.html

Die holländischen KZ

In Holland wurden 1945 nach dem Abzug der deutschen Truppen 116 KZ errichtet, in denen 130.000 deutsche und holländische Männer, Frauen und Kinder gefangen gehalten und auf die barbarischeste Weise gemartert und gequält wurden. Viele dieser wehrlosen Häftlinge verstarben an der barbarischen Behandlung.

Der holländische Theologieprofessor Dr. H. W. van der Vaart Smit schrieb über diese holländischen KZ und die dort begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit einen geradezu aufreizenden Bericht “Kamptoestanden”. Er schildert darin die Lagerzustände in den holländischen KZ nach Aufhebung der deutschen Besetzung der Niederlande.

Der “Interessenverband der vertriebenen Hollanddeutschen” in Düsseldorf, Humboldtstraße 40, publizierte einen Auszug aus dieser Broschüre.[2] Im Vorwort hiezu schrieb Professor Mr. G. M. G. H. Russel:

“Die Broschüre von Dr. van der Vaart Smit ist unvollständig. Sie schildert die Wirklichkeit nur annähernd.”

“Die HäftIinge wurden vollständig ausgeplündert. Die Ernährung war völlig unzureichend. Die Behandlung grausam. Schwere Mißhandlungen an der Tagesordnung. Tausende litten an Hungerödem. Zehntausende wurden andauernd mißhandelt, geschlagen mit Gummiknüppeln, Gewehrkolben, Peitschen, Stöcken und ähnlichem. Und das nicht nur im Jahre 1945, sondern auch 1946, sogar noch bis 1947 im ganzen Lande.

Besonders berüchtigt war das Lager ‘Borger’, wo ein weiblicher Lagerkommandant (Elly) bewaffnet mit einer mittelalterlichen siebensträhnigen, mit Knoten versehenen Peitsche über Männer und Frauen regierte. – Was im Lager Westerbork den Frauen angetan wurde, wagen viele Frauen und Mädchen aus erklärlichem Schamgefühl nicht einmal ihren nächsten Anverwandten zu erzählen. Nackt ausziehen durch das männliche Bewachungspersonal war die Regel. Unsittliche Greueltaten, die man im 20. Jahrundert nicht für möglich halten sollte, wurden hier ohne Zahl begangen. Im Lager ‘Duindorp’ wurde erwiesenermaßen einem Mädchen durch einen Bewacher die Brust abgedreht. Im Frauenlager ‘Plompetorengracht’ in Utrecht gab es noch im Winter 1945-1946 Nacktparaden im Freien. In ‘Westerbork’ wurden schwangere Frauen unbeschreiblich mißhandelt. Frauen wurden mit verbundenen Augen und festgebunden von ganzen Gruppen vergewaltigt …”

Wegen der angeblichen deutschen KZ-Greuel brennt der Haß gegen Deutschland in Holland lichterloh. Die deutschen KZ waren Paradiese gegen die holländischen KZ. Die Berichte über sie sind teilweise so grauenhaft, daß man sie nicht wiederholen kann.

Jenen Holländern, die sich über die deutschen KZ moralisch so sehr entsetzten, daß ihr Haß gegen Deutschland kein Maß kennt, empfehlen wir die Lektüre dieses grauenhaften Buches. Hier noch einige Zitate:

“Kamp Levantkade in Amsterdam: In diesem Kamp waren schwere Mißhandlungen an der Tagesordnung. Gewöhnlich wurden diejenigen, die man nehmen, wollte, gezwungen, auf allen vieren zu gehen, mit der Sitzfläche nach oben. Dann wurden sie mit Gummiknüppeln, Gewehrkolben oder Knüppeln durchgeprügelt. Häufig machte man das sogenannte ‘Grammophonplattendrehen’, das den Bewachern besonderen Spaß bereitete, Da mußten die Opfer mit einem Finger im Ohr, mit der anderen Hand auf dem Boden sich um eine Achse drehen. Das Tempo wurde dabei durch Prügel beschleunigt. Selbst starke Männer bekamen bei dieser Tortur nach einer Viertelstunde Schaum vor dem Munde und brachen bewußtlos zusammen. Wer das Lagerleben nicht durchhalten konnte und krank wurde, verschwand im Strafbunker und fand dort das Ende.

