Belgische Ungeheuer

 

Auszug aus dem Buch “Geschichte der Verfemung Deutschlands -Die Konzentrationslager by Dr. Franz Seidl

Haager Landkriegordnung – PDF

Die belgischen Internierungslager

In Belgien wüteten nach der Befreiung von der deutschen Besatzung die sogenannten “Belgischen Partisanenarmeen” und die sogenannte “Onafhangelikheidsfront Wallonien” (im flämischen Landesteil OF und in Wallonien FI abgekürzt). Sie machten im ganzen Lande Jagd auf “Deutschenfreunde” und trieben sie in ein Internierungslager zusammen.

Jan de Geus hat dokumentarische Unterlagen über das unvorstellbar grausame Wüten dieser Mordbanden gesammelt. Seiner Schilderung entnehmen wir die nachstehenden Stellen (“NZ” vom 8. Jänner 1965):

“Für Hunderttausende Belgier begann mit der ,Befreiung, des Landes eine Zeit grauenhaften Schreckens. Wehe, wer als Deutschenfreund denunziert wurde. Die Gelegenheit wurde auch dazu benutzt, persönliche Feinde oder geschäftliche Konkurrenten umbringen zu lassen. Die Opfer wurden in Internierungslagern gesammelt …

In der Gendarmeriekaserne Kroonlaan in Brüssel wurden den Frauen und Mädchen die Kleider vom Leibe gerissen und die Brustwarzen mit Zigaretten verbrannt … Viele wurden auf diese Weise solange gefoltert, bis sie wahnsinnig vor Schmerzen wurden … Eine schwangere Frau, die auf einem LKW eingeliefert wurde, kam nur sehr schwer vom Wagen. Man warf die Gefangene einfach vom Wagen und bearbeitete dann ihren Schoß mit Ketten. Denn das Kind, das sie trug, konnte ja nur ein “moffenjong” (Schimpfname für die deutschen Kinder) sein … einem 20jährigen Mädchen wurde ein Hakenkreuz in die Stirn gebrannt. Dann wurde sie der Reihe nach an acht der ,Bewacher, verschenkt.

Vier Mädchen wurden acht Tage lang in einen Keller gesperrt. Dort mußten sie nackt auf Händen und Füßen vor ihren Bewachern auf dem Boden herumkriechen … was weiter geschah, ist so ekelerregend, daß man es nicht niederschreiben kann. Im Gefängnis St. Gillis wurden Männer zu den übelsten Perversitäten widernatürlicher Unzucht gezwungen …

Ungefähr 50 junge Mädchen zwang man, sich auf dem Kasernenhof nackt auszuziehen. Dann mußten sie nackt tanzen. Anschließend wurden sie an zusehende Negersoldaten verschenkt…

In der Erkenrode-Kaserne zu Hassel wurden internierte Mädchen gegen Zigaretten an betrunkene alliierte Soldaten verkauft. Eine der Betroffenen wurde elfmal vergewaltigt.

In Paal haben die Bewacher den Frauen die Zunge verbrannt; Frauen wurden entkleidet und dann an betrunkene Neger verkauft.

In Eigenbilzen zerschmetterten die Partisanen die Hände ihrer Opfer zwischen den Türen. Einer Mutter zermalmte man die Zähne, während die Kinder zuschauen mußten.

In Bree befanden sich am 15. September 1944 ungefähr 15 internierte Frauen und junge Mädchen. Zwei 18jährige Mädchen wurden unter den Augen ihrer Eltern gefoltert. Die Bewacher stießen lange Stricknadeln in die Brustwarzen. In Antwerpen wurden verhaftete Rexisten nach den Folterungen in die Raubtierkäfige des Zoologischen Gartens gesperrt. In der Provinz Limburg sind über 400 Fälle von Folterungen notiert: verbrannte Brüste, zermalmte Zähne, Vergewaltigungen usw.

Ganz gleiche Zustände herrschten im KZ Breendonk I und Breendonk II. In der Caserne Tresignies, in Charleroi wurden die Gefangenen an Marterpfähle gebunden und gefoltert. Bei den Folterungen wurde ein deutscher Stahlhelm benutzt, an dessen Seiten Holzklötze und Schrauben montiert waren. Der Vernehmer, setzte seinen Opfern den Helm auf und drehte die Schrauben an, so daß der Schädel zwischen den Klötzen gepreßt wurde.

In Chinay wurden Rexisten von den bewachenden Partisanen mit dem Gebiß an Fleischerhaken aufgehängt.

Frau R. G. (Braine l’Alleud), im achten Monat schwanger, wurde das Opfer betrunkener Bewacher. Sie starb. Herr P. H., ein Schwerkriegsinvalider und Inhaber mehrerer Auszeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg, wurde an eine Hundekette befestigt, durch Prügel gezwungen, in eine Hundehütte zu kriechen und aus der Hundeschüssel zu essen, ohne seine Hände benützen zu dürfen. Die bewachenden Gendarmen verlangten von den Zuschauern ein Eintrittsgeld von 2,50 belgischen Franken.

In Vervier mußte ein katholischer Priester gezwungen in aller Öffentlichkeit mit einer Frau verkehren, die auf einem Schubkarren saß.

In Montagne wurden Frauen nackt mit dem Kopf nach unten angebunden und geschlagen. Was dann noch mit ihnen geschah, kann aus naheliegenden Gründen nicht gesagt werden. Auch in Gesselies kamen neben den gewöhnlichen Folterungen und Vergewaligungen zwei besonders abscheuliche Delikte vor, die nicht wiederzugeben sind.”

Abscheuliche Szenen, die sich in der Gendarmeriekaserne Kroonlaan abspielten, schilderte 1947 die damals erscheinende Wochenzeitung “Rommelpost”.

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