In Vlaardingen im Lager ‘De vergulde Hand’ (Die vergoldete Hand) wurden je 20 Mann an eine Kette gelegt. Solch eine Kette bestand aus halbdaumenstarken Eisengliedern, die zusammen neun Pfund wogen. Sich entkleiden konnte man natürlich nicht. Die Männer mußten immer alles gemeinsam machen: sie mußten zusammen aufs WC, lagen gemeinsam zusammen im Stroh und mußten genau zur gleichen Zeit aufstehen. Die Knöchel gingen durch das Reiben der Kette entzwei, ärztliche Hilfe dafür gab es nicht. Noch 1947 habe ich durch diese Eisen verursachte Wunden gesehen 

Als besondere Tatsache darf erwähnt werden, daß das für Männer und Frauen bestimmte Lager Borger mit etwa 200 Internierten eine weibliche Lagerkommandantin hatte: Elly, eine Straßenhure, die mit einer völlig mittelalterlichen, aus sieben langen, mit Knöpfen versehenen Riemen geflochtenen Peitsche ausgerüstet, Männer und Frauen regierte. Sie ließ ihre Opfer sich entblößen, sich bücken und schlug sie dann zur Bestrafung von echten oder vorgegebenen Vergehen unbarmherzig mit diesem Instrument. Sie ließ auch oft damit durch ihr Personal prügeln …

Frauenlager Westerbork: Was hier den Frauen angetan worden ist, spottet jeder Beschreibung. Viele Frauen und Mädchen konnten,

was ihnen angetan worden war, aus begreiflicher Scham nicht einmal ihren nächsten Verwandten erzählen. Nackt ausziehen durch Trupps sadistischer Männer, Bewachungspersonal und zurückgebliebener Juden, – Kahlscheren von Kopf bis Fuß war Regel bei den ersten Transporten. Mehr als einmal schlug man sie mit dem Gummiknüttel auf die Geschlechtsteile, ,um die kleinen Nazis herauszuholen,. Frauen, denen man die Augen verband und die man auf dem Boden festband, wurden von ganzen Trupps mißbraucht. Mitgeteilt wurde uns, wie einer Frau (ihr Name ist uns bekannt; sie wurde später ärztlich versorgt und mußte 1948 noch einmal operiert werden) mit dem Gewehrkolben eine große Wurzel in den Geschlechtsteil getrieben wurde, so daß der Unterleib aufgerissen wurde und die Gebärmutter herausoperiert werden mußte. Nacktparaden und Mißhandlungen unsittlicher Art sind nicht nur eine Besonderheit von Westerbork gewesen. Sie wurden von vielen Stellen und aus allen Teilen des Landes gemeldet, zu den unglaublichsten.

Zum Beispiel, daß im Lager Apeldoorn ein Fall nachgewiesen wurde, wo ein Bewacher einem Mädchen die Brust abdrehte. Andere Zeugen teilen mit, daß sie in Apeldoorn gesehen haben, wie man ein auf dem Rücken liegendes Mädchen festband, einen Trichter in ihr Geschlechtsorgan schob, und die Bewacher in den Trichter hinein urinierten 

Was in dem Lager A 1 b i n o, in der Kornbörse zu Groningen, in Dordrecht, in Gorinchen mit Frauen geschah, das ist zu f u r c h t b a r, um es sagen zu können.

Nicht unerwähnt sollen die Musterungen in Zweeloo bleiben. Hier machten sich der Lagerkommandant und seine Gehilfen einen Spaß daraus, die Menschen mit schweren Stöcken auf den Kopf zu schlagen…”

Das Buch erzählt auch vom grauenhaften Folterkeller der Blauwkavel bei Utrecht, vom Mordkeller Honswijk, zehn Meter unter dem Grund, vom Lager Oude Mollen bei Naarden, wo die Bewacher ungestraft Menschen totschlugen. Selbst in Lazarette und Krankenhäuser drang die “Kommunistisch-christliche Widerstandsbewegung” ein und mißhandelte die dort untergebrachten holländischen Ost-Freiwilligen.

In Amersfoort kam einmal ein Transport Amputierter an, etwa 20 Mann in Begleitung einiger Schwestern: Die Unglücklichen wurden Stück für Stück wie Pakete auf den Boden geworfen. Der Jüngste, ein 20jähriger ohne Beine, fiel so unglücklich, daß eine internierte Krankenschwester, ein Mädchen aus Bergen, sich nicht länger beherrschen konnte und das Bewacherpack mit ihrem Schuh angriff. Das kostete einem Bewacher einige Zähne, worauf dieser dem Mädchen in den Schenkel schoß…

Das Buch enthält auch eine Schilderung der Folterung des hochangesehenen Anwalts Prof. G. M. G. H. Russell. Die Geschichte dieser Marterung allein und viele andere Greuel stellen alles in den Schatten, was man sonst aus den Martyrologien der heiligen Märtyrer kennt.

Vgl. hiezu in Band 7 dieser Geschichte den Abschnitt Holländische Kriegsverbrechen«.

 

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  Auszug aus dem Buch

“Verbrechen am Deutschen Volk – eine Dokumentation Alliierter Grausamkeiten” – Erich Kern, 1964 – Verlag Schuetz, Goettingen 

Buch unten als PDF

Holländer ohne Gnade – 411 Deutsche mußten sterben

Am 9. Mai 1940 saßen die Deutschen und die Holländer noch friedlich in ihren Klubs der Societe, der Concordia und ließen die Becher kreisen. Die Frauen tauschten ihre Küchen- und Dienstbotenerfahrungen miteinander aus, und es war so wie immer auf den Inseln von Königlich NiederländisA-Indien, die heute Indonesien heißen.

Am 10. Mai aber wurden alle Deutschen in ganz Indonesien mit einem Schlag Freiwild. Holländische Kolonialtruppen, die hauptsächlich aus Ambo-nesen und Minadonesen bestanden, verhafteten Männer, Frauen und Kinder. Haftgrund: ein Deutscher zu sein.

Die Arretierung ging je nach der charakterlichen Eigenschaft der ausübenden Holländer vor sich. Hier wurden die Verhafteten mit kühler, aber menschlicher Höflichkeit behandelt, was bedauernswerterweise recht selten vorkam, da hohnvoll und schadenfroh, dort brutal und unmenschlich. Hochverdiente Ärzte, die ihr Leben lang für die Kolonie gearbeitet hatten, Missionare, Beamte der Regierung, Geschäftsleute und Pflanzer wurden sogar dabei zum Teil tagelang an Händen und Füßen krummgeschlossen.

Der deutsche Missionar Gottlob Weiler, den das Schicksal seiner Landsleute auf Borneo ereilte, wurde in Bandjarmasin mit allen anderen deutschen Männern verhaftet, zunächst in der Kaserne eingesperrt und, wie er in dem Buch des englischen Missionsverlages Stuttgart »Auf den Straßen der Welt« beschreibt, wie ein Verbrecher behandelt. Wenn ein Holländer die Räume betrat, in denen die Deutschen lagen, wurde er von Soldaten begleitet, die entweder mit gezogenem Säbel oder mit schußbereitem Karabiner vor den Deutsdienstanden.

Am 11. Mai wurden die Deutschen von Bandjarmasin auf ein Lastauto verladen, das ganz mit Stacheldraht umwickelt war. Jeder Deutsche wurde einzeln zum Auto geführt, jedesmal von zwei Polizisten mit gezogenen Waffen begleitet. Als die Deutschen alle auf dem Lkw saßen, glich das Ganze einem Raubtierkäfig. So wurden sie schließlich der nun angesammelten Menge der Eingeborenen präsentiert, die eine Stunde lang sich an diesem Schauspiel ergötzen konnte. Dann wurden sie 135 Kilometer in das Innere Borneos nach Kandan-gang gebracht und wiederum mit anderen zuerst in einer Markthalle, dann in

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einer Schule eingesperrt. Erst am 17. Oktober 1940 wurden die deutschen Gefangenen unter denselben Umständen nach Bandjarmasin zurücktransportiert und zuletzt nach Java verschifft.

Die 1200 Deutschen von Batavia kamen auf die Insel Unroest. Wie sie dort behandelt wurden, zeigt der Fall »Frühstück«. Dieser, ein deutscher Konsulatsbeamter aus Singapur, flüchtete bei Kriegsausbruch auf einer Prau nach Java, wo ihn sein Schicksal ereilte. Er stand in der Nähe des Stacheldrahtes und sah den Kameraden zu, als er völlig grundlos von einem holländischen Sergeanten niedergeschossen wurde. Deutsche Ärzte, die dem schwer in die Lunge Getroffenen beistehen wollten, wurden mit angelegten Gewehren zurückgetrieben. Der Kommandant von Unroest, ein Herr De Vries, stürzte mit der Pistole in der Hand aus seinem Büro, und alles, was er zu diesem beispiellosen Vorfall zu sagen hatte, war seine Frage an den Sergeanten: »Haeb je hem neergelegd?« Hast du ihn umgelegt? –

Der arme Frühstück bekam keine Hilfe. Er blieb stundenlang allein liegen, obwohl viele hilfsbereite Ärzte fieberten, ihm zu helfen. Als er verblutet war, wurde er eiligst verscharrt. Später wurde daraus die »Meuterei von Unroest«.

Von dieser Elendsinsel, wo es keinerlei sanitäre Anlagen gab, keine Matte, nicht einmal genügend Trinkwasser, ging es in verschiedene Lager. Ihre Namen sind zahlreich. Die Behandlung und die Zustände waren überall nahezu gleich. In Ambarawa, in Mangelang oder gar in dem berüchtigten Ngavi, der früheren gefürchteten Strafgarnison des holländischen Militärs. Hier, im Bereiche des holländischen Obersten Siereveld, tobte sich der Kolonialsadismus hemmungslos aus. Fünfzehnjährige wurden wegen geringfügiger Dinge mit Dunkelhaft bis zu drei Monaten bestraft, um dann ins grellste Sonnenlicht hinausgestoßen zu werden. Korrektionsstrafen wurden wegen jeder Kleinigkeit verhängt. Das Essen bestand fast nur aus Reis, und es war so wenig, daß die Gefangenen beinahe verhungerten. Trinkwasser war nahezu nicht vorhanden. All das wurde zur unvorstellbaren Qual.

Als der Sprecher der Gefangenen bei Oberst Siereveld vorstellig wurde, um eine Erleichterung zu erreichen, antwortete dieser kurz: »Sie bekommen das gleiche wie meine Soldaten, die damit Höchstleistungen verrichten.« Der Hohn war um so größer, als ja damals bekanntlich – außer gegen wehrlose Gefangene – noch kein scharfer Schuß in Indonesien gefallen war. Die japanischen Gefangenen, die in gesonderten Lagern interniert waren, erlitten eine noch elendere und brutalere Behandlung. Sie starben scharenweise. Die deutschen Frauen und Kinder kamen je nach »Gefährlichkeit« nach Tjibadak bei Batavia oder nach Banjoebiron in Ostjava, teilweise auch nach Sindanglaya. Die Verpflegung war auch hier überall elend, und alle litten unter Trinkwassermangel. Die Kinder tranken in ihrem Unverstand schmutziges Wasser; die Folge war Ruhr. Ärzte waren nicht vorhanden.

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Das Vermögen sowie der Besitz der Deutsdien wurden beschlagnahmt und von der holländischen Kolonialregierung versteigert. Wer wollte, konnte zu niedrigsten Preisen deutsches Eigentum, manchmal um ein Viertel, manchmal um ein Zehntel des Wertes, erwerben. Und natürlich wollten alle, Holländer, Chinesen und Indonesier. Der erzielte Erlös wurde für die »Verpflegungs- und Bewachungsspesen« einbehalten.

Das Erstaunliche dabei war die Tatsache, daß die Holländer auch alle jene ehemaligen Reichsdeutschen, Österreicher und selbst Ungarn verhafteten und ebenso behandelten, die schon jahrelang, teilweise vor Jahrzehnten, die holländische Staatsbürgerschaft erworben hatten. Das Drama steigerte sich zur Groteske, als sogar holländische Offiziere, noch in Uniform, ins Gefangenenlager eingeliefert wurden. Ein englischer Jude, dessen Frau eine geborene Düsseldorferin war, wurde mit verhaftet, weil seine Frau in der deutschen Kolonie eine gesellschaftliche Rolle spielte, und vielleicht auch, weil er eines der größten Restaurants und sechs Kinos in Batavia besaß …

Am 17. Oktober 1940 fuhren die deutschen Gefangenen von Borneo ab und wurden per Schiff nach Java transportiert, um im Hafen von Surabaja ausgeladen zu werden. Die Deutschen durften nur im Abstand von 25 Metern, einer hinter dem anderen, das Schiff verlassen, ihr Weg war gesäumt von zahllosen Soldaten, die teils ihre Schußwaffen drohend in der Hand hielten, teils mit gezogenen Säbeln dastanden. Mit Bahntransporten ging es zum Fort Ngavi. Nach einiger Zeit wurden die Lager aufs neue verlegt. Im August 1940 schon waren die ersten Transporte mit deutschen Gefangenen aus ganz Indonesien nach Kotatjana abgesandt worden, wo in der Nähe einer verlassenen SIsal-pflanzung ein Interniertenlager für 2400 deutsche Zivilinternierte errichtet wurde. Während hier die Verpflegung nicht zu beanstanden war und lediglich die Tatsache, daß das Lager in einer völlig malariaverseuchten Gegend errichtet wurde, erschwerend dazukam, herrschten im sumatresischen Lager Bangkalan noch erbärmlichere Zustände als auf  Java. In Bangkai  an sAor man  alle DeutsAen  trotz der glühenden Tropensonne kahl, und Verprügelungen waren an der Tagesordnung.

Die Katastrophe von Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 fuhr den Holländern sAwer in die KnoAen. Sie begannen sofort ihre Gefangenen wegzu-sAaffen und braAten sie naA Sibolga an die Westküste Sumatras. Hier wurden drei große Transporte zusammengestellt, um die Gefangenen vor einer allfälligen japanisAen Invasion naA BritisA-Indien in »SiAerheit« zu bringen. Sie wurden wie Heringe auf den SAiffen zusammengepferAt, erhielten pro Tag und Mann einen BeAer Süßwasser, das niAt einmal sauber war, und sAleAtestes Essen. All das bei durAsAnittliA aAtunddreißig Grad Hitze.

Als der holländlsAe Transportoffizier den ersten Transport in Bombay den Briten mit den Worten: »I bring you 600 German sailors and criminals« (Ich

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bringe Ihnen 600 deutsche Seeleute und Kriminelle) übergab, wandten sich die englischen Offiziere schwelgend um. Der britische Armeearzt verweigerte schon nach oberflächlicher Besichtigung der zerlumpten, halbverhungerten Elendsgestalten die Übernahme, da zunächst die notwendigen Ambulanzwagen herangeschafft werden mußten. Das war erst nach zwei Stunden möglich. Die Deutschen wurden zum erstenmal ordentlich verpflegt. Da sie bisher stets unter Androhung strengster Strafen gezwungen worden waren, wie ehemals die Kontraktkulis in Reih und Glied auf dem Boden zu hocken, kauerten sie sich auch sofort in dem Hafenschuppen, wo man sie zum Schutz vor der Sonne vorübergehend untergebracht hatte, auf den Boden nieder.

Die indischen Unteroffiziere, die erstmals in ihrem Leben einen weißen Menschen so gedemütigt sahen, wurden ganz nervös und forderten die Gefangenen schreiend auf, sich zu erheben. Auch der zweite Transport kam sicher in Bombay an. Die Gefangenen wurden von den Briten nach Ramgarrh bei Kalkutta weitertransportiert.

Der dritte Transport erfolgte von Kotatjana mit 477 Mann, die in fünfzehn Lkw nach Sibolga transportiert und hier auf das Transportschiff »Van Imhoff« eingeladen wurden. Vor Betreten des Schiffes hatte man den Deut- schen vorsorglich alle Messer, Scheren und Spiegel abgenommen. Die Unterbringung unter Deck bei unerträglichster Hitze der Tropensonne neben dem heißen Maschinenraum war qualvoll genug. Dabei waren alle Öffnungen ins Freie mit Stacheldrähten dichtgemacht, sogar die Ladeluken.

Am 18. Januar 1942 stach das Schiff endlich in See. Unter den Gefangenen befanden sich neun, welche durch die Unbilden, die sie erleiden mußten, den Verstand verloren hatten.

Am 19. Januar um 10 Uhr vormittags sichtete ein japanischer Marineflieger den Transport und hielt ihn für einen holländischen Militärtransporter, da das Schiff nicht nach den Vorschriften der Genfer Konvention als Gefangenentransport gekennzeichnet war.

Das japanische Flugzeug griff mit Bomben den Transporter an. Schon durch die erste Bombe wurde das Schiff aus dem Wasser gehoben und blieb mit zer-schmetterter Schraube manövrierunfähig liegen.

Selbstverständlich bemächtigte sich der Gefangenen eine große Unruhe. Da kam der holländische Kapitän an die Ladeluke und teilte den Gefangenen offiziell mit, es bestünde kein Grund zur Beunruhigung, er würde ja sowieso der letzte sein, der von Bord ginge, wenn etwas los wäre.

In Wirklichkeit hatte er bereits seiner Mannschaft befohlen, sich auf das Verlassen des Schiffes vorzubereiten. Drei weitere Bomben fielen so nahe an das Schiff, daß die Bordwand aufgerissen wurde und die »Van Imhoff« sich auf die rechte Seite legte.

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In aller Eile ließen nun die holländischen Matrosen und Soldaten die Rettungsboote zu Wasser, bis auf eines, und spannten eine Dampfbarkasse vor.

Die Gefängnisräume unter Deck blieben verschlossen. Der gefangenen Deutschen, die ja bald merkten, was los war, bemächtigte sich eine Panik. Sie erbrachen den schwimmenden Sarg und stürmten an Deck. Ein deutscher Seemann, der sich noch schnell an einem Seil in eines der Rettungsboote lassen wollte, wurde von den Holländern beschossen, verwundet und stürzte ins Wasser. Schließlich zogen ihn die holländischen Matrosen aber doch ins Boot. Er war der einzige von den 477 deutschen Gefangenen, der von den Holländern gerettet wurde.

Voller Entsetzen mußten die Deutschen nun feststellen, daß die Holländer vorher die Pumpanlage des Schiffes zerstört hatten …

1946 gestand ein holländischer Offizier dem Missionar Weiler gegenüber, der sich auf dem Unglücksschiff mit befand, es habe ein Befehl vorgelegen, sich bei einem Schiffsunglück nicht mit der Rettung Deutscher zu belasten.

Die Holländer dampften mit ihrer Dampfbarkasse schnell ab und überließen die deutschen Gefangenen ihrem Schicksal. An Bord befanden sich noch lediglich zwei Boote, und zwar ein Rettungsboot für 53 Personen und eine Arbeitsjolle, ein sogenanntes Viet, für 14 Personen.

Mit Müh und Not gelang es, die beiden Boote klarzumachen. Zum Bersten überfüllt, so daß sie kaum eine Handbreit aus dem Wasser ragten, stießen sie, in Ermangelung der Riemen, die von den Holländern zerstört worden waren, mit Bretterpaddeln gerudert, ab.

Die verzweifelten übrigbleibenden Gefangenen versuchten, Flöße zu zimmern und die Kapokmatratzen als Rettungsmittel zu gebrauchen. In den Schotten stieg ununterbrochen das Wasser. Einer der Geisteskranken hatte sich eines zurückgelassenen holländischen Revolvers bemächtigt und schrie auf der Kommandobrücke wirre Befehle, bis er endlich entwaffnet werden konnte. Immer mehr der teilweise Schwimmunkundigen ertranken in den Fluten. Viele gaben es auf. Einige erhängten sich, als sie sahen, daß das Schiff immer weiter sank. Andere öffneten sich die Pulsadern. Ein Arzt, der im Besitz von genügend Veronaltabletten  war, vergiftete sich. Andere wieder hatten die Kantine erbrochen und betranken sich mit Genever. Und das Schiff sank und sank. Sieben Stunden lang.

Unterdessen waren die beiden Boote, nur mit einem einzigen Taschenkompaß ausgestattet, in die Richtung der Insel Nias gerudert. Am nächsten Morgen wurden sie von einem holländischen Militärflieger überflogen. Wenig später kam das niederländische Motorschiff »Boelongan« heran, und mit Tränen in den Augen sanken die Todgeweihten einander in die Arme.

Die Boelongan stoppte, und der Schiffsführer fragte mit schallender Stimme: »Sind Holländer oder Engländer unter euch?«

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Der Gefangenen bemächtigte sich ein eisiger Schauer. Vielleicht hatte die Stimme ein wenig gezittert, als sie antwortete: »Nein, nur deutsche Gefangene.« Aber sie gab die Antwort mutig im Glauben an die selbstverständliche Hilfsbereitschaft auf See.

Der holländische Kapitän wünschte eine rasche Himmelfahrt und verweigerte sogar ein Nachfüllen eines leeren Wassereimers, der ihm mit der Bitte um Wasser entgegengehalten wurde. Die Boelongan drehte ab und fuhr davon.

Halb verhungert und verdurstet wurde in glühender Sonnenhitze weitergepaddelt. Es verging der 21. Januar, man wickelte sich nasse Lappen um den Kopf und ruderte mit wunden, zerrissenen Händen weiter.

Es verging der 22. Januar. Manche spülten vor wahnsinnigem Durst den Gaumen mit salzigem Seewasser und kamen vom Regen in die Traufe.

Am 23. wurden viele bewußtlos. Aber in der Ferne sichteten sie, wie einen Nebelstreifen, Land. Mit dem Mut der Verzweiflung paddelten sie weiter.

Am 24. Januar ließ sich das Land deutlich erkennen. Doch erst am 25. waren sie so weit. In der hohen Brandung zerschellte das Boot, wobei neuerlich zwei Gefangene ertranken. An Land sanken sie in einen todähnlichen Schlaf.

Sie waren auf Nias gelandet. Die eingeborenen Bataks versorgten die Deutschen sofort mit Süßkartoffeln, schlachteten ein Schwein und bereiteten ihnen ein Festessen. Die Bataks sind ein Stamm, welcher größtenteils aus Heiden besteht.

Die »christlichen« Holländer erhielten bald Kunde und kamen heran. Sie nahmen die 65 Geretteten wieder fest und brachten sie nach dem 60 Kilometer entfernten Gunungsitoli, wo sie neuerlich im Gefängnis eingesperrt wurden. Die anderen 411 Deutschen waren ertrunken.

Das war der letzte Transport. Die noch im Land befindlichen deutschen Gefangenen blieben, wo sie waren, und wurden schließlich von den Japanern befreit.

Über  die  ganze  traurige  »Van-Imhoff«-Affäre  gibt  es  obendrein  ein  amtliches  Dokument,  das  der

»Interessenverband  der  vertriebenen  Hollanddeutschen  im  Bundesgebiet  e.  V.,  Düsseldorf«  abschriftlich versandt hat. Das Dokument lautet:

Abschrift

»Verhandelt zu Bielefeld am 20. Juni 1949. Vor mir, dem unterzeichneten Notar im Bezirk des Oberlandesgerichts zu Hamm, Bernhard Grünewald, mit dem Amtssitz zu Bielefeld, erschien heute, persönlich bekannt, der Pflanzer Albert Vehring aus Bielefeld, Friedrich-Ebert-Straße 8.

Der Genannte übergab dem Notar die diesem Protokoll als Anlage beigefügte Schrift und erklärte:

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Die übergebene Schrift ist von mir verfaßt. Die darin gemachten Angaben entsprechen der Wahrheit. Ich mache sie zum Inhalt meiner heutigen Erklärung vor dem Notar. – Auf die Bedeutung einer eidesstattlichen Erklärung hingewiesen, versichere ich vor dem Notar an Eides Statt, daß die Angaben zutreffen und daß mir nichts bekannt ist, was der Richtigkeit meiner in der Schrift enthaltenen Angaben entgegensteht. – Das Protokoll und die Anlage wurden dem Beteiligten vorgelegt, von ihm ausdrücklich genehmigt und wie folgt eigenhändig unterschrieben:

gez. A. Vehring, gez. Bernhard Grünewald, Notar.«

Anlage zum Protokoll vom 20. Juni 1949 (Urk. Rolle Nr. 61/49) (Siegel) gez. Bernhard Grünewald, Notar.

»Der Transport von uns ging am 18. l. 42 von Sibolga auf Sumatra mit total 477 Mann Zivildeutschen an Bord der »van Imhoff« in See, um uns, damals uns noch unbekanntem Ziel, nach Bombay zu bringen. Die Unterbringung von uns war die denkbar schlechteste. Man stelle sich das Zwischendeck unseres ca. 1500-2000 t Schiffes vor, die Höhe wohl ungefähr 2,20 Meter. Diese Höhe war mit Planken in 2 Teile geteilt, es blieb also als Höhe für jede Lage gut l,- Meter übrig. Die Breite unseres Käfigs war ungefähr 2,- Meter. Vor diesem ging in seiner ganzen Länge Stacheldraht her, um alle ca. 12-15 Meter eine Öffnung zu lassen, die in einen schmalen bewachten Gang mündete. So war das ganze Hinterschiff-Zwischendeck aufgeteilt. Mußte man seine Bedürf- nisse machen, so mußte der eine über den anderen weg krabbeln. Das Schiff war nur im Hinterschiff mit Gefangenen belegt, die Luken waren offen, aber mit Stacheldraht überzogen.  Auch war das Achterdeck nachträglich noch mit 100 Mann belegt worden, die erst zurückbleiben sollten, aber dann doch noch eingeschifft wurden.

Am 29. l. wurde das Schiff auf 97 Grad östlicher Länge und 20 Min. südliche Breite vom jap. Flugzeug mit 3maligem Bombenabwurf belegt. Die letzte Bombe war für das Schiff verderbbringend. Das Schiff zitterte hierbei gewaltig. Die Bombe war aller Wahrscheinlichkeit neben dem Vorschiff ins Wasser gegangen und unter Wasser explodiert. Hierbei war das ganze Schiff wohl leck geschlagen. Von unserer Seite war keine Panik, denn wir wußten im Augenblick noch nicht, wie groß der Schaden war. Auch kam sehr bald der I. Offizier des Schiffes und teilte uns mit, daß dem Schiff nichts Wesentliches passiert wäre, aber trotzdem wäre um Hilfe telegrafiert. Kurz darauf wurden alle in den Davits hängenden Boote zu Wasser gelassen. Die Besatzung und Bewachung verließ das Schiff und ließ uns in unserem Gefängnis zurück. Ein Deutscher Walkowiak, der sich am Manntau nun ins Wasser ließ, wurde von den Holländern durch die Hand geschossen. Dies ist der einzige, den die Holländer dann

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aufnahmen. Die Deutschen erbrachen dann ihr Gefängnis. Man sah sich auf dem Schiff um. Von weitem konnte ich noch die holl. Rettungsboote sehen. Sie entfernten sich aber immer mehr, da sie von einer Motorpinasse geschleppt wurden. Es waren sehr große, sogenannte Landungsboote, je 60 bis 70 Mann fassend. Das Schiff war mir sehr gut bekannt, da ich vor dem Kriege oft an Bord war. Wir Deutschen hätten bei der z. Z. ruhigen See mit den Holl. alle gerettet werden können, wenn die Rettungsabsicht vorgelegen hätte. Als ich auf das Vorschiff kam, fanden wir das Arbeitsboot an Deck liegend, und mit einigen Leuten brachten wir es ohne Mühe zu Wasser. Leider war es sehr klein. Es faßte nur 14 Mann. Auf dem Achterschiff befand sich mittschiff noch ein kleines Rettungsboot. Wohl hatten die Holländer versucht, es zu Wasser zu lassen, aber es ging ihnen wohl nicht schnell genug, denn es saß fest in den Krampen. Axtschläge in den Krampen zeugten von dem Versuch, auch hatte man alle Ruder aus dem Boot entfernt. Das Boot war als Rettungsboot gemerkt und konnte laut Anschrift 42 Mann fassen. Es wurde aber mit 53 Mann besetzt. Die anderen Deutschen bauten Flöße, denn wir wußten, daß das Schiff langsam voll Wasser lief. Vor allem das Vorschiff, aber auch der Heizraum und der Ma- schinenraum liefen voll Wasser. Nachdem das Rettungsboot mit 53 Mann auf Richtung Nias abgefahren war, ging unser Boot an Backbord Fallreep, um uns für die Fahrt auszurüsten. Es ging gegen Abend, als wir fürchteten, daß das Schiff unterging, und hielten uns nun auf ca. 100 Meter Abstand vom Schiff. Mittlerweile kamen auch einige Flöße zu uns, und bald darauf ging auch die “van Imhof” plötzlich unter. Ein großer Teil Menschen war auf den Flößen, ein Teil noch an Bord. Hinter unserem Boot hatten sich viele Flöße versammelt. Es wurde verabredet, die Nacht beisammen zu bleiben, da wir im Glauben waren, daß Hilfe käme. Am anderen Tag hatten wir aber nur noch 2 Flöße hinter uns, davon ein sehr großes, die anderen waren abgetrieben. Am 20. Januar gegen 8 Uhr früh kam ein holl. Flugzeug und winkte uns zu, zeigte nach Norden, woraus wir entnahmen, daß ein Schiff käme, und tatsächlich dauerte es nicht lange, als wir was aufkommen sahen. Es stellte sich dann heraus, daß es ein K. P. M. Motorschiff war, wahrscheinlich die “Bodeleng”. Es kam bis auf ca. 100 Meter an uns heran und rief uns zu, seid ihr Holländer? Wir verneinten es. Vom Floß war einer von uns zum Schiff geschwommen, aber als er bis auf 10 Meter heran war, wurde er zurückgewiesen. Es war uns nun allen klar, daß wir von den Holländern keine Hilfe zu erwarten hatten. Das Schiff fuhr nun noch etwas weiter bis zur Unglücksstelle ca. l Seemeile von uns. Es kam wieder ein jap. Fluzzeug und bombardierte es, aber ohne ersicht- lichen Erfolg. Nun kam eine Regenbö auf, und wir hatten genug mit uns selbst zu tun, um uns über Wasser zu halten.

Am 21. l. mittags mußten wir uns von den Flößen trennen, weil wir nicht von der Stelle kamen. Dies war der traurigste Augenblick für uns alle, denn

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wir ahnten, was dies bedeutete. – Wir teilten unseren vorhandenen Wasser-Vorrat und Proviant, versprachen so schnell wie möglich für Hilfe zu sorgen, und schieden.

Am 23. l. nachmittags erreichten wir die Insel Nias. Wir waren völlig erschöpft. Die Niasser an der Westküste sind Bergbewohner und haben keine Boote. Es war uns nicht möglich, den Zurückgebliebenen Hilfe zu senden. Am 24. l. morgens wurden wir wieder interniert von den Holländern, und diese dachten nicht daran, den Deutschen Hilfe zu leisten. Wir wurden in Goe-noeng Sitoli auf Nias interniert. Nach einigen Wochen mußte ich auf die Wachstube kommen. Hier traf ich den Controlleur der Insel Poel Tello Herrn Winkel, den ich von früher her kannte. Ich mußte ihm den Vorgang des Schiffs-unglückes erzählen und teilte ihm auch mit, daß wir die Vorgänge schon zu Protokoll gegeben hätten. Er bestätigte dies auch und sagte mir: “Ja, das stimmt aber nicht, unser Prozeßverbaal (Protokoll) lautet anders. Sie haben nach der Bombardierung gemeutert, und deshalb hat man sie nicht gerettet.” Ich sagte darauf, daß der I. Offz. uns sogar belobigt hätte für unser ruhiges Verhalten. Er erwiderte darauf: “Ja, hier auf der Insel Poel Tello ist die Schiffsbesatzung und ein Deutscher gelandete Er hätte selbst das Protokoll aufgenommen über den Untergang, auch hätte der Deutsche es mit unterschrieben. Der Deutsche war der Matrose Walkowiak. Dieser hat später in Padang die Aussage gemacht, daß er von den Holländern zu dieser Unterschrift gezwungen war. Damals wußte man auf Poel Tello noch nicht, daß andere Deutsche gerettet waren, und so schien vor der Hand ihr Protokoll auch glaubwürdig. Uns war das klar und deutlich geworden, als wir am 20. l. das Motorschiff trafen, daß von oben herab der Befehl bestand, keinen Deutschen zu retten.

Bei diesem Unglück gingen 411 Zivil-Internierte aus Niederländisch Indien unter, 67 retteten sich in die beiden Boote. Hiervon kam noch einer bei der Landung auf Nias zu Tode, und einer beging kurz nach der Landung

Selbstmord durch Erhängen. gez. A. Vehring«

»Die vorstehende unter Nummer 61 der Urkundenrolle für 1949 eingetragene Verhandlung wird hierdurch ausgefertigt und als erste Ausfertigung Herrn Albert Vehring in Bielefeld, Friedrich-Ebert-Straße 8, erteilt.

Bielefeld, den 22. Juni 1949

(Siegel)                                               gez. Bernhard Grünewald, Notar.«

 

Kosten: Gebühr § 43 RKO 16,-   DM
Wert: 3000,- DM Umsatzsteuer   -,48 DM
16,48 DM

gez. Grünewald, Notar.

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Verbrechen am Deutschen Volk – Erich Kern 1964

